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Kommentar

Krieg herrscht in Syrien, nicht in Hamburg



Am Freitagmorgen wurde in der Bundesrepublik Deutschland gegen das Völkerrecht verstossen. Ohne eine vorgängige Deklaration wurde der Krieg ausgerufen. So zumindest der Tenor in den deutschsprachigen Medien.

«Wie im Krieg»

Spiegel Online

«Bilder wie aus dem Bürgerkrieg»

«Hamburger Abendblatt»

«Attacken, Brände, Chaos: Bürgerkrieg in Hamburg»

Handelsblatt.com

«Hamburg unter Schock: ‹Es war wie im Krieg›»

welt.de

Wenn am Montagmorgen die Rauchschwaden die Elbe hinaufziehen und freie Sicht aufs verlassene Schlachtfeld geben, dann lohnt es sich, nüchtern Bilanz zu ziehen: Mehrere Hundert Polizisten wurden verletzt, eine ungenaue Zahl an Demonstranten wurde verletzt, Dutzende Autos fielen den Flammen zum Opfer, einzelne Geschäfte wurden geplündert, Scheiben eingeschlagen, der Sachschaden beläuft sich vermutlich in der Höhe von mehreren Millionen Euro.

Was es nicht gegeben hat: Tote. Wie in Genua. Wie in Göteborg.

Vielleicht ist das einem glücklichen Zufall geschuldet: Wäre einer der Molotow-Cocktails, mit dem die rücksichtslosen und entfesselten Gewalttäter unter den Demonstranten hantierten, ein bisschen genauer gezielt gewesen, so hätten die Einsatzkräfte nun vielleicht einen Toten zu beklagen. Wäre einer der Polizisten, die am Steuer der Räumungsfahrzeuge sassen, ein bisschen forscher aufs Gas getreten, so hätte möglicherweise ein Demonstrant sein Leben verloren. Nach aktuellem Stand gibt es sieben Schwerverletzte, aber in Lebensgefahr schwebt niemand.

Was es sehr wohl gegeben hat: Ein Gefühl der Unsicherheit und Angst bei Anwohnern, Touristen, Polizisten und friedlichen Demonstranten. Ein psychologischer Ausnahmezustand angesichts von vermummten Jugendlichen, die brandschatzend durch Altona zogen und von Hundertschaften der SEK, die mit Schnellfeuergewehren und martialischer Ausrüstung durchs Schanzenviertel patrouillierten.

Das reicht aber noch nicht, um den Krieg herbeizuschreiben. Sonst herrschten fast jedes Wochenende in und um Fussballstadien bewaffnete Konflikte. Sonst stünde jeder zweite Polizeieinsatz an der Zürcher Langstrasse an der Schwelle zur Kriegserklärung. Wäre jeder Aufmarsch der Revolutionären Jugend am 1. Mai ein Casus Belli. 

Die Mitglieder des schwarzen Blocks und anderer autonomer Gruppen, die marodierend durch die Hafenstadt gezogen sind, gehören bestraft. Die Härte des Gesetzes werden sie so oder so zu spüren bekommen, die deutsche Justiz ist noch nie gross aufgefallen mit einer Milde gegenüber linksextremen Gewalttätern. Wer nun aber Vergeltungsmassnahmen herbeifantasiert, von Sippenhaft für die gesamte Linke träumt und von «Protestterroristen» schwadroniert, dem fehlt ganz offenbar das Augenmass. Oder, er will die schrecklichen Bilder aus Hamburg für politische Zwecke ausschlachten. Beides ist nicht opportun.

Ebensowenig ist es angebracht, von Krieg zu sprechen.

Krieg passiert in Syrien, wo auch sechs Jahre nach Ausbruch des Konflikts tagtäglich Menschen getötet und verschleppt werden, wo Hunderttausende ihr Obdach verloren haben und zur Flucht gezwungen sind. Wo eine ganze Region in den Strudel von Chaos, Gewalt und politischer Destabilisierung gerissen wurde.

Am G20-Gipfel verkündeten Trump und Putin einen Waffenstillstand für den Südwesten Syriens. Kein Meilenstein, aber ein Schritt in die richtige Richtung, bevor die Friedensgespräche heute Montag in Genf fortgesetzt werden.

Nur hat das unter dem Bann eines imaginären Krieges gar niemand mitbekommen. 

abspielen

Video: srf

Hamburg im G20-Ausnahmezustand

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    Alle Leser-Kommentare
  • faster 15.07.2017 15:39
    Highlight Highlight Sehr guter bericht
  • CASSIO 11.07.2017 03:20
    Highlight Highlight wir neoliberalen und globalisierer danken den autonomen fur die besten pr-aktionen ever. wir danken auch der linken, welche diese pr-aktionen immer wieder unterstützt. wir können somit unsere ziele noch besser umsetzen, weil das unverständnis für die gegner der g20 mehr und mehr in der bevölkerung wächst und diese unsere ziele entgegen der logik zu unterstützen beginnt. wenn ich es nicht besser wüsste, ich glaubte, es wären die wirtschaftsbosse selbst, welche diese hirn-amputierten autonomen in die schlachten entdenden. gut gemacht! wir neoliberalen und globalisierer danke Euch.
  • neutrino 11.07.2017 01:37
    Highlight Highlight Was soll jetzt das? Begriffe sind immer im Kontext zu verstehen und werden auch symbolisch verwendet - ist ja wohl jedem klar, dass die Vorfälle in Hamburg nicht mit Syrien zu vergleichen sind, auch wenn sie mit Krieg betitelt werden.

    Ein spannender Fussballmatch wird auch als Schlacht bezeichnet, ohne dass jmd dies mit der Schlacht von Verdun gleichsetzt.

    Ebenso kann in einem Kinderzimmer "eine Bombe einschlagen", ohne dass Hiroshima 1945 damit lächerlich gemacht wird.



    • Tikvaw 11.07.2017 14:42
      Highlight Highlight Ein guter, auf Argumenten basierender und mit Beispielen ausgestatteter, 74 Worte Kommentar,

      der den ganzen 440 Wörter-Artikel praktisch zunichte macht.
  • Anna Landmann 11.07.2017 00:18
    Highlight Highlight Die Relationen zu wahren kommt zur Zeit eben nicht so gut an. Merci, Watson! Vielleicht besdern sich zumindest die Politiker, wenn der deutsche Wahlkampf vorbei ist. Bei all den Entsetzten, welche die Krawallsanten am lieztot sähen, bin ich mir nicht so sicher.

    Wenn man Kriegsvergleiche zieht, und wie De Maziere die Krawallanten mit dem IS und dem NSU vergleicht, ist das gefährlicher für den freiheitlichen Staat als das ganze Hamburger Wochenende.
  • canoe58 10.07.2017 22:56
    Highlight Highlight Danke William Stern, endlich einmal ein Artikel der die Realität berücksichtigt. Ich frage mich auch ob all die Leser die so flott die Demonstranten kritisieren sich nicht mindestens auch fragen könnten, wem diese Ausschreitungen am meisten nützen? Dem allergrössten Teil der globalisierungskritischen Demonstranten sicher nicht, sondern eher dem die Grosskonzernen schützender Staat, der jetzt dank der allgemeinen Empörung wieder eine Stufe höher aufrüsten kann.
  • seventhinkingsteps 10.07.2017 22:14
    Highlight Highlight Protest gegen die Regierung ist nur in Venezuela o.k, das weiss mittlerweile jedes Kind.
  • Switch_on 10.07.2017 20:06
    Highlight Highlight Du hast vollkommen recht. Danke William für diesen Kommentar.
  • PeteZahad 10.07.2017 19:04
    Highlight Highlight Aus Wikipedia: "Auch Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften einer Staatsregierung und einer oder mehreren organisierten Gruppen von Aufständischen (Rebellen, Guerilleros) werden als Bürgerkrieg bezeichnet" - Gut, die Polizei sind nicht unbedingt Streitkräfte aber es könnte sicher von "bürgerkriegsähnlichen" Zuständen gesprochen werden. Die Dauer ist sicherlich nicht ausschlaggebend für einen Krieg.
    • blueberry muffin 11.07.2017 05:53
      Highlight Highlight Gut zu wissen! Dann ist ab jetzt wohl jeder ein Kriegsflüchtling und hat recht auf Asyl!

      Die Rechte klärt auf.
    • PeteZahad 14.07.2017 20:15
      Highlight Highlight Ich wäre absolut dafür jeden Hamburger während des G20 Gipfel als Kriegflüchtling aufzunehmen. Im Gegensatz zu vielen Wirtschaftsflüchtlingen passender wenn dein Auto angezündet und dein Geschäft geplündert wird. In dieser Situation kann man von "Gefährdung von Leib und Leben" sprechen. Sonst noch Argumente?
  • Snowy 10.07.2017 18:40
    Highlight Highlight Verurteile die Gewalt des schwarzen Blocks am Freitag und Samstag aufs Schärfste, aber ob es klug war bei der ersten Grossdemonstration am Donnerstag so einzuschreiten...
    Reminder: Dies war eine bewilligte Demonstration und die Menge hatte sich beim Zugriff der Polizei noch nicht mal bewegt... aber urteilt selbst:
    Play Icon

    NATÜRLICH rechtfertigt dies NICHT die anschliessende Gewalt des schwarzen Blocks.
  • Papierli-Tschingg 10.07.2017 18:26
    Highlight Highlight Der Unterschied liegt darin dass die Eskalation von diesem Wochenende durchaus in unserem Einflussbereich lag. Der Krieg in Syrien tut dies um Weiten nicht. Sowohl geographisch als auch politisch.
  • fnz12 10.07.2017 18:21
    Highlight Highlight Schade finde ich, dass dank diesen Chaoten den friedlichen G20 kritischen Demonstrationen wie z.B. "Grenzenlose Solidarität statt G20 (ca 76'000 Menschen waren anwesend) von den Medien wie auch der Politik keinerlei Beachtung geschenkt wird
    • PeteZahad 10.07.2017 19:09
      Highlight Highlight Und wieviele der "friedlichen" Demonstranten sympathischen mit dem schwarzen Block, resp. schauen weg? Wenn sich auch nur ein Bruchteil der 76'000 dem schwarzen Bloch in den Weg m stellen würden, Wären dies genug um Ausschreitungen zu verhindern...
    • smoenybfan 10.07.2017 21:29
      Highlight Highlight Sich als erster einem vermummten gewaltbereiten Mob entgegenstellen braucht extrem viel Mut und kann nicht einfach so grundsätzlich erwartet werden. Aber im Internet aus der friedlichen Stube fällt das Schreiben halt einfach.
  • dorfne 10.07.2017 18:19
    Highlight Highlight Hoffe der nächste G7 oder G20 Gipfel wird in Moskau sein. wetten, dass dann der "schwarze Block" nicht anreisen wird? Warum muss ich hier nicht erklären.
    • Firefly 10.07.2017 21:16
      Highlight Highlight Ja Moskau wäre sicher nicht schlecht. Ich frage mich sowieso, wieso Europa immer die Probleme der Welt schultern muss, eben, diese Gipfeltreffen organisieren und schützen, Flüchtlinge aufnehmen Finanzkriese ausbaden...

      Russland und USA können ja auch mal Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen, die bomben dort ja auch.
    • seventhinkingsteps 10.07.2017 22:07
      Highlight Highlight 2020 findet der Gipfel in Saudi Arabien statt
  • dorfne 10.07.2017 18:09
    Highlight Highlight "Willkommen in der Hölle" war ein Demoslogan in Hamburg. Dann schlug der schwarze Block zu. Welche Hölle war denn da gemeint? Kämpft man so für mehr Gerechtigkeit, indem man mit der Hölle droht? Wenn diese Leute je an die Macht kämen, hätten wir vermutlich Verhältnisse wie unter Stalin, Massenmorde und Schauprozesse, Todesmärsche, kurz: Unmenschlichkeit pur.
    • roger_dodger 10.07.2017 20:37
      Highlight Highlight @axantas
      Nichts passiert? 500 verletzte Polizisten, brennende Strassenzüge und Plünderungen. Hast Du mal die Videos gesehen, jedes Auto in der ganzen Strasse angezündet.
      Würdest Du Dich freuen wenn hirnamputierte Idioten Dein Hab und Gut abfackeln würden?
      Du hast das Ironie off am Ende Deines Posts vergessen.
    • Saraina 10.07.2017 23:16
      Highlight Highlight Die Hölle, die die Demonstranten meinten, war wahrscheinlich die, in der die Leidtragenden der Entscheide der Regierenden leben. Freier Handel ist nämlich nicht zuletzt freie Ausbeutung von Menschen in 3.Weltländern zugunsten der Gewinne internationaler Kartelle und Firmenkomglomeraten.

      Nein,mich bin nicht Links. Aber die Afrikaner saufen nicht zum Spass auf dem Mittelmeer ab.
    • dorfne 11.07.2017 10:34
      Highlight Highlight @Saraina. Willkommen in der Hölle. Wir sind aber nicht in der Kriegshölle hier im Westen, nicht in der Hungerhölle Afrikas. Deshalb kann man die Leute auch nicht in diesen Höllen willkommen heissen. Deshalb konnte nur die Hölle der von Kriminellen geplanten Gewalt und Zerstörung gemeint sein.
  • Markus Hofstetter 10.07.2017 16:55
    Highlight Highlight Es ist noch mal ein Unterschied, ob gesagt wird: "Krieg ist ausgebrochen", oder Dinge wie: "wie im Krieg", bzw.: "Bilder wie im Krieg". Einzig das Zitat des Handelsblattes schreibt: "Bürgerkrieg in Hamburg" und übertreibt damit massiv.

    Ich finde, man verrennt sich hier in Details. So viel Intelligenz sollte man den Menschen schon attestieren, dass sie zwischen den Umständen in Hamburg und in Syrien unterscheiden können. Sowohl Leser als auch Schreiber dieser Zitate wissen um die Unterschiede.
    • EvilBetty 10.07.2017 19:43
      Highlight Highlight Dass es mit der Intelligenz nicht so weit her ist, kann man doch in den Kommentaren auf watson sehen. Die meisten verstehen nicht, dass man sowohl die Randalierer als auch die Polizei kritisieren kann. Es gibt nur noch entweder «like» oder «dislike»...

      🙄
    • ströfzgi 10.07.2017 20:13
      Highlight Highlight "Krieg" = Klick
    • neutrino 11.07.2017 01:00
      Highlight Highlight @EvilBetty: du bist komplett auf dem falschen Dampfer - auf der einen Seite standen wohlstandsverwahrloste hemmungslose Krawalltouristen, auf der anderen Seite 0815-Polizisten (Familienväter, etc), die ihren Job machten und jetzt zu hunderten verletzt im Spital liegen. Kannst gerne weiterhin deine Sympathien den Krawallbubis zukommen lassen, aber verlange das nicht von anderen.
  • olive 10.07.2017 16:48
    Highlight Highlight Ein weiterer Aspekt der Geschehnisse und vor allem der Stimmung im Land der "Rechts-Jäger", wo Politiker wie Ralf Stegner und Heiko Maas zur Denunziation anstiften:

    http://www.achgut.com/artikel/hamburg_zeit-journalist_eroeffnet_antifa-menschenjagd
  • Firefly 10.07.2017 16:48
    Highlight Highlight Ja natürlich ist es ein Krieg... ein Krieg der Ohnmächtigen gegen die Mächtigen und der Mächtigen gegen die Ohnmächtigen.

    Die Art der Waffen in den jeweilgen Lagern spricht für sich.
    • MaskedGaijin 10.07.2017 18:15
      Highlight Highlight Ja, die Autonomen, sorry Sozialaktivist*innen, aus der unterdrückerischen und zu tiefst faschistischen Schweiz gehören ganz klar zu den Ohnmächtigen. Sogar in einem faschistischen und kapitalistischen Extrazug der SSBB mussten sie nach Hamburg reisen. Unerhört...
    • Saraina 10.07.2017 23:19
      Highlight Highlight Naja, Gaijin, gegen den G20 zu protestieren und dafür den Weg nach Hamburg in Kauf zu nehmen ist auch nicht blöder, als am Stammtisch gegen die Wirtschaftsmigranten zu hetzen, die scheint's nur in die Schweiz kommen, um hier profitieren zu können .

      Finde den Zusammenhang...M
  • N. Y. P. D. 10.07.2017 16:19
    Highlight Highlight Die Polizei musste ohne Gummischrott antreten. Das ist bereits eine erhebliche Einschränkung. Dafür versuchte sie mit 21'000 Mann und 110% Einsatz Herr der Lage zu werden.
    Die Polizei hat doch Dutzende Chaoten festgenommen. Könnte man diese nicht 2 Jahre in den Bau werfen ? Ohne Rahmenprogramm und diverse Settings.
    • EvilBetty 10.07.2017 19:47
      Highlight Highlight Die Polizei hat sich auch eigenmächtig über das Gesetz gestellt und eine demofreie Zone eingerichtet und über einen Gerichtbeschluss hinweg ein Camp geräumt. Ja ich weiss, das wollt ihr nicht wahrhaben.
    • _kokolorix 10.07.2017 19:51
      Highlight Highlight Ja und glaubst du die wären nach 2 Jahren im Knast dann bereit für den Reichtum von ein paar wenigen hart und kommentarlos zu arbeiten?
      Wenn du das Problem mit Gewalt lösen willst musst du sie alle töten, alles andere ist sinnlos, weil es nur Gegenreaktionen hervorruft.
      Schau mal was die von den Rechten so bewunderten Israelis mit harter, brutaler Gewalt nach 50 Jahren so erreicht haben. Auch wenn sie sich wie Herrenmenschen aufführen, leben sie in ständiger Angst vor einem Selbstmordattentäter und können sich nirgendwo sicher fühlen
    • N. Y. P. D. 10.07.2017 20:00
      Highlight Highlight Stimmt,
      @EvilBetty,
      das will ich nicht wahrhaben.
      Und auch auf keinen Fall davon hören ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Strohhut 10.07.2017 15:34
    Highlight Highlight In Genua gab es einen Toten.

    Die Gewalt kommt "immer" von den selben. Vom Schwarzen Block mit ihren Knüppeln und Helmen.
    Siehe dazu die gewalttätigen Räumungen von Camps (juristisch nennen wir es heikel) sowie der klare Versuch bei der ersten Grossdemonstration die Teilnehmer einzuschüchtern mit ihren Gewalttaten. Die Reaktion von einzelnen ist zwar falsch, aber nachvollziehbar.
    • Theor 10.07.2017 15:50
      Highlight Highlight "Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt..."
    • EvilBetty 10.07.2017 19:49
      Highlight Highlight Vergiss es, Strohhut, das wollen sie nicht hören.
    • Lichtblau 10.07.2017 20:09
      Highlight Highlight Im Ernst? Einen "Einschüchterungsversuch" sehe ich jetzt nicht als grosse "Gewalttat".
      .

  • LeChef 10.07.2017 15:28
    Highlight Highlight Ist aber schon eine andere Dimension als Fussballkrawalle oder 1.Mai Demos. Wenn tausende Polizisten im Einsatz stehen, hunderte verletzt werden auf beiden Seiten, einige davon schwer... Kein Krieg natürlich. Aber im politologischen Chargon sicher an der Grenze zum Civil Conflict.
  • Queen C 10.07.2017 15:24
    Highlight Highlight Ist ja krass, wie der Herr Stern in diesem Artikel verharmlost und relativiert. Würden Sie, Herr Stern, in gleicher Weise schreiben, wenn marodierende Rechtsextreme am Werk gewesen wären?
    • Madmessie 10.07.2017 15:55
      Highlight Highlight Was bitteschön verharmlost er? Er sagt, dass man dies nicht Krieg nennen kann. Und damit hat er sicher recht.
    • Queen C 10.07.2017 17:07
      Highlight Highlight Ist einfach ein Gedruckse und um den heissen Brei reden, nur um nicht klar und deutlich sagen zu müssen, dass diese Chaoten in einen Topf mit Rechtsextremen und islamistischen Terroristen gehören.
  • poesie_vivante 10.07.2017 15:17
    Highlight Highlight Was in Hamburg von linken Kreisen angestellt wurde, kann nicht toleriert werden.

    Protestiert die Neue Rechte friedlich gegen die offensichtliche Islamisierung Europas, werden sie bei watson als Rassisten verteufelt, schlagen linke Kreise ohne Rücksicht auf Menschenleben alles Kurz und Klein, um gegen die Globalisierung und den Kapitalismus zu kritisieren, werden sie von watson quasi in Schutz genommen.
    • Anna Landmann 10.07.2017 18:14
      Highlight Highlight Due neue Rechte sind aber Rassisten. Auch wenn sie nicht gewalttätig sind.
  • Denk-mal 10.07.2017 15:10
    Highlight Highlight Ja, effektiv, dass war der Krieg der Wohlstandsverwahrlosten. Das Ganze wird immer schlimmer, nämlich dann, wenn der Wohlstand sinken, die Ressourchen unbezahlbar werden und niemand mehr weiss, wie und wann Kartoffeln u.a. gepflanzt werden.
    • SemperFi 10.07.2017 17:55
      Highlight Highlight In Hamburg haben ja nicht hungernde Obdachlose im Überlebenskampf Polizisten in Lebensgefahr gebracht. Das waren Leute deren grösstes Problem war, ob ihr Handyakku noch reicht, um den nächsten Gewaltexzess auf Twitter zu stellen. Krieg war das nicht, sondern schlicht und einfach unentschuldigte Schwerstkrimimalität.
  • Alnothur 10.07.2017 14:26
    Highlight Highlight "Die Härte des Gesetzes werden sie so oder so zu spüren bekommen, die deutsche Justiz ist noch nie gross aufgefallen mit einer Milde gegenüber linksextremen Gewalttätern."
    Das habe ich aber ziemlich gegenteilig in Erinnerung...
  • sammael 10.07.2017 14:18
    Highlight Highlight Solche Spitzfindigkeiten und Wortklaubereien sind völlig unangebracht. Jeder Leser mit einem gesunden Menschenverstand weiss, dass 'Krieg' in diesem Zusammenhang mehr als Metapher zu verstehen ist. Vielmehr habe ich das Gefühl, dass gewissen Medien linke Gewalt einmal mehr relativieren wollen, anstatt die Gewalttäter aufs Schärfste zu verurteilen.
  • MacB 10.07.2017 14:07
    Highlight Highlight Bei drei der vier zitierten Quellen steht "...wie im Krieg" und das ist auch gar nicht so falsch.

    Mein Gott, ist das spitzfindig. Letztlich geht es um den Kern der Aussage und der stimmt ja wohl. Der Rest ist Gutmenschentum.
  • Roterriese #DefendEurope 10.07.2017 14:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag ist dann wohl whataboutism vom Feinsten.
  • Pasch 10.07.2017 13:37
    Highlight Highlight Vorsicht Aluhuttheorie aus dem Netz!

    V-Männer haben die grössten Verwüstungen begangen, um die Berichterstattung vom Gipfel abzulenken.
    😂😂😂
    • MaskedGaijin 10.07.2017 19:26
      Highlight Highlight Laut rodolofo hooligans 😂
  • tzhkuda7 10.07.2017 13:28
    Highlight Highlight Mmmmh also es war echt close das ganze.
    Wie du es schreibst da hätte nicht mehr viel gefehlt und es hätte aber, anders als am 1. Mai oder an der Langstrasse, beträchtlich grössere Auswirkungen und Folgrn haben können. Für Polizisten wie Demonstranten.

    Hatte bei N24 nur schon bangen als die Eltern mit ihren Kindern teilweise so nahe am Geschehen waren wo es wirklich zur Sache ging.....
  • tinmar 10.07.2017 13:27
    Highlight Highlight geht nur mir das so ... oder hat dieser Artikel schon was arg relativierendes an sich?
    • Rabbi Jussuf 10.07.2017 13:55
      Highlight Highlight Genau! Und der Stern merkt es nicht einmal!
    • Kii 10.07.2017 13:58
      Highlight Highlight Du bist jetzt etwa der zwanzigste der das anspricht. Wo genau wird relativiert? Dass es nicht wie im Krieg war, ist doch Tatsache.
    • Sensei 10.07.2017 14:02
      Highlight Highlight Der Punkt des Artikels ist, auf die Relation aufmerksam zu machen. Dass das schlimm war, aber dass Krieg noch unvorstellbar schlimmer ist. Es geht nicht um die Verharmlosung der Taten sondern um die Medien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 10.07.2017 13:21
    Highlight Highlight Man fragt sich unwillkürlich, ob dieses geflissentliche Herunterspielen und linkslastige Relativieren der schockierenden Vorgänge, hervorgerufen durch ultralinke Anarchisten der Sache gerecht werden, wenn nun sogar SPD-Maas eine gesamteuropäische Datenbank für dieses zerstörerische Lumpenpack einfordert 🤔!

    https://www.blick.ch/news/ausland/g20-deutsche-politiker-fordern-europaeische-extremistendatei-id6967405.html

    Empfehlenswert überdies, dass solche Veranstaltungen künftig nie mehr in Grossstadt-Zentren, sondern ausserhalb stattfinden sollten, wo man die Zufahrtsstrassen blockieren kann.
    • Koberto 10.07.2017 15:34
      Highlight Highlight Genau.
      In Russland, China, ja auch in der USA gibt es genügend abgelegene Orte. Und ich denke nicht das jemand nach Russland reist und dort die Konfrontation mit der Polizei sucht.
  • Zitronensaft aufbewahren 10.07.2017 13:21
    Highlight Highlight Ein grosses Unrecht rechtfertigt aber kein kleineres Unrecht. Nur weil Syrien schlimmer ist, muss man sich nicht alles bieten lassen. Sonst müsste man sich mit allem abfinden, weil es immer etwas gibt, was noch schlimmer ist. Zum Glück sind wir noch nicht so abgestumpft, dass zuest Leute sterben müssen, befor wir uns wehren.
    Schlussendlich handelt es sich um einen organisierten Angriff auf die Souveränität des Staates. Diese Tatsache bleibt bestehen auch wenn man hier noch besserwissern (oder sogar verharmlosen?) kann, dass Syrien schlimmer ist.
    • kebabverkaufer 10.07.2017 15:05
      Highlight Highlight es geht darum, dass es KRIEG genannt wird... klar ist die zerstörung bescheuert usw. aber wenn wir das als krieg bezeichnen machen wir uns über die syrier und andere länder lustig, in denen wirklich krieg herrscht ( und das leider meist für unseren "gerechtfertigten" wohlstand)
  • Kommemtar 10.07.2017 13:19
    Highlight Highlight Guter Kommentar!

    Im Krieg kommt keine Feuerwehr und die Versicherung wird den Schaden sehr wahrscheinlich auch nicht bezahlen!

    Ich finde auch die Bezeichnung "linksextreme Gewalttäter" falsch! Es sind Idioten und kaum einem politischem Spektrum zuzuordnen.

    Was ich mich Frage: Warum muss sich die G20 in einer Grossstadt treffen? geht doch auf die Malediven oder fühlt ihr euch vom wachsendem Meeresspiegel bedroht!?
    • Enttabuisierte Zone 10.07.2017 14:54
      Highlight Highlight Im Krieg wird die Versicherung ganz sicher nicht bezahlen, nicht einmal die Lebensversicherung. Kriegerische Ereignisse sind nämlich explizit ausgeschlossen.
    • Ohniznachtisbett 10.07.2017 15:41
      Highlight Highlight 1. Ich hoffe schwer, dass du diese Gewalt nicht damit rechtfertigst, dass ja vermutlich eine Versicherung den Schaden bezahlt... Sonst komme ich gern mal zu dir nach Hause, schlage alles was dir lieb und teuer ist kurz und klein und würde dich fragen, ob du Beschädigung fremden Eigentums immer noch so lustig findest, auch wenns ja versichert ist. 2. Ist lange nicht alles versichert. 3. Sind diese Idioten sehr wohl einem politischen Spektrum zu zuordnen. Es war linksextreme Gewalt, die keine Rücksicht auf Leben nahm und nur mit Glück niemand das Leben kostete.
  • Triumvir 10.07.2017 13:19
    Highlight Highlight Der Vergleich mit einem kriegsähnlichen Zustand finde ich trotzdem gar nicht mal so abwegig. Denn was bitte schön sind denn mutwillige Zerstörungswut, hunderte verletzte Polizisten und X Plünderungen? Und das alles im vermeintlichen Namen der Kapitalismuskritik...Nein, so etwas würde auch ich als kriegerischen Akt qualifizieren. Der Feind ist halt einfach die imaginäre Staatsmacht. Alle, die sich an so etwas beteiligen, sind in meinen Augen Verbrecher. Punkt.
    • Max Cherry 10.07.2017 13:28
      Highlight Highlight Die Zahl der verletzten Polizisten kann nicht ernst genommen werden. Wenn ein Bulle den anderen versehentlich etwas Pfefferspray ansprüht und dieser danach im Krankenhaus seine Augen ausspühlt, gilt er bereits als verletzt.
    • Sagitarius 10.07.2017 14:30
      Highlight Highlight @Max Cherry: also rein der Korrektheit halber. Bei den Bullen handelt es sich um Polizisten. Ich weiss nicht, aber ich denke Du hast noch nie eine Ladung Pfefferspray abgekriegt! Oder vielleicht doch? Du scheinst das ja recht gut beurteilen zu können!
    • What’s Up, Doc? 10.07.2017 15:06
      Highlight Highlight Mit deinem "Bulle" hast du deine Ansicht schon ganz klar aufgezeigt, die restlichen Buchstaben hättest du dir sparen können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Cherry 10.07.2017 13:19
    Highlight Highlight Der schwarze Block ist keine Gruppierung mit Mitgliedern sondern eine Taktik, wann begreift ihr das?
    • What’s Up, Doc? 10.07.2017 15:17
      Highlight Highlight Das hast du aber gut nachgelesen bei Wikipedia. Da sich die Einzelpersonen allerdings alle gleich kleiden und die gleichen, strafbaren Ziele, verfolgen kann man den Zusammenschluss dieser Personen durchaus als schwarzen Block bezeichnen.
    • Max Cherry 10.07.2017 16:30
      Highlight Highlight Ich brauche nicht auf Wikipedia zu gehen um zu wissen, was ein schwarzer Block ist.
      Und ich habe auch nicht bestritten, dass es einen schwarzen Block gab in HH, die Aussage "Die Mitglieder des schwarzen Blocks und anderer autonomer Gruppen" ist aber falsch oder mindestens unglücklich formuliert.
  • reaper54 10.07.2017 13:09
    Highlight Highlight Lieber Redaktor, wenn sie so einen, absolut korrekten, Bericht verfassen benutzen Sie doch bitte auch korrekte Begriffe. "Schnellfeuergewehre" ist ein sehr künstliches, nichtssagendes, Wort. Denn "Schnellfeuer" ist eine Schussart welche man auch mit halbautomatischen ja sogar Handrepetierern schiessen kann. Zudem frage ich mich überhaupt was ein solcher Kunstbegriff soll, einfach "Gewehre" hätte im Kontext ausgereicht.
    • SomeoneElse 10.07.2017 13:48
    • reaper54 10.07.2017 15:54
      Highlight Highlight @grumpy_af uhh da hat wohl mein Schweizer Akzent durchgedrückt...
      (Das Wort Feuerart gibt es im Duden übrigens auch nicht)
      @SomeoneElse Hier wird eindeutig das Wort "schnell" mit "Serie" vertauscht. Aber schön zu wissen, dass beispielsweise das Feldschiessen laut Duden Definition nicht mit dem Karabiner machbar ist. Oh warte das interessiert niemanden...
    • reaper54 10.07.2017 16:13
      Highlight Highlight @grumpy_af Das kann sehr gut sein, ich sage ja selbst bei mir hat der "mundart Slang" durchgedrückt ;)
      Und bei den Waffen richten wir uns hoffentlich nicht nach der EU, oder nach Deutschem Standard da in der Schweiz ein viel besseres Verständnis dafür herrscht. Ganz ehrlich alleine die Definition des Duden vom Wort "Schnellfeuergewehr" zeigt, dass die Person welche das Geschrieben hat nie eine solche Waffe in der Hand hatte.
  • Nausicaä 10.07.2017 13:08
    Highlight Highlight Danke dafür. Ein verhältnissmässiges Einschätzen der Lage scheint von seiten der JournalistInnen wie auch BürgerInnen ein seltenes Gut zu sein. Sieht man auch in der Watson-Kommentarspalte. Jeder relativierende Kommentar wird abgeblitzt wie blöd. Ich schreib da schon gar nicht mehr mit... Wutbürgertum scheint in zu sein, Hirn einschalten nicht.
    • Snowy 10.07.2017 13:38
      Highlight Highlight Danke für diesen Kommentar. Hab ihn angeherzt.
    • Imagine 10.07.2017 13:51
      Highlight Highlight Danke auch! Ich staune immer wieder, wie viele anscheinend bitzeli bis sehr rechts orientierte LeserInnen watson hat ...
    • Nausicaä 10.07.2017 13:54
      Highlight Highlight Gerne, Snowy.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 10.07.2017 13:05
    Highlight Highlight Je näher ein Brennpunkt geographisch oder kulturell ist umso mehr interessiert uns dieser. Einer meiner ehemaligen Lehrer hat es mal überspitzt ungefähr mit der folgenden Formel ausgedrückt:

    1 toter Schweizer = 2 tote Deutsche = 5 tote Europäer = 10 tote Amerikaner = 100 tote Chinesen = 1'000 tote Afrikaner

    Dazu kommt dann noch die Aktualität des Ereignisses.
    Die Ukraine und Syrien sind z.B. kein grosses Thema mehr (auch bei watson). Uns interessiert viel mehr wie und ob Trump jemandem die Hand schüttelt. Leider ist das so und ich nehme mich da auch gar nicht raus. *AscheübermeinHaupt*
  • chnobli1896 10.07.2017 13:04
    Highlight Highlight Danke für diese Sichtweise. Krieg ist definitiv etwas Anderes.

    Wenn dann könnte man von kriegsähnlichen Zuständen sprechen (schreiben).
  • BigE 10.07.2017 13:03
    Highlight Highlight Mimimi..... "es war wie im" nicht "es war"..... fehlt nur noch, dass ihr von "Scharmützeln" und "Chaoten" schreibt.

    Na gut, watson ist links. Von daher ist die Relativierung linker Gewalt fast logisch.
    • TheBean 10.07.2017 13:32
      Highlight Highlight "Wie im Krieg" vergleicht eine Situation mit dem Krieg. Die Proteste in Hamburg kann man definitiv nicht mit Krieg vergleichen (oder hast du Bilder, Videos oder Aussagen von Augenzeugen, die Folter, Mord, Hinrichtungen, Bombeneinschläge, Handgranaten, usw. zeigen?)
    • BigE 10.07.2017 15:12
      Highlight Highlight Nicht ganz richtig. Es zeigt, dass die Menschen vor Ort sich so einen Kriegsschauplatz vorstellen. Und rein von den äusseren Bedingungen kam das ganz nah ran. Wenn jemand schreibt "wie nach einem Bombenanschlag" heisst ja auch nicht, dass es einen gegeben hat sondern dass es so wirkt/aussieht als ob!
  • Eine_win_ig 10.07.2017 13:01
    Highlight Highlight Ein Kommentar entbindet nicht von der journalistischen Sorgfaltspflicht.
    Auch wenn ich im Gros mit dem Artikel einverstanden bin: Wenn man schon über Polizei berichten will, so sollte man den Unterschied zwischen Hundertschaft und SEK doch kennen. Ein SEK in Hunderschaft-Grösse wäre ein widerspruch in sich selber...
    • Steampunk 10.07.2017 14:47
      Highlight Highlight Danke, wollte es gerade auch erwähnen.
  • Kilian Fischer 10.07.2017 13:01
    Highlight Highlight Diese Kriegsrethorik ist äusserst beschämend. Geschrieben von Journis die selber noch nie auf einem aktuellen Kriegsschauplatz waren. Ein Schlag ins Gesicht aller die jemals in einem Krieg Angehörige verloren haben, oder selber richtigen Krieg erlebt haben.
  • Mätse 10.07.2017 13:00
    Highlight Highlight andere Medien schreiben sogar bei einem grossen Gewitter vom Krieg: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/11374681
    Einfach nur völlig daneben, immer das Wort Krieg zu brauchen!
  • AdiB 10.07.2017 13:00
    Highlight Highlight Danke. Ich bin es leid den leuten erklären zu müssen was krieg ist. Für uns europäer ist jeglicher aufstand der zu gerangel mit der polizei führt und jemand verletzt wird, krieg.
    Krieg ist schlimmer, viel schlimmer. Im krieg ist überleben, glück haben.
    • Enttabuisierte Zone 10.07.2017 15:01
      Highlight Highlight Super, die Blitze hier. Hat doch AdiB vollkommen recht, oder etwa nicht? Krieg bedeutet auch Entwurzelung, Zusammenbrechen der öffentliche Ordnung usw. Wenn das in Hamburg Krieg war, dann war jeder Amoklauf an amerikanischen Schulen auch Krieg.
  • Grundi72 10.07.2017 12:59
    Highlight Highlight Und was genau willst du uns damit nun sagen?
  • ostpol76 10.07.2017 12:59
    Highlight Highlight Billiger Artikel um die Taten der linken Chaoten zu verharmlosen?
    • TheBean 10.07.2017 13:29
      Highlight Highlight Die Taten der linken Chaoten waren Brandstiftung, Körperverletzung, Plünderungen.

      Krieg ist Mord, Folter, Hinrichtung, Gefangenschaft, Aussetzen der Menschenrechte.

      Erkennst du den Unterschied? Die linken Chaoten sind tatsächlich harmlos, Krieg ist es nicht!

      PS: Schon mal ein Video gesehen, wie der IS Leute hinrichtet? Danach kommen dir die Proteste in Hamburg wie ein Kindergeburtstag vor.
    • MacB 10.07.2017 14:11
      Highlight Highlight @TheBean: "Die linken Chaoten sind tatsächlich harmlos..."

      Wenn Molotov-Cocktails und Stahlgeschosse auf Polizisten geschleudert werden, ist das nicht harmlos sondern lebensgefährlich.
    • Enttabuisierte Zone 10.07.2017 15:03
      Highlight Highlight TheBean: Voll einverstanden, ausser mit dem Satz von den harmlosen Linken, gemeint sind wohl die gewalttägigen Chaoten von Hamburg? Die würde ich nicht gerade als harmlos bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 10.07.2017 12:57
    Highlight Highlight Reisserisch, übertrieben! Die allergrössten Verbrecher sind jene, die beschütz wurden!
    Wie kann man überhaupt ein so sinnloses Treffen in einer Stadt durchführen? Auf dem Mond wäre die Sicherheitslage wesentlich besser!
  • Wilhelm Dingo 10.07.2017 12:55
    Highlight Highlight Bin kein Fan von Herrn Stern, dieser Bericht triffts aber.
  • Sensei 10.07.2017 12:54
    Highlight Highlight Das nervt mich schon immer. Auch diese Vergleiche von Augenzeugen in hiesigen (Lokal-)TV-Interviews wo jeder zweite Aussagen macht wie : "es hat geknallt, wie wenn eine Bombe explodiert wäre". Solange man nie eine Bombe explodieren hörte oder Krieg erlebt hat, sollte man solche Vergleiche lassen.

Ein Einzeltäter? Nein, der Mörder von Halle ist nicht allein

Es heisst, der Täter von Halle sei Einzeltäter. Das darf nicht verschleiern, dass er Narrative benutzte, die auch von Rechtspopulisten in Talkshows vorgetragen werden.

Es gehört zur Boshaftigkeit des Terrorismus, dass nicht alle Aufmerksamkeit seinen Opfern gewidmet sein kann. Dass es nicht nur um die geht, die gestorben sind, weil sie im falschen Moment erbärmlichen Menschen voller Hass begegneten. Oder um die Überlebenden, deren psychische Wunden vielleicht nie vernarben werden. Sondern, dass sich ein Teil des öffentlichen Interesses auch auf die Täter richtet, jemanden also wie Stephan B., der vermutlich genau das bezweckte, als er gestern in Halle …

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