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NSA soll Banken-System gehackt haben ++ Apple testet Roboterautos



Der US-Geheimdienst NSA hat sich möglicherweise Zugang zum internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift verschafft und eine Reihe von Banken im Nahen Osten überwacht. Das geht aus Dokumenten hervor, welche die mysteriöse Hackergruppe Shadow Brokers am Freitag veröffentlichte.

Experten gehen davon aus, dass die Dokumente tatsächlich von der NSA stammen und bei einer geheimen Hacker-Einheit namens «Equation Group» innerhalb der NSA gestohlen wurden.

Den Dokumenten zufolge verschaffte sich der US-Geheimdienst Zugang zu zwei Swift-Servicebüros, darunter East Nets, das für Swift und andere Finanzinstitutionen technische Dienste im Nahen Osten leistet. Über diesen Zugang soll die NSA Transaktionen mehrerer Banken und Finanzinstitutionen in Kuwait, Dubai, Bahrain, Jordanien, Jemen und Katar überwacht haben.

East Nets wies die Angaben in einer Erklärung auf seiner Website zurück. Die Berichte seien «komplett falsch». East-Nets-Kundendaten seien «in keiner Weise» betroffen gewesen. Swift verwies darauf, dass die Angaben nur die Servicebüros und nicht das eigene Netzwerk beträfen.

Die Hackergruppe Shadow Brokers war im vergangenen Jahr erstmals aufgetaucht. Damals hatte die Gruppe Cyberspionage-Werkzeuge der NSA zum Verkauf angeboten.

(sda/afp)

So sicherst du dein Twitter-Profil richtig ab

Durch eine einfache Änderung in den Einstellungen kann man das eigene Twitter-Profil noch sicherer machen. Seit kurzem ist es möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) über eine Dritt-App wie den Google Authenticator durchzuführen.

So gehts:

Die 2FA-Methode verunmöglicht Angreifern, den Twitter-Account zu kapern. Anmelden kann man sich nur, wenn man den richtigen Sicherheitscode auf dem Smartphone abrufen kann.

Twitter bietet seit längerem einen eigenen Code-Generator an, bei dem man via SMS den Sicherheitscode erhält.

(dsc, via MUO)

Apple darf Roboterautos in Kalifornien testen

Apple hat die Erlaubnis für Tests mit selbstfahrenden Autos auf öffentlichen Strassen in Kalifornien erhalten.

Die am Freitag von der zuständigen Behörde des US-Bundesstaats bekanntgemachte Genehmigung ist der bislang deutlichste Hinweis auf Ambitionen des Smartphone- und Computerherstellers im umkämpften Zukunftsmarkt für autonomes Fahren. Apple ist das 30. Unternehmen, dem im bevölkerungsreichsten US-Staat eine solche Lizenz ausgestellt wurde.

Rivalen wie der Google-Mutterkonzern Alphabet, aber auch grosse Namen der Autobranche wie Volkswagen, die Daimler-Tochter Mercedes-Benz, Bosch, Ford, General Motors oder Tesla sind schon länger für die Teilnahme am kalifornischen Testprogramm zugelassen.

Obwohl Apples Engagement bei Roboterautos als offenes Geheimnis gilt, hat sich der Konzern noch nie öffentlich dazu bekannt. Der klarste Hinweis war bislang ein Brief an die US-Verkehrsbehörde NHTSA, um sich bei Richtlinien für selbstfahrende Autos einzubringen.

(sda/dpa)

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