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Sport-News

Roglic baut Vuelta-Gesamtführung aus ++ Knöchelbruch bei Gladbachs Lainer

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
22.08.2021, 17:52

Liveticker: Sport-News, 22.08.2021

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Hochspringerin Engondo mit WM-Silber
Am Schlusstag der U20-WM in Nairobi setzte die Hochspringerin Marithé Engondo (Lausanne-Sports) zu einem formidablen Höhenflug an. Die Waadtländerin stellte mit 1,89 m einen Schweizer U20-Rekord auf und wurde für diesen Exploit mit der Silbermedaille belohnt.

Engondo meisterte im zweiten Anlauf 1,87 m, womit sie zunächst den U20-Rekord um einen Zentimeter verbesserte. Diesen hatte sie zuvor gemeinsam mit der Basler Olympia-Teilnehmerin Salome Lang gehalten. Doch damit nicht genug: Die 19-Jährige packte im ersten Versuch auch 1,89 m, womit sie eine Medaille praktisch auf sicher hatte. Am Ende musste sich einzig der unter neutraler Flagge gestarteten Russin Natalja Spiridonowa geschlagen geben, die 1,91 m übersprang. (abu/sda)
Mäder Siebter bei Bergankunft - Roglic baut Gesamtführung aus
Damiano Caruso gewinnt solo die 9. Etappe der Spanien-Rundfahrt. Der Italiener vom Team Bahrain-Victorious triumphiert auf dem Alto de Velefique mit gut einer Minute Vorsprung vor dem Slowenen Primoz Roglic und dem Spanier Enric Mas.

In der Gesamtwertung baute Roglic seine Führung aus. Der zweifache Vuelta-Titelverteidiger liegt nun mit 28 Sekunden Vorsprung vor dem zuvor drittklassierten Mas. Neu Dritter ist der Kolumbianer Miguel Angel Lopez (1:21 Minuten zurück). Der vormalige Gesamt-Zweite Felix Grossschartner aus Österreich fiel in den 9. Rang zurück.

Der Zürcher Johan Jacobs musste die 76. Spanien-Rundfahrt nach seinem Sturz am Sonntag aufgeben. Einzig verbliebener Schweizer im Rennen ist damit Gino Mäder. Der Berner klassierte sich bei der Bergankunft mit 2:07 Minuten Rückstand auf seinen siegreichen Bahrain-Teamkollegen Caruso im 7. Rang. In der Gesamtwertung stiess der 24-Jährige um fünf Positionen auf den 12. Platz vor. (abu/sda)
epa09423690 The overall leader, Slovenian Primoz Roglic, of Jumbo-Visma, wearing the red maillot on the podium after the 8th stage of the Spanish Cycling Vuelta, a 173,7 km-long race between Santa Pola (Alicante) and La Manga del Mar Menor (Murcia), in Santa Pola, in Alicante region, Spain, 21 August 2021.  EPA/Manuel Bruque
Bild: keystone
Schweizer Beachsoccer an WM auf Viertelfinal-Kurs
Das Schweizer Beachsoccer-Nationalteam darf an der WM in Moskau mit den Viertelfinals planen. Auch das zweite Gruppenspiel gestaltet die Schweiz siegreich und bezwingt Belarus 7:3.

Dank dem zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel führt das für die Ukraine nachgerückte Schweizer Nationalteam die Tabelle in Gruppe C an und darf sich vor dem abschliessenden Gruppenspiel gegen El Salvador grosse Hoffnungen auf die Viertelfinals machen. (abu/sda)
Der Schweizer Dejan Stankovic, rechts, jubelt nach einem Tor mit seinen Teamkollegen, in einem Beachsoccer Laenderspiel zwischen der Schweiz und Frankreich, am Freitag, 14. August 2020, in Basel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Vaduz gibt auch in Schaffhausen Punkte ab
Absteiger Vaduz kommt in der Challenge League nicht vor. Die Liechtensteiner remisieren beim noch sieglosen FC Schaffhausen 1:1. Beide Tore fielen kurz vor der Pause. Dejan Djokic brachte Vaduz in Führung. Praktisch mit dem Pausenpfiff glich Joaquin, der früh im Spiel den Pfosten getroffen hatte, zum 1:1 aus.

Schaffhausen - Vaduz 1:1 (1:1)
1000 Zuschauer. - SR Huwiler.
Tore: 39. Djokic 0:1. 45. Ardaiz 1:1.
Bemerkungen: 11. Pfostenschuss Ardaiz (Schaffhausen). (abu/sda)
Elvin Ibrisimovic, top, of Vaduz, falls after a foul by Diary Abdoulaye of Ujpest during the UEFA Conference League second qualifying round soccer match between FC Vaduz and FC Ujpest Budapest at the Sportpark Eschen-Mauren in Eschen, Liechtenstein, Thursday, 29 July 2021. (KEYSTONE/Michael Buholzer)..
Bild: keystone
Lainer erlitt Knöchelbruch
Der österreichische Internationale Stefan Lainer zog sich am Samstag in der Partie zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach (4:0) einen Knöchelbruch zu. Dies bestätigte der Klub am Sonntag. Der Verteidiger der Gäste war kurz vor der Pause im Strafraum gefoult worden. (abu/sda)
Schweizerinnen verlieren auch gegen Russland
Das Schweizer Frauen-Nationalteam kassiert an der WM in Calgary innerhalb von 24 Stunden die zweite Niederlage. Die Schweizerinnen unterliegen dem russischen Team nach einer 1:0-Führung 1:3 und verlieren Torschützin Alina Müller.

Ein Doppelschlag innerhalb von 14 Sekunden unmittelbar nach Spielmitte brachte die Wende zugunsten der Russinnen, die deutlich mehr auf das Schweizer Tor schossen (34:20). Zuerst nutzte Valeria Pawlowa einen Ausschluss gegen Dominique Rüegg zum Ausgleich (31.), dann traf Veronika Kulischowa zur Führung für das ROC-Team. 166 Sekunden vor Schluss erhöhte Maria Batalowa auf 3:1.

Den Schweizer Führungstreffer hatte in der 11. Minute Alina Müller nach Vorlage von Lara Stalder und Phoebe Staenz erzielt. Es war das erste Schweizer Tor an diesem Turnier, nachdem das Team von Colin Muller zum Auftakt gegen Weltmeister USA 0:3 verloren hatte. Die Torschützin bekundete später Pech, in der 27. Minute verletzte sich Müller nach einem Zusammenprall am rechten Bein und musste humpelnd das Eis verlassen.

Nach zwei spielfreien Tagen treffen die Schweizerinnen in der Nacht auf Mittwoch auf Gastgeber Kanada. Zum Abschluss der Vorrunde in der Gruppe A spielen sie gegen Finnland, den WM-Zweiten von 2019. Als eines der fünf Top-Teams haben die Schweizerinnen einen Platz in den Viertelfinals auf sicher. (sda)
Zverev siegt auch gegen Tsitsipas
Alexander Zverev setzt seine Siegesserie fort. Der Olympiasieger von Tokio gewinnt am Masters-1000-Turnier in Cincinnati den Halbfinal gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas und kämpft nun gegen den Russen Andrej Rublew um den Titel.

Zverev setzte sich gegen Tsitsipas nach 2:41 Stunden mit 6:4, 3:6, 7:6 (7:4) durch, nachdem er im dritten Satz bereits mit 1:4 und zwei Breaks zurückgelegen hatte. Für den 24-jährigen Hamburger war es der zehnte Einzelsieg in Serie.

Im Final kämpft Zverev um seinen bereits fünften Titel an einem Masters-1000-Event. Für den ein halbes Jahr jüngeren Rublew, der im Halbfinal das russische Duell gegen Daniil Medwedew zu seinen Gunsten entschieden hat, wäre es der grösste Titel der Karriere. (sda)
Alexander Zverev, of Germany, reacts after defeating Stefanos Tsitsipas, of Greece, during the Western & Southern Open tennis tournament Saturday, Aug. 21, 2021, in Mason, Ohio. (AP Photo/Darron Cummings)
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Pacquaio verliert nach Punkten
Der philippinische Boxer Manny Pacquiao hat seinen womöglich letzten Kampf als Profi verloren. Der 42-jährige ehemalige Weltmeister in acht verschiedenen Gewichtsklassen unterlag am Samstag in Las Vegas dem Kubaner Yordenis Ugas im Kampf um den WBA-WM-Gürtel im Weltergewicht einstimmig nach Punkten.

Für Pacquiao war es die zehnte Niederlage im 71. Kampf seiner Karriere. 2019 hatte er in seinem zuvor letzten Kampf den WBA-WM-Gürtel gegen Keith Thurman gewonnen, ihn im Januar wegen Inaktivität aber aberkannt bekommen.

Pacquiao ist seit 2016 als Senator in seinem Heimatland politisch aktiv. Viele rechnen damit, dass er im Mai 2022 für das Amt des Präsidenten kandidieren wird. (sda/dpa/afp)
6:56
Kambundji siegt über 200 Meter
Der Abstecher nach Eugene an die US-Westküste hat sich für Mujinga Kambundji gelohnt. Sie gewinnt den 200-m-Lauf des Diamond-League-Meetings und bliebt über 100 m unter 11 Sekunden.

Den stärkeren Auftritt hatte die Bernerin trotz der tollen 100-m-Zeit (10,96) über die halbe Bahnrunde. Mujinga Kambundji widerstand nach einem hervorragenden Kurvenlauf den nahenden Konkurrentinnen und siegte in 22,06 Sekunden vor der Amerikanerin Gabrielle Thomas (22,11) und der Britin Dina Asher-Smith (22,19). Der Wind schob mit 2,4 m/s etwas zu stark und verhinderte, dass die 22,06 in die Rekordliste aufgenommen werden. Erlaubt sind 2,0 m/s.

Die WM-Dritte über 200 m zeigte zweifelsohne einen ihrer besten 200-m-Läufe überhaupt.
Den Schweizer Rekord von 22,26 Sekunden hat sie bereits dreimal in ihrer Karriere erreicht. (sda)
Mujinga Kambundji of Switzerland reacts after the women's athletics 200m semi final at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Monday, August 02, 2021. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
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Barcelona kommt in Bilbao nur zu einem Unentschieden
Im zweiten Spiel der Post-Messi-Ära kommt der grosse FC Barcelona auswärts gegen Athletic Bilbao nicht über ein Unentschieden hinaus. Das Team von Trainer Ronald Koeman muss sich mit einem 1:1 zufriedengeben. Den einzigen Treffer für Barça erzielte Neuzugang Memphis Depay, für Bilbao traf Inigo Martinez.

Martinez hatte die Gastgeber in Führung gebracht, bevor der Niederländer mit einem extrem scharf geschossenen Ball ins kurze Eck ausgleichen konnte. Bei Barça fehlten unter anderem die Verletzten Sergio Agüero, Ousmane Dembélé und Stammtorhüter Marc-André ter Stegen. Im nächsten Spiel müssen die Blaugrana zudem auf Eric Garcia verzichten. Der Innenverteidiger flog in der 93. Minute mit Rot vom Platz. (nih)
epa09424106 Barcelona's striker Memphis Depay (L) celebrates with his teammates after scoring the 1-1 tie during the Spanish LaLiga soccer match between Athletic Club de Bilbao and FC Barcelona at San Mames stadium in Bilbao, Basque Country, Spain, 21 August 2021.  EPA/Luis Tejido
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Mujinga Kambundji bleibt unter 11 Sekunden
Mujinga Kambundji bleibt beim Diamond-League-Meeting in Eugene im 100-m-Lauf unter 11 Sekunden. In 10,96 kommt die Bernerin bei einem Rückenwind von 0,9 m/s bis auf einen Hundertstel an ihren Bestwert heran.

Restlos zufrieden wird die Bernerin nicht sein. Mit dem Blick auf die Konkurrenz hätte sie bei einem optimalen Lauf wohl Ajla Del Ponte den Schweizer Rekord entreissen können, den die Tessinerin in Tokio auf 10,91 und vor einer Woche in La Chaux-de-Fonds auf 10,90 Sekunden gesenkt hatte. Die 10,96 reichten Mujinga Kambundji im einem Weltklasse-Feld bloss zum 7. Rang. Die Siegerin Elaine Thompson-Herah aus Jamaika kam in 10,54 Sekunden bis auf 6 Hundertstel an den Fabel-Weltrekord von Florence Griffith-Joyner heran. (nih/sda)
epa09391760 Mujinga Kambundji of Switzerland reacts after competing in the women's 200m final at the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Olympic Stadium in Tokyo, Japan, 03 August 2021.  EPA/LAURENT GILLIERON
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Schweizer Volleyballerinnen feiern ersten Sieg
Die Schweizer Volleyballerinnen sind ihrem Ziel, der Qualifikation für die Achtelfinals, an der EM einen Schritt näher gekommen. In ihrem zweiten Gruppenspiel feierten sie beim umkämpften 3:2 gegen Ungarn ihren ersten Sieg.

Mehr als zweieinhalb Stunden dauerte es, bis die Equipe von Nationaltrainerin Saskia van Hintum die ersten beiden Punkte an diesem Turnier im Trockenen hatten. Nach einem ausgeglichenen Spiel dominierten die Schweizerinnen das Tiebreak. Teamleaderin Maja Storck verwertete schliesslich den zweiten Matchball zum umjubelten Sieg.

Der Schweizer Sieg gegen Ungarn, das sein erstes Spiel gegen die Slowakei 3:1 gewonnen hatte, ist hoch einzuschätzen. Und vor allem lässt es die Aussenseiterinnen aus der Schweiz von der Achtelfinal-Teilnahme träumen. Dafür benötigen sie mindestens noch einen Sieg aus den verbleibenden drei Partien.

Die nächste Gelegenheit auf Punkte bietet sich dem Team am Montag gegen das noch sieglose Belarus. Gegen die Osteuropäerinnen hatten sie vor zwei Jahren bei ihrer letzten EM-Teilnahme den einzigen Sieg gefeiert. (nih/sda)
The Team of Switzerland, with Annalea Maeder, 2. from right, reacts before the game the women's volleyball friendly game between Switzerland and Spain in Schoenenwerd, Switzerland, 4 May 2021. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
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Aegerter gewinnt erneut
Trotz eines verpatzten Starts hat Dominique Aegerter im spanischen Los Arcos in der Supersport-WM seinen achten Saisonsieg im elften Rennen gefeiert. Nachdem der aus der Pole-Position gestartete Berner zwischenzeitlich in den 6. Rang zurückfiel, reichte es dem 30-Jährigen zum Sieg. Er übernahm auf seiner Yamaha in der 12. von 20 Runden die Führung und gab diese nicht mehr ab.

In der Gesamtwertung führt Aegerter nun 42 Punkte vor dem Südafrikaner Steven Odendaal, der auch in Los Arcos Zweiter wurde. Randy Krummenacher belegte den 6. Rang. (nih/sda)
epa09218280 Swiss Dominique Aegerter of Ten Kate Racing Yamaha in action during a test session before the Pirelli Aragon Round, the season opener of the 2021 MOTUL FIM Superbike World Championship at Motorland Alcaniz circuit in Teruel, Spain, 21 May 2021.  EPA/Javier Cebollada
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Inter startet mit souveränem Heimsieg
Inter Mailand eröffnet die neue Serie-A-Meisterschaft mit einem Heimsieg. Der Meister setzt sich daheim gegen Genoa mit 4:0 durch.

Trotz einiger gewichtiger Abgänge ist Inter Mailand erfolgreich unter dem neuen Trainer Simone Inzaghi gestartet. Der Nachfolger von Antonio Conte konnte sich unter anderem auf seine Neuzugänge verlassen: Der von Stadtrivale Milan gekommene Hakan Calhanoglu erzielte in der 14. Minute das 2:0, der frühere Römer Edin Dzeko traf zum Schlussstand.

Inter Mailand - Genoa 4:0 (2:0).
Tore:
6. Skriniar 1:0. 14. Calhanoglu 2:0. 74. Vidal 3:0. 88. Dzeko 4:0.
Bemerkungen: Genoa ohne Behrami (gesperrt). (nih/sda)
Aarau hält sich in der Spitzengruppe
Der FC Aarau gewinnt in der 4. Runde der Challenge League gegen das ungeschlagen gewesene Stade Lausanne Ouchy 5:2.

Kevin Spadanuda war der Held im Brügglifeld. Der 24-jährige Offensivspieler erzielte drei Tore. Dagegen kam nicht einmal der frühere zweifache Super-League-Torschützenkönig Shkelzen Gashi mit seinen zwei Toren an.

Aarau liegt nur noch einen Punkt hinter Leader Neuchâtel Xamax. Die Xamaxiens erreichten im Neuenburgersee-Derby gegen Aufsteiger Yverdon nur ein 1:1. (nih/sda)
Aaraus Spielere feiern ihren Treffer zum 1-2 im Fussball Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC Thun und dem FC Aarau, am Freitag, 6. August 2021, in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)
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Starke Schweizer Leistungen in Bern
Ajla Del Ponte zeigt auch beim Meeting Citius in Bern eine sehr starke Leistung. Die Olympia-Fünfte gewinnt über 100 m in 11,04 Sekunden. Die Schweizer Rekordhalterin und Hallen-Europameisterin setzte sich in einem international bestückten Feld souverän durch.

Auch Jason Joseph überzeugte. In 13,28 Sekunden gelang dem Basler über 110 m Hürden der zweitbeste Wert seiner Karriere. Der Rekord vom vergangenen Wochenende in La Chaux-de-Fonds (13,12) lag ausser Reichweite, weil der Lauf technisch nicht sauber war.

Lea Sprunger machte ihren mässigen Olympia-Auftritt vergessen. Die Romande brillierte mit einem starken Rennen über 400 m Hürden in 54,51 Sekunden. Den viertbesten Wert ihrer Karriere schaffte sie, obwohl das Schrittmuster nicht perfekt passte. Die Europameisterin 2018 und WM-Vierte 2019 befindet sich auf Abschiedstournee.

Speziell verlief der 100-m-Lauf der Männer aus Schweizer Sicht. Der 200-m-Läufer William Reais und der 400-m-Spezialist Ricky Petrucciani entscheiden sich für einen Start auf der Unterdistanz und forderten den Schweizer Meister Silvan Wicki heraus. Das Olympia-Trio lief innerhalb von 3 Hundertstel und in überraschender Reihenfolge ein: Reais (10,22) und Petrucciani (10,24) hielten beide mit persönlicher Bestzeit Wicki (10,25) in Schach. Reais und Petrucciani hatten schon zuvor über 200 m (20,26 bzw. 20,72) überzeugt. (nih/sda)
Zweiter Etappensieg für Fabio Jakobsen
Fabio Jakobsen feierte in der 8. Etappe seinen zweiten Etappensieg im Rahmen der diesjährigen Vuelta. Der Niederländer setzte sich im Massensprint nach 174 km von Santa Pola nach La Manga del Mar knapp vor dem Italiener Alberto Dainese und dem Belgier Jasper Philipsen durch.

Jakobsen, der vor rund einem Jahr an der Polen-Rundfahrt schwer verunfallt war und erst seit April wieder Rennen bestreitet, hatte bereits das vierte Teilstück in Molina de Aragon für sich entschieden. Der Schweizer Johan Jacobs sprintete in den guten 18. Rang.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es am Tag vor der nächsten Bergetappe wie erwartet keine Veränderungen. Der Slowene Primoz Roglic führt weiterhin acht Sekunden vor dem Österreicher Felix Grossschartner und 25 Sekunden vor dem Spanier Enric Mas. (nih/sda)
epa09423447 Dutch Fabio Jakobsen, of Deceuninck Quick Step team, celebrates after winning the 8th stage of the Spanish Cycling Vuelta, a 173,7 km-long race between Santa Pola (Alicante) and La Manga del Mar Menor (Murcia), in Santa Pola, in Alicante region, Spain, 21 August 2021.  EPA/Manuel Bruque
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Ditaji Kambundji im Pech
Die Bernerin Ditaji Kambundji verpasste an der U20-WM in Nairobi eine mögliche Goldmedaille. Die Jüngste der Kambundji-Schwestern stürzte über 100-m-Hürden nach dem vierten Hindernis. Sie lag zu diesem Zeitpunkt gleichauf mit der späteren Siegerin Ackera Nugent aus Jamaika (12,95).

Dafür jubelte mit Valentina Rosamilia eine andere Schweizerin. Die Aargauerin holte über 800 m Silber und gewann für das Schweizer Team die dritte Medaille an dieser WM und die 13. Medaille insgesamt für Swiss Athletics in der Geschichte der seit 1986 ausgetragenen U20-Weltmeisterschaften.

Die Bronzegewinnerin der U20-EM startete mit realistischen Medaillenchancen in den Final. Sie hielt sich stets in den vorderen Positionen auf und war im Kampf um die Podestplätze gut positioniert. Als die Äthiopierin Ayal Dagnachew auf den letzten 200 m davonzog, konnte keine Gegnerin kontern. In 2:04,29 Minuten büsste Valentina Rosamilia auf die souveräne Siegerin rund 1,3 Sekunden ein. (nih/sda)
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Tausende steckten sich in Wembley mit Corona an
Einen Monat nach dem Endspiel der Fußball-EM sind Forscher zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen: Mehrere Tausend Corona-Infektionen lassen sich auf den Besuch der Partien in London zurückführen.

An der Europameisterschaften durften bis zu 60'000 Fans die K.O.-Spiele im Londoner Wembley-Stadion besuchen. Nun sollen über 5'000 Infektionen in Grossbritannien auf einen Besuch der beiden Halbfinals oder des Finals zurückzuführen sein. Dies vermutet die englische Gesundheitsbehörde.

Für den Zutritt zum Wembley-Stadion war eigentlich ein Corona-Test notwendig, allerdings mussten Besucher selbst angeben, dass dieser negativ ausgefallen war. Insbesondere beim Finalspiel von England gegen Italien hatten sich in Wembley chaotische Szenen abgespielt. Tausende waren ohne Ticket ins Stadion eingedrungen, außerdem gab es etliche gewaltsame Zusammenstöße.

Wie viele Menschen sich tatsächlich im Stadion infizierten und wie viele bei Fan-Ansammlungen außerhalb, konnte das Sportministerium auf Nachfrage nicht sagen. Die Ereignisse hätten eine "signifikante Anzahl an ticketlosen Menschen in den Bereich des Wembley-Stadions angezogen, die wahrscheinlich zu dem Anstieg an Infektionen rund um das Event beigetragen haben", hieß es in der Mitteilung der Verantwortlichen nach der Veröffentlichung der Zahlen. (nih/t-online)
epa09337602 England fans outside Wembley Stadium in London, Britain, 11 June 2021. England play Italy in the UEFA Euro 2020 final at Wembley stadium in London, 11 June 202.  EPA/ANDY RAIN
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