Eismeister Zaugg
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epa07573310 Switzerland's Gaetan Haas in action during the IIHF World Championship group B ice hockey match between Switzerland and Norway at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, 15 May 2019.  EPA/MELANIE DUCHENE

Gaëtan Haas überzeugte am Samstag gegen die Schweden. Bild: EPA/KEYSTONE

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Schweizer so gut wie der Weltmeister – aber es gibt schlechte News für den SC Bern

Gegen Weltmeister Schweden 3:4 verloren – na und? Inzwischen sind die Schweizer so gut, dass dieses hochstehende Spektakel auch anders hätte ausgehen können. Gaëtan Haas, der beste Schweizer in dieser Partie, wechselt nächste Saison in die NHL.

klaus zaugg, bratislava



«Hätte», «könnte», «eigentlich» oder «sollte» sind im Sport Fachausdrücke für Verlierer. Wer sie bemüht, versucht eine Niederlage schönzureden. Und doch gibt es auch Ausnahmen.

Eine solche Ausnahme haben wir am Samstagabend erlebt. Die Schweizer hätten gegen Schweden eigentlich gewinnen sollen und könnten durchaus Tabellenführer der Gruppe B sein.

Warum haben sie nicht gewonnen? Es war eine dieser Partien, die jeden Ausgang nehmen können. Wie es für ein unberechenbares Spiel auf glatter Unterlage eben so ist. Der Puck «spickt» von Verteidiger Romain Loeffel ab und ermöglicht dem Weltmeister ohne zwingende Möglichkeit den Ausgleich.

Der Puck prallt im Powerplay vom Pfosten zurück und Philipp Kuraschew kann sich nicht zum 3:3 feiern lassen. Es gibt noch einige solcher Szenen. Für und gegen die Schweiz. Für und gegen die Schweden.

Die Art und Weise, wie Roman Josi die Scheibe seinem Gegenspieler durch die Schlittschuhe zaubert und Joël Genazzi das 2:2 ermöglicht, hatte auch den Segen der Hockeygötter. Und es passt, dass beim 3:4 der Puck vom Pfosten ins Netz abgelenkt wird.

Switzerland's Roman Josi, left, against Sweden`s William Nylander during the game between Sweden and Switzerland, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Saturday, May 18, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Roman Josi gegen Schwedens William Nylander. Bild: KEYSTONE

Und am Ende ist diese Niederlage auch dem Umstand geschuldet, dass Eishockey in diesen Tagen bedeutet: Eishockey ist, wenn am Ende Schweden doch gewinnt. Wir haben das ja im letzten WM-Finale gegen die Schweden auf bittere Art und Weise erfahren müssen.

Aber auch die schwedische Dominanz wird vorbeigehen. Schliesslich hat es auch einmal geheissen: Fussball ist, wenn am Ende doch Deutschland gewinnt. Und das ist nicht mehr so.

«Die Schweizer sind inzwischen schneller und sie spielen schwedischer als wir Schweden.»

Hakan Södergren, ehemaliger schwedischer Hockeyspieler

Was sagt uns das alles? Dass die Schweizer inzwischen in jeder Beziehung auf Augenhöhe mit dem Weltmeister spielen. Was ja auch das nahezu ausgeglichene Torschussverhältnis von 29:24 (12:6, 10:11, 7:7) für Schweden zeigt.

Hakan Södergren, der ehemalige Internationale, der seit Jahren die WM-Turniere fürs schwedische Fernsehen beobachtet, sagt es sogar so: «Die Schweizer sind inzwischen schneller und sie spielen schwedischer als wir Schweden.» Er meint damit das dynamische, kreative Offensivspiel, in das sich auch die Verteidiger blitzschnell einschalten.

So spielen die Schweizer erst seit der letzten WM. Das ist der grosse Unterschied: Früher machte es nur ein Ausnahmezustand möglich, gegen die Titanen des Welteishockeys mithalten zu können. Unser Torhüter, der «auf dem Kopf» stand. Der Favorit, der gegen uns überheblich und nicht ganz bei der Sache war. Heroischer Kampfgeist und der Beistand der Götter. So wie beim bisher letzten Sieg gegen Schweden an einer WM 2013 im Eröffnungsspiel in Stockholm (3:2). Aber mit gewöhnlichem Spiel war nichts zu machen.

Wir spielen gegen den Weltmeister? Na und? Wir müssen den Titanen Henrik Lundqvist überwinden? Na und?

Gegen Schweden war es nun ein «gewöhnliches» Spiel. Will heissen: Die Schweizer spielten so, wie sie inzwischen auf internationalem Niveau zu spielen pflegen. Nicht weit über ihrer durchschnittlichen Leistungsfähigkeit. Aber auch dann spielen sie auf höchstem Weltniveau.

Wir spielen gegen den Weltmeister? Na und? Wir müssen den Titanen Henrik Lundqvist überwinden? Na und?

New York Rangers goalie Henrik Lundqvist (30) of Sweden makes a save in the second period of their NHL hockey game against the Washington Capitals at Madison Square Garden in New York, Sunday, Jan. 19, 2014. (AP Photo/Kathy Willens)

Schwedens Goalie Henrik Lundqvist. Bild: AP/AP

Es gibt eine Szene, die uns so treffend zeigt, mit welcher Selbstverständlichkeit wir inzwischen Weltklassehockey spielen. Berns Gaëtan Haas (er wird später noch das 3:3 erzielen) stürmt unbeeindruckt von der Prominenz auf der Gegenseite nach vorne, spielt den Puck wunderbar weich hinüber zum Sven Andrighetto und der schiebt ihn frech Henrik Lundqvist (Jahressalär bei den Rangers 7,5 Millionen Dollar), einem der besten Goalies der Welt, wie einem Junior durch die Schoner zum 1:0 ins Netz. Und Lino Martschini wieselte so durch die gegnerische Zone, wo immer wieder mächtige Verteidiger mit über 190 Zentimeter Mannshöhe lauerten, wie er das auch gegen Ambri oder die ZSC Lions zu tun pflegt.

Hier müssen wir kurz innehalten und noch etwas über SCB-Mittelstürmer Gaëtan Haas vermelden. Soeben hat er eine NHL-Offerte erhalten, die er annehmen wird. Ja, der General Manager der betreffenden NHL-Organisation ist sogar in Bratislava eingetroffen.

Switzerland's Gaetan Haas and Switzerland's coach Patrick Fischer during a training session of the Swiss team at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Friday, May 10, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Gaëtan Haas wird nächste Saison nicht mehr für den SCB spielen. Bild: KEYSTONE

Der Bitte, doch die Sache diskret zu handhaben und nicht gleich in die Welt hinauszuposaunen, kommt der Journalist gerne nach und so ist ihm der Name des neuen Arbeitgebers von Gaëtan Haas wieder entfallen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang für das helvetische Hockey ja nur zu wissen, dass der SCB mindestens nächste Saison ohne besten Schweizer Center auskommen muss. Gaëtan Haas hat im SCB-Vertrag eine NHL-Ausstiegsklausel, die er nun aktivieren wird. Sein Agent Jaro Tuma, Gentlemen und die Diskretion, bestätigt erst auf hartnäckiges Nachfragen, ob es stimme, dass sein Klient eine NHL-Offerte habe: «Ja, aber bitte ruhig bleiben. Ich darf noch nichts sagen.»

Wir waren so gut wie der Weltmeister. Was natürlich noch nicht heisst, dass wir so gut wie Weltmeister sind.

Doch kehren wir zum Spektakelspiel gegen Schweden zurück. Die Schweizer waren bei weitem gut genug, um den Weltmeister in die Enge zu treiben und so nahe an den Sieg zu kommen, dass wir, um die Differenz zu erklären, nicht mehr von einer spielerischen, läuferischen, taktischen Differenz, nicht mehr von Kraft, Postur und Tempo reden. Sondern lediglich von «hätte», «könnte», «eigentlich» oder «sollte».

Wir waren so gut wie der Weltmeister. Was natürlich noch nicht heisst, dass wir so gut wie Weltmeister sind. Übertreiben wollen wir dann doch nicht. Aber nun sind wir auch juristisch und rechnerisch und theoretisch im Viertelfinale.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lance 19.05.2019 14:05
    Highlight Highlight Das Spiel gestern hatte eine hohe Intensität. Schweden spielte vollgas und nicht standhockey. Was auch was über den Gegner aussagt. Team Switzerland im PP und bei Buĺlys unterlegen. Auch physisch. Letzters aber mit Einsatz kompensiert. Aber..die Entwicklung zählt, und die ist einfach nur geil!
    Suomi war very little vor der CH in History machte turnaround. Klar, mehr Einwohner und mehr Spieler. Aber CH ist auf gutem Weg!
    Haas mit top Spiel. Wir werden sehen wie es weiter geht.
    One Team, one Spirit, one Mission
    Lets go Boys!!!!
    • kupus@kombajn 19.05.2019 17:23
      Highlight Highlight „Suomi war very little vor der CH in History machte turnaround. Klar, mehr Einwohner und mehr Spieler.“

      Mehr Einwohner? Finnland als die Schweiz? Rund 3 Mio. oder über 30% weniger sind es.
    • Lance 19.05.2019 17:35
      Highlight Highlight @ kupus@kombajn
      da hast du natürlich recht. Da ist mir ein Fehler unterlaufen.
  • fandustic 19.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Andere haben es auch schon geschrieben, aber für mich schleierhaft weshalb ein Moser im PP nicht spielt. Der beste Mann um vor dem Tor für Unruhe zu sorgen, abzulenken, dem Goali die Sicht zu nehmen, usw. Mit Josi hätte man auch einen Blueliner dafür (Untersander fehlt halt leider) Schade ist da Fischer in meinen Augen etwas zu NHL getreu...abseits von Moser hätten nur Meier und Niederreiter das Zeug um den Part auszufüllen, aber die sind (noch) nicht da. Ich wünsche mir schon eine Veränderung, nur mit dem Prinzip Hoffnung klappet es nicht und ohne Special Teams gewinnt man auch nicht.
  • Murspi 19.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Mit einem besseren Powerplay hätte man gestern tatsächlich eine gute Chance gehabt auf einen Sieg. Jetzt schlägt es aber bereits 5 nach 12 um da Anpassungen vorzunehmen denn so nimmt man sich selbst die Chance auf einen Sieg, vor allem dann in den KO Spielen.
    Ich hoffe die Stimmen sagen jetzt nicht generell: Nino wirds schon richten...
    Ansonsten macht es sehr Spass dem Team zuzuschauen 👍
  • Bätzi 19.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Unsere Eisgenossen haben gestern Hockey auf aller höchstem Nivau gezeit. Alleine die Tore Traumhaft,. Leider hat es am ende nicht für den Sieg gereicht. Aber halb so wild ist ja noch die Vorrunde.

    Haas in der NHL!!
    YES YES.
    Ein Bieler in der NHL
    (Ja genau Getan Haas ist und bleibt ein Bieler auch wenn er für den Kantonsrivalen spielte. )
    #goGetan
    • MARC AUREL 19.05.2019 11:45
      Highlight Highlight Biel gehört zum Kanton Bern! Also seid ihr unsere Untertanen...😎
    • baBIELon 19.05.2019 12:52
      Highlight Highlight Gigu Hass hat sein Recht sich Bieler zu nennen schon lange verspielt!
    • Bätzi 19.05.2019 16:01
      Highlight Highlight Warum? Weil bein SCB uterschrieben hat?

      Typischer Rouge et Jaune Kommentar!
  • George Kush 19.05.2019 10:34
    Highlight Highlight Ich persönlich fand Martschini gestern eher wirkungslos. Im PP praktisch jeder Schuss nebens Tor und zu Beginn des Spiels wirkte er nervös. Was ich nicht verstehe: Wenn das PP in 5 Spielen nicht funktioniert, warum wird immer noch probiert die Scheibe ins Tor zu tragen, anstatt die Linien mal umzustellen und einen wie Moser in den Slot?Wenigstens wenn Niederreiter da ist wird dies wohl zwangsweise passieren.
  • Muselbert Qrate 19.05.2019 10:33
    Highlight Highlight Die Schweden haben keinen wie Praplan, das macht den Unterschied. Das schwache Powerplay der Schweiz ist eigentlich auch hauptsächlich auf Praplan zurückzuführen. Hischier viel gegen Nylander hauptsächlich deshalb krass ab, weil Nylander zwei gute Spieler in seiner Linie hat.

    In der Abstiegsserie gegen Rappi viel er unter NLB Spielern nicht im geringsten positiv auf, wie will dann einer an einer WM mithalten? Ein Kompliment jedoch seinem Agenten, aber hoffen wir trotzdem auf die Erlösung durch Niederreiter!
    • Coffey 19.05.2019 13:07
      Highlight Highlight Ein bisschen viel viel, fiel mir gerade auf.
  • Denk nach 19.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Ich finde es toll, dass immer noch ein beträchtlicher Teil unseres Kaders aus unserer Heimliga stammt. Das spricht für das Niveau unserer Liga!
    • Coffey 19.05.2019 13:06
      Highlight Highlight Nur schau mal genau hin, wer die Tore und die Assists bucht.
    • Denk nach 19.05.2019 14:54
      Highlight Highlight Haas zum Beispiel? Der in der 4. Linie (!!) von Bern spielt?

      Natürlich haben wir cracks, aber gerade im icehockey dürfen die Teamkollegen nicht abfallen! Nur mit einer guten Linie gewinnst du kein Spiel...
  • Hayek1902 19.05.2019 10:30
    Highlight Highlight Diese mannschaft spielt gut, da stört eine niederlage nicht gross. Beim pp muss aber noch mehr kommen. als lugano und nsh fan habe ich vergessen, dass man da normqlerweise tore sieht. Dem Haas alles gute, wird sicher nicht einfach, aber ich glaube die veranlagung ist vorhanden. Ich hoffe es geht zu einem schwachmatenteam, in dem er wenig druck hat und viel eiszeit zum sich präsentieren.
    • Blister 19.05.2019 12:30
      Highlight Highlight Hm Nashville hat eines der schlechtesten PP in der NHL?
    • Hayek1902 19.05.2019 14:16
      Highlight Highlight Nicht eines der schlechtesten, das schlechteste.
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) 19.05.2019 14:18
      Highlight Highlight @ Blister:

      War gerade auf www.nhl.com nachsehen:

      Regular season, PP%, Rang 31/31 = NSH 12,9%
      Post season, PP%, Rang 16/16 = NSH 0(!!!) %
  • Bobby Sixkiller 19.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Er ist mittlerweile fähig, ein Team besser zu machen. Vor allem bei Bern, als er nach der Verletzung in die Playoffs zurück kehrte. Auch an der WM ist er extrem auffällig. Er ist schnell und in beiden Zonen präsent. Offensiv kreativ, in der Defensive hart arbeitend. Ich habe mir noch gestern gedacht, ihn muss man doch in der NHL auf dem Radar haben. Und siehe da, heute die Meldung. Freue mich für ihn!
  • feuseltier 19.05.2019 09:23
    Highlight Highlight Und das Beispiel mit Lundqvist. ..

    Jeder ach so gute Torwart hat schon mal ein Ei kassiert, ich fand es aber nicht so wie mr. Zaugg. .
  • yellow snow 19.05.2019 09:11
    Highlight Highlight es gibt noch eine schlechte nachricht für den scb. vincent praplan war gestern der mit abstand schwächste spieler auf dem eis. er war der bremser in seiner linie. es gibt gründe, wieso er sich in der nhl nicht durchsetzen konnte.
    • MARC AUREL 19.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Kaiser Kari wird Praplan schon formen wie er es mit Tristan getan hat!😎
    • egemek 19.05.2019 10:00
      Highlight Highlight Ich habe mir das gleiche gedacht. Vielleicht sollte man Nino anstelle von Praplan bringen? Oder ist einer LF und der andere RF?
    • Mia_san_mia 19.05.2019 11:09
      Highlight Highlight Ja der ist wirklich schlecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gender Bender 19.05.2019 09:08
    Highlight Highlight Jedes Bully verloren, jedes!! Lino M. raus. Der macht keinen Stich, lässt sich immer abdrängen und hats in diesen Spielen nicht ein einziges mal an der Verteidigung vorbei geschafft. Haas top und linie mit Bertschy hat ausgezeichnet gespielt.
    Fazit: Der Weltmeister ist in allen Belangen und vor allem da wo es zählt immer noch viel besser als die CH. Wir betreiben einen heiden läuferischen Aufwand und die guten Schweden stehen einfach richtig. Trotzdem eine sehr gute Leistung des Teams.
    • jonas3344 19.05.2019 09:42
      Highlight Highlight Bullystatistik:
      Hischier 10 von 17
      Kurashev 0 von 2
      Andrighetto 0 von 3
      Haas 5 von 15
      Ambühl 1 von 3
      Berschy 6 von 11

      Macht im Gesamten 43.14% gewonnene Bullys. Das ist doch etwas mehr als 0 gewonnener Bullys. Und durchaus besser als auch schon.
    • Gender Bender 19.05.2019 10:01
      Highlight Highlight Mit 43% wird das nix mit Weltmeister. Ich spiele ja auf die Aussage im Text an. Da wird gesagt die CH sei gleich gut gewesen wie Schweden. Es stimmt eben nicht. Das gute Eis gewinnen wir immer noch weniger als die Schweden und da spielt die Musik und das ist eben auch der Ort an dem man Lino nie antrifft. Hofmann übrigens auch nicht. Einer der bedien wird dann durch Nino ersetzt und das wird dieser Linie gut tun.
    • egemek 19.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Ich würde Praplan draussen lassen. Auch wenn Lino hartes Brot essen musste, es gab doch immer wieder Gefahr durch diese Linie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 19.05.2019 08:40
    Highlight Highlight Gaëtan Haas gehört zu den Spielern denen ich es zutraue in der NHL Fuss zu fassen. Ich mags ihm gönnen.
  • beaetel 19.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Fast jedes Bully ging verloren! Das hiess dann, gerade im Überzahlspiel Zeit- und Energieverlust, weil man zuerst Puck und Gegner nachjagen musste. Das Überzahlspiel war dadurch ungenügend und obwohl man einige Male in Überzahl spielen konnte, fast kein Vorteil. Die postwendenden Gegentore, nach hart erkämpften Ausgleichen, lassen auf durch Euphorie verursachte Konzentrationsmängel schliessen. Schade, dass die Schweiz dadurch die Schweden bestärkten, falls Notwendig einen Gang höher schalten zu können. Ich war dennoch begeistert, ab unserem Feuerwerk. Weiter so.
  • N. Y. P. 19.05.2019 07:32
    Highlight Highlight Hier müssen wir kurz innehalten..
    Eismeister

    *halteinne*






    Für den weiteren Verlauf dieser WM ist diese Niederlage gar nicht so schlecht. So bleiben wir weiterhin voll fokussiert. Wir sind auf Augenhöhe. Gegen die Titanen darf man nie, nicht eine Sekunde, nachlassen.

    Diese Mannschaft macht einfach Spass. Eishockey macht Spass.
  • MarcellusWallace 19.05.2019 07:20
    Highlight Highlight Sicherlich die richtige Entscheidung von Haas. Er soll es nur versuchen. Setzt er sich nicht durch, wird er mit neuen Erfahrungen stärker zurückkommen. Setzt er sich durch, umso besser für ihn und das Schweizer Eishockey. Er hatte immer scon ein enormes Potenzial.
  • Jacques #23 19.05.2019 07:19
    Highlight Highlight Goooood mooorning Hockey Schweiz!

    Neues von Klausel Zaugg... Heisst also für die Sport Chefs, dass derzeit formstarke Spieler mit Klausel (ist das eigentlich die Schwester vom Eismeister 😊? ), die auch an der WM abrufen können, weg sind.

    Entsprechend wird die WM zum Transfer Wühltisch. Und pro NHL Option sind entsprechend Ausländer Plätze frei zu halten, die an der WM berolext werden können.

    Grosse Eishockey Tage. Das Gewicht der Medaille, die Akzeptanz international wird täglich spürbar.

    Ein Wort zum Spiel: Momoll!

    Freuen wir uns auf das russische Staatsballet 🏆

    Heit e guete Tag! 👐
  • Der Mexikaner 19.05.2019 07:08
    Highlight Highlight Es macht einfach Freude, diesem Team zuzuschauen! Kein „Hintenreinstehen“, pures Offensivhockey! Gleichzeitig trotzdem defensiv diszipliniert. Diese Mannschaft kann jeden Gegner schlagen, und sie weiss es und spielt solche Spiele mit einer Selbstverständlichkeit auf Augenhöhe, dass es einem einfach nur mit Stolz erfüllt! Welch Entwicklung unser Eishockey in den letzten Jahren gemacht hat! Weiter so Jungs, go for gold! Hopp Schwiiz!
  • Rellik 19.05.2019 07:04
    Highlight Highlight Ich nerve mich oft über Zauggs Geschwafel, aber eins muss man ihm lassen: Kaum einer deckt Tranfers so gut auf wie er!
    • Hüendli 19.05.2019 08:43
      Highlight Highlight Da sind die Involvierten aber selbst schuld: „Ruhig bleiben“, „nicht gleich in die Welt hinausposaunen“ — Eismeister *klappt den Laptop auf* 🙄
  • BeatBox 19.05.2019 06:43
    Highlight Highlight Wenn man einem Spieler dieseOption im Vertrag gibt, muss man auch damit rechnen, dass er sie zieht. Ist auch gut so, er muss es versuchen! Ich habe geringfügige Zweifel dass er sich durchsetzen kann, aber in gewissen Situationen hat er etwas genial kreatives. Aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, da muss dann noch viel mehr kommen!

    Ich wünsche ihm als SCB-Fan bereits jetzt viel Glück und Erfolg!

Die Schweiz ist «B-Weltmeister» – der erstaunlichste Reifeprozess aller Zeiten

4:1 gegen Norwegen. Vier Siege zum WM-Auftakt hatten wir auch schon. Aber noch nie auf diese Art und Weise. Die grosse Frage lautet nun: Wie weit kommt die «neue» Schweiz?

Kehren wir ein wenig in die Vergangenheit zurück, um die Leistungen der Schweizer hier in Bratislava einzuordnen. Die Vergangenheit hilft uns, die Gegenwart besser zu verstehen.

Also: Im letzten Jahrhundert mit der alten Ordnung des «Kalten Krieges» war auch die Hockeywelt überschaubar. Eingeteilt in eine A-, B- und C-WM. Die A-WM als oberste Stufe umfasste bloss 6 und später 8 Nationen. Und nicht 16 wie heute.

Die Schweiz gehörte mit Ausnahme von zwei schmachvollen Jahren in der C-WM (1969, …

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