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Liveticker

Schweiz ist das sicherste Land der Welt bezüglich Covid-19 +++ BAG meldet 9 neue Fälle



Liveticker: Corona National+International 07.06.

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22:33
Brasilien veröffentlicht Gesamt-Corona-Zahlen nicht mehr
Brasiliens Regierung gibt nicht mehr die Gesamtzahlen der Corona-Fälle in dem besonders stark betroffenen Land preis. Seit dem Wochenende werden auf der Webseite des Gesundheitsministeriums für Corona-Statistiken nur noch täglich die in den vorherigen 24 Stunden neu registrierten Zahlen von Infizierten und Todesopfern bekanntgegeben. Die Seite war für die Umstellung zwischenzeitlich nicht aufrufbar.

Der rechte Präsident Jair Bolsonaro schrieb auf Twitter von einer Anpassung. Die Staatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes leitete Ermittlungen ein und forderte den Übergangs-Gesundheitsminister, den General Eduardo Pazuello, auf, innerhalb von 72 Stunden den Schritt zu erklären.
Präsident Bolsonaro hält Covid-19 für eine «leichte Grippe». (bild: keystone)

Bolsonaro spielt bereits seit Ausbruch der Pandemie die Gefahr durch die Lungenkrankheit Covid-19 herunter. Der Staatschef spricht von einer «leichten Grippe» und lehnt Schutzmassnahmen ab. Er befürchtet, dass ein Lockdown der Wirtschaft des Landes schaden könnte. Am Freitag drohte er mit einer Kündigung der Mitgliedschaft Brasiliens in der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der er ideologische Voreingenommenheit vorwarf.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Regierung begonnen, die Corona-Zahlen statt um 19 Uhr um 22 Uhr zu veröffentlichen. Damit kamen sie erst nach Ende der am meisten geschauten Nachrichtensendung Brasiliens. «Es ist vorbei mit der Berichterstattung im ‹Jornal Nacional›», sagte Bolsonaro.

Gesundheitsexperten, Parlamentarier und Juristen kritisierten die Eingriffe scharf. «Die Manipulation von Statistiken ist ein Manöver totalitärer Regime», schrieb etwa Gilmar Mendes, Richter am Obersten Gericht, auf Twitter.

Brasilien ist von der Coronavirus-Pandemie besonders stark betroffen. Nach Angaben der amerikanischen Johns Hopkins Universität waren am Sonntagabend rund 673'000 Menschen infiziert und fast 36'000 gestorben. Unter der Woche hatte sich im grössten Land Lateinamerikas ein trauriger Rekord bei der Zahl der Corona-Toten an den anderen gereiht, am Freitag meldete Brasilien mehr Tote im Zusammenhang mit dem Virus als Italien. Das Gesundheitsministerium will die Daten nun neu zählen lassen. (sda/dpa)
21:06
29'155 Tote in Frankreich im Zusammenhang mit Coronavirus
Mit 13 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in den vergangenen 24 Stunden hat Frankreich am Sonntag die niedrigste tägliche Todeszahl seit Mitte März verzeichnet.

Insgesamt sind seit Beginn der Epidemie 29'155 Menschen in Spitälern und Pflegeheimen an den Folgen einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben, wie die Statistik der Regierung am Sonntag angab. Niedriger war der Wert demnach zuletzt am 14. März mit zwölf Toten vor Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen. Diese traten am 17. März in Kraft.

Die Toten in den Altersheimen im Land werden derzeit nicht mehr täglich angegeben. Am Wochenende sind die Werte allerdings häufig niedriger als unter der Woche – häufig kommt es noch zu Nachmeldungen. Anfang Juni hat in Frankreich die zweite Phase der Lockerungen – unter anderem mit der Öffnung von Restaurants – begonnen. (sda/dpa)
18:42
Nadal und Gasol sammeln Millionen für die spanischen Corona-Opfer
Bei einer von den Top-Sportlern Rafael Nadal und Pau Gasol unterstützten Crowdfunding-Aktion des Roten Kreuzes zur Finanzierung des Kampfes gegen die Corona-Pandemie sind in Spanien bereits mehr als 14 Millionen Euro gesammelt worden. Das verrieten Tennis-Superstar Nadal und der zur Zeit vereinslose NBA-Basketballer Gasol am Wochenende in einem Gespräch via Instagram.

«Ich glaube, dass wir etwas sehr Wichtiges und auch sehr Schönes geschafft haben», sagte Nadal. «Du und ich, wir haben die Flamme angezündet, aber die Antwort unserer Freunde, und auch vieler Menschen, die wir nicht kennen, war spektakulär», fügte der 12-fache French-Open-Sieger hinzu. Der 39 jährige Gasol sagte, er sei «superstolz».

Das erklärte Einnahmeziel von elf Millionen Euro wurde somit schon nach knapp zweieinhalb Monaten weit übertroffen. Nadal und Gasol hatten am 26. März vor allem die spanischen Profi-Sportler zum Spenden aufgerufen. Auch sie überwiesen nach eigenen Angaben Hilfsgelder. Die Beträge wurden aber nicht bekanntgegeben. «Es ist die Zeit gekommen, unseren grössten Sieg zu erringen», hatte NBA-Center Gasol damals in einem Video auf Twitter gesagt.

Mit dem im Rahmen der Aktion «Cruz Roja Responde» (Das Rote Kreuz reagiert) eingenommenen Geld will man den Angaben zufolge mehr als einer Million Opfern der Pandemie helfen. Gemeint sind nicht nur die Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, sondern auch jene, die wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise in Not geraten sind. Mit mehr als 27'000 Toten und gut 240'000 Infektionsfällen ist Spanien eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder. (sda/dpa)
ARCHIVBILD ZUM KEYSTONE-SDA-TEXT ZU RAFAEL NADAL --- epa07637147 Rafael Nadal of Spain plays Dominic Thiem of Austria during their men's final match during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 09 June 2019. EPA/JULIEN DE ROSA
Spendenaufruf für den Kampf ggen die Pandemie: Tennis-Profi Nadal . (bild: keystone)
18:35
Mehr als 400'000 Corona-Tote weltweit
Seit Beginn der Corona-Pandemie sind US-Wissenschaftlern zufolge weltweit mehr als 400'000 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die meisten Opfer haben demnach die USA zu beklagen, hier starben rund 110'000 Menschen. An zweiter Stelle lag Grossbritannien mit mehr als 40'000 Toten, gefolgt von Brasilien mit mehr als 35'000 Todesopfern. Weltweit wurden von der Universität fast sieben Millionen Infektionen seit Beginn der Pandemie verzeichnet, 1,9 Millionen davon in den USA.

Die Opferzahl in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, ist weltweit die bislang höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher. In den USA starben den Daten der Johns-Hopkins-Universität zufolge rund 33 Menschen pro 100'000 Einwohner. In Frankreich liegt dieser Wert gerundet bei 43, in Schweden bei 45, in Italien bei 56 und in Grossbritannien bei 61 – in Deutschland hingegen bei 10.

Die Webseite der Hopkins-Uni wird regelmässig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Experten gehen in jedem Fall von einer hohen Dunkelziffer aus. (sda/dpa)
15:42
Masken achtlos wegwerfen soll in Frankreich teuer werden
Wer in Frankreich gebrauchte Masken, Handschuhe oder anderen Müll auf die Strasse wirft, muss dafür voraussichtlich bald tief in die Tasche greifen. Die Regierung plant eine Erhöhung der Strafe von 68 auf 135 Euro. «Der Plastikmüll aus der Covid-19-Krise erinnert uns daran, dass saubere Ozeane mit sauberen Bürgersteigen beginnen», schrieb die Staatssekretärin im Umweltministerium, Brune Poirson, am Sonntag auf Twitter. Ein Verordnungsentwurf sieht nun eine Verdopplung der Strafe vor.



Medienberichten zufolge wurden in Frankreich in den letzten Wochen vermehrt Masken gegen Corona oder Handschuhe auf den Bürgersteig geworfen. «Gebrauchte Masken, Handschuhe und Taschentücher sind potenziell infizierte Abfälle», hatte Poirson Ende Mai der Zeitung «Ouest France» gesagt. In einigen Fällen könnte die Strafe sogar auf bis zu 750 Euro erhöht werden. Der Entwurf betrifft dem «Journal du Dimanche» zufolge auch Zigarettenkippen, Dosen und anderen Müll, der achtlos weggeworfen wird. (sda/dpa)
14:10
Schweiz ist das sicherste Land bezüglich Corona
Die Schweiz und Deutschland sind momentan die sichersten Länder in der Welt, wenn es um das Coronavirus geht. Das heisst es zumindest in einem 250-seitigen Bericht der Deep Knowledge Group. Die USA sind dabei auf Platz 58, kurz hinter Rumänien und zwei Plätze vor Russland.

Gemäss dem Wirtschaftsmagazin Forbes verwertete stützt sich der Report auf 130 quantitative und qualitative Parameter und über 11'000 Datenpunkte in Kategorien wie Quarantäne-Effizienz, Monitoring und Staats-Effizienz. Urheber ist das Firmen- und Nonprofit-Konsortium Deep Knowledge Group, das der Investmentfirma Deep Knowledge Ventures in Hongkong gehört.

So sieht die Rangliste aus:
Gründe für das gute Abschneiden in der Coronakrise sind längerfristig vor allem stabile Volkswirtschaften, hier glänzen beispielsweise die Schweiz und Deutschland. Ebenso wird das behutsame Lockern als Grund angegeben.

Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass es sich bei diesem Bericht nur um die Risikobewertung eines Unternehmens handelt und dass Risiken innerhalb eines Landes abweichen können.

Hier geht es zur ganzen Studie.
12:29
9 neue Fälle in der Schweiz
n der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages neun neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'965 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Sonntagmittag mitteilte.

Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Samstag waren es 20 neue Fälle gewesen, am Freitag 23.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntagmittag unverändert 1921. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 ebenfalls unverändert mit 1661 an. Das entspreche 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Sonntagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 423'468. Bei neun Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet gab es damit unverändert 361 Ansteckungen.

R steigt wieder über 1
Nach Angaben der Swiss National Covid-19 Science Task Force stieg die Reproduktionszahl, also die Anzahl Personen, die ein mit dem Coronavirus Infizierter im Durchschnitt ansteckt, am 25. Mai wieder auf über eins. Auch am folgenden Tag lag R konstant bei 1,02, nachdem sie Anfang Mai noch rund 0,6 betragen hatte. Darüber hatte die NZZ am Samstag berichtet.

Wegen der kleinen Fallzahlen sei diese Entwicklung momentan jedoch nicht beunruhigend, schreibt die Task Force auf ihrer Internetseite. In den letzten zwei Wochen stiegen die täglich bestätigten Fälle nämlich nur noch einmal auf über 30.

R war am 22. März unter den kritischen Schwellenwert von 1 gesunken. Aufgrund der Verzögerungen zwischen Infektion und Beobachtung sind Schätzungen von R immer erst rund zwei Wochen später möglich. (sda)
9:46
Immer mehr Schulen in Israel schliessen wieder
An Israeli parent helps prepare a classroom for the reopening of an elementary school in Tel Aviv, Israel, Thursday, April 30, 2020. Israel is considering reopening some elementary school classes starting Sunday. (AP Photo/Sebastian Scheiner)
Angesichts eines Neuanstiegs von Corona-Infektionen müssen immer mehr Schulen in Israel wieder schliessen. Über 100 Schulen und Kindergärten blieben am Sonntag nach einer Mitteilung des Bildungsministeriums geschlossen. Die israelische Arbeitswoche beginnt sonntags.

Bei 330 Schülern und Lehrern ist bisher der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, mehr als die Hälfte davon in Jerusalem. Mehr als 16'000 Schüler und Lehrer sind in häuslicher Quarantäne. Abschlussfeiern zum Ende des Schuljahrs sollen nur noch in eingeschränkter Form stattfinden. Die Regierung will ausserdem weitere geplante Lockerungsmassnahmen neu überdenken.

Israel hatte zu Beginn der Corona-Welle sehr schnell mit rigorosen Massnahmen reagiert, der Verlauf der Pandemie in dem kleinen Mittelmeerland war bisher relativ glimpflich. Im Zuge einer schrittweisen Lockerung der Vorschriften begann dann Anfang Mai auch die Öffnung der Schulen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 bisher bei 17'752 Menschen in Israel nachgewiesen worden, 15 050 sind wieder genesen. 295 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. (sda/dpa)
8:16
Die Schweiz hat zu viele Schutzmasken
Susanne Heidegger, Inhaberin des Coiffeursalons Gallery Hairstyle, zieht eine Schutzmaske an, am Montag, 27. April 2020 in Bern. Coiffeure duerfen ihre Geschaefte ab heute wieder oeffnen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Die Schweiz ertrinkt laut der «NZZ am Sonntag» förmlich in Schutzmasken. Nach der Beschaffungsaktion sitze die Schweiz auf Millionen von Hygienemasken und wisse nicht mehr, wohin damit. Kaum jemand benutze das Schutzmaterial überhaupt noch, hiess es.

Die Zeitung stützt sich dabei auf ein Dossier zum Ablauf der Pandemie in der Schweiz. Rund 250 Millionen Stück haben Behörden und Militär demnach zwischen Ende März und Anfang Juni bestellt. Davon seien rund 40 Millionen Stück zum Selbstkostenpreis an die Kantone und den Detailhandel übergeben worden. Weitere 90 Millionen Masken seien noch in China oder auf dem Weg in die Schweiz. Und rund 120 Millionen Stück befänden sich bereits in den Lagern im Inland. Was mit den überzähligen Masken passieren soll, bleibe offen.
Benutzt du eine Schutzmaske in der Öffentlichkeit?
7:59
Während des Lockdowns stiegen Beschwerden über Nachbarn
THEMENBILD ZU SDA-HINTERGRUND WOHNUNGSSUCHE --- The building cooperative ABZ celebrates its 100 years jubilee, here the courtyard of the residential area Sihlfeld, seen from Ernastrasse, in Zurich on June 21, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Die Genossenschaft ABZ feiert ihr 100 Jahr Jubilaeum, hier der Innenhof der Siedlung Sihlfeld von der  Ernastrasse her gesehen, in Zuerich am 21. Juni 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)
In der Coronakrise verbrachten die Menschen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Dies führte offenbar zu mehr Konflikten mit den Nachbarn. Der Mieterverband und die Polizei verzeichneten während des Lockdowns einen Anstieg von Lärmbeschwerden.

«Die Anfragen von Mietern, die sich durch ihre Nachbarn gestört fühlen, haben während der Corona- Krise deutlich zugenommen», sagt Fabian Gloor vom Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz gegenüber der «SonntagsZeitung». Einige Leute hätten erst im Homeoffice wahrgenommen, dass sie Nachbarn haben. Nebst Lärm sei Zigarettenrauch der häufigste Grund gewesen, dass sich Mieter von ihren Nachbarn gestört fühlten, so Gloor.

Dass die Menschen sich vermehrt durch ihre Nachbarn gestört fühlten, bemerkte auch die Polizei. So habe die Kantonspolizei Zürich aufgrund von Beschwerden wegen Störung von Ruhe und Ordnung häufiger ausrücken müssen, schreibt die «SonntagsZeitung» weiter. «Die Zahlen sind der Tendenz nach in der Periode von Anfang März bis Anfang Juni 2020 etwa doppelt so hoch wie in den Vergleichsperioden 2018 und 2019», sagt ein Sprecher der Kantonspolizei. Oft habe es sich um Lärmbeschwerden gehandelt.
Hast du dich auch vermehrt ab deinen Nachbarn genervt?
19:19
Lange Schlangen vor dem Zoo in Zürich
Seit Samstag ist der Zoo in Zürich wieder geöffnet. Fast drei Monate harrten die Tiere hinter verschlossenen Türen aus. Nun dürfen sie wieder bestaunt werden. Am ersten Eröffnungstag bildeten sich lange Schlangen vor dem Zoo. Gespannt waren die vielen Besucherinnen und Besucher nicht nur auf das Wiedersehen mit den Tieren sondern auch auf die neu eröffnete Lewa Savanne, wo ein Breitmaulnashorn, Giraffen und Grevyzebras bestaunt werden können.
Menschen stehen Schlange vor dem Zoo Zuerich am Samstag, 6. Juni 2020. Der Zoo Zuerich ist ab heute wieder geoeffnet. (KEYSTONE/Alexandra Wey).
Menschen beobachten die Gorillas im Zoo Zuerich am Samstag, 6. Juni 2020. Der Zoo Zuerich ist ab heute wieder geoeffnet. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
epa08468425 The zoo Zurich reopens during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak on Saturday, 6 June 2020, in Zurich, Switzerland. From 6 June, Switzerland is gradually easing unprecedented Covid-19 restrictions in a bid to avoid further damage to the economy. Secondary schools, universities, tourist facilities, mountain railways, camping grounds, and all leisure and entertainment businesses such as casinos, amusement parks, zoos and botanic gardens, swimming pools and spas are going to reopen.  EPA/ALEXANDRA WEY
14:28
Weitere Lockerungen im Iran trotz Anstiegs der Infektionszahlen
HANDOUT - Hassan Ruhani, Präsident des Iran, äußert sich während einer Sitzung des iranischen Nationalkomitees zur Bekämpfung des Coronavirus. Foto: ---/Iranian Presidency/dpa - ATTENTION: editorial use only and only if the credit mentioned above is referenced in full
Trotz steigender Infektionszahlen im Iran will Präsident Hassan Ruhani weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen vornehmen. «Es bleibt uns nichts anderes übrig, als gleichzeitig mit dem Kampf gegen die Pandemie den Menschen auch die Aufnahme ihrer Arbeit zu ermöglichen», sagte Ruhani am Samstag. Daher sollen ab Mitte Juni auch Kitas und Kinos wieder öffnen, eingeschränkt und unter Beachtung von Hygieneauflagen. Konzerte sollen ebenfalls wieder möglich sein. Auch die Moscheen sollten aufmachen und Freitagsgebete wieder veranstaltet werden, kündigte Ruhani auf seiner Webseite an.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Samstag gab es im Vergleich zum Vortrag erneut mehr als 2260 registrierte Neuinfektionen und 75 neue Todesfälle. Damit sind im Iran seit Ende Februar 8209 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, die Zahl der nachweislich Infizierten liegt bei fast 170'000. Mehr als 132'000 Patienten gelten als geheilt, sagte Ministeriumssprecher Kianusch Dschahanpur laut Nachrichtenagentur IRNA.

Für Experten und auch für das Gesundheitsministerium sind die Lockerungen der Hauptgrund für den Anstieg der Infektionen. Wegen der Lockerungen nehmen laut Ministerium auch nur noch 30 Prozent der Iraner die Pandemie ernst und die übrigen halten sich nicht mehr strikt an die Hygienevorgaben wie Schutzmasken und Abstand. Ruhani jedoch erklärt: «Drastische Beschränkungen sind nicht die Lösung.» Den Menschen müsse vielmehr klargemacht werden, dass das Problem längerfristig bleiben werde und sie lernen müssten, mit dem Virus zu leben und die Vorgaben weiterhin einzuhalten. (sda/dpa)
13:50
Experten warnen vor zweiter Infektionswelle in Grossbritannien
A passenger waits at a bus stop with a sign advising travellers to wear a face covering whilst travelling, in London, Friday, June 5, 2020. It will become compulsory to wear face coverings whilst using public transport in England from Monday June 15. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)
Führende Ärzte und Wissenschaftler haben die britische Regierung eindringlich dazu aufgerufen, das Land auf eine mögliche zweite Infektionswelle im Winter vorzubereiten. Grossbritannien gehöre zu den Ländern mit den höchsten Todesraten, betonten die Experten in einem im «Guardian» veröffentlichten Schreiben. «Besonders schlimm sind die Armen und bestimmte ethnische Minderheiten betroffen.» Zu den 27 Unterzeichnern gehört auch der Mediziner Anthony Costello, der früher Spitzenbeamter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) war.

Nach Angaben des britischen Gesundheitsministeriums sind bereits mehr als 40'000 Corona-Infizierte gestorben – kein anderes Land in Europa verzeichnet so viele Opfer. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Angesichts der Lage im Land halten viele von ihnen die Lockerung von Massnahmen gegen die Pandemie für verfrüht. So wurde am Samstag wieder die Öffnung von Schulen für einige Jahrgangsstufen kritisiert.

Die Regierung in London steht seit Wochen in der Kritik, zu spät und falsch auf die Pandemie reagiert zu haben. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) ist chronisch unterfinanziert. Es mangelt an Ärzten, Pflegepersonal, Schutzausrüstungen und Tests. Jeder Landesteil – England, Schottland, Wales und Nordirland – hat eigene Massnahmen gegen die Corona-Krise. (sda/dpa)
12:28
Art Basel im September 2020 abgesagt
Anders als der Ableger in Miami Beach, die im Dezember 2019 noch stattfinden konnte, musste MCH Group die f
Die vom Juni auf September verschobene Kunstmesse Art Basel 2020 wird nicht stattfinden. Als Grund für die Absage gibt die Messebetreiberin MCH Group die wegen der Corona-Pandemie unsicheren globalen Rahmenbedingungen an.

Der Entscheid zur Absage sei nach Rücksprachen mit Galeristen, Sammlern, Partnern und externen Experten getroffen worden, teilte die MCH Group am Samstag mit. Ausschlaggebend seien neben Gesundheitsrisiken und finanzielle Risiken für die Aussteller die anhaltenden Behinderungen des internationalen Reiseverkehrs gewesen. Auch dass in der Schweiz noch keine Regeln für Grossveranstaltungen existieren, hat laut Mitteilung der MCH Group eine Rolle gespielt.

«Wir hatten gehofft, die Erholung des Kunstmarktes mit einer erfolgreichen Messe im September unterstützen zu können», wird Marc Spiegler, Global Director der Art Basel in der Medienmitteilung zitiert. Leider seien dafür die Unsicherheiten aber nach wie vor zu gross. Man werde nun die digitalen Plattformen für den Kunstmarkt weiterentwickeln. Diese Plattformen wurden nach der Absage der Art-Ausgabe in Hongkong im März aufgebaut.

Abgesagt ist auch die Schwestermesse Design Miami Basel. Beide Kunstmessen wurden ursprünglich von ihrem Stamm-Datum Mitte Juni auf den 17. bis 20. September verschoben.

Für die finanziell und strukturell angeschlagene MCH Group bedeutet die Absage ihrer Flaggschiff-Messe ein weiterer Rückschlag. Gestrichen wurde bereits die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld, deren Weiterführung nach dem Ausstieg wichtiger Aussteller grundsätzlich in Frage gestellt ist. (sda)
12:05
R-Wert in der Schweiz wieder über 1
Was sich gestern schon andeutete, ist heute Tatsache: Der R-Wert stieg wieder über die magische Grenze von 1. Das bedeutet, dass ein Corona-Erkrankter mehr als eine weitere Person ansteckt. Der aktuellste Wert für den 26. Mai liegt gemäss der Covid-10-Science-Task-Force bei 1,02. Auch den Wert vom 25. Mai korrigierte sie heute auf 1,02 (gestern noch 0,999). Davor lag der R-Wert für die Schweiz am 20. März letztmals über 1.

Der R-Wert beruht auf Schätzungen und wird kompliziert berechnet. Daher kann er auch viele Tage rückwirkend jeweils noch angepasst werden. Die grundsätzliche Steigerung wurde mit den Lockerungen allerdings erwartet. Wichtig wäre es, wenn der Wert so tief wie möglich bleiben würde. (fox)
12:03
BAG meldet 20 neue Fälle in der Schweiz
In der Schweiz und in Liechtenstein sind innerhalb eines Tages 20 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Insgesamt gab es 30'956 laborbestätigte Fälle, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Samstagmittag mitteilte. Die Fallzahlen unterliegen einer wöchentlichen Schwankung mit tieferen Zahlen am Wochenende. Am Vortag waren es 23 neue Fälle gewesen, am Donnerstag 20 und am Mittwoch 19.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 in allen Kantonen zusammen betrug nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstagmittag unverändert 1921. Keystone-SDA analysiert die auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden offiziellen Daten.

Das BAG gab die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 mit 1661 an, einem mehr als am Vortag. Das entspreche 19 Todesfällen pro 100'000 Einwohner. Das Bundesamt bezieht sich auf die Meldungen, die die Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte im Rahmen der Meldepflicht bis Samstagmorgen übermittelt hatten. Die Zahl könne deshalb von den Zahlen der Kantone abweichen, schreibt das BAG.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger von Covid-19, belaufen sich bisher insgesamt auf 419'980. Bei neun Prozent dieser Tests fiel das Resultat positiv aus. Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner hochgerechnet gab es 361 Ansteckungen. (sda)
11:03
Schweizer haben Angst vor finanziellen Einbussen
ARCHIV -- ZUM TAGESGESCHAEFT DER FRUEHJAHRESSESSION AM DIENSTAG, 5. MAERZ 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG -- 
Eine junge Frau beim Vergleichen verschiedener Krankenkassen-Praemien mit Hilfe von Comparis, aufgenommen am 7. Februar, 2007, in Luzern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

A young woman compares various rates for health insurance with the Internet-Pricefinder Comparis , captured in Lucerne, Switzerland, on February 7, 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
Während das Coronaregime gelockert wird, steigt in der Schweiz die Angst um den Job und vor finanziellen Einbussen. Damit hält der Negativ-Trend seit Ausbruch der Coronakrise an. Zumindest in fast allen Bereichen.

Über 17 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer gehen davon aus, dass sich ihre Situation im Juni gegenüber dem Mai leicht oder stark verschlechtern wird. Das besagt eine am Samstag publizierte Umfrage von Comparis.ch. Damit zeige sich, dass die Auswirkungen der Pandemie nun verstärkt auf die persönliche finanzielle Situation durchschlagen würden, teilt der Online-Vergleichsdienst in einer Mitteilung mit. Noch Anfang Mai hatten die Befragten ihre Ausgangslage positiver bewertet.

Wie schlecht die Schweizerinnen und Schweizer ihre aktuellen Perspektiven einschätzen, verdeutlicht ein langfristiger Vergleich. Im Dezember 2019 – also noch vor der Coronakrise – hatte der Wert derjenigen, die mit einer Verschlechterung der persönlichen Situation rechneten, in derselben Umfrage bei lediglich 13 Prozent gelegen. Das war damals der tiefste Wert seit vier Jahren in der regelmässig durchgeführten Comparis.ch-Umfrage.

Westschweizer machen sich weiter am meisten Sorgen

Aktuell wird die negative Erwartung laut Comparis.ch am häufigsten mit schlechten Berufsaussichten begründet: Der eigene Jobverlust oder derjenige des Partners (17,6 Prozent) wird immer öfter genannt, während die Angst vor Kurzarbeit im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken ist auf noch knapp ein Drittel der Befragten. Leicht gesunken ist in der Juni-Umfrage auch der Anteil jener, die mehr sparen und weniger konsumieren wollen (37,5 Prozent). Sprich: Die Konsumentenstimmung hellt sich langsam wieder auf.

Immer tiefer sinkt derweil die Angst der Schweizerinnen und Schweizer vor dem Coronavirus an sich. So antworten aktuell auf die Frage «Bereitet Ihnen die Coronakrise Sorgen?» bereits 22,4 Prozent mit «Nein». Bei den letzten Umfragen hatte dieser Wert noch bei 16,5 Prozent (Mai) und 10,5 (April) gelegen. Am grössten ist die Sorge vor Corona weiterhin in der französischsprachigen Schweiz mit einem «Nein»-Anteil von 15,8 Prozent.

Die regelmässige, repräsentative Befragung im Auftrag von Comparis.ch hat das Marktforschungsinstitut innofact im Mai laut Mitteilung bei 1031 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt. (sat/CH Media)
10:59
Frankreichs Corona-Warn-App knackt Millionen-Marke
epa08444335 A photo illustration shows the French mobile phone application (app) StopCOVID, developped to trace peope who test positive for SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease, in Paris, France, 26 May 2020. The French government aim to roll out the controversial tracing application on 02 June, which has raised questions in regards to privacy laws, and will be the subject of a parliamentary debate on 27 May 2020.  EPA/IAN LANGSDON
Frankreichs Coronavirus-Warn-App «StopCovid» hat nach Angaben der Regierung die erste Millionen-Marke übertroffen. Innerhalb von vier Tagen sei die App eine Million Mal aktiviert worden, schrieb der Staatssekretär für Digitales, Cédric O, am Samstag auf Twitter. Die kostenlose Anwendung steht seit Dienstag zum Herunterladen auf das Handy bereit. Die Regierungs hatte zuvor erklärt, damit die App aber wirksam sei, müsste sie von mehreren Millionen Französinnen und Franzosen genutzt werden.

«StopCovid» soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Bürger sollen dann gewarnt werden, falls sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten haben.

Experten hatten bereits kritisiert, dass die französische App nicht von den Schnittstellen Gebrauch macht, die Apple und Google für Corona-Tracing-Apps kürzlich für ihre Betriebssysteme iOS und Android bereitstellten. Das kann zu Problemen wie höheren Stromverbrauch und einer weniger zuverlässigen Bluetooth-Erkennung führen.

Frankreich wurde von der Covid-19-Pandemie schwer getroffen. Bisher starben mehr als 29'000 Menschen. (sda/dpa)
10:26
Macron und Xi sprechen über Kampf gegen Corona
French President Emmanuel Macron, left, talks with Chinese President Xi Jinping during a meeting at the Diaoyutai State Guesthouse in Beijing, Monday, Jan. 8, 2018. Macron said he will ask Chinese leaders to form a partnership to fight climate change and support African development during his visit. (AP Photo/Andy Wong, Pool)
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping haben sich über die Bekämpfung der Covid-19-Pandemie ausgetauscht. Macron habe in einem Telefongespräch am Freitag seine Entschlossenheit für eine starke internationale Reaktion auf die Pandemie mit drei Prioritäten zum Ausdruck gebracht, teilte der Élyséepalast mit. Dabei betonte er demnach die Bedeutung der Wissenschaft und die zentrale und unumgängliche Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO. Ebenfalls relevant sei die Solidarität mit Afrika in der Krise und der Zusammenhang zwischen Gesundheitsfragen und Umweltschutz.

Dem Präsidentenpalast nach haben beide die strategische Partnerschaft der beiden Länder hervorgehoben. Macron betonte ebenfalls die Bedeutung der Partnerschaft zwischen Europa und China. Ein für Mitte September in Leipzig geplanter EU-China-Gipfel war zuletzt wegen der Corona-Krise verschoben worden. (sda/dpa)
10:07
Bolivien schafft drei Ministerien ab
epa08461095 President of the Supreme Electoral Tribunal (TSE), Salvador Romero (5R), along with members of the political forces participate in a political meeting, in La Paz, Bolivia, 02 June 2020. The members agreed the pending elections in the country should be held at the latest on 06 September. The general elections were scheduled for 03 May, but at the end of March they were postponed without a date when the country's interim government declared a state of sanitary emergency due to COVID-19.  EPA/Martin Alipaz
Boliviens Übergangsregierung schafft mehrere Ministerien ab, um in der Corona-Krise Geld zu sparen. Demnach werden das Sportministerium, das Kulturministerium und das Kommunikationsministerium an andere Ministerien angeschlossen, berichteten bolivianische Medien am Freitag (Ortszeit) übereinstimmend. «Alles Eingesparte wird in die Gesundheit und den Kampf gegen das Coronavirus gehen», wurde Übergangspräsidentin Jeanine Añez zitiert.

Vor allem die Abschaffung des Kulturministeriums löste in dem Andenstaat Kritik aus. Unter dem Motto «Ich bin ein Künstler, ich bin keine absurde Ausgabe» rief der Kultursektor den Notfall aus. Zudem sollen die Botschaften in Nicaragua und im Iran geschlossen werden. «Wir haben nichts gegen diese Länder (...), es ist, um zu sparen und dieses Geld zu investieren», sagte Añez.

Unter Ex-Präsident Evo Morales pflegte Bolivien enge politische und wirtschaftliche Beziehungen mit Nicaragua und dem Iran. Der linksgerichtete indigene Staatschef war auf Druck des Militärs zurückgetreten, nachdem ihm Betrug bei der Präsidentenwahl vom 20. Oktober vorgeworfen worden war und Unruhen ausbrachen. In Bolivien übernahm daraufhin eine Interimsregierung die Amtsgeschäfte. Sie sollte Neuwahlen organisieren. Die für den 3. Mai vorgesehenen Präsidenten- und Parlamentswahlen wurden inzwischen auf einen späteren Termin bis zum 6. September verschoben.

Die Anhänger von Morales sowie seine Verbündeten in der Region sprechen von einem Putsch. Der Ex-Präsident lebt derzeit im Exil in Argentinien. Die bolivianische Wahlbehörde untersagte ihm deshalb, für einen Sitz im Senat des Landes zu kandidieren. (viw/sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
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Schweiz riegelt Grenze zu Italien ab
quelle: keystone/ti-press / davide agosta
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Die Forschung sucht fieberhaft nach Medikamenten gegen das Coronavirus

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Zürcher Regierung verstiess wegen Demo-Beschränkung gegen Verfassung

Bis am 18. April waren im Kanton Zürich nur Demonstrationen bis maximal 15 Personen erlaubt. Das Zürcher Verwaltungsgericht hat diese Einschränkung nun als «unverhältnismässig» eingestuft. Sie habe gegen die Bundesverfassung verstossen.

Ein Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützte Meinungs- und Versammlungsfreiheit sei nur zulässig, wenn die Voraussetzungen dazu erfüllt seien, schreibt das Zürcher Verwaltungsgericht in seinem Urteil, das am Donnerstag publiziert wurde.

Die 15-er-Regel, …

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