SVP
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Plakat der Befuerworter der SVP-Volksinitiative

Bild: KEYSTONE

Abstimmungsanalyse

Jetzt ist es klar: Darum wurde die Einwanderungs- Initiative angenommen

Die Abstimmung vom 9. Februar löste in der Schweiz ein politisches Erdbeben aus. Die VOX-Studie zeigt nun, wie es zu diesem Ergebnis gekommen ist.



Die Abstimmung über die SVP-Initiative, welche die Einwanderung kontingentieren möchte, ist eine der bedeutendsten der letzten Jahre. Die knappe Annahme der Vorlage durch das Stimmvolk hallte auch entsprechend lange nach.

Die heute erschienene VOX-Analyse der Universität Genf und vom Forschungsinstitut gfs.bern zeigt in einer detaillierten Analyse, wie das knappe Abstimmungsergebnis zustande gekommen ist.

Hier die ersten Fakten:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Wolfsblut_2 03.04.2014 22:31
    Highlight Highlight Diese Umfrage ist einfach nur unsinnig. Sie sagt nichts über die Gründe aus, die zum Ja führten und folglich trägt sie nichts zum Finden von konstruktiven Lösungsansätzen bei. Schade.
  • Jol Bear 03.04.2014 20:31
    Highlight Highlight Man kann wahrscheinlich noch x weitere Gründe für das Abstimmungsresultat anführen und irgendwelche Prozentanteile berechnen. Die Schlussfolgerungen könnten dann plötzlich so aussehen, dass 40% der FDP-Wähler ein tiefes Bildungsniveau haben....? Was aber mit Sicherheit zutrifft ist folgendes: Wer "Ja" gestimmt hat, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Inhalt und dem Ziel der Initiative einverstanden. Damit muss jetzt umgegangen werden.
  • higgins2013 03.04.2014 20:25
    Highlight Highlight Peinlich... Die gut ausgebildeten Jungen lassen die 70jaehrigen und die bildungsfernen ueber ihre Zukunft bestimmen !
  • SandroSommer 03.04.2014 18:19
    Highlight Highlight Der erste Punkt sagt es m.E. Am meisten aus. Das "Hauptklientel" der SVP besteht nun mal aus Leuten, die sich schnell manipulieren lassen und sich nicht eindringlich mit der Materie auseinandersetzten bzw. langfristig in die Zukunft denken. Nun haben schweizweit viele dieser Menschen abgestummen!
    • rapsakde 03.04.2014 23:49
      Highlight Highlight Ja natürlich, alle die für die Beschränkung der Einwanderung stimmten, sollen Leute mit geringem Bildungsniveau. Die Arroganz dieser Aussage ist inakzeptabel und hat mit Demokratieverständnis gar nichts zu tun. Ich denke langfristig und sage das eine unkontrollierte Einwanderung, egal wo auf der Welt Welt, mehr Konflikte schüren wird. Was wird passieren wenn weltweit die Menschen dorthin ziehen wo es wirtschaftlich interessant ist ??? Besuche mal Mexiko-City da siehst Du mal wie chaotisch dies werden kann und was für neue Probleme eine Agglo dieser Grössenordnung hervorbringt.
      Aber eben die Linke versucht wiedermal alles um eine vom Souverän gefällte Entscheidung umzudrehen.
      Dieses Verhalten, meine lieben Genossen, hat aber gar nichts mit Demokratie zu tun und dafür solltet Ihr Euch schämen.
    • SandroSommer 04.04.2014 19:32
      Highlight Highlight @rapskade Die Wahreit tut weh
  • mope 03.04.2014 18:14
    Highlight Highlight So ein Quatsch. Man braucht nicht lange zu rätseln, aus welcher Küche das stammt. Das sind ja wohl ganz miese Initiativ-Unterlegene, die in dieser untersten Schublade herum stochern...
    • goschi 03.04.2014 21:20
      Highlight Highlight Es ist also Quatsch, weil es nicht ihre Meinung trifft?
      Tolle Argumentationsbasis, gerade für eine direkte Demokratie, die vom Diskurs lebt, auch wenn dies leider gewisse rechtskonservative Exponenten immer häufiger vergessen und nur ihre Meinung als gültig ansehen.
  • Xandi 03.04.2014 14:01
    Highlight Highlight Warum dürfen die Lichtensteiner ein Ausländerkontingent haben?
    Das haben die EU-Diktatoren auch bewilligt!
    • goschi 03.04.2014 16:21
      Highlight Highlight Weil Lichtenstein irrelevant klein ist und auch aus schweizer Sicht in fast jeder Beziehung ein Sonderfall.
    • Daniel Caduff 03.04.2014 17:10
      Highlight Highlight Vielleicht liegt es ja auch einfach daran, dass Liechtenstein seit 1995 Mitglied im EWR ist? Das könnte der Grund dafür sein, dass Liechtenstein für sich den Zugang zum Europäischen Binnenmarkt eben erlangen konnte, ohne die Verknüpfung mit Personenfreizügigkeit, etc.... Weil der EWR nur den Binnenmarkt regelt. Ich habe irgendwo im Hinterkopf noch so eine Ahnung, dass da doch auch mal was mit der Schweiz war mit dem EWR und so... Waren die Bilateralen eventuell eine Folge eines früheren EWR-Nein? Man weiss es nicht so genau. Zumindest bei der SVP nicht.
  • alessandro 03.04.2014 13:15
    Highlight Highlight Die Quoten der <30jährigen ist alarmierend. Erstaunlic
    h hoch sind hingegen die 40 Prozent Ja-Stimmen der FDP Wählenden. Das hätte ich erhrlich gesagt nicht erwartet, wo die Partei doch sonst immer so gnadenlos für neoliberale Forderungen einstehen...
    Warum untere Einkommensschichten Milliardären/Millionären/Wirtschaftsführenden eher das Vertrauen schenken als Leuten die sich für einen Mindestlohn einsetzen kapiere ich auch nicht. Kniefall vor dem Kapital?
    • jacoby 03.04.2014 13:29
      Highlight Highlight Achtung: Die untere Einkommensschicht ging nur häufiger an die Urne. Die VOX-Studie sagte nichts darüber aus, ob sie die Initiative auch überproportional angenommen haben.
    • Daniel Caduff 03.04.2014 14:03
      Highlight Highlight Aus der Vox-Analyse (Kurzbericht, Seite iv):

      Zweitens stieg die Ablehnung der SVP-Initiative zwar mit dem Bildungsstand
      und dem Haushaltseinkommen, doch die Initiative profitierte von der aussergewöhnlich
      starken Mobilisierung der unteren Einkommens- und Bildungsschichten. Drittens spielte
      auch die starke Zustimmung der Arbeiter, Angestellten, Selbständigerwerbenden sowie der
      Landwirte und Arbeitslosen (letztere sind in der Stichprobe wenig zahlreich) eine Rolle.
      Ähnliches gilt für die Personen, die ihre eigene wirtschaftliche Situation als "passabel",
      "schlecht" oder "sehr schlecht" betrachten und der Initiative grossmehrheitlich
      zustimmten.

      Zugegeben: Zur Signifikanz steht da nichts, aber die Initiative kann ja nicht von den "unteren Einkommensschichten profitiert" haben, wenn diese die Initiative überproportional abgelehnt hätten.
  • zombie1969 03.04.2014 13:09
    Highlight Highlight "Die ungewohnt starke Mobilisierung von wenig interessierten oder politisch wenig aktiven Stimmbürgern hat wesentlich zum Erfolg der SVP-Zuwanderungsinitiative beigetragen"
    Oder:
    Die ungewohnt vielen Einbürgerungen der letzten Jahre von wenig interessierten oder politisch wenig aktiven Neustimmbürgern haben wesentlich zum hohen Anteil an Nein- Stimmen beigetragen.
    • Daniel Caduff 03.04.2014 14:08
      Highlight Highlight Zitat aus der Vox - Analyse, Seite iv: "Schliesslich hat die ablehnende Haltung der eingebürgerten Schweizer das Ergebnis kaum beeinflusst; einerseits, weil sie weniger zahlreich sind als die gebürtigen Schweizer,
      andererseits weil sie weniger häufig an der Abstimmung teilnahmen. "

      Abgesehen davon, dass natürlich Ihre Argumentation, wonach die - Zitat - "politisch wenig aktiven" Stimmbürger zum hohen Nein-Anteil beigetragen haben sollen sowieso grandioser argumentativer Schwachsinn ist. Frei nach dem Motto "wer wenig aktiv ist, bestimmt viel". Aha.
  • Lumpirr01 03.04.2014 12:36
    Highlight Highlight A propos GSF Bern: Her Claude Longchamp bekommt (immer noch) für seine Firma rentable Aufträge aus BILLAG - Gebühren. Zumindest bei den beiden letzten Umfragen im Vorfeld von Abstimmungen waren seine Prognosen totale Fehlanzeige. Das heisst für mich, dass das Kosten - Nutzenverhältnis für diese Umfragen nicht stimmt. Die Konsequenz sollte sein, dass man auf zuverlässigere Umfrageinstanzen wechseln sollte oder noch besser man sollte / könnte diese unnötige Stimmungsmache im Vorfeld von Abstimmung ganz weglassen.............
    • goschi 03.04.2014 16:19
      Highlight Highlight Die Prognosen waren keine totale Fehlanzeige, sondern eine jeweilige Momentaufnahme.
      Würde man bei solchen Prognosen auch den dazugehörigen Text lesen und nicht nur die bunten Linien beklatschen, bekäme man auch mit, was die Prognose genauer aussagt.
      Gerade im Vorfeld der MEI war wiederholt die Sprache davon, dass sich die bei Volksinitiativen üblicherweise zunehmende Ablehnung hier sichtbar umkehren wird und vieles von der schlussendlichen Mobilisierung abhängt.

      Kurz: nicht nur Linien angucken, sondern sich fürs ganze Bild interessieren.
    • Lumpirr01 03.04.2014 20:19
      Highlight Highlight Die teilweise nur hochdeutsch sprechenden Anrufer bekommen von den Befragten vermutlich 1) keine ehrliche Antwort, 2) weil solche Anrufe lästig und störend sind 3) weil sofort vermutet wird, dass schon wieder einer eine Krankenversicherung verkaufen will. Vermutlich werden so verlaufende Telefongespräche dann als ein NEIN zur Initiative gezählt.......... ?!?
    • goschi 03.04.2014 21:18
      Highlight Highlight Sie bauen ihre Argumentation aus Groll gegen den hochdeutschsprechenden Anrufer, also nicht auf Fakten auf, sondern auf "ichfindallesdoof"?Bevor sie derart vorlaut einem renommierten Institut - und zwar über alle Parteigrenzen hinweg, ok, evtl. ausgenommen der SVP, weil ihnen die GfS keinen 90%-Sieg prognostizieren will, den sich die SVP erwünscht - auf dieser Basis zu unterstellen, es habe keine Ahnung von seiner Arbeit ist mindestens gewagt, eher schon dreist und auf jeden Fall sehr unsachlich.

      Und übrigens haben wir in der Schweiz keine Pflicht zum Schweizerdeutsch, geschäftlich spreche ich idR auch Hochdeutsch, nur schon, weil wir noch andere Landessprachen haben und deren Sprecher evtl. hochdeutsch, aber meistens keinen Dialekt verstehen, oder sind Sie auch der Meinung, dass Welschschweizer keine echten Schweizer sind?
  • 7immi 03.04.2014 12:14
    Highlight Highlight 1500 personen wurden befragt... Repräsentativ ist anders.
    Zudem: egal warum, wir haben so abgestimmt und es ist gut so. Wir werden es nicht bereuen.
    • goschi 03.04.2014 16:19
      Highlight Highlight Doch, 1500 Personen korrekt ausgewählt sind eine repräsentative Gruppe.
    • Lumpirr01 03.04.2014 20:09
      Highlight Highlight Ich wurde auch telefonisch kontaktiert. Ich habe den nur hochdeutsch sprechenden Anrufer abgewimmelt, weil ich dachte, es wolle mir eine Krankenversicherung verkaufen. Wahrscheinlich bin ich deshalb als NEIN-Stimmender zur Initiative gezählt worden!
  • Welder 03.04.2014 12:07
    Highlight Highlight Repräsentativität?
    Mich würde die Repräsentativität dieser Studie interessieren. Wie wurden die 1500 Befragten ausgewählt? Welche Anteile an Personen mit den jeweiligen Parteizugehörigkeiten kamen vor? Wieviele Junge und Alte wurden denn befragt?
    Statistiken sind bei Bedarf herrlich einfach verfälschbar.
    • Daniel Caduff 03.04.2014 12:35
      Highlight Highlight http://www.gfsbern.ch/portals/0/vox-analysen/2014-02-09_VoxD.pdf

      Auch die Unis Zürich, Bern und Genf, die da mitarbeiten, machen keinerlei Geheimnis aus der Methode, etc. Finden sie alles auf den Websites der politikwissenschaftlichen Instituten.

  • marcel-schuler 03.04.2014 11:54
    Highlight Highlight "Die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen verwarfen die Initiative zwar am klarsten, blieb der Urne gleichzeitig aber auch am häufigsten fern."
    sehr schade.
  • SwissGronkh 03.04.2014 11:49
    Highlight Highlight Meiner Ansicht nach sollte man die Schüler schon in der Schule zum stimmen motivieren.
    z.B:
    Schulhausregeln abändern mit Mehrheit oder andere Sachen bei denen die Schüler mehr Stimmrecht haben sollten.
  • Ahed 03.04.2014 11:36
    Highlight Highlight Langsam glaube ich die Linken müssen sich endlich Gedanken machen ,wieso die mit weniger Lohn und schlechteren Schulbildung so gestimmt haben.Das sind auch meist die Leute die mit Ausländer zusammen arbeiten.
    Ihnen die Jobs wegnehmen weil sie billiger arbeiten und die
    Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten.Selber stelle ich
    Auch Leute ein .Habe immer wieder anfragen von EU Bürger
    die für jeden Lohn arbeiten würden .Eu Bürger erhalten wenn sie ein Arbeitsvertrag haben automatisch die Aufenthaltsbewiligung.Als Arbeitgeber ist dir dann egal ob diese Person noch Unterstützung vom Staat erhält oder am
    Hungertuch nagt.Hauptsache billig
    • Daniel Caduff 03.04.2014 12:05
      Highlight Highlight Ich glaube die progressive / liberale / linke Schweiz muss sich vor allem ernsthaft fragen, wieso sich lohnabhängige Arbeitnehmer von neoliberalen Milliardären und Millionären besser vertreten fühlen. Sie weisen auch zurecht auf die Rolle der Arbeitgeber hin, welche diese Dumping-Arbeiter ja schlussendlich einstellen. Ob das Argument bzgl. "arbeiten mit Ausländern zusammen" aber so stimmt, bin ich mir nicht sicher. Gerade in den Branchen, wo viele gut gebildete tätig sind, ist die internationale Konkurrenz ja ebenfalls riesig und Englisch als Teamsprache z.B. keine Seltenheit. Das gilt z.B. für Pharma, das gilt für IT, das gilt für Finance und selbstverständlich für den gesamten Ingenieur- und Wissenschaftssektor. Trotzdem haben diese gut gebildeten und gut verdienenden Schichten mehrheitlich ja gestimmt, auch wenn der gefühlte Konkurrenzdruck sicherlich auch in diesen Schichten in den letzten Jahren zugenommen hat.
    • Lumpirr01 03.04.2014 12:52
      Highlight Highlight Beizufügen wäre, dass die Kantone mit ihrem bald zermürbenden Steuerwettbewerb viele ausländische Firman angelockt haben, welche uns im Ausland auch keine neuen Freunde generiert haben. Diese Firmen haben mehrheitlich ihre eigenen Leute mitgebracht, wobei unsere älteren Kaderleute nach wie vor auf Arbeitssuche sind. A propos Pharma, ist der Chef Amerikaner, werden in seiner Abteilung nur US - Bürger eingestellt. Das selbe gilt für Deutsche und Elsässer. NB: In unserer Abteilung von 70 Personen waren wir noch gerade 4 Schweizer!! Ueberlassen wir wie bis anhin alles der freien Wirtschaft, wird sie in Kürze die Schweiz regelrecht kaputt machen. Man muss kein Kommunist sein, um zu sehen, dass wir für unsere nachfolgenden Generationen auch noch ein paar Entwicklungsmöglichkeiten freihalten möchten..................
    • sterpfi 03.04.2014 13:02
      Highlight Highlight Richtig erkannt, Ahed!
      Die Zuwanderung ist ein Problem, nur hat es der Bund verpasst, geeignete Massnahmen dagegen zu unternehmen, so dass diese "radikale" Initiative angenommen wurde. Die Initiative ist leider nichts anderes als Symptombekämpfung. Ich halte die Mindestlohn-Initiative um einiges geeigneter, die Zuwanderung zu beschränken. Dadurch können nicht billige EU-Arbeiter eingestellt werden wie z.B. die spanischen Handwerker an der Zara-Baustelle am HB. Stattdessen haben die Schweizer bessere Chancen bei den Niedriglohnstellen. Also im Juni ein Ja für die Mindestlohn-Initiative!
  • Lumpirr01 03.04.2014 09:59
    Highlight Highlight Obige Analyse enthält überhaupt nichts neues, was wir nicht schon direkt nach der Abstimmung gewusst hätten.
    Aber in meinen Augen fehlt noch ein wichtiges Ja - Argument:
    Viele Stimmbürger haben noch ein ausgeprägtes Heimatgefühl:
    Die Zuwanderung mit ihren Folgen führt zu so schnellen meist negativen Veränderungen (überall wird es eng), welche in Konflikt mit dem Heimatgefühl stehen, zumal für den Einzelnen keine Vorteile ersichtlich sind............
    Gruss Lumpirr01
  • Daniel Caduff 03.04.2014 09:45
    Highlight Highlight Ungebildete Leute, die keine Netto-Steuerzahler sind erreichen also im Verbund mit Leuten, die primär von Hass getrieben sind und Rentnern, die die Konsequenzen ihrer Entscheidung nicht mehr lange mittragen müssen eine Mehrheit. Schäm Dich Schweiz. Allerdings: Wenn nur 17% der unter 30 - Jährigen überhaupt abstimmen gehen, haben wir es wohl einfach nicht besser verdient.
    • Lumpirr01 03.04.2014 10:15
      Highlight Highlight Tönt sehr negativ!
      Ich denke nicht, dass sich die Schweiz zu schämen braucht.
      Bitte sei kein schlechter Verlierer und hab Verständnis für unsere direkte Demokratie!
    • Daniel Caduff 03.04.2014 11:27
      Highlight Highlight Nun, ich finde es auch negativ. Oder was soll denn an "ungebildet" und "missgünstig" positiv sein?

      Dennoch: Direkte Demokratie ist das beste aller unperfekten Systeme. Und wie schon oben gesagt: Wenn die ungebildeten und missgünstigen halt überproportional oft abstimmen gehen, sind wir Verlierer in erster Linie selber Schuld.
  • P. Netrator 03.04.2014 09:41
    Highlight Highlight Wenn ich die Vox Analyse richtig interpretiere waren es vor allem Dumme, Arme und Misstrauische, die der Initiative zum Durchbruch verholfen haben. Ich glaube das nicht. Im Gegenteil, für mich waren die Befürworter verantwortungsvolle Wähler welche auch für die Zukunft denken können und die die Problematik einer zu grossen Migration erkannt haben. Das jetzt in der EU die Überfremdung auf einmal auch ein Top-Thema ist, zeigt das mit aller Offenheit.
    • Hand-Solo 03.04.2014 10:20
      Highlight Highlight Bitte Ungebildet nicht mit Dumm verwechseln. Es sind vor allem diejenigen welche durch die Zuwanderung benachteiligt wurden, welche Ja gestimmt hatten. Logisch haben die Weniger Lohn oder ein tieferes Bildungsniveau...
    • Werner56 03.04.2014 10:33
      Highlight Highlight Du hast meine Worte.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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