ÖV
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Kind alleine im Zug

Unter Sechs-Jährige fahren in der Schweiz gratis. Aber es gibt eine Ausnahme. Bild: shutterstock.com

Neue Datenbank für Schwarzfahrer: Die Zahl der erfassten Kleinkinder ist 😮😮😮

Eine Busse für ein Kind, das kein Busbillett hatte, sorgt für Empörung. Nun zeigen Recherchen: Kleinkinder werden sogar in einer neuen Datenbank erfasst.

Andreas Maurer / ch media



Ein fünf- und ein zehnjähriges Mädchen fahren zusammen in einem Schaffhauser Bus. Die ältere der zwei Schwestern hat ein Abo dabei, die jüngere reist ohne Billett. Denn die Mutter dachte sich, Kinder unter sechs Jahren dürften den öffentlichen Verkehr in der Schweiz gratis benützen.

Doch sie hat die Rechnung ohne die Kontrolleure der Schaffhauser Verkehrsbetriebe gemacht. Sie geben dem fünfjährigen Kind eine Busse von 100 Franken. Es muss den Beleg sogar selber unterschreiben. Das Konsumentenmagazin «Espresso» von SRF hat am Donnerstag über den Fall berichtet. Nach einer Beschwerde reduzieren die Schaffhauser die Busse auf 50 Franken.

Das Geheimnis des Tarifdschungels

Der Hintergrund der Geschichte ist die nationale Tarifbestimmung mit der Nummer 600. Die Regel, dass Kinder unter sechs Jahren gratis fahren, gilt unter einer Bedingung: Sie müssen in Begleitung eines Erwachsenen unterwegs sein.

Das Erwachsenenalter wird allerdings eigenartig definiert: Es beginnt mit zwölf Jahren. Wäre die Schwester der Fünfjährigen also zwei Jahre älter gewesen, wäre alles in Ordnung gewesen. Kinder unter sechs Jahren dürfen ohne Erwachsene den öffentlichen Verkehr benützen, sie brauchen dafür aber ein Billett. Man geht davon aus, dass eine erwachsene Person dieses gelöst hat und damit für die Sicherheit Verantwortung übernimmt.

Die Regeln werden von der Tariforganisation CH-Direct gemacht. Eine Sprecherin erklärt:

«Wir wollen nicht, dass kleine Kinder unbeaufsichtigt im ÖV unterwegs sind.»

Die Transportunternehmen könnten aber kulant sein und einen Zuschlag reduzieren oder streichen. Mehrere andere Betriebe hätten das gemacht, wie eine Umfrage zeigt. Die Busse von Schaffhausen sei ein Einzelfall, heisst es bei CH-Direct.

Tatsächlich? Seit Frühling gibt es eine nationale Schwarzfahrer-Datenbank. Derzeit wird sie von 80 Transportunternehmen mit Personenangaben gefüttert. Ende Jahr sollen 115 Betriebe mitmachen.

Das Ziel: Wiederholungstäter sollen härter bestraft und strafrechtlich verfolgt werden. Was bei der Einführung allerdings kein Thema war: Sogar die Personalien von Kleinkindern werden in der Datenbank erfasst, wie CH-Media-Recherchen zeigen.

Aktuell haben drei Dreijährige, zwei Vierjährige und zehn Fünfjährige einen Eintrag. Danach steigen die Zahlen rasant an.

Eine riesige Datenbank mit Personalien

In der Alterskategorie der Sechs- bis Zwölfjährigen sind 2600 Schwarzfahrer registriert. Auch am anderen Ende der Skala wird es absurd: Ein Hundertjähriger steht zuoberst auf der Liste. Erfasst werden allerdings auch Kulanzfälle. Man landet also in der Datenbank, obwohl man vielleicht keine Busse bezahlen musste. Insgesamt sind 277'000 Personendaten gespeichert.

Die Problematik enthält einen Widerspruch. Man traut kleinen Kindern nicht zu, den öffentlichen Verkehr wie Erwachsene zu benützen. Aber man registriert sie wie Erwachsene. Und teilweise büsst man sie sogar entsprechend.

Philipp Hadorn, SP-SO, spricht an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 8. Maerz 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Philipp Hadorn hat Verständnis, aber … Bild: KEYSTONE

Der Solothurner SP-Nationalrat Philipp Hadorn, Zentralsekretär der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV, kritisiert das Vorgehen der Schaffhauser Verkehrsbetriebe als «sehr formalistisch». Er äussert aber auch Verständnis für die Kontrolleure:

«Klar hätten die Mitarbeitenden merken müssen, dass es grotesk ist, ein fünfjähriges Kind zu büssen. Aber nach einem langen Arbeitstag kann es auch mal vorkommen, dass man sich festbeisst.»

Ueli Stueckelberger, Direktor Verband oeffentlicher Verkehr VoeV, spricht waehrend einer Medienkonferenz am Mittwoch, 4. Oktober 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Ueli Stückelberger, Direktor VöV Bild: KEYSTONE

Ueli Stückelberger, Direktor des Verbands öffentlicher Verkehr, äussert seine persönliche Meinung. Man könne nicht wegen jedem Einzelfall die Regeln auf den Kopf stellen, sagt er.

Doch er frage sich, ob die Regelung noch zeitgemäss ist: «Heute sind Kinder und Jugendliche schon früher selbstständig unterwegs als noch vor ein paar Jahren.»

Kann ein Kind eine Busse unterschreiben?

Der Aargauer FDP-Nationalrat Thierry Burkart ist Rechtsanwalt und hat eine einfache Antwort auf die Frage, ob die Schaffhauser Verkehrsbetriebe korrekt gehandelt haben: Ein fünfjähriges Mädchen sei aus rechtlicher Sicht «noch nicht urteils- und damit nicht handlungsfähig», sagt er. Deshalb habe seine Unterschrift keine rechtliche Wirkung. Zudem sei ein Kind in diesem Alter noch nicht strafmündig, könne also nicht bestraft werden. «Das macht diese Aktion der Schaffhauser Verkehrsbetriebe in doppelter Hinsicht schwer nachvollziehbar.» Die Mutter hätte die Busse nicht bezahlen müssen, findet Burkart. «Abgesehen von den rechtlichen Überlegungen scheint mir das Vorgehen der Verantwortlichen extrem kleinkariert und lässt den gesunden Menschenverstand völlig vermissen.» (lhn)

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 16.08.2019 12:18
    Highlight Highlight Als ich jung war, haben wir noch gegen Fichen demonstriert. Heute haben wir einen Überwachungsstaat, auf den selbst China stolz wäre. Widerliches Verhalten der Busbetriebe.
  • Maya Eldorado 16.08.2019 11:59
    Highlight Highlight Das ist ein Bürokratiemonster ohne Sinn und Zweck.
    Haben die nichts Gescheiteres zu tun?
    Deren Löhne zahlen wir doch mit den Steuern oder mit was?
  • CH-Bürger 16.08.2019 11:16
    Highlight Highlight Wieder einmal mehr, den ÖV geht es mittlerweile zu gut.
    Erst mit Steuergeldern zu einen Erfolgskonzept geprügelt und nun wo es ihnen prächtig geht haben sie eine abstoßende haltlose Arroganz gegenüber der steuerzahlenden Kunden (auch unseren zukünftigen).
    Es ist eure Pflicht uns zu transportieren und bei Kontrollen anständig zu behandeln und keine Eigendynamik zu entwickeln.
    Vielleicht muss man dies wieder einmal auf der politischen Ebene regeln.
  • Gubbe 16.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Im manchen Länder fahren Rentner gratis ÖV. Beispiel Ungarn.
  • Thom Mulder 16.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Die SBB wird ja kräftig mit Steuergeldern unterstützt, oder etwa nicht?

    Das heisst logischerweise: Kinder und Jugendliche in Ausbildung fahren gratis. Sonst gibt es keine Gelder von der Allgemeinheit mehr für die SBB.
    • victoriaaaaa 16.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Ich wusste gar nicht dass die SBB neuerdings auch Buslinien betreut...Ich sehe es als Problem dass der ÖV gleichgesetzt wird mit der SBB...
    • Maya Eldorado 16.08.2019 12:01
      Highlight Highlight @victoriaaaa
      Wo liegt das Problem? Die SBB ist ein Teil des OeV.
  • Hierundjetzt 16.08.2019 10:45
    Highlight Highlight Als ob ein 5 jährige nicht selbst ein Billet lösen kann 💆🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤪
    • balzercomp 16.08.2019 10:51
      Highlight Highlight Dürfte schwierig sein. Alleine aufgrund der Körpergrösse.
  • Walter Sahli 16.08.2019 10:44
    Highlight Highlight Mich würde noch interessieren, wieviel Geld die Schaffhauser Verkehrsbetriebe für imagefördernde Marketingmassnahmen ausgeben.
  • fidget 16.08.2019 10:32
    Highlight Highlight Ich verstehe die Logik nicht ganz. Einerseits will man nicht, dass kleine Kinder unbeaufsichtigt im ÖV unterwegs sind, andererseits ist es mit gültigem Billett wiederum kein Problem. Es ist doch irrelevant, ob ein Erwachsener das Ticket löste, denn das Kind ist dennoch unbeaufsichtigt. Die Sprechering von CH-Direct merkt aber schon wie absurd ihre eigene Aussage ist, oder?
  • marchinon 16.08.2019 10:11
    Highlight Highlight Nur um Klarheit zu Schaffen: Nicht das Kind wurde gebüsst, sondern die Eltern.

    Nichtsdestotrotz hätte eine Ermahnung und ein Hinweis an die Eltern gereicht, dass ihr Kind einen gültigen Fahrschein benötigt hätte.

    Für die Zukunft:
    Kinder bis 6 Jahre fahren in begleitung einer mind. 12-jährigen Aufsichtsperson gratis
    Kinder unter 6 Jahre ohne Aufsichtsperson von mind. 12-Jahren dürfen den ÖV nicht benutzen
    Ausnahme: Kinder mit Schülerabo auf Schulweg, wo der ÖV als Schulbus dient

    Dann wäre der Fall immerhin klar für alle.
  • Todesstern 16.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Aber nach einem langen Arbeitstag kann es auch mal vorkommen, dass man sich festbeisst.

    NEIN! Wenn man noch richtig im Kopf ist und auch benützt. Das ist eine billige Ausrede.
  • Senape 16.08.2019 10:04
    Highlight Highlight Die Datenbank ist vielleicht als nationales Instrument neu, aber SBB und ZVV führen schon lange eine. Ich musste mal vor Jahren eine Busse nach Beschwerde nicht bezahlen, wurde aber registriert - und keiner sagt dir, wie lange du eingetragen bleibst.
    Besonders daneben finde ich aber, Kinder zu erfassen. Oder zu büssen. Die müssten eh gratis fahren können.
  • Nik G. 16.08.2019 09:45
    Highlight Highlight China ist ein gefärlicher Überwachungsstaat. Ja sicher aber in der Schweiz Kinder die 3 Jahre alt sind in eine Schwarzfahrerliste aufnehmen?! Wann wird dieser Eintrag gelöscht? Vermutlich nie. Wen diese Person erwachsen ist und mal unbeabsichtigt schwarz fährt, wird er härter bestraft für etwas, das er vermutlich nicht ein bisschen in Erinnerung ist. Ich finde Kinder bis 12 Jahre oder mehr dürfen gar nicht in solchen Listen erfasst werden.
  • Guido Zeh 16.08.2019 09:33
    Highlight Highlight Kafkaesk...wahrscheinlich ist der Name des Kindes nun bis ans Ende des Lebens (...dieser Datenbank) registriert - ich wäre dafür, diese Datenbank ohne Umstände sofort zu entsorgen.
    • Tooto 16.08.2019 09:51
      Highlight Highlight https://www.der-postillon.com/2017/07/kafkaesk.html

      Sorry, musste nur gerade schmunzeln :)
    • Chey123 16.08.2019 11:27
      Highlight Highlight Wieso? Wurdest du schon so oft beim Schwarzfahren erwischt?!?🙈😂😂😂
      Ich finde es nicht schlecht das es so eine Datenbank gibt, nur sollte die auch wirklich nur für die notorischen Schwarzfahrer benutzt werden! z.B. alle die nach einem Jahr nur 1mal erwischt wurden löschen...
  • Hardy18 16.08.2019 09:25
    Highlight Highlight In der Zukunft...

    "Er Nörgler, ihr gültiges Billett?"

    "Oh nein das habe ich in der ganzen Hektik vergessen, sorry. Aber einmal muss es ja passieren."

    "Ja das sehen wir gleich" ... "Oh! Als drei Jähriger sind sie schon einmal schwarz gefahren."

    "?"

    "Ja das macht dann 500,- CHF Busse und ein Hausverbot in unseren Transportmitteln.
    Ganz ein schönen Tag noch"
  • Firefly 16.08.2019 09:17
    Highlight Highlight «Wir wollen nicht, dass kleine Kinder unbeaufsichtigt im ÖV unterwegs sind.»

    Und Schule? dann soiltet ihr Schulbusse einführen. Oder wollen wir wirklich dass jedes Kind von den Eltern mit dem SUV in die Schule gebracht wird und zu einem unselbständigen jungen Erwachsenen erzogen wird?
  • veriberi 16.08.2019 09:06
    Highlight Highlight Unglaublich! In anderen europäischen Ländern fahren Klein- und Schulkinder sogar gratis! Könnte man das hier nicht auch einführen, dann müsste man keine Kinder kriminalisieren.
    • Warumdennnicht? 16.08.2019 10:05
      Highlight Highlight Warum? Die Eltern sind ja für sie verantwortlich, also können sie ihnen auch ein Billett kaufen.
    • Hierundjetzt 16.08.2019 10:46
      Highlight Highlight Ok. Welches den? Hm? Es gibt Tickets erst ab 6 Jahren.

      Erleuchte mich. 😘
  • Musta Makkara 16.08.2019 09:01
    Highlight Highlight Früh übt sich, wer ein Mitglied der Datengesellschaft werden will.
  • aglio e olio 16.08.2019 08:52
    Highlight Highlight Völlig absurd.
  • Bacchus75 16.08.2019 08:51
    Highlight Highlight Mir tut die 10 Jährige irgendwie ziemlich leid. Es braucht ja doch Mut in dem Alter Verantwortung für die kleine Schwester zu übernehmen. Dann so da zu stehen und den "Fehler" wohl kaum verstehen können aber das Gefühl zu bekommen etwas Falsches gemacht zu haben...

    nicht schön.
  • Triumvir 16.08.2019 08:38
    Highlight Highlight "Man kann nicht wegen jedem Einzelfall die Regeln auf den Kopf stellen". Lieber Ueli, aber man(n) kann definitiv seinen gesunden Menschenverstand in solchen Situationen anwenden, sofern dieser natürlich vorhanden ist...
  • Volvens 16.08.2019 08:36
    Highlight Highlight Rein juristisch betrachtet: Ein sechsjähriges Kind ist weder strafmündig noch geschäftsfähig. Da können die Verkehrsbetriebe sich auf den Kopf stellen, wie sie wollen. Insofern würde ich die Busse zurückfordern, falls sie schon bezahlt ist bzw. sie nicht bezahlen. Viel Erfolg!
    • Warumdennnicht? 16.08.2019 10:06
      Highlight Highlight Das Kind kann man nicht belangen, aber sehr wohl die Eltern.
  • Blue64 16.08.2019 08:31
    Highlight Highlight Dass die Schaffhauser Verkehrsbetriebe ihre Kontrolleure besser schulen sollten steht wohl ausser Frage.
    Erschreckender finde ich die separate Datenbank UND die Tatsache, dass dort 3 Dreijährige und 2 Vierjährige gespeichert sind: mit wem und/oder mit wem eben auch nicht waren die unterwegs, dass sie gebüsst wurden?
  • PeteZahad 16.08.2019 08:27
    Highlight Highlight Intressant wäre was der eidg. Datenschutzbeauftragte dazu sagt, das Personalien von unmündigen Personen gespeichert werden.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 16.08.2019 09:59
      Highlight Highlight Na der wird ein ernstes Wörtchen mit Ihnen reden...

      Am Schluss wird er dazu beitragen können das die Datenbank nicht mehr Datenbank heisst sondern Potentielle Verkehrsbetrüger.

      Somit wäre die Sache erledigt, bitte gerne danke.
  • Kong 16.08.2019 08:16
    Highlight Highlight Sehr umsichtig ohne Information als Kulanzfall in der Datenbank zu landen. Und wann wird das gelöscht? Wer hat darauf Zugriff?
    • Zerschmetterling 16.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Und wie wird darüber informiert, sprich was kann der einzelne dagegen unternehmen?
  • bbelser 16.08.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade vor, bei den beiden Kids hätte es sich um Eriträer-Kinder gehandelt. Dann ginge die Empörungs-Bewirtschaftung etwa so: "Schon 5jährige zocken unseren ÖV ab! Aber heldenhafter Kontrolleur setzt unsere Regeln pfefferscharf durch! Senkrechter Eidgenosse verhängt 100 Franken Busse gegen Nicht-Integrierbare!" Und in der Kommentarspalte wären 90% einig, dass "die sich mal schön an unsere Regeln halten sollen".
    Nur mal so für die Proportion...

    • paulinapalinska 16.08.2019 08:40
      Highlight Highlight das denke ich nicht...
    • Güzmo 16.08.2019 08:51
      Highlight Highlight Ich glaub um Kinder an den Pranger zu stellen brauchts eine besondere Art A-loch, aber ich bin sicher in gewissen Kreisen rotieren bereits die Gedanken - aber die sind selbst in Hardliner-Kreisen wenig vertreten (reine Behauptung meinerseits).

      Ich hoffe einfach, dass der Typ und seine Arbeitskollegen was draus lernen, egal was für ein Kind involviert ist.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Ich hätte genau das selbe geschrieben wie ich schon habe.
      Idiotie bleibt Idiotie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 16.08.2019 07:56
    Highlight Highlight Da wo ich wohne haben wir einen Schulverband. Gemeinden im Umkreis von ca. 15 km schicken ihre Kinder ab dem Kindergarten an einen zentralen Schulstandort. Der „Schulbuss“ ist ein normales (vom Fahrplan auf die Schulzeiten abgestimmtes) Linien-Postauto. Somit sind täglich dutzende unbegleitete 4- und 5-jährige mit dem ÖV unterwegs. 🤔
    • Marabamba 16.08.2019 08:41
      Highlight Highlight Diese erhalten ein Abo von der Schulgemeinde. Also nicht der gleiche Fall.
      Ich hatte auch mal den Fall eines fünfjährigen und habe dem Knaben einen Zettel mitgegeben für die Eltern, auf dem ich geschrieben habe dass er alleine ein Billett braucht. Schon bisschen seltsam das so durchzuziehen
    • miguelito71 16.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Das haben wir auch bei uns und wenn das Abonnement vergessen geht, dann die gleichen Regeln anwenden? Eher nein oder?
    • Hierundjetzt 16.08.2019 10:48
      Highlight Highlight Vergessen kostet 5.- und nicht 100.- 🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • dommen 16.08.2019 07:53
    Highlight Highlight Als gebürtiger Schaffhauser, welcher dort auch aufgewachsen ist, kann ich die hochgehenden Wogen glätten: Die dortigen ÖV und deren Angestellte (VORALLEM die Fahrkartenkontrolleure) sind, sagen wir mal, speziell. Sehr... speziell. Das sowas ausgerechnet dort passiert, überrascht mich nicht im geringsten. Habe bisher schweizweit nichts vergleichbares angetroffen.
  • TrueClock 16.08.2019 07:44
    Highlight Highlight Das schaffhauser stadtbusnetz ist nicht allzu kompliziert. Da war ich selber als 5jähriger unterwegs im glauben ich fahre gratis. War vielleicht sogar noch so, da vor 25jahren.ich war sogar zu klein um die haltetasten zu drücken. Da fragte ich einfach jemand oder fragte den chauffeur.
  • weissauchnicht 16.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Wenn wir schon pedantisch sind: Was für ein Billet muss ein 5-Jähriger denn lösen? Eines für Erwachsene, oder eines für Kinder zwischen 6-16 Jahre? Eine Billetkategorie für 5-Jährige gibt es doch gar nicht...🤔
    • Charlie Brown 16.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Nun, eins für 6-16-jährige gilt ja auch für Hunde. Vielleicht ist ein unbegleitetes Kleinkind in dieser Logik mit einem (begleiteten?) Hund gleichgesetzt? Was löst denn ein unbegleiteter Hund für ein Ticket? Und ein begleiteter Hund für die Flöhe, die ihn begleiten? Fragen über Fragen.
    • Twinleaks 16.08.2019 09:06
      Highlight Highlight @Charlie Brown: bei den Flöhen ist der Fall klar - die brauchen ein Anschlussbillett.
    • weissauchnicht 16.08.2019 09:26
      Highlight Highlight @Charlie Brown, stimmt, und sogar für Velos...
      Flöhe sind wie Hunde in der Handtasche vermutlich kostenlos, solange sie keinen eigenen Sitz beanspruchen. Kulanz eben...;-)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dreiländereck 16.08.2019 07:34
    Highlight Highlight 1. Natürlich werden Kulanzfälle erfasst.
    Würde man es nicht tun, könnte man ja nicht feststellen, wenn die Person aus der Kulanz nichts gelernt hat.

    2. Waren die erfassten Kinder vielleicht mit Eltern unterwegs, welche schwarz gefahren sind? Das Kind fährt nur gratis wenn die Begleitpersonen erlaubt fährt.

    Aber damit wir uns richtig verstehen:
    Den Vorfall im Artikel finde ich auch daneben von den Verkehrsbetrieben.
    • Bruuslii 16.08.2019 08:47
      Highlight Highlight zu 2. warum um gottes namen sollte dann das kind auch erfasst werden?
  • Mens sana 16.08.2019 07:34
    Highlight Highlight Die Tarifbestimmungen sind eine Ansammlung von Absurditäten, die nur einem Beamtenhirn entspringen können - und bei denen nach den Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis nicht mal die Kontrolleure selber den Durchblick haben. Der Verdacht liegt nahe, dass dies System hat. So kann man das Kässeli mit vielen Bussen aufbessern. Aber das kennt man ja schon zur Genüge vom Staat.
  • holden27 16.08.2019 07:28
    Highlight Highlight Thierry Burkart brings auf den Punkt. Das Kind ist noch gar nicht strafmündig, also einfach wieder losschicken und Busse nicht bezahlen 🤷‍♂️
    Seinem Schluss wort braucht es nichts mehr hinzuzufügen: «Abgesehen von den rechtlichen Überlegungen scheint mir das Vorgehen der Verantwortlichen extrem kleinkariert und lässt den gesunden Menschenverstand völlig vermissen.»
  • trichie 16.08.2019 07:25
    Highlight Highlight Die Schaffhauser Verkehrsbetriebe haben m.E. eine riesige Chance verpasst:

    Man hätte darauf verweisen können dass der Kontrolleur rein formal nix falsch gemacht hat, aber im konkreten Einzelfall Kulanz sinnvoller gewesen wäre und die Busse dann vollständig streichen.

    Durch das Medienecho hätte man jetzt die Regeln für Kinder ohne Aufwand weit verbreiten können und wär je nachdem noch gut da gestanden.

    Aber was ist jetzt: die Verkehrsbetriebe stehen als Buhmann da, nur weil irgend jemand am Scbreibtisch die Idee hatte dass trotzdem irgend eine Busse "aus Prinzip" erfolgen muss.
  • roger_dodger 16.08.2019 07:21
    Highlight Highlight "Man kann nicht wegen jedem Einzelfall die Regeln auf den Kopf stellen". Nein, aber das Gehirn einschalten und nicht stur auf Paragraphen reiten könnte man eventuell. Wie wäre es einfach darauf hinzuweisen in solch einem Fall? Aber man kassiert ja gerne ab. Würde mich mal interessieren ob diese Datensammlung überhaupt zulässig ist? Wie lange bleiben Daten gespeichert?
  • frog77 16.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Mimimi, wegen dieser Busse so ein Theater, für mich unverständlich. Wenn mal beschlossen wurde dass es ein Ticket braucht, dann braucht es eins.
    • balzercomp 16.08.2019 09:27
      Highlight Highlight Aber auch nur dann, wenn die Regel allgemein bekannt ist.
  • Theor 16.08.2019 07:07
    Highlight Highlight Was für eine frei zugängliche Datenkrake ist denn diese Schwarzfahrer-Datenbank? Da habe ich einmal den Swisspass zuhause liegengelassen und dann lande ich in einer zugänglichen Schwarzfahrer-Datenbank? Was ist denn das wieder für ein verhältnisloser Blödsinn?
    • Marabamba 16.08.2019 08:45
      Highlight Highlight Wenn du dein persönliches Abo zu Hause vergisst bist du kein Schwarzfahrer. Also keine Speicherung. Noch Fragen?
    • balzercomp 16.08.2019 09:26
      Highlight Highlight @Maramba: Da wäre ich mir nicht so sicher. Bei der gezeigten Einstellung der ÖV-Betriebe werden diese Passagiere ganz sicher auch erfasst.
    • Theor 16.08.2019 10:41
      Highlight Highlight @Marabamba

      Wenn die Datenbank darauf beruht, das Fehlverhalten von Kunden festzuhalten, dann würde ich davon ausgehen, dass auch das in der Datenbank landet. Zumal auch von jemandem, der das GA "vergessen" hat, stets die Personalien aufgenommen werden. Und solche Datenbanken werden in der Regel automatisch gefüttert, also kann gut sein dass man mit der Aufnahme der Kontrolleurs bereits per Knopfdruck dort drinn landet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 16.08.2019 07:00
    Highlight Highlight "...Aber nach einem langen Arbeitstag kann es auch mal vorkommen, dass man sich festbeisst."

    Und dann übersieht man schon mal, dass da fünf und zehnjährige Kinder vor einem stehen und total eingeschüchtert sind? Wie überarbeitet muss man dafür sein?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.08.2019 07:20
      Highlight Highlight Das kommt von Menschen, die bei Arbeitsbeginn ihr Gehirn abgeben und es durch das Reglement ersetzen, um dann weniger denken zu müssen. Für etwas gibts ja Regeln. Da braucht man ja nicht mehr zu denken.
    • balzercomp 16.08.2019 08:20
      Highlight Highlight Nicht nur überarbeitet sondern für den Job vollkommen ungeeignet. Das gilt auch für denjenigen, der die Aussage gemacht hat.
    • bbelser 16.08.2019 08:49
      Highlight Highlight Sind euch im Arbeitsalltag noch nie peinliche Fehler passiert? Ok, vielleicht habt Ihr euch etwas geschickter angestellt bei der Entschuldigung bei euren Kunden oder Kollegen. Aber Fehler, ja, die passieren jedem... Und Gottseidank haben wir wohl meistens ohne Shitstorm daraus lernen dürfen und unser Verhalten ändern können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • nib 16.08.2019 06:59
    Highlight Highlight einmal mehr zeigt sich, dass der Schweizer Datenschutz miserabel ist. datenhaltung von bösen Schwarzfahrern auf immer, ohne Recht auf Löschung. damit man sie entsprechend bestrafen kann.
    das sind ja fast schon chinesische Zustände.
  • Grave 16.08.2019 06:55
    Highlight Highlight Am besten fährt die kleine das nächste mal wieder mit dem auto in den ausgang
  • rock-n-roll 16.08.2019 06:52
    Highlight Highlight Ich hätte auch Angst meine Kinder in Schaffhausen alleine ÖV fahren zu lassen, aber nicht wegen den "bösen Männern mit Zältli", sondern wegen der Kontrolleure! Überhaupt scheint mir, dass eine doch beachtliche Anzahl von Möchtegernpolizisten diesen Job ausführen. Ich könnte auch einige Anekdoten aufzählen!
  • Töfflifahrer 16.08.2019 06:50
    Highlight Highlight An CH Direkt; Dann formuliert die Bestimmung vernünftig und teilt dies auf in:
    - Kinder bis xx Jahren fahern gratis
    - Kinder unter xx Jahren müssen in Begleitung einer mindestens 12 Jahre alter Person sein. Bei Widerhandlung hat der gesetzliche Vertreter eine Busse von Fr. Xx zu entrichten.
    Ein5 jähriges Kind zu büssen und dieses dazu noch unterschreiben zu lassen, ist doch auch bei aller Müdigkeit des Kontrolleurs einfach nur krank und bei allem Verständnis eine Schweinerei!
    • Zerschmetterling 16.08.2019 09:48
      Highlight Highlight Die Unterschrift riner 5-jährigen ist sowieso nicht rechtskräftig.... mich wundert es dass der Kontrolleur diese Intelligenz nicht besitzt.
    • Bosshard Matthias 16.08.2019 13:49
      Highlight Highlight und auch da kann der gesetzliche Vertreter nicht gebüsst werden, wenn er nicht gegen die Aufsichtspflicht verstossen hat, denn er war ja nicht dabei, z.B. wenn die Kinder ausbüxen.
      Zivilgesetzbuch;
      " Eine permanente Überwachung ist hingegen selbst bei kleineren Kindern weder möglich noch geboten, gerade wenn mehrere Kinder beaufsichtigt werden. Weiter gilt es zu berücksichtigen, dass Kinder in ihrer Bewegungsfreiheit nicht allzu sehr eingeschränkt werden sollten. Je nach Alter dürfen sie beispielsweise alleine spielen, Besorgungen machen oder Sport treiben"
  • MacB 16.08.2019 06:49
    Highlight Highlight Kinder unter 12 sollten sowieso gratis ÖV fahren dürfen.
    • Selbst-Verantwortin 16.08.2019 07:25
      Highlight Highlight Warum? Sind es bessere Menschen als Erwachsene? Soll die Allgemeinheit die Kosten für die Eltern übernehmen, weil‘s zuwenig Schweizer gibt (bei ständig steigender Bevölkerung und Klimabelastung...)?
      Ja, hab Kinder - bin aber selbstverantwortlich.
    • Junge Schnuufer 16.08.2019 09:11
      Highlight Highlight Nein, niemand ist ein besserer Mensch, nur weil er eine Dienstleistung vergünstigt oder gratis beziehen kann. Trotzdem würde es MacB's, und meiner, Meinung nach Sinn machen Kinder unter zwölf Jahren kostenlos mitfahren zu lassen. Das hat dann auch nichts mit Selbstverantwortung, steigender Bevölkerung oder sonstigem Chabis zu tun.
    • Selbst-Verantwortin 16.08.2019 13:03
      Highlight Highlight @Junge: mit welcher Begründung ist das in deinem Sinn?
  • Töfflifahrer 16.08.2019 06:43
    Highlight Highlight Kleinkinder in einer Schwarzfahrer Datenbank? Haben die noch alle Tassen drin? Kommt später dann ein Teenager malin die Lage, dass er sein Abo vergessen hat , ist der dann ein Wiederholungstäter und wird härter bestraft. Die sind doch krank im Hirn. Der Gesunde Menschenverstand ist B dem Bürokratischen Mist komplett verlohten gegangen.
    Hallo ihr Politiker, ihr seid dazu da bei solchem Mist korrigierend einzugreifen!
  • jbach 16.08.2019 06:32
    Highlight Highlight Von wegen Einzelfall... Diesen Montag Nami wurde eine ganze Gruppe Kinder im Postauto von Gsteig nach Gstaad überprüft und gebüsst (5+6 Jahre alt) weil sie am 1. Schultag ihr Abo in der Schule vergessen haben.

    ...und hier ist es gang und gäbe dass schon die Kindergärteler alleine (teilweise in Begleitung älterer Geschwister) mit der «Post» in die Schule fahren, was auch immer tiptop funktioniert. Die Eltern begleiten die Kinder bis zur Haltestelle und der Chauffeur hält direkt beim Schulhaus. Alles kein Problem.
  • The oder ich 16.08.2019 06:28
    Highlight Highlight Als ich 5 war, konnte ich meinen Namen noch nicht schreiben. OK, ich war damals auch nicht in Schaffhausen unterwegs^^
    • Töfflifahrer 16.08.2019 06:53
      Highlight Highlight Die haben dort bereits mit 5 die Matura.
    • Firefly 16.08.2019 09:18
      Highlight Highlight Die Unterschrift ist eh nicht gültig
    • Baccaralette 16.08.2019 09:32
      Highlight Highlight ..ausser sie werden Kontrolleure..
  • zayne 16.08.2019 06:25
    Highlight Highlight Etwas geht dabei vergessen. Das Kind wird in Zukunft vor jedem Kontrolleur eine Heiden angst haben und mit Sicherheit nicht mehr gerne die ÖV benutzen. Ganz tolle Leistung.
  • obk 16.08.2019 06:12
    Highlight Highlight Inwiefern hat sich die Sicherheit der 5 jährigen durch die Busse erhöht?
  • Vince Kueng 16.08.2019 06:07
    Highlight Highlight Hallo, ein 5 Jähriges Kind büssen und auch noch unterschreiben lassen, was geht denn da ab bei einem solchen Kontrolleur? Ein Kind das gar nicht wissen kann ob es dem Gesetzt entsprechend handelt, wow die SH ÖV muss es ja echt nötig haben. Da kann ich nur sagen, liebe SH ÖV Kontrolleure, Direktion & Politiker...

    Lappi tue dÀugen uf!!! http://ÖV
  • wolge 16.08.2019 06:07
    Highlight Highlight Man könnte auch hinterfragen warum die Eltern so kleine Kinder alleine auf den Zug lassen. Ist ja nicht so dass es keine Unfälle gibt, im Gegenteil...
    • Bruuslii 16.08.2019 08:55
      Highlight Highlight am besten lässt man kinder gar nicht mehr aus dem haus. auch draussen spielen ist gefährlich. am besten man sperrt die im keller ein (so wie in östereich. sorry für den seitenhieb)
  • Raffaele Merminod 16.08.2019 06:05
    Highlight Highlight «Wir wollen nicht, dass kleine Kinder unbeaufsichtigt im ÖV unterwegs sind.» es sei denn sie lösen ein Billett ...?
    Was für eine Intelligenzbestie hat sich das ausgedacht?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 16.08.2019 07:23
      Highlight Highlight Eher ein Intelligenzallergiker. 🤦‍♂️
      Was ist das für eine dümmliche Begründung. Das ist ein Oxymoron.
  • gi_ann 16.08.2019 06:00
    Highlight Highlight «Klar hätten die Mitarbeitenden merken müssen, dass es grotesk ist, ein fünfjähriges Kind zu büssen. Aber nach einem langen Arbeitstag kann es auch mal vorkommen, dass man sich festbeisst.»
    Was ist das für eine Aussage? Der Kontrolleur hätte (hätte, hätte...) der Grossen erklären sollen, dass sie mit ihren 10 Jahren keine Erwachsene ist und ergo keine Begleitperson ist & danach Auge zudrücken.
    Die wären sicher nicht mehr in dieser Kombi öV gefahren.
    Zurück zur Aussage, war der Kontrolleur ein Kind oder ein Erwachsener? Sich festbeissen...wtf...
  • ArkMi 16.08.2019 05:55
    Highlight Highlight Wie viel Wert die Unterschrift einer fünfjahrigen wohl hat?

  • bebby 16.08.2019 05:54
    Highlight Highlight Diese Geschichte zeigt sehr schön die Schweizer Mentalität auf. Insbesondere die Sache mit dem Unterschreiben. 🤪
    Allerdings würde ich mich auch nicht getrauen, Kinder in diesem Alter alleine in den ÖV zu schicken. Das müssen sehr aufgeweckte sein, die garantiert an richtigen Ort wieder aussteigen.
    • RASL 16.08.2019 06:15
      Highlight Highlight Ich ging ab der 1. Klasse, also mit 7, alleine mit dem Bus (nicht Schulbus) zur Schule. So aufgeweckt muss man also nicht sein. Die ältere war ja schon 10.
    • dan2016 16.08.2019 06:36
      Highlight Highlight @bebby, es gibt sehr viele Kinder unter 10, die mit dem öV pendeln. Das ist wesentlich einfacher als in der Stadt eine grosse STrasse zu überqueren....
    • Töfflifahrer 16.08.2019 06:52
      Highlight Highlight Hier nimmt der Bussfahrer auch mal Kindergärtner mit wenn das Wetter zu mies ist und diese Knirpse haben kein Abo oder Billett. Die sind übrigens auch bei Ost-Wind.
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