DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Unerwartete Siegerin: Chabbey ringt Favoritin Deignan nieder.
Unerwartete Siegerin: Chabbey ringt Favoritin Deignan nieder.
Bild: keystone

Schweizer Meisterin Chabbey triumphiert zum Start der Tour de Suisse

05.06.2021, 15:0605.06.2021, 19:56

Elise Chabbey hat die erste Etappe der Tour de Suisse Women gewonnen. Auf einem 114 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel in Frauenfeld setzte sich die Genferin in einem packenden Sprint gegen die favorisierte Ex-Weltmeisterin Lizzie Deignan durch.

Mit Marlen Reusser als Dritter und Jolanda Neff auf Rang 4 konnten sich zwei weitere Schweizerinnen erfolgreich in Szene setzen. Das Trio gehörte einer fünf Fahrerinnen starken Spitzengruppe an, die sich knapp nach Rennhälfte vom Feld abgesetzt hatte. Sina Frei als Neunte rundete einen hervorragenden Schweizer Tag ab.

Chabbey hatte etwa 15 Kilometer vor dem Zielstrich beim Schloss Liebenfels angegriffen und nur Deignan konnte ihr folgen. Spätestens nach der Abfahrt hinunter nach Pfyn, als das Duo einen Vorsprung von rund 40 Sekunden aufwies, war klar, dass es den Sieg unter sich ausmachen würde.

Das Quintett, das dem Rennen den Stempel aufdrückte: Lizzie Deignan, Elise Chabbey, Mikayla Harvey, Marlen Reusser und Jolanda Neff (von links).
Das Quintett, das dem Rennen den Stempel aufdrückte: Lizzie Deignan, Elise Chabbey, Mikayla Harvey, Marlen Reusser und Jolanda Neff (von links).
Bild: keystone

Konkurrentin drückte die Daumen

«Das ist verrückt, sie ist eine der besten Sprinterinnen der Welt», freute sich Chabbey im Interview über ihren Erfolg gegen Deignan. In der Gesamtwertung liegt sie vier Sekunden vor der 32-jährigen Britin, die 2015 Strassen-Weltmeisterin wurde. Die Genferin hat einen anderen sportlichen Hintergrund: Sie ist eine Quereinsteigerin, die 2012 in London noch als Kanutin an den Olympischen Spielen teilnahm. Der Sieg in Frauenfeld ist ihr bisher grösster Erfolg auf zwei Rädern.

«Ich habe hinten die Daumen für Elise gedrückt und an sie geglaubt», sagte die geschlagene Reusser. «Wir sind gute Freundinnen.» Bis vor der Tour de Suisse bestritten sie und Chabbey gemeinsam ein Höhentrainingslager auf dem Berninapass.

Nun die Chance auf den Gesamtsieg

Morgen Sonntag findet die zweite und zugleich letzte Etappe dieser kurzen Tour de Suisse Women statt. Erneut ist Frauenfeld der Schauplatz. War das Teilstück heute hügelig, so ist jenes morgen flach und mit dem Charakter eines Kriteriums (11 Runden à 8,8 Kilometer) potenziell massgeschneidert für einen Massensprint.

«Es ist ein technischer Kurs, es wird wohl nass sein und könnte deshalb chaotisch werden», blickte die 28-jährige Chabbey voraus. Ihr Ziel ist es natürlich, das Leadertrikot zu verteidigen und Gesamtsiegerin zu werden. (ram)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Tour de Suisse: Die schönsten Bilder längst vergangener Zeiten

1 / 24
Tour de Suisse: Die schönsten Bilder längst vergangener Zeiten
quelle: keystone / hans-ueli bloechliger
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Absurde Visual Effects – Wenn die Velos einfach verschwinden würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Mason McTavish: Eben noch beim EHC Olten, jetzt schon Torschütze in der NHL

Er spielte im Februar und im März noch für den EHC Olten. Nun gab Mason McTavish im Dress der Anaheim Ducks seinen Einstand in der besten Eishockey-Liga der Welt – und avancierte gleich zum jüngsten Torschützen der Teamgeschichte.

Eigentlich, so dachte Mason McTavish, würde er das erste Saisonspiel der Anaheim Ducks gegen die Winnipeg Jets als Ersatzspieler hoch oben auf der Pressetribüne verfolgen. Nach dem Warmup am Morgen gehörte er zu den Spielern, die länger auf dem Eis bleiben und dann auch noch in den Kraftraum mussten.

Doch ein Anruf änderte alles. Um 16 Uhr, etwas mehr als drei Stunden vor Spielbeginn, erhielt der 18-Jährige einen Anruf von Ducks-Headcoach Dallas Eakins. Und der hatte eine frohe Botschaft für …

Artikel lesen
Link zum Artikel