DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kampf gegen IS

USA und Verbündete beginnen Luftangriffe in Syrien



A Lockheed Martin F-35B Lightning II joint strike fighter flies toward its new home at Eglin Air Force Base, Florida in this U.S. Air Force picture taken on January 11, 2011.  Lockheed Martin Corp on Monday said it has delivered the next version of the computer-based logistics system used to support the F-35 fighter jet to the U.S. military for flight testing.  REUTERS/U.S. Air Force/Staff Sgt. Joely Santiago/Handout  (UNITED STATES - Tags: MILITARY TRANSPORT BUSINESS)  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Ein US-Kampfjet nach seinem Abflug von einer Basis in Florida (Archivbild). Bild: US AIR FORCE/REUTERS

Die USA führen den Kampf gegen die Sunnitenmiliz Islamischer Staat (IS) nun auch in Syrien. Gemeinsam mit nicht näher genannten Verbündeten haben die USA nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums am Montag erste Angriffe gegen die Terrorgruppe in Syrien geflogen. 

Das US-Militär und die Streitkräfte von Partnerländern hätten die Extremisten mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Marschflugkörpern angegriffen, teilte Pentagonsprecher John Kirby am Montagabend (Ortszeit) mit. 

President Barack Obama gestures during a statement in the State Dining Room of the White House, on Thursday, Sept. 18, 2014, in Washington. Obama spoke after Congress voted to arm and train moderate Syrian rebels in the fight against the Islamic State group. (AP Photo/Evan Vucci)

US-Präsident Obama gab grünes Licht. Bild: Evan Vucci/AP/KEYSTONE

Nach Informationen der Washington Post handelt es sich bei den Verbündeten um Saudi-Arabien, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain. Diese seien «volle Teilnehmer», zitierte das Blatt einen namentlich nicht genannten Angehörigen des Militärs. 

Details nannte er nicht, da die Länder selbst entscheiden müssten, inwieweit sie ihre Rolle öffentlich machen wollten. Zuletzt hatte US-Aussenminister John Kerry versucht, Staaten im arabischen Raum für Angriffe gegen IS an Seite der USA zu gewinnen. 

IS-Hochburg als Ziel

Bewohner der Stadt Al-Rakka im Nordosten des Landes berichteten auf Twitter von schweren Explosionen und wiederholten Überflügen von Militärflugzeugen. Al-Rakka ist eine Hochburg der selbst ernannten Dschihadisten. 

Auch CNN berichtete, dass Ziele in Al-Rakka attackiert worden seien. Mit von See aus abgeschossenen Tomahawk-Marschflugkörpern habe der Angriff begonnen und sei dann mit Flugzeugen fortgesetzt worden, sagte ein hochrangiger Angehöriger des Militärs dem Sender. 

Zur genauen Zahl und dem Ort der Angriffe machte das Pentagon dagegen keine Angaben. «Da es sich um laufende Operationen handelt, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, weitere Details zu liefern», sagte Kirby. Das Pentagon werde zu einem späteren Zeitpunkt aber soweit angemessen mehr Informationen veröffentlichen. 

Ankündigung vor zwei Wochen 

Die Entscheidung für die Angriffe sei von US-Präsident Barack Obama als Oberbefehlshaber der Streitkräfte gekommen. Dieser habe den Kommandanten des US-Zentralkommandos in Tampa (Florida) autorisiert, die Angriffe in Syrien zu beginnen. 

Obama hatte seinen Entschluss, die Anfang August begonnenen Luftangriffe im Irak auf das benachbarte Syrien auszuweiten, vor zwei Wochen in einer Rede an die Nation verkündet. Im Irak kommen die USA auf mindestens 190 Luftschläge. 

Erst am Montag griff das US-Militär dort mit bemannten und unbemannten Flugzeugen IS-Stellungen an und zerstörte westlich von Kirkuk einen Panzer und drei Fahrzeuge. (sda/dpa/reu) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie ein Vater seine Tochter aus den Fängen des IS zurückholen will

Leonora verliess Deutschland, um sich mit 15 dem IS in Syrien anzuschliessen. Heute kämpft ihr Vater darum, seine Tochter zurückzuholen.

Sechs Tage ist Leonora nun schon verschwunden. Wortlos ist sie aus dem Haus gegangen, damals, an diesem Freitag Anfang März 2015. Wochenende bei Mama, sagte sie zu Maik Messing, ihrem Papa. Doch das stimmte nicht. Leo, wie sie ihr Vater nennt, ist an diesem Abend in die Türkei geflogen und von dort im Kleinbus weiter nach Syrien. Fort von ihrer Heimat, dieser Idylle zwischen Südharz und Kyffhäusergebirge. Von diesem Stück heile Welt.

Es ist Mitte März 2015, als auf dem Handy von Maik Messing …

Artikel lesen
Link zum Artikel