Frankreich
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Mit diesem Lastwagen wurden im Juli 2016 über 70 Menschen getötet.   Bild: EPA/NICE MATIN/MAXPPP

Schweizer Jihadi-Konvertit plante Terror-Anschlag in Nizza

Mit Granaten gegen Passanten: Die Behörden haben einen schweren Anschlag auf Nizza verhindert. Kopf der Terror-Zelle war ein Westschweizer.  

25.02.18, 02:56 25.02.18, 18:45


Ein Westschweizer Konvertit leitete die schweizerisch-französischen Jihadisten-Gruppe, die letzten November zerschlagen wurde. Dies geht aus vertraulichen Dokumenten der französischen Strafverfolgungsbehörden hervor, wie die  NZZ am Sonntag berichtet.

Sie wollten offenbar ein Attentat verüben, das noch schlimmer hätte ausfallen sollen als die Anschlags-Serie in Paris. Damals töteten die «IS»-Terroristen über 130 Menschen an verschiedenen Tatorten.

Konkret plante der 27-Jährige Waadtländer, mit seinen Mitstreitern die Tourismusdestination Nizza anzugreifen – mit Granaten oder einem Auto, das in eine Menge fährt. Der Mann koordinierte die Vorbereitungen auf dem verschlüsselten Online-Dienst Telegram, und er war für die Beschaffung von Waffen zuständig.

Ins Visier der Behörden geriet er laut «NZZ am Sonntag» aufgrund einer Strafanzeige wegen häuslicher Gewalt. Im Gefängnis prahlte er mit seinen Jihad-Sympathien und versuchte hinter Gittern Mitstreiter zu finden. So geriet er ins Visier der Antiterror-Einheit der Bundesanwaltschaft.

Attacken auf Schweizer Discos geplant

Laut der Sendung «10vor10» planten er und seine Frau auch Anschläge in der Schweiz. Das Paar wollte unter anderem Züge zum Entgleisen bringen. Auch Attentate auf Nachtklubs wurden diskutiert, weil dort Alkohol konsumiert werde und am Sonntag Schwulenabend sei, wie die 23-Jährige am Fernsehen sagte. Die Journalisten des Schweizer Fernsehens konnten die Frau in der Auslieferungshaft interviewen. 

Der Terrorplot ist aber noch nicht ausgestanden. 

Nun zeigt sich laut der «NZZ am Sonntag», dass der Westschweizer in Absprache mit einem noch immer flüchtigen und international gesuchten Schweizer Jihad-Reisenden agierte. Dieser soll das Kampfgebiet in Richtung Europa verlassen haben.

(amü)

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Brikne, 20.7.2017
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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Phrosch 25.02.2018 17:10
    Highlight In der Einführung gleich nach dem Titel solltet ihr den Aufschlag zu Anschlag korrigieren.
    1 0 Melden
  • Booker 25.02.2018 16:48
    Highlight Vielleicht wird es den Politikern nun mal bewusst, dass wir bei uns auch Extremisten haben. Teils Konvertiten und teils Zugewanderte, die sozialen Medien sollten viel intensiver überwacht werden. Und politisch aktive Extremisten unbedingt des Landes verwiesen werden. Es sollte nicht möglich sein für solche Mitmenschen hier Asyl oder ein Aufenthaltsrecht zu erhalten.
    12 2 Melden
  • Citation Needed 25.02.2018 10:01
    Highlight Ein Glück, dass dieser Depp mit seinen Plänen prahlte!
    31 1 Melden
  • Rumbel the Sumbel 25.02.2018 09:32
    Highlight Und bei uns gibt es immer noch Politiker, welche behaupten, wir hätten solches Gesindel nicht bei uns. Warum wohl?
    39 15 Melden
    • Citation Needed 25.02.2018 15:04
      Highlight Was meinst Du mit Gesindel? Radikale Islamisten? Das Problem in der CH ist bei weitem nicht so massiv wie in Nachbarländern. Und als Ziel von Anschlägen sind wir - bisher - weniger attraktiv als die Länder, die in gewissen Gebieten in Kriege eingriffen/eingreifen. So gesehen haben diese Politiker nicht unrecht. Dass es keine/n gibt sagt jedoch niemand, oder? Siehe Winterthur, ist ja bekannt.
      20 17 Melden
  • 〰️ empty 25.02.2018 08:52
    Highlight "Dieser soll das Kampfgebiet in Richtung Europa verlassen haben."

    Genau deshalb sind Grenzkontrollen wieder wichtig geworden.
    45 7 Melden

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