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Welche Serie soll es heute sein? Die abendliche Qual der Wahl des Netflix-Users. Bild: watson

Schweizer nutzen vor allem Netflix und Spotify. Doch die wahre Nummer 1 ist ...

Netflix und Spotify dominieren den Schweizer Streamingmarkt. Swisscom und UPC sind bei den Jungen weit abgeschlagen. Die wahre Nummer eins aber ist ein alter Bekannter.

23.05.18, 14:18 23.05.18, 15:04


Beginnen wir mit einer kleinen Umfrage:

Umfrage

Welchen Streaming-Dienst nutzt du primär für Filme/Serien?

  • Abstimmen

7,614 Votes zu: Welchen Streaming-Dienst nutzt du primär für Filme/Serien?

  • 10%YouTube
  • 55%Netflix
  • 4%Swisscom Video on Demand
  • 0%Teleclub Play
  • 2%Apple iTunes
  • 0%Google Play
  • 1%UPC Video on Demand / MyPrime
  • 1%Amazon Prime Video
  • 1%Sunrise
  • 1%Sky Sports
  • 0%Netzkino
  • 1%DAZN
  • 0%Hollystar
  • 0%Sky Show
  • 0%Watchbox
  • 8%Kinox / Movie4K etc.
  • 6%etwas anderes
  • 8%keinen

Umfrage

Welchen Streaming-Dienst nutzt du primär für Musik?

  • Abstimmen

7,303 Votes zu: Welchen Streaming-Dienst nutzt du primär für Musik?

  • 1%Amazon Music
  • 14%Apple Music
  • 2%Deezer
  • 4%Google Play Music
  • 0%Napster
  • 0%Qobuz
  • 2%SoundCloud
  • 50%Spotify
  • 1%Tidal
  • 13% YouTube
  • 2%etwas anderes
  • 12%keinen

Der amerikanische Film- und Serien-Anbieter Netflix ist mit Abstand der meist genutzte kostenpflichtige Streamingservice in der Schweiz. Erst mit deutlichem Abstand folgen Anbieter wie Swisscom (Video-on-Demand) oder der Musikstreaming-Dienst Spotify aus Schweden, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts GFK Switzerland im Auftrag von moneyland.ch hervorgeht.

Technisch gesehen handelt es sich auch bei YouTube um einen Streaming-Dienst. Allerdings wird YouTube im Schweizer Alltag häufig nicht zu den klassischen Streaming-Diensten gezählt, weshalb Googles Videoplattform in der Studie separat aufgeführt wird. YouTube wird in der Schweiz im Vergleich zu den anderen Streaming-Diensten mit Abstand am meisten genutzt, nämlich von 62 Prozent der Befragten. Besonders beliebt ist YouTube bei den Jungen: 84 Prozent der 19- bis 25-jährigen Befragten nutzen YouTube – bei den über 50-Jährigen ist es nur noch jeder zweite Befragte.

Fast jeder zweite junge Erwachsene schaut Netflix

Netflix wird im Bereich Video-Streaming (nach YouTube) am meisten genutzt, nämlich von 21 Prozent der Befragten. Bei den Jungen bis 25 Jahren sind es gar 45 Prozent. Danach folgt der Video-on-Demand-Dienst von Swisscom (15 Prozent), Videos und Serien via Apple iTunes (13 Prozent), Video-Streaming via Google Play (12 Prozent) und der Video-on Demand-Service von UPC (7 Prozent).

Knapp über 4 Prozent der Befragten nutzen Teleclub Play, die Streaming-Flatrate für Swisscom-TV-Kunden. Viele andere Streaming-Dienste werden hingegen kaum benutzt. So nutzen weniger als 4 Prozent der Befragten Amazon, Sunrise, Sky Sports, Netzkino, DAZN, Hollystar, Sky Show und Watchbox.

Videostreaming-Nutzung in der Schweiz (in Prozent der Bevölkerung)

Angaben in Prozent der Bevölkerung von 19 bis 74 Jahren (Handy-Nutzer können die Grafik antippen, um sie zu vergrössern). grafik: moneyland / quelle: gfk

45 Prozent der Befragten zwischen 19 und 25 Jahren nutzen Netflix, während es bei den über 50-Jährigen gerade einmal 9 Prozent sind. «Bei den jungen Erwachsenen nutzt also fast jede zweite Person Netflix. Das ist ein sehr hoher Wert und unterstreicht die Dominanz von Netflix in der Schweiz», sagt Telekom-Experte Ralf Beyeler.

Musikstreaming: Spotify ist die klare Nummer 1

Bild: AP/ap

Bei den Musikstreaming-Diensten wird Spotify am meisten genutzt, nämlich von rund 20 Prozent der Befragten. Bei den Jungen bis 25 sind es gar 41 Prozent. Danach folgt Apple Music mit 12 Prozent, Google Play Music mit 11 Prozent und Sound Cloud mit 6 Prozent.

Abgeschlagen sind die weiteren Musik-Streaming-Dienste: Deezer kommt auf knapp 4 Prozent, Amazon, Napster, Qobuz und Tidal jeweils auf weniger als 3 Prozent. Bei Deezer zeigt sich interessanterweise ein deutlicher Unterschied zwischen der Deutsch- und Westschweiz: 10 Prozent nutzen Deezer in der Romandie, nur 2 Prozent in der Deutschschweiz.

Musikstreaming-Nutzung in der Schweiz (in Prozent der Bevölkerung)

Angaben in Prozent der Bevölkerung von 19 bis 74 Jahren (Handy-Nutzer können die Grafik antippen, um sie zu vergrössern). grafik: moneyland / quelle: GFK

Aussagekräftig sind auch die Unterschiede je nach Altersgruppe: Während 11 Prozent der 50- bis 74-Jährigen und 25 Prozent der 26- bis 49-Jährigen Spotify nutzen, sind es bei den 19- bis 25-Jährigen bereits 41 Prozent. Dies sei insofern überraschend, als der Nutzeranteil der Jungen bei den wichtigsten Mitbewerbern Google Play Music (13 Prozent) und Apple Music (12 Prozent) nur leicht höher ist als in der Gesamtbevölkerung.

Nicht nur bei Videodiensten wie Netflix, auch beim Musikstreaming zeigen sich die Altersunterschiede laut der Umfrage deutlich: 74 Prozent der Altersgruppe zwischen 50 und 74 Jahren streamen keine Musik, bei der Gruppe zwischen 26 und 49 Jahren sind es 58 Prozent, bei den 19- bis 25-jährigen nur 45 Prozent.

Vor allem Junge zahlen für Streaming

Rund 13 Prozent aller Befragten gaben an, Netflix kostenpflichtig zu nutzen. Damit ist Netflix mit Abstand der meist genutzte Service für den Schweizerinnen und Schweizer zahlen. Zum Vergleich: 21 Prozent gaben an, Netflix zu schauen. Die Differenz lässt sich erklären, da ein Konto von mehreren Menschen genutzt werden kann. Gerade bei Netflix gebe es einen hohen Anteil an Nutzern, die den Dienst kostenlos über den Login von Freunden oder Familienmitgliedern nutzen, folgern die Studienautoren.

Bei Swisscom und Spotify sind es 8 Prozent, bei Apple Music 6 sowie bei Apple Video (iTunes) 5 Prozent, die für den Dienst bezahlen. Bei den meisten Anbietern lässt sich ein Abo mit Familie oder Freunden teilen.

Die Unterschiede je nach Altersgruppe sind auch hier markant: Bei den Jungen zwischen 19 und 25 Jahren zahlen 25 Prozent für Netflix, gefolgt von 15 Prozent für Spotify und 14 Prozent für Swisscom (Video-on-Demand). Junge zahlen also deutlich öfter für Streaming als ältere Erwachsene.

Vieostreaming ist populärer als Musikstreaming

Allgemein gilt laut Studie, dass Videostreaming beliebter ist als Musikstreaming, das 64 Prozent der Befragten gar nicht nutzen. Beim Videostreaming verzichten nur 29 Prozent der Befragten komplett auf eine Nutzung.

Nach Geschlechtern betrachtet gelte: Männer streamen etwas häufiger als Frauen – allerdings seien die Differenzen nicht markant, heisst es. Auch gebe es im Streaming keinen eigentlichen Röstigraben: West- und Deutschschweizer legen ein ähnliches Streamingverhalten an den Tag – abgesehen von der Nutzung einzelner Streamingdienste wie Deezer, die teilweise in einer Region populärer sind als in einer anderen.

So wurde die Studie durchgeführt

Das Marktforschungsinstitut GFK Switzerland hat im Auftrag von moneyland.ch Ende April 2018 eine repräsentative Umfrage zum Thema Nutzung von Video- und Musik-Streaming-Diensten durchgeführt. Gefragt wurde, ob die Dienste kostenpflichtig, kostenlos via ein Login von Freunden oder Kollegen, als Gratis-Version oder gar nicht genutzt werden. Befragt worden sind 1517 Personen in der Deutsch- und Westschweiz.

(oli/sda/awp)

Netflix – von der Online-Videothek zum Streaming-Giganten

Netflix zeigt der Konkurrenz den Auspuff

Video: srf

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NichtswissenderBesserwisser 23.05.2018 23:22
    Highlight Man stelle sich noch die Zeiten vor, als Virenschleudern wie Limewire das Non-plus-Ultra waren.
    7 0 Melden
  • My Senf 23.05.2018 18:52
    Highlight Natürlich zahlen die jungen gerne für Streaming.
    Weil es keine Werbung gibt!

    All die fb und YouTube werden an dem zugrunde gehen
    6 11 Melden
  • Ivo Zen 23.05.2018 17:54
    Highlight Ist denn das Angebot der SRG, bei dem man Sendungen und Filme zeitversetzt schauen kann, nicht auch ein Streaming Angebot?
    43 2 Melden
  • Caturix 23.05.2018 17:51
    Highlight Ich nuzte zuerst Spotify aber seit längerer Zeit schon Deezer. Es ist einfach der bessere Music Streaming Dienst.
    Beim den Filmen ist es Netflix. Wollte Amazon Prime testen aber da findet man weniger als bei Sky Show.
    10 4 Melden
    • Rainbow Pony 23.05.2018 22:25
      Highlight Ich bin auch seit vielen jahren Deezer-User. Ich habe Spotify ausprobiert, was soweit ja auch in Ordnung war. Was ist deiner Meinung nach bei Deezer besser?
      2 0 Melden
  • pun 23.05.2018 16:50
    Highlight Da bin ich wohl oldschool mit Piratenstreams und gigabyteweise Musik auf der SD Karte - aber ich zähl in den Augen der Wissenschaft auch nicht mehr zu den "jungen Erwachsenen" (😒).
    26 2 Melden
  • Capoditutticapi 23.05.2018 16:45
    Highlight Spotify ist echt super. Vor allem der Kundendienst. Vorhin wieder eine sehr zuvorkommende, kulante Service-Mitarbeiterin im Chat gehabt. Kann ich echt empfehlen!
    9 6 Melden
  • Swooot 23.05.2018 16:14
    Highlight Eine Statistik mit den Streamingdiensten für Erwachsene wäre auch noch spannend ;P
    51 2 Melden
  • Sharkdiver 23.05.2018 15:50
    Highlight Zattoo 💪🏻
    18 25 Melden
    • exeswiss 23.05.2018 16:33
      Highlight zattoo? videostreaming? what?
      22 7 Melden
    • Taserface 23.05.2018 18:02
      Highlight Naja, technisch gesehen werden videos gestreamt. Genau wie bei swisscom oder sunrise tv.
      11 1 Melden
  • The oder ich 23.05.2018 15:42
    Highlight Eine Streaming-Statistik, in der Youporn, PornHub etc. pp. nicht vorkommen, ist nur eingeschränkt aussagekräftig, inbesondere auch bezüglich der Untereinteilungen, die hier gemacht wurden.
    183 4 Melden
  • Filzstift 23.05.2018 15:13
    Highlight "74 Prozent ... streamen keine Musik", "Männer streamen etwas häufiger als Frauen", ...?

    Ist das hier wirklich so gemeint? Es sind die Anbieter, die streamen, nicht die Nutzer.
    13 57 Melden
    • LibConTheo 23.05.2018 17:34
      Highlight Wen du's wirklich so genau nehmen willst:

      "streamen" engl. übersetzt heisst "strömen" auf deutsch.

      Nun wird das Wort "streamen" als Anglizisme angewendet, welches die Form eines Verbes ohne Personalbezug darstellt. Da im Englischen auch mit dem Wort "streamen" selbst nicht definiert wird, wer was an wen oder von wem streamt, kann man nur davon ausgehen, dass ein Datenfluss vorhanden ist und die gemeinte Person darin involviert ist.
      Ob der Anbieter oder Sender eines Streams "streamt" ist daher völlig egal.

      Die geläufigere Anwendung ist aber schon, dass der Benutzer streamt ;)
      21 1 Melden
    • p4trick 23.05.2018 18:58
      Highlight Also eigentlich streamen ja nur die Daten.. aber lassen wir das Thema ;-)
      9 0 Melden

Zum World Goth Day gibt's History Porn Showbiz Edition im Gruftie-Gewand!

Weil früher alles irgendwie cooler und stilvoller war.

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