DE | FR
Justiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Bahnbrechendes Urteil»: NGO lobt Genfer Urteil gegen einen Rohstoffhändler



Das Urteil des Genfer Strafgerichts gegen den Rohstoffhändler Beny Steinmetz ist nach Ansicht der Nichtregierungsorganisation Public Eye bahnbrechend. Die Verurteilung von Steinmetz wegen Korruption und Urkundenfälschung sende ein starkes Signal an die gesamte Rohstoffbranche.

Das Urteil unterstreiche die Dringlichkeit, mit der die Schweiz ihre Gesetzeslücken schliessen müsse, die solche kriminellen Geschäftspraktiken erleichterten, schreibt Pubic Eye in einer Mitteilung von Freitagabend.

epaselect epa08930945 Israeli businessman and diamond-magnate Beny Steinmetz arrives at Geneva's courthouse for his hearing on alleged corruption of Guinean public officials and forging documents, in Geneva, Switzerland, 11 January 2021.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Rohstoffhändler Beny Steinmetz in Genf auf dem Weg zum Gericht. Bild: keystone

Der Prozess werfe ein grelles Licht auf das perfekt geschmierte Räderwerk der internationalen Korruption in Guinea, einem der ärmsten Länder der Welt. Es habe gezeigt, welche Verwüstungen intransparente Strukturen anrichten könnten.

Public Eye begrüsse die Entschlossenheit der Genfer Justiz, die sich von den Nebelpetarden der Verteidigung ebenso wenig habe irritieren lassen wie von den Ausweichmanövern des Hauptangeklagten. Der Fall zeige, dass sich auch in komplexen Fällen erfolgreich ermitteln lasse. Das Genfer Strafgericht hatte Steinmetz zu fünf Jahren Gefängnis und einer Zahlung von 50 Millionen Franken verurteilt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

60 Oltimer-Juwelen entdeckt

Wertvoller Rohstoff: 3 Gründe, warum uns der Sand ausgeht

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Keine Reisen und vielleicht sogar eine Kündigung? Was Impfverweigerern drohen könnte

In der Schweiz werden Stimmen lauter, welche Privilegien für Geimpfte fordern. Ist dies mit dem Grundrecht vereinbar? Eine Analyse.

In der Schweiz wird es keine Impfpflicht geben. Das hat der Bundesrat bereits einige Male klargemacht. Wer sich nicht gegen das Coronavirus impfen will, dem ist dies also freigestellt. Die Zeichen verdichten sich jedoch, wonach Impfverweigerern schon bald das Leben schwer gemacht werden könnte.

So berichtete der «Blick» zum Beispiel, dass der Bundesrat beschlossen hat, geimpften Personen gewisse Freiheiten wiederzugeben. Sie sollen wieder in Clubs, Beizen, zu Konzerten und ins Fitnessstudio …

Artikel lesen
Link zum Artikel