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USA kündigen Sanktionen gegen Russland im Fall Skripal an



Im Fall um den vergifteten früheren russischen Doppelagenten Sergej Skripal haben die USA Sanktionen gegen Russland angekündigt. Das teilte das Aussenministerium in Washington am Mittwoch mit.

Grundlage sei die Feststellung, dass die russische Regierung «chemische oder biologische Waffen in Verstoss gegen internationales Recht eingesetzt hat oder tödliche chemische oder biologische Waffen gegen ihre eigenen Staatsbürger benutzt hat». Zunächst werde der US-Kongress über die Massnahmen informiert.

Um den 22. August herum sollten die Strafmassnahmen dann in Kraft treten. Um welche Sanktionen es sich handelt, teilte das Ministerium zunächst nicht mit.

Auf Skripal und seine Tochter Julia war in Grossbritannien im März ein Anschlag mit dem Kampfstoff Nowitschok verübt wurden. Beide entkamen nur knapp dem Tod. Grossbritannien und die USA machen Moskau für die Tat verantwortlich. Der Kreml weist das allerdings zurück.

Rund 25 Staaten sowie die Nato hatten als Konsequenz aus dem Fall insgesamt mehr als 140 russische Diplomaten des Landes verwiesen. Der Kreml reagierte mit der Ausweisung ähnlich vieler Diplomaten. Alleine die USA hatten 60 Russen zu «unerwünschten Personen» erklärt und sie ausgewiesen.

Nowitschok wurde in der früheren Sowjetunion entwickelt, später experimentierten aber auch andere Länder damit. (sda/dpa)

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