Was ich wirklich denke
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Ein dunkelhäutiger Schweizer erzählt, weshalb die Schweiz kein Rassismusproblem hat

Bild: AP

19.01.18, 13:35 20.01.18, 06:56

watson

Was ist «Was ich wirklich denke»?

Wir gestehen: Bei der Idee für «Was ich wirklich denke:» haben wir uns schamlos beim Guardian-Blog «What I'm really thinking» bedient. Wir mussten fast, denn die Idee dahinter passt wie die Faust aufs Auge auf unseren alten Claim «news unfucked». Es geht darum, Menschen, Experten, Betroffene anonym zu einem Thema zu Wort kommen zu lassen, ohne dass diese dabei Repressalien befürchten müssen. Roh und ungefiltert. Und wenn du dich selber als Betroffener zu einem bestimmten Thema äussern willst, dann melde dich bitte unter wasichdenke@watson.ch.

Die Namen unserer Gesprächspartner sind frei erfunden.

Die Schweiz hat kein Rassismusproblem. Echt nicht.

Damit sage ich nicht, dass es in der Schweiz keinen Rassismus gibt. Rassismus gibt es überall auf der Welt – im Osten, im Westen, in Afrika. Dass er in der Schweiz aber derart flächendeckend verbreitet wäre, dass man ihn als nationales Problem bezeichnen muss, glaube ich nicht. 

Ich kann mich zum Beispiel nicht daran erinnern, dass mich eine Person auf der Strasse offen rassistisch beleidigt hätte. Beim besten Willen nicht. Dasselbe gilt für Behörden. Ich erinnere mich an keine einzige Schikane. Ja, auch nicht von der Polizei.

«Zehn kleine Negerlein habe ich selbst mitgesungen.»

Natürlich gibt es immer Menschen, die netter oder weniger nett sind – unter den weniger netten gibt es auch Schwarze oder Asiaten. Herauszufinden, ob die Animositäten das Resultat einer rassistischen Einstellung sind, ist im Einzelfall aber praktisch unmöglich.

Erst ein Muster brächte eine Art Beweis: Wenn ich zum Beispiel in Berghütten immer eine halbe Stunde warten müsste, während um mich herum die Leute bedient werden, dann dürfte man den Schluss ziehen: Der gemeine Älpler ist ein Rassist. Aber das stimmt so einfach nicht. Ich werde in der Berghütte genauso bedient wie meine weissen Kollegen.

Vielleicht in der Schule früher – da kann es sein, dass es manchmal Mohrenkopf oder Negerli hiess. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, als Mohrenkopf noch ganz okay und keine Beleidigung war. Zehn kleine Negerlein habe ich selbst mitgesungen. Ich erachtete das damals nicht als Beleidigung.

Heute akzeptiere ich diese Ausdrücke nicht mehr. Die gesellschaftliche Stigmatisierung des Wortes hat sich in den letzten Jahren derart intensiviert, dass sogar ich mich davon beeinflussen lasse. Es ist irr.

Menschen – Kinder im Speziellen – verhalten sich wie Wölfe im Rudel: Sie schnappen sich das schwächste Schäfchen, das hinter der Herde nachhinkt. Die Hautfarbe ist dabei weniger entscheidend als die Körpergrösse, die Statur, die Leistungen in der Schule oder auf dem Sportplatz.

«Ich betrete den Hirschen in Oberkaffhofen mit einem anderen Gefühl als in den urbanen Zentren.»

Ich war immer ein mehr oder weniger guter Schüler und beim Sport gehörte ich zu den Besten. Die, die gehänselt wurden – notabene auch von mir –, waren meist die Unsportlichen. Die, die nicht Fussball spielen konnten, die, die nicht geradeaus rennen konnten. Das war eben bei mir nicht der Fall.

Ich denke, wenn diese Eigenschaften aber auf einen Dunkelhäutigen zutreffen, dann kann die Hautfarbe einen Beschleuniger darstellen. Vielleicht sogar einen Multiplikator. Eine Bekannte, sie war als Kind klein und dick (und dunkelhäutig), würde hier wohl ein ganz anderes Bild zeichnen. Sie hat sicher andere Erfahrungen gemacht.

In meinem gewohnten Umfeld spielt meine Hautfarbe keine Rolle. Wie es auch kein Thema ist, dass der eine einen Kopf kleiner ist als der andere. Es ist halt einfach so. Das ändert sich aber mit dem Territorium.

«Auch ich habe Vorurteile – unter anderem gegenüber Schwarzen.»

Früher hasste ich es zum Beispiel, in Alphütten zu übernachten. Die Leute waren nicht unfreundlich, aber ich hatte das Gefühl, dass sie mich anstarren. Dieses Gefühl erlebe ich auch heute noch, wenn ich aufs Land hinaus fahre.

Ich betrete den Hirschen in Oberkaffhofen mit einem anderen Gefühl als in den urbanen Zentren. In der Stadt bin ich halt einfach ein neuer Gast – und werde deshalb begutachtet. Auf dem Land hingegen stelle ich mir vor, dass sie wegen meiner Hautfarbe glotzen. Ich bin gefangen im gängigen Vorurteil.

Das Lustige aber ist ja, dass meine negativen Vorurteile nie bestätigt wurden. Das Bild des krummenrauchenden SVP-Stammtischlers, der mich wegen meiner Pigmentierung scheisse findet, lässt sich nicht bestätigen.

Das Militär war für mich eine sehr interessante Erfahrung. Ich war bei einer Kampfeinheit und im Vorfeld hatte ich das Landbeiz-Gefühl: Ich erwartete Zweimeterbauern mit der Gehirnleistung eines T-Rex. Was ich aber antraf, war ein bunter Haufen von Menschen unterschiedlichster politischer Couleur und mit unterschiedlichstem Humor.

Natürlich gab es eigenartige Situationen. Zum Beispiel, als ich vor einer Nachtübungen den Befehl erhielt, mich mit Tarnfarbe einzureiben. «Wollt ihr mich eigentlich verarschen?», dachte ich. Daraus entwickelte sich dann aber ein Running-Gag, den ich fast selber auslöste.

«Nur weil ich schwarz bin, muss ich mich nicht mit sämtlichen Schwarzen dieser Welt identifizieren.»

Manchmal glauben die Leute, ich müsse doch rappen können. Oder dunken. Oder ich werde auf Hochdeutsch oder Englisch angesprochen. Dabei bin ich kein wirklich guter Basketballspieler, höre unter anderem klassischen Rock und verstehe und rede wunderbar Mundart. Aber die Kassiererin oder der Herr am SBB-Schalter kann ja nicht wissen, dass ich hier aufgewachsen bin. Man sieht es mir nicht an. Ich schaue doch selbst verdutzt aus der Wäsche, wenn mir eine wildfremde dunkelhäutige Person in perfektem Schweizerdeutsch antwortet – vor allem von meiner Generation.

Und ja, auch ich habe Vorurteile – unter anderem auch gegenüber Schwarzen. Wenn sich einer wie ein Gangster kleidet, dann ist klar, in welche Schublade ich ihn im ersten Augenblick stecke. Solange es sich dabei nur um ein Vorurteil handelt, das man bereit ist, sogleich wieder zu revidieren, sind solche Vorfälle absolut harmlos. 

Weniger harmlos – und wirklich rassistisch – ist aber, wenn man mir vorschreibt, was ich zu denken und mit wem ich mich zu identifizieren habe. Beispiel Amerika: Es ist offensichtlich, dass die schwarze Bevölkerung gegenüber der weissen benachteiligt wird, und ich finde es wichtig, dass Minderheiten Ungerechtigkeiten zum Ausdruck bringen. Das heisst aber nicht, dass ich mich automatisch mit dem Take-a-knee-Protest identifiziere.

Nur weil ich schwarz bin, kann ich mich nicht in das Schicksal sämtlicher Schwarzen dieser Welt einfühlen. Hautfarbe als ausschlaggebender Faktor für Identifikation: Das ist Rassismus!

Meine Situation ist eine andere. Wir haben in der Schweiz ein anderes gesellschaftliches Gefüge, eine andere Chancengleichheit. Selbstverständlich verspüre ich Mitgefühl. Aber Mitgefühl habe ich auch für unfair behandelte Asiaten oder Latinos.

Natürlich kenne ich auch die anderen Geschichten, die racial-profiling-Storys, die in der Schweiz gerade en vogue sind. Es kann ja sein, dass die stimmen. Es kann auch sein, dass dieselbe Geschichte von 20 verschiedenen Personen wiederholt wird – ich möchte niemandem etwas unterstellen. Bestätigen kann ich diese Geschichten zum guten Glück aber auch nicht.

Vielleicht lebe ich in einer Blase und ich bin der einzige Schwarze, der noch nie von einem Polizisten «rausgenommen» wurde. Fakt ist: Mir ist es noch nie passiert– und es ist nicht so, dass ich die berüchtigten Quartiere gemieden hätte. Im Gegenteil.

(Aufgezeichnet von watson)

Spielregeln:

Kommentare sind wie immer sehr erwünscht. Kommentare, welche die Identität des Protagonisten zu entlarven versuchen, werden allerdings nicht freigeschaltet.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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156Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Human 22.01.2018 12:40
    Highlight Würd ich zu 100% so unterschreiben.
    0 0 Melden
  • Fischra 21.01.2018 10:03
    Highlight Aus diesem Grunde ist Nationalitätsangehörigkeit keine Leistung sonder pures Glück oder eben nicht.
    4 3 Melden
  • Booker 21.01.2018 07:38
    Highlight Sehr gute Inputs von Daniel. Das wir Schweizer alle Rassisten seien, wird uns von der Presse und den Linken aufdiktiert. Die Tatsache ist wir haben seit jeher viele Ausländer und Fremde bei uns und nirgends gibt es weniger Rassismus und Übergriffe als und er Schweiz.
    11 4 Melden
  • Markus Hofstetter 20.01.2018 13:19
    Highlight Dass es Rassismus auch bei uns gibt, ist klar. Die Frage ist, in welchem Ausmass.

    Ich denke nicht, dass die meisten Ausländer/Schwarze/Muslime etc. täglich einem Spiessrutenlauf ausgesetzt sind. Viel eher kommt der Rassismus auf, wenn irgendwelche Probleme aufkommen mit Leuten aus einer Gruppierung, was natürlich keine Rechtfertigung ist und ebenfalls bekämpft werden muss. Dass sich jemand von vorn herein unanständig verhält, ist m.E.n. die Ausnahme.


    Dennoch werden gerade traditionell/religiös Gekleidete von den genannten Ausnahmen leider immer wieder mal Spott und Häme zu hören bekommen.
    11 5 Melden
  • Yves Lang 20.01.2018 12:37
    Highlight Als nicht direkt betroffener musste ich schon anderes beobachten:

    Oft steuern die Kontrolleure zielstrebig zuerst die dunkelhäutigen Fahrgäste an und vergreifen sich da auch öfters im ton.
    Sprechen diese schweizerdeutsch wird dieser aber oft freundlicher.
    Bei einem Zugunfall wurde ein perfekt französisch sprechender junger dunkelhäutiger Mann von den Retungskräften einfach nicht behandelt.
    Als er dann auf diese zugegangen ist und etwas zum kühlen des Knies wollte, wurde er unfreundlichst angeschnauzt.
    Das selbe dann gleich nochmal als er von der Polizei befragt wurde und da auch nachfragte.
    13 35 Melden
    • Eine_win_ig 20.01.2018 21:58
      Highlight Also ich have Kobtrollen bisher immer so erlebt:
      Bus mit 2 Türen, 4 Kontrolleure steigen ein. Zwei bleiben an den Türen stehen und die Anderen arbeiten sich von der Türe zur Mitte vor... Bus mit 3/4 Türen, 8 Kontrolleute, dasselbe Spiel. In Solothurn, immer so. In Biel, immer so. Neuchatel, idem... vielleicht lebe ich am falschen Ort...
      16 4 Melden
    • PeteZahad 21.01.2018 09:48
      Highlight @Eine_wie_ig Was hat dieses Kontrollerlebnis mit Rassismus zu tun?
      5 0 Melden
    • Human 22.01.2018 12:42
      Highlight Ich glaub das die Leute anders reagieren wenn man Mundart spricht hat nichts mit der Hautfarbe oder dem gegenüber an sich zu tun - mir ist dieses Phänomen aber auch schon aufgefallen...
      2 0 Melden
  • Rumbel the Sumbel 20.01.2018 08:52
    Highlight Gar nicht schlechter Beitrag, sondern Objektiv und sehr gut. Aber warum Mohrenkopf auf einer Verpackung als Rassistisch bezeichnet wurde, ist mir noch heute ein Rätsel. Und dass sie in Amerika Probleme mit Rassismus haben, scheint offensichtlich zu sein. Beispiel: Ein weisser Polizist, weisser Bürger tötet einen schwarzen Bürger. Kann zum Teil Rassismus sein, muss aber auch nicht. Umgekehrt kann es aber auch das Gleiche Problem sein? Schlussendlich habe ich kein Problem mit Rassismus. Thats it.
    20 3 Melden
  • Buttercup 20.01.2018 01:47
    Highlight Es freut mich zu hören, dass Daniel noch nie auf offener Strasse wegen seines Aussehens beleidigt worden ist, aber gleichzeitig war ich ein wenig überrascht...

    Denn leider passiert mir das immer wieder (bin von asiatischer Abstammung und ebenfalls in der Schweiz geboren). Ich weiss, ich sollte mich gar nicht aufregen. Aber es ist schon wirklich ein scheiss Gefühl, so angepöbelt zu werden und man kann einfach nichts daran ändern oder sich effektiv wehren.

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag, ansonsten teile ich auch Daniels Meinung! =)
    36 5 Melden
    • Human 22.01.2018 12:46
      Highlight Doch, das ist etwas, worüber man sich sehr berechtigt aufregen kann und sollte. Auch wenn man weiss, dass das Idioten sind, ist es doch eine sehr unangenehme Erfahrung.
      2 1 Melden
  • giandalf the grey 20.01.2018 01:01
    Highlight Intressante Geschichte zum Thema: Ich hatte lange Zeit einen Jugendpfarrer als Nachbarn, der auch als Gefängnissehlsorger arbeitete. Er nahm häufig zwei junge, schwarze Männer mit ins Gefängnis, die christlichen Rap machen. Einmal auf dem Weg ins Gefängnis wurden sie von der Polizei angehalten und gefragt was sie im Kofferaum haben. Auf die Antwort, sie hätten Bibeln im Kofferraum entgegnete der Polizist: "Ja klar, und ich bin dä Samichlaus..." ich wäre da so gerne dabei gewesen um sein Gesicht beim Anblick der Bibeln zu sehen :D
    43 0 Melden
  • John M 19.01.2018 23:55
    Highlight Interessanter Artikel

    Insbesondere Interessant daran finde ich, dass ich und Daniel ein ähnliches Profil aufweisen (unterschied: nicht in CH geboren und anderes Ursprungsland) und bei gewissen wenigen Themen unterschiedliche Erfahrungen haben.

    Ich stimme zu das es tatsächlich kein Rassismusproblem per se in der Schweiz gibt, ich selbst hatte es insgesamt eher selten erlebt. In meiner Jugend eher mehr als heute. Doch das er es nie erlebt hat kaufe ich ihm nicht ab. Ich kenne keinen einzigen Dunkelhäutigen der nicht wenigstens eine Geschichte in dieser Richtung erlebt hätte. Ev. lebt er tatsächlich in einer Blase und ist auf beiden Augen und Ohren blind?
    21 34 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2018 11:19
      Highlight Das ist auch ein Artikel aus einer Zeitung oder was auch immer Watson ist. Aber Medien und die wahre Wahrheit sieht immer anders aus.
      Es ist gefährlich das jetzt dieses Gefühl was dieser Text vermittelt als absolute Wahrheit zu sehen und zu denken dass es ein Afrikaner fast genau gleich hat wie ein Schweizer.
      13 14 Melden
    • Human 22.01.2018 12:50
      Highlight Ich wurde in der Schweiz auch noch nie bepöbelt auf offener Strasse. In Deutschland hingegen schon.
      Aber ich würde es trotzdem unterschreiben das die Schweiz kein Rassismusproblem hat. Deutschland auch nicht - gewisse Teile Deutschlands aber.
      0 0 Melden
  • murrayB 19.01.2018 23:48
    Highlight Die Schweiz rassistisch? Wenn man bedenkt wieviele Ausländer und schweizer mit Migrationshintergrund hier leben sind wir wohl im Paradies - andere Länder sind bereits mit 5% Ausländeranteil viel Nationenbezogener... Die Schweiz ist Multikulti geworden - das ist Tatsache... In 100 Jahren ist es die ganze Welt - der Vorteil - es gibt keine Fußball WM mehr, da es so oder so nicht mehr auf das Land drauf ankommt...
    16 19 Melden
  • Kubod 19.01.2018 23:43
    Highlight Kurzer Blick. Oh. Du bist schwarz. Gangsta N...?
    Nein? Bewiesen? Ja.
    OK. Weiter geht's. Alles gut.

    So in etwa der "normale" Denkprozess.

    Schlimm finde ich die Leute, die diesen Denkprozess bei sich hassen und die anderen dabei unterbrechen, bis zum - OK. Weiter geht's. Alles gut - zu kommen.
    Das irritiert und bewirkt Abwehrreflexe. Nicht gegen die nicht alltägliche Minderheit, sondern gegen die Prozessunterbrecher.
    Übrigens. Meine Top Two in Sachen Rassismus sind die Nigerianer gegenüber den Ghanaern und die Araber in Bezug auf alle Nichtaraber.
    19 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 23:32
    Highlight Jaja die Schweizer sind die glücklichsten Menschen, in der Schweiz gibt es keinen Rassismus und die Schweiz ist sowieso das beste Land der Welt.

    Nein im Ernst ich mag die Schweiz ja auch, aber das hört sich mir auch nur wie Halbwahrheiten an.

    Ich meine das ist alles nur eine Frage des Geldes, und in der Schweiz gibt es halt am meisten von dem. Jetzt heißt es, die Schweizer haben sich das hart erarbeitet und nicht aus der dritten Welt das geklaut... Jaja wer s glaubt...
    11 54 Melden
    • Bene_ 20.01.2018 09:34
      Highlight Das hat jetzt aber genau gar nichts mit dem Thema zu tun. Es geht hier einzig um den subjektiven Bericht einer (!) Person, wie sie das Thema Rassismus in der Schweiz aus eigener Perspektive erlebt. Setzen, sechs.
      32 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.01.2018 10:41
      Highlight Doch. Es hat mit Propaganda zu tun. Und dann in den Kommentaren wie sich die Menschen gegenseitig auf die Schulter klopfen.

      Die haben sich einfach einen Schwarzen ausgesucht der das sagt was die Leute hören wollen. Ich kann auch einen Afrikaner holen der nicht sagt was die Leute hören wollen. Aber dann werden die Leute ihn als Asozial beschimpfen weil er eine andere Sprache spricht, anderes Essen mit den Händen isst, und vor allem weil er nicht wie ein Schweizer denkt. Und keinen Job kein Geld und kein Auto hat.

      Dann mögen die Leute die Afrikaner plötzlich nicht mehr.
      12 30 Melden
    • erdinger 20.01.2018 19:49
      Highlight Naja bei Ihrem Beispiel mit der Sprache, dem Essen etc. geht es ja wohl überhaupt nicht um die Hautfarbe, sondern um das Verhalten, welches auffällt. Seien Sie eher selbst vorsichtig, dass Sie die Hautfarbe nicht allzu sehr in den Mittelpunkt stellen. Ich kenne wirklich niemanden, den/die dieses Attribut überhaupt interessiert.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 21.01.2018 02:19
      Highlight Mir geht es nicht um die Hautfarbe. Zum Glück wird in der Schweiz da nicht viel Beachtung geschenkt solange man gut integriert ist. Nur von den Emotionen die diese Geschichte verkauft bin ich überhaupt nicht überzeugt. Natürlich gibt es Rassismus in der Schweiz. Nur weil er nicht so ist wie in Amerika, heißt es nicht das die Schweiz besser ist als andere Länder. Die Schweiz ist reich, darum läuft es. Nicht weil wir Schweizer die besten sind. Es geht eigentlich nur um s Geld.
      1 2 Melden
  • B-Arche 19.01.2018 20:31
    Highlight Sie sind hier aufgewachsen unter Schweizern, gingen ins Militär. Sie gehen durch den Zoll bereits mit perfektem Schweizerdeutsch auf den Lippen und dem Schweizerischen Duktus. Sie sind Teil der Schweizer.

    Die Abstands-Grenze in der Schweiz verläuft weniger entlang der Hautfarbe sondern ob man komplett assimiliert ist oder ob man anders spricht, andere Interessen hat oder man auch anderes isst und kocht. In CH ist das so weil sie Assimilation verlangt.

    In den USA ist dies nicht so. Dort bildet sich der Rassismus häufig nach dem Aussehen - in der Schweiz ist es nur ein zusätzliches Element.
    64 12 Melden
  • Lag93 19.01.2018 19:43
    Highlight Sehr sehr schöner Artikel! Tarnfarb isch zuuu guet. ;')
    29 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 18:30
    Highlight Der Witz ist, dass dieser Bericht schon an sich rassistisch ist. Er macht eine Hautfarbe zum relevanten Inhalt.

    Der CH-Pass wird erst nach der Geburt ausgestellt. Er wird also postnatal erworben und hat rein gar nichts mit einer genetischen Herkunft zu tun. Es gibt keine Schweizer Rasse. Und wenn doch, dann ist es ein einziger Inzeststamm. Mega, oder?
    25 181 Melden
    • MalHalblang 19.01.2018 20:58
      Highlight Uiuiui. Kannst du mir den ersten Abschitt erklären?

      Ein Arikel, in dem eine Frau über ihre Erfahrungen mit Sexismus berichtet, ist ja auch nicht sexistisch, nur weil er das Geschlecht zum relevanten Inhalt macht.

      Wenn nur schon "das zum Thema machen" ein Problem ist, dann haben wir verloren.
      89 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 22:02
      Highlight Gibt es denn einen allgemein nützlichen Anlass zur Differenzierung der Hautfarbe? Alleine diese ist schon Rassismus. Kein Rassismus wäre, wenn es gar kein Thema wäre. So wie z.B. bei weissen oder braunen Eiern. Oder braunen und blauen Augen. Oder wird jemand zum allgemeinen Gesprächsthema, wenn ein sonst heller Hauttyp sonnengebrannt dunkelbraun ins Geschäft kommt?

      Dein Ansatz mit der Frau und Sexismus ist falsch positioniert. Der Bericht oben wäre vergleichbar mit einem Artikel über eine Frau, die sich eben gerade dazu äussert, keinen Sexismus zu erfahren. Alles klar?
      9 52 Melden
    • rauchzeichen 20.01.2018 00:48
      Highlight jep, alles klar. silent, du lebst in der zukunft. 😂 du hast nach den regeln der logik einhundertprozentig recht, nur wollen viele darüber reden weil sie das gefühl haben, rassisten und sexisten würden sich durch argumente bekehren lassen. was nicht passieren wird. sie sterben aus. genau wie die anhänger von religiösen ideologien werden sie nach immer weniger. ein anderes denken erobert den markt. gaaanz gaanz langsam und immer schneller.
      4 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 20.01.2018 02:33
      Highlight These: Es gibt Rassismus in der Schweiz
      Diese soll überprüft werden.
      Wenn soll man den deiner Meinung nach fragen? Einen chäsbleichen Schweizer oder einen Schweizer mit dunkler Hautfarbe? Come on...
      Oder störst du dich einfach daran dass die (falsche) Behauptung nicht einfach übernommen wird?
      21 0 Melden
    • G. Schmidt 21.01.2018 06:20
      Highlight Klassisches Political Correctness-Denken.

      Fakt ist das die Hautfarbe unterschiedlich ist (Biologie: Melanien) und einen Einfluss auf das Verhalten von gewissen Personen bzw. Rassisten hat.

      Statt nun sachlich über dieses Thema zu diskutieren, möchten Sie hier die gesamte Diskussion unterbinden da es nicht in ihr Weltbild passt.

      Diese Haltung finde ich ziemlich ignorant.
      3 1 Melden
  • T0815 19.01.2018 17:48
    Highlight Oha, jetzt kriegen die ganzen Gutmenschen wieder Schnappatmung... Kein Rassismus in der Schweiz... kann doch gar nicht sein...

    ;)

    Danke für den interessanten Bericht!
    104 61 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 18:38
      Highlight Mit nur einem Auge sieht man halt gewisse Dinge nicht. Gäll, T0815?
      26 101 Melden
    • 262d 19.01.2018 18:44
      Highlight Ich krieg nicht als Gutmensch, sondern als Wissenschaftler Schnappatmung. Da hat ein zum rassistischen diskriminiertwerden befähigtes Individuum keinen Rassismus erlebt, und alle so: Seht ihr's, es gibt keinen Rassismus. Das ist, als hätte jemand noch nie einen schwarzen Schwan gesehen, schriebe einen Artikel drüber, und alle: seht ihr's, es gibt keine schwarzen Schwäne.

      Die Frage stellt sich einfach, wieso es hier alle dermassen wichtig finden, diesen Trugschluss zu unterstützen.
      78 72 Melden
    • MalHalblang 19.01.2018 21:21
      Highlight @262d: Ich habe alle Kommentare (im Moment 119) gelesen und ausser den gleich oben von T0815 sagt keiner es gäbe keinen Rassismus in der Schweiz. Du aber: "und alle so". Finde ich jetzt ein bisschen kurzschlüssig (für einen Wissenschaftler sowieso).

      Der Tenor der Kommentare ist mehr so: schön zu hören, guter Artikel. Fertig.

      Der Rest überinterpretierst du hier gewaltig.
      69 6 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 20.01.2018 02:41
      Highlight Weil er (der Bericht) halt näher an der Realität ist als das was du in deiner Blase die du hier verteidigst so wahrnehmen willst.
      Es handelt sich hier um einen Kommentar (würde ich mal behaupten) in einer Online-Zeitung und nicht um eine wissenschaftlich durchgeführte Studie. Schön hast du das bemerkt.
      Ich würde auch nicht soweit gehen dass es _keinen_ Rassismus in der Schweiz gibt, aber es ist definitiv weder institutionell, noch weit verbreitet oder ein ernstes Problem. Wenn dem nicht so wäre, hätte es Daniel bestimmt mitbekommen, ausser er ginge nie ausser Haus ;-)
      14 3 Melden
  • demokrit 19.01.2018 17:45
    Highlight Da könnten sich viele Deutschtürken eine Scheibe von abschneiden. Ich denke nicht, dass die Deutschen da so viel anders ticken.
    35 20 Melden
  • RozaxD 19.01.2018 17:40
    Highlight Sehr toll!! Vielen Dank für den Artikel!
    32 1 Melden
  • Yo_Mo 19.01.2018 17:29
    Highlight Ich, in der gleichen Situation wie Daniel aber 20ig, stimme diesem Text grössten Teils zu.

    Ich selbst wurde noch nie wirklich wegen meiner Hautfarbe beleidigt.

    Der offene Rassismus ist hierzulande meiner Meinung nach kein Problem.Was mir jedoch auffällt, ist eine andere Art von Rassismus: Die unterbewuste Art.

    Bsp. von heute morgen:
    Ich sitze im Zug in einem freien Abteil, das Abteil neben mir auch frei. Dann kommt plötzlich ein ca. 6 jähriger und setzt sich ins freie Abteil neben mir. Kurz darauf kommt der Papi und wechselt mit dem Sohn ein Abteil weiter nach hinten.
    50 16 Melden
    • Yo_Mo 19.01.2018 18:11
      Highlight Ich kann natürlich nicht davon ausgehen, dass es wegen meiner Hautfarbe war. Jedoch ist mir ein solches Verhalten schon öfter aufgefallen und ich kann mir meistens nicht vorstellen warum die Eltern sonst das Abteil wechseln.
      32 9 Melden
    • AlpenMaradona 19.01.2018 19:04
      Highlight Und dies soll eine unterbewusste Art von Rassismus sein? Es gibt so viele Faktoren oder Gründe wieso er dies gemacht haben könnte und du dichtest hier jemandem wieder unterbewussten Rassismus an. Es tut mir Leid, aber es passt perfekt zu deiner Generation.
      40 44 Melden
    • Yo_Mo 19.01.2018 20:39
      Highlight Natürlich gäbe es diverse andere Gründe. Wie gesagt ist mir dies jedoch schon öfter passiert ohne das ich einen offensichtlichen Grund gesehen habe.

      Mit unterbewusst meine ich, dass wir von verschiedensten Einflüssen geprägt werden, ohne dies bewusst wahrzunehmen. So wird das Unterbewusstsein mancher Menschen so konditioniert, dass sie eben zum Beispiel Schwarze oder auch andere ethnische Gruppen als Gefahr ansehen ohne dies bewusst zu wollen. Da Kinder jedoch noch weniger stark geprägt sind kümmert sie die Hautfarbe oder Religion oder sexuelle Einstellung nicht oder zumindest weniger.

      34 4 Melden
    • Yo_Mo 19.01.2018 20:40
      Highlight Rassismus ist nicht angeboren, sondern antrainiert.
      48 2 Melden
  • Maracuja 19.01.2018 16:41
    Highlight Wenn hier alles so gut läuft, d.h. Rassismus in der Schweiz die seltene Ausnahme ist, versteh ich nicht, wieso Artikel, in denen sich Schwarze über Rassismus beklagen (z.B. kürzlich Afroamerikaner über HM-Werbung) einen Empörungssturm auslösen, als hätte man in ein Wespennest gestochen.
    19 74 Melden
    • BVB09 19.01.2018 17:48
      Highlight Warum reagieren Leute wohl wenn sie zu unrecht in schlechtes Licht gerückt werden?
      40 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 17:52
      Highlight Ich denke das hat mit dem kulturellen Einfluss aus den USA zu tun. Wenn man News und Meinungen zu Problemen aus aller Welt bekommt, ist es schwierig zu differenzieren, welche Probleme man wirklich in der eigenen Stadt/ im eigenen Land hat. In den USA ist es ja nach wie vor so, dass Schwarze im Schnitt deutlich ärmer sind und damit haben sie auch Probleme die mit Armut assoziert sind (Kriminalität, tiefere Bildung etc.). Daher kommen da auch die Vorurteile und die erhöhte Sensitivität auf z.B. die H&M Werbung. Die Diskussion hier haben wir Leuten zu verdanken, die das nicht sehen.
      23 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 18:36
      Highlight Und hier in der Schweiz sind die Dunkelhäutigen deutlich reicher oder gleich reich wie die Schweizer? In Ausnahmefällen vielleicht. Aber das ist auch in den USA so. Oder sind 50 Cent, Obama, Oprah Winfrey oder die afrikanischen Adoptivzwillinge von Madonna arm?
      6 48 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 19:36
      Highlight @Silent
      Nein. Hier bilden Schwarze keine Gruppe, die sich in gewissen Charakteristiken deutlich von anderen Gruppen unterscheidet. Wir haben hier aufgrund einer anderen Geschichte keine Seggragation wie in den USA (mal abgesehen davon, dass es in der CH auch weniger Schwarze gibt). Dass es auch Reiche Gibt ist logisch, ich habe vom Durchschnitt gesprochen (dass es um diesen Schnitt eine Verteilung mit ganz armen und ganz Reichen gibt, ist hier jedem klar, da erzählst du uns nichts neues).
      24 2 Melden
    • Maracuja 19.01.2018 19:36
      Highlight @Jay #No Billag: Warum reagieren Leute wohl wenn sie zu unrecht in schlechtes Licht gerückt werden

      Danke, dass Sie sich die Mühe gemacht haben zu antworten. Wieso fühlen Sie sich in ein schlechtes Licht gerückt, wenn Afroamerikaner ein schwedisches Modehaus kritisieren? Inwiefern betrifft das Watson-Leser? Wieso nimmt man solche Kritik, die ja keine Schweizer Verhältnisse betrifft, so persönlich? Wieso kann man nicht gelassen zur Kenntnis nehmen, dass es Schwarze gibt, die diese Werbung rassistisch finden. Man muss diese Meinung nicht teilen, aber dass man sich darüber so empört, erstaunt.
      8 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 20:36
      Highlight Ich schrieb bewusst Dunkelhäutige. Dazu gehören z.B. auch Tamilen.

      Aber ich will mal gar nicht so weit ins Dunkle gehen. Sagen wir mal einfach etwas dünklere Hauttypen belegen in der CH meist die Klassen der schlechtbezahlten Jobs. Ich sehe da durchaus eine Diskrepanz zwischen offensichtlich "Einheimischen" und solchen, die offensichtlich nicht hiesigen Ursprungs sind. Es geht bei Rassismus nicht nur um Afro-Schwarze. Und ich bin mir da sehr sicher, dass Afro-Schwarze im Durchschnitt weniger verdienen als CH-Weisse.
      6 32 Melden
  • na ja 19.01.2018 16:23
    Highlight Klar wird man im Hirschen im Oberkaffhofen angeglotzt. Wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, kann man unter Umständen Freunde fürs Leben finden. Ist üblich auf dem Lande.
    Aber ich habe in den 70ern (als Kind) auch geglotzt, in der Stadt, als ich dunkelhäutige Menschen gesehen hatte. Mittlerweile glotze ich nicht mehr, sondern habe ich Freunde fürs Leben gefunden.
    Egal, ob schwarz, weiss, rot, blau, violett oder grün, ein einfach Mensch und man kommt "ds schlag" mit ihnen oder nicht.
    Mussten sie wirklich noch Tarnfarbe aufmalen? 😉
    62 5 Melden
    • Hayek1902 19.01.2018 17:22
      Highlight Wahrscheinlich einfach grün. Die schwarzen bei mir konnten aif braun versichten und sich auf das grün konzentrieren.
      13 4 Melden
  • Redly 19.01.2018 16:16
    Highlight DANKE für diesen super Artikel. Inhaltlich und auch super gesagt/geschrieben.

    PS: sie gehören zur Minderheit, welche sich nicht benachteiligt fühlt... ;-) Respekt!
    58 10 Melden
    • FancyFish 19.01.2018 17:26
      Highlight Weil wir nicht benachteiligt sind!
      23 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 17:26
      Highlight Minderheit inwiefern? Die grosse Mehrheit auf diesem Planeten ist dunkelhäutig. Dass diese hingegen von einer Minderheit in den meisten Fällen schwer benachteiligt wird, ist nicht von der Hand zu weisen.
      17 61 Melden
  • Nitzgi 19.01.2018 16:07
    Highlight Boa, hier fängt zum Teil wieder unnötige Polarisierung in der Kommentarspalte statt. Sagen wir's so: Dieser Erfahrungsbericht stützt den induktiven Schluss, dass die Schweiz kein systematisches Problem mit Rassismus spezifisch gegenüber der phänotypisch erkennbaren Ethnie des Verfassers hat. Nicht mehr und nicht weniger. Und jetzt sollen die Pole mal aufhören zu heulen. Danke.
    68 16 Melden
    • rauchzeichen 19.01.2018 18:52
      Highlight aber was sollen die pole dann tun? nachdenken und differenzieren? das kannst du unmöglich verlangen...
      26 1 Melden
    • Bene_ 20.01.2018 09:39
      Highlight Was haben denn jetzt die Polen damit zu tun? Aber im Ernst, guter Kommentar!
      3 0 Melden
  • Molson 19.01.2018 16:03
    Highlight danke für diesen artikel!
    37 1 Melden
  • 262d 19.01.2018 15:56
    Highlight Ich muss noch einmal nachdoppeln: Der Artikel ist zwar hübsch geschrieben, aber schrecklich undifferenziert. Er macht eine einseitige Schlussfolgerung von einem Einzelfall auf eine Gesamtheit, setzt sich nicht im Ansatz mit den Grundlagen zu Rassismus auseinander und ist voller einfacher Verallgemeinerungen und Binsenweisheiten.

    Er ist einfach ein bisschen Balsam für alle, die sich gerne und mit Stolz Schweizer nennen, aber nicht gerne als Rassisten abgestempelt werden. Für alle, die gerne mal einen Negerwitz machen, aber deswegen immer noch gute Menschen sein möchten.
    51 178 Melden
    • Marco86 19.01.2018 16:28
      Highlight Nicht alle können so differenzierte Meinungen wie du vertreten. Ich fasse deinen Kommentar mal etwas überspitzt zusammen:
      Leute die mit Stolz Schweizer sind und mal einen politisch unkorrekten Witz erzählen sind der Inbegriff des Bösen und grundsätzlich die Wurzel sämtlichen Übels in diesem Land.
      97 21 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 16:30
      Highlight Du kannst nie das Gute sehen. Du willst in einem Land leben von Rassisten, Hinterwäldlern, Rechtsextremen etc. damit Du Dich überlegen fühlen kannst. Ich denke es ist wichtig, was uns hier gesagt wird. Vorurteile werden uns von verschiedensten Seiten ins Hirn gepflanzt: Alte Leute haben ein langweiliges Leben, das Stadtleben ist cool, Albaner sind aggressiv, Thurgauer Hinterwäldler etc. Das lässt sich nicht vermeiden. Wenn wir aber bereit sind uns zu hinterfragen und das Gegenteil zu akzeptieren, ist das kein Problem...
      98 10 Melden
    • Darth Unicorn 19.01.2018 16:57
      Highlight Danke @262d ich denke der Verfasser musste nie den Spruch "in Müllsack mit dir du Drecksneger" hören.
      17 44 Melden
    • Steven86 19.01.2018 16:59
      Highlight Du solltest mal lernen nicht alle in einen Topf zu werfen.
      35 4 Melden
    • 262d 19.01.2018 16:59
      Highlight @Marco86 Und du wirfst mit Indifferenziertheit vor? Lustig. Aber: Nein, Sie sind nicht der Inbegriff des Bösen. Die Wurzel allen Übels - nicht die Menschen, nein. Ihre Haltungen, ja. Denn die von mir angedeuteten Probleme der nationalen Identität und des dualen Wir-und-die-andern-Denkens sind effektiv der Nährboden, auf dem Rassismus wachst. Und ich kenne Leute, denen die ewigen lustigen Sprüche über ihre Hautfarbe und Herkunft einfach auf den Sack gehen. Du?
      25 40 Melden
    • 262d 19.01.2018 17:02
      Highlight @Harald Günterth
      Ich würde viel lieber in einem Land ohne Rassisten und Hinterwälder und Rechtsextreme leben, aber ich lebe nun mal in einem Land, in dem es Rassisten und Hinterwäldler und Rechtsextreme gibt, und die Augen davor zu verschliessen macht die Sache beim besten Willen nicht besser.
      Und sicher, das Hinterfragen von gängigen Mustern ist wichtig. Ich mach doch genau das - ich hinterfrage, ob das gängige Muster, alltäglichen Rassismus zu verharmlosen, wirklich eines ist, das wir beibehalten wollen...
      27 54 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 17:35
      Highlight Der Schweizer ist von Natur aus zurückhaltend. Er äussert sich äusserst ungerne öffentlich.

      Was hinter vorgehaltener Hand geschieht, unter Seinesgleichen, das bekommt ein "Importierter" nicht unbedingt mit. Somit geht der vorhandene Rassismus an ihnen ungehört vorbei, obschon er latent vorhanden ist.

      Sagen wir so, die Schweiz hat kein gewalttätiges Rassismusproblem. Dass Nichtschweizer aber durchaus anders behandelt werden, ist nicht von der Hand zu weisen.
      31 39 Melden
    • Marco86 19.01.2018 17:48
      Highlight @262d: ich wiederhole lediglich deinen Kommentarinhalt - welcher eben gerade undifferenziert ist...
      und ja, ich habe freunde mit Migrationshintergrund - sorry das ich hier deine Vorurteile nicht bestātigen kann.
      25 6 Melden
    • BVB09 19.01.2018 17:53
      Highlight Witze sind nicht rassistisch, sie sind WITZE. Wer sich darüber empört hat keinen Humor. Es sagt ja auch niemand dass Bloninenwitze unfair gegenüber Blondinen sind.
      30 17 Melden
    • BVB09 19.01.2018 17:54
      Highlight @262d Nenn mir ein Beispiel von Rassismus das alltäglich ist.
      17 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 18:13
      Highlight @Jay #No No Billag: Du irrst.
      6 17 Melden
    • 262d 19.01.2018 18:27
      Highlight @Marco86 ich habe dich nicht gefragt, ob du "Freunde mit Migrationshintergrund" (was für ein schreckliches Wort) hast, sondern Freunde, die genug vom alltäglichen Rassismus haben. Weil: wenn man den Rassismus nicht sieht (oder sehen will), braucht es bloss noch einen logischen Fehlschluss, um zu konstatieren, dass es ihn nicht GIBT. Und es kann gut sein, dass du nicht so tickst, aber: wenn ich die Kommentare so lesen, scheint das ein Muster zu sein.
      12 19 Melden
    • 262d 19.01.2018 18:34
      Highlight @Jay
      Natürlich gibt es rassistische Witze. Die meisten basieren ja gerade auf einer (häufig negativen) Eigenschaft, welcher einer bestimmten Volksgruppe zugeschrieben wird - das ist quasi die Definition von Rassismus. Sicher, nicht jeder, der einen rassistischen Witz erzählt, ist ein klassischer Rassist - ändert nichts daran, dass der Witz es ist.

      Ein alltägliches Beispiel von Rassismus ist, wenn meine dunkelhäutige Kollegin von den Bahnpolizisten gefragt wird, ob sie "auch dazu gehöre", wenn sie gerade zwei ebenfalls dunkelhäutige vier Abteile weiter vorne kontrollieren.
      18 19 Melden
    • AlteSchachtel 19.01.2018 19:05
      Highlight unter "wasichdenke" kann man erwarten, dass es sich um die subjektive Sicht eines Einzelnen handelt.

      Was mich irritiert, ist der Titel "weshalb die Schweiz kein Rassismusproblem hat"

      Wenn einer aus dem guten Mittelstand denkt, er hätte keine Geldprobleme, bedeutet das schliesslich auch nicht, dass die Schweiz keine Armutsprobleme hat.
      31 1 Melden
    • BVB09 19.01.2018 19:08
      Highlight @262d Es GIBT Rassismus in der Schweiz, das Ausmass wird aber DEUTLICH überschätzt.
      18 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 20:41
      Highlight @Jay #No No Billag: Welches Ausmass wird überschätzt? Die Verbreitung oder die Intensität. Die Verbreitung ist relativ hoch, die Intensität eher niedrig.

      Da die Verbreitung hoch ist, gibt es in der Schweiz einen breit gestützten Rassismus. Dieser ist nicht gewalttätiger Natur, aber trotzdem von gesellschaftlicher Relevanz. Dies widerspiegelt sich z.B. in Lohnunterschieden oder bei Vertragsabschlüssen. Bei Versicherungsverträgen oder Wohnungssuche.
      10 14 Melden
    • MalHalblang 19.01.2018 20:45
      Highlight Er sagts doch gleich am Anfang – ausserdem differenziert er später und sagt, seine Bekannte würde wohl ein anderes Bild zeichnen:

      "Damit sage ich nicht, dass es in der Schweiz keinen Rassismus gibt. Rassismus gibt es überall auf der Welt – im Osten, im Westen, in Afrika. Dass er in der Schweiz aber derart flächendeckend verbreitet wäre, dass man ihn als nationales Problem bezeichnen muss, glaube ich nicht."
      9 2 Melden
    • MalHalblang 19.01.2018 21:05
      Highlight Ich sehe die angeblich falschen Schlussfolgerung in diesem Erfahrungsbericht wirklich nicht. Er sagt doch, dass seine Bekannte wohl ein anderes Bild zeichnen würde. Und er beginnt gleich damit, dass es Rassismus gibt in der Schweiz – einfach nicht so flächendeckend, dass es ein Problem wäre. Natürlich ist der Artikel undifferenziert. Es ist seine Subjektive Erfahrung und keine wissenschaftliche Erhebung.
      9 2 Melden
    • BVB09 20.01.2018 00:22
      Highlight Die Intensität und die Verbreitung werden masslos überschätzt.
      6 2 Melden
  • ErklärBart 19.01.2018 15:33
    Highlight Starker Beitrag. Als Leser hat man das Gefühl dass alle Seiten/Ansichten berücksichtigt werden - also seine Sicht auf andere (auch auf Schwarze) und umgekehrt.

    Sehr lesenswert. (Auch wenn ich an die Mutter aller Filme denken musste, da soll sich ja an Schwarzer auch mit Tarnfarbe bemalen).
    51 6 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi 19.01.2018 15:33
    Highlight Guter und spannender Artikel. Hat mir auch Standpunkte näher gebracht, die ich selbst nie gesehen hätte.
    Damit meine ich nicht die des Verfassers, sondern dass z.B. Menschen von jemanden erwarten, dass man sich mit dem take-a-knee-Protest identifiziert.
    Ich meine, das ist ein komplett anderes Land. Man kommt ja auch nicht auf die Idee Europäern als Dumm zu bezeichnen, weil gewisse Nachkommen ausgewanderter Europäer Trump gewählt haben.^^
    30 11 Melden
  • palito 19.01.2018 15:28
    Highlight 2/2
    und hatte ähnliche erlebnisse wie mit der tarnfarbe. bei mir war's halt der selbstbräuner: "hey, der neue selbstbräuner von XY ist hammer. musst auch mal ausprobieren!". interessant dabei: während das für mich total harmlos war, weil ja ganz offensichtlich meine hautfarbe keine rolle spielt, haben sich die anderen über den angeblich rassistischen spruch aufgeregt.
    55 2 Melden
  • palito 19.01.2018 15:27
    Highlight kann mich dem erfrischenden beitrag von Daniel R. nur anschliessen. als dunkelhäutiges mischlingskind bin ich hier in der CH in einem konservativen quartier aufgewachsen. rassismus hab ich in der CH auch nie erlebt. nur wenn ich in den USA bin, bin ich mir meiner hautfarbe bewusst. mit den bekannten gehen wir nur dorthin, wo schwarze verkehren. muss dann auch erklären, warum ich keinen weissen freund habe. und die frage nach der rasse find ich auch immer sehr schräg... (1/2)
    52 1 Melden
    • AlpenMaradona 19.01.2018 19:53
      Highlight Die Amis haben aber auch die schrägsten Auffassungen weltweit. Die bezeichnen die Juden (gab es in Europa glaube ich auch mal hmmmm) und Latinos als "Rasse". Die haben die Welt nicht mehr verstanden als ich ihnen erklärt habe, dass ich ein Latino bin..."but, but, but you're white"...
      10 1 Melden
  • Matrixx 19.01.2018 15:14
    Highlight Wir hatten in der Oberstufe genau einen Schwarzen (ein ziemlich dunkelhäutiger Inder).
    Er war in der Klasse einer der beliebtesten Schüler. Von Rassismus keine Spur...
    55 3 Melden
  • Flughund 19.01.2018 15:11
    Highlight Danke Watson, mal ein Artikel der anderen Art.

    44 3 Melden
  • gas_wookie 19.01.2018 14:56
    Highlight Lieber Daniel
    Du bist der langersehnt Beweis dafür, dass es in unserer geliebten Heimat doch eine Mehrzahl von Menschen gibt, die in der heutigen Zeit den "gesunden Menschenverstand" noch nicht verloren haben obwohl die Presse und Politik täglich mit dem Gegenteil überzeugt und die Gesellschaft in gut und böse, schwarz und weiss auseinander dividieren will. Was leider ob diesem Umstand zu viel vergessen geht ist, dass das Leben zuhause, am Arbeitsplatz, in den Familien durch uns die Bevölkerung stattfindet und nicht in den Parteibüros oder den Schreibstuben der Journaille.
    Hab 1000 Dank!
    64 9 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 19.01.2018 14:50
    Highlight Genialer Artikel. Sehr differenziert. Dieser Mensch hat eine ausgeprägte Empathie.

    Was mir beim Lesen bewusst wurde; kleinwüchsige Menschen werden bei mir im Bekanntenkreis viel öfters gemobbt oder beleidigt als Schwarze und auch Frauen.
    50 4 Melden
  • kupus@kombajn 19.01.2018 14:49
    Highlight "Manchmal glauben die Leute, ich müsse doch rappen können. Oder dunken."

    Ich habe schon oft festgestellt, dass sich Weisse öfters Schwarzen gegenüber betont anbiedern. Sie geben sich ausserordentlich weltoffen, sprechen direkt irgendetwas im Bezug auf afroamerikanische Kultur an, versuchen sich sogar in Ghetto-Slang, etc....richtig grotesk, sowas. Dabei: "....bin ich kein wirklich guter Basketballspieler, höre unter anderem klassischen Rock...". Das ist auch Rassismus.

    47 5 Melden
    • kupus@kombajn 19.01.2018 15:36
      Highlight Dasselbe erlebe ich übrigens selber auch manchmal, wenn ein ach so weltoffener und liberaler Geist erfährt, dass ich aus dem Balkan stamme. Als müsse er mir explizit zeigen, dass er nichts gegen Balkaner hat.
      52 4 Melden
  • Posersalami 19.01.2018 14:41
    Highlight Die Schweiz hat also kein Problem mehr mit Dunkelhäutigen Menschen. Schön!

    Leider sind nicht alle potentiellen Ziele von Rassisten Dunkelhäutig:

    https://www.swissinfo.ch/ger/secondos-bei-stellensuche-diskriminiert/3602300

    http://www.argovia.ch/news/muslime-in-der-schweiz-kaempfen-am-meisten-gegen-vorurteile-131794965

    usw.

    Wir haben ein grosses Problem, xenophobe Kampagnen der Volchspartei sind da noch nicht mal drinnen.
    50 112 Melden
    • Hierundjetzt 19.01.2018 16:06
      Highlight Wir haben 30% Ausländer und haben ganz sicher „kein grosses“ Problem mit Ausländer.

      Geh mal nach Genf und lerne.

      Dir tut Deine Blase echt nicht gut
      74 11 Melden
    • Posersalami 19.01.2018 16:20
      Highlight Was soll ich in Genf? Ich lebe in einem Quartier mit annähernd 50% Ausländer. Ich hab mit denen kein Problem und sie mit mir nicht, warum auch?

      Leider sehen das nicht alle Menschen so in der Schweiz, siehe zB. meine beiden Links. Was es da zu blitzen gibt verstehe ich nicht.
      25 41 Melden
    • Qui-Gon 19.01.2018 16:26
      Highlight Eine Bekannte hat mir letzthin unumwunden auf die Nase gebunden, dass sie alle Bewerbungen (Lehrstellen!) von "-ic" gar nicht anschaue. Solange solche Leute an den Hebeln sitzen, haben wir auch ein R-Problem.
      40 34 Melden
    • Hierundjetzt 19.01.2018 17:10
      Highlight Klar. Also ob jeder ic Ausländer ist. Die allermeisten ic sind Schweizer. Soviel zum Thema

      Und gottlob entscheidet nicht das „HR“ über Lehrstellen sondern der Lehrmeister
      9 15 Melden
    • demokrit 19.01.2018 17:55
      Highlight Die Frage ist ja nicht ob es Rassisten gibt, sondern ob es mehr solche Menschen als sonst irgendwo gibt.
      9 4 Melden
    • Posersalami 19.01.2018 18:35
      Highlight @demokrit: Jeder Rassist ist einer zu viel. Es gibt sicher andernorts mehr Rassisten als hier, darum haben wir aber noch lange keine Probleme.

      Alleine schon in der SVP tummeln sich viel zu viele Rassisten, wenn man sich deren Kampagnen anschaut.
      11 83 Melden
    • Hierundjetzt 19.01.2018 18:39
      Highlight Poser: UNO Hauptsitz und französisch sprechend. Daher sehr viele Afrikaner. Klagen? Nope. Nur in Zürich wenn ein „ETH Archivar“ aus Bern wieder mal seinen Ausweis nicht zeigen will. Weil Bern und so
      6 6 Melden
  • 262d 19.01.2018 14:36
    Highlight Ein dunkelhäutiger erzählt, die Schweiz habe kein Rassismusproblem, und das ist dann bedeutsamer, als wenn ein hellhäutiger sich zum Thema äussert; Gedanke etwa: der ist Schwarz, der MUSS von Rassismus betroffen sein, und wenn der es nicht ist, dann KANN es hier keinen Rassismus geben. Das ist a) eben gerade im Grundgedanken rassistisch, weil es diese Unterscheidung zwischen DIE und WIR macht, und b) ein bisschen fest nationalistische Einbalsamiererei - huh, Glück gehabt, WIR Schweizer (was die genau alle gemeinsam haben - keine Ahnung) sind gar nicht so rasistisch.
    42 85 Melden
    • FancyFish 19.01.2018 17:29
      Highlight Bist du weiss?
      12 3 Melden
    • demokrit 19.01.2018 18:13
      Highlight Klar, ist das bedeutsamer, weil ein schwarz Pigmentierter in einer weiss pigmentierten Mehrheitsgesellschaft als Minderheit Opfer der Stigmatisierung werden könnte. Da ist überhaupt nichts rassistisch dran.
      16 2 Melden
    • 262d 19.01.2018 18:37
      Highlight @FancyFish was spielt denn bitte die Hautfarbe für eine Rolle in meiner Argumentation? In irgendeiner Argumentation? (Ausser vielleicht in der Diskussion, ob man jetzt diesen senfgelben Pullover tragen kann oder nicht...)
      6 10 Melden
    • MalHalblang 19.01.2018 21:14
      Highlight 262d: Du interpretierst da etwas gar viel rein, was nicht da steht. Die ehrliche Stimme einer potentiell diskriminierten Gruppe zu hören, ist eine gute Sache. Take it easy, echt.

      Und der Typ ist recht differenziert: "seine Bekannte würde ein anderes Bild zeichnen, wäre er nicht so gut im Sport gewesen blablabla.."
      8 1 Melden
    • FancyFish 20.01.2018 11:56
      Highlight @262d
      Weil es viele Weisse gibt, die ein rieeesen Problem mit Rassismus haben, aber sich dann trotzdem bevormundend gegenüber Minderheiten verhalten und somit ähnlich rassistisch sind.
      Es ist ja nicht so, dass wir nicht selber für uns sprechen können.
      4 0 Melden
    • 262d 20.01.2018 14:06
      Highlight @FancyFish behaupte ich ja gar nicht. Ich kenne nur genügend Menschen, die Opfer rassistischer Diskriminierung werden und wurden, und jemand, der behauptet, Rassismus existiere hier nicht, banalisiert ein bestehendes Problem und diffamiert echte Opfer.
      1 4 Melden
    • demokrit 20.01.2018 15:45
      Highlight Sagt er doch gar nicht.
      5 0 Melden
  • Angelo C. 19.01.2018 14:35
    Highlight Guter und objektiver Typ - alle Achtung 🤓 !
    41 6 Melden
  • gupa 19.01.2018 14:32
    Highlight Scheint mir ein pragmatischer Typ zu sein.
    38 3 Melden
  • durrrr 19.01.2018 14:29
    Highlight Vorurteile sind etwas völlig normales. Jeder von uns hat sie. Ein angeborener Schutzinstinkt, der von unserer Umwelt beeinflusst wird. Wichtig ist jedoch, dass Vorurteile hinterfragt und Menschen nicht danach behandelt werden.
    47 4 Melden
  • TomC 19.01.2018 14:23
    Highlight Super Artikel! Gerne mehr davon....
    19 2 Melden
  • Ziasper 19.01.2018 14:21
    Highlight The coolest monkey in the jungle!
    66 11 Melden
    • Watcherson 19.01.2018 16:08
      Highlight Hahaha genau meine Schiene!
      14 6 Melden
  • Carmo 19.01.2018 14:20
    Highlight Bei der H&M-Diskussion vor Kurzem rieb ich mir mehrfach die Augen. Denn ist es nicht so, dass eigentlich der der Rassist ist, welcher ein Thema überhaupt rassistisch macht? Rassismus ist ein Problem der heutigen Zeit, unter Anderem auch, weil sich Minderheiten mit Ihrem aussergewöhnlichen "Nachteil" profilieren wollen. Ich will den Fremdenhass keineswegs klein reden; wenn aber ein Unbeteiligter behauptet "the coolest monkey in the jungle" sei rassistisch, sollte er zuerst über sein eigenes Rassenbild nachdenken - Rassimsmus wird in seinem eigenen Kopf erzeugt.

    Vielen Dank für diesen Artikel.
    66 15 Melden
    • Aaaaaarrghh 19.01.2018 15:47
      Highlight Was eine unsinnige Argumentation. Zu blöd nur haben sich einige schwarze Menschen daran gestört. Wieso ist deren Empfinden weniger wert als jenes einer Person, die es nicht stört? Nur weil's nicht mit Ihrem Blickwinkel übereinstimmt?
      22 34 Melden
  • AlteSchachtel 19.01.2018 14:19
    Highlight Sehr interessanter und sicher realistischer Artikel.

    Allerdings: eigentlich schlimm, dass betont werden muss, dass die Schweiz nicht rassistisch sei. An unterschiedliche Hautfarben sollte man sich ja hoffentlich längst gewohnt haben.

    Wie sähe es aber aus, wenn ausser der Hautfarbe eine bestimmte Religionszugehörigkeit erkennbar wäre?

    Älterer Bericht zu ähnlichem Thema betreffend Armee:

    https://www.nzz.ch/article84M64-1.393051
    19 56 Melden
  • slick 19.01.2018 14:17
    Highlight Wie siehts bei der Partnersuche aus? Wird man da benachteiligt oder vielleicht bevorzugt aus anderen stereotypen Gründen ;) ? Würde mich auf eine ernsthafte Antwort freuen. Ich selber kann nur sagen, dass man zB als Weisser in Asien extrem gut ankommt.
    51 12 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 19.01.2018 14:22
      Highlight Auch in Afrika. Allerdings nicht wegen sterotypisch-physischen Merkmalen...
      25 2 Melden
    • Knety 19.01.2018 14:29
      Highlight Das hat bestimmt nichts mit Geld zu tun.
      37 1 Melden
    • Charlie Brown 19.01.2018 14:34
      Highlight Dein Kommentar entlarvt dich jetzt sowas von. Bist fu es, Harry Hasler?
      20 5 Melden
    • slick 19.01.2018 18:07
      Highlight Natürlich spielt der Faktor Geld bei der Partnersuche (fast) immer eine Rolle. Ich meinte aber eigentlich ceteris paribus.
      3 1 Melden
  • Datsyuk 19.01.2018 14:11
    Highlight Bitte als Praktikant anstellen. Der Typ schreibt interessant.
    77 8 Melden
    • Warumdennnicht? 19.01.2018 14:42
      Highlight Geschriiben hat das er vermutlich nicht selber. Am Ende steht ja (Aufgezeichnet von Watson).
      Das bedeutet, dass der Text von Watson Mitarbeitern geschrieben wurde.
      Aber ja. Sehr spannend und gut geschrieben.
      26 2 Melden
    • Datsyuk 19.01.2018 15:42
      Highlight Ah, okay. Dann bitte diese Person weiterbeschäftigen.😁
      29 3 Melden
  • highfish100 19.01.2018 14:04
    Highlight "Manchmal glauben die Leute, ich müsse doch rappen können. Oder dunken."
    Vielleicht kannst du es ja doch. 😉
    68 1 Melden
  • Bufzgi 19.01.2018 14:03
    Highlight Den Teil mit dem Hirschen würd ich wohl 1:1 unterschreiben, und zwar nicht weil ich dunkelhäutig wäre, sondern weil ich immer das Gefühl habe, sie merken, dass ich nicht rechts-bürgerlich, sondern links-liberal wähle xD

    Super Artikel!
    81 19 Melden
    • Luca Brasi 19.01.2018 14:37
      Highlight "Da bescht dü gse? Dü freimde Teifu!"

      🤣
      24 6 Melden
  • Ökonometriker 19.01.2018 14:00
    Highlight In der Europa gibt es nur wenig Rassismus wegen der Hautfarbe wie beispielsweise in den USA - wir haben aber auch keine entsprechende Vergangenheit, wo die halbe Wirtschaft auf Unterdrückung von Schwarzen fusste.

    Aber auch die in Europa öfters vorkommende Diskriminierung von Religionen ist Rassismus. Und das geht selbst zwischen christlichen Gruppierungen: selbst Wissenschaftler, besonders aus dem skandinavischen Raum, erzählen an Konferenzen regelmässig allen ernstes von einer "protestantischen Arbeitsethik" und Konzepten wie "catholic guilt". Das gibt einem schon zu denken...
    19 62 Melden
    • loquito 19.01.2018 15:04
      Highlight What? Keine entsprechende Vergangenheit? Sry aber sie blenden ja geradewegs aus, dass die Sklaverei von Europa aus organisiert wurde! Oder waren die Kolonien nicht europäisch bis vor gar nicht so langer Zeit. Etwas Geschichtsunterricht würde helfen...
      28 14 Melden
    • gas_wookie 19.01.2018 15:07
      Highlight "wir haben aber auch keine entsprechende Vergangenheit, wo die halbe Wirtschaft auf Unterdrückung von Schwarzen fusste."

      Na ja, wenn du die französische, deutsche, italienische, belgische, spanische, protugiesische und englische Geschichte aussenvor lässt und das nur auf die Schweiz beziehst hast du wohl recht.
      30 3 Melden
    • Liselote Meier 19.01.2018 15:37
      Highlight @gas; Stimmt auch nicht nur auf die Schweiz bezogen.

      https://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler
      16 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.01.2018 16:16
      Highlight @Liselote
      Danke für den Link!
      9 1 Melden
    • Ökonometriker 19.01.2018 16:36
      Highlight In den USA gab es Gesetze, welche klar gegen Rassen gerichtet waren. War man schwarz, sass man hinten im Bus. Kinder unterschiedlicher Rassen besuchten unterschiedliche Schulen und noch heute gibt es ein gewisses Mass an Rassentrennung. Die Rasse hat heute noch einen wesentlichen Einfluss auf die Chancen im Leben eines Amerikaners.

      Das ist nicht dasselbe wie das ausbeuten von Ländern als Kolonien. Kolonien waren ein Mittel zum Profit für staatsnahe Firmen, damit die Europäer in Komfort leben konnten. So viel besser sind wir in dem Bezug übrigens heute auch nicht, nur nennt man es anders.
      11 6 Melden
    • gas_wookie 19.01.2018 17:14
      Highlight Auch nicht korrekt: Du bist bestimmt mit der Geschichte der holländischen Kolonie Südafrika vertraut. Der Inbegriff der Rassentrennung.
      7 0 Melden
    • Liselote Meier 19.01.2018 17:34
      Highlight @Ökonometriker; Du vergisst scheinbar, dass die USA auch eine Kolonie war.

      Egal ob Rhodesien, Südafrika, Haiti, Kuba usw. in jeder Kolonie gab es Rassentrennung und entsprechende Gesetze.
      8 0 Melden
  • JasCar 19.01.2018 13:57
    Highlight Toller Artikel, Danke Watson.
    Ich bin 40ig, und finde auch, dass zu unserer Zeit Rassismus kein Problem war. "Ausländer" waren zwar noch seltener als heute, sie fielen auf, aber wir "Eingeborenen" waren weniger Vorurteilsbelastet.
    Ich würde es spannend finden, wenn ihr ein paar Leute zusammensetzen würdet, welche ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben in der Schweiz. Vielleicht kristallisiert sich heraus, woran es liegen könnte, dass die einen nichts von Rassismus gemerkt haben, und andere darunter litten?
    Ich mag euch, Watson.
    57 6 Melden
  • grind 19.01.2018 13:56
    Highlight scheint mir ein cooler dude. würde auch weitere texte von ihm lesen.
    94 2 Melden
  • ostpol76 19.01.2018 13:52
    Highlight Ist doch meistens so, dass sich die nicht Betroffenen viel mehr künstlich aufregen und ein Drama um die Sache machen als die Betroffenen selber.

    Gutes Beispiel ist die Empörung über den Pullover von H&M. Die Mutter des Jungen hatte keinerlei Bedenken bei der Sache.
    109 14 Melden
  • Frank Underwood 19.01.2018 13:51
    Highlight Cooler Beitrag! The coolest monkey in the jungle!
    144 23 Melden
  • Statler 19.01.2018 13:48
    Highlight «Ich betrete den Hirschen in Oberkaffhofen mit einem anderen Gefühl als in den urbanen Zentren» - ich auch. Und auch ich werde angeglotzt. Aber ich bin nicht schwarz. Ich glaube, im Hirschen (oder Ochsen, Sternen oder in der Krone) glotzt man halt, wenn ein fremder Fötzel auftaucht.

    Ansonsten: Danke für den Text - macht Mut - und Hoffnung (dass nicht alles so heiss gegessen wird, wie's uns von der Presse gekocht wird).
    984 18 Melden
    • Mia_san_mia 19.01.2018 13:56
      Highlight Ja an gewissen Orten in irgendwelchem Käfferm wird man auch als "normaler", weisser Schweizer angeglotzt. Die sehen halt grad wenn ein Fremder kommt 😄
      105 2 Melden
    • penetranz 19.01.2018 14:56
      Highlight erst wirf doof geklotzt. Aber wen man öffters und regelmässig kommt, sitzt man früher oder später zusammen und stösst gemeinsam an.
      31 1 Melden
    • Tomlate 19.01.2018 15:05
      Highlight In Oberkaffhofen reicht schon etwas andere Kleidung und Ringe im Ohr.
      20 3 Melden
    • Veronica 22.01.2018 12:33
      Highlight Das Anstarren ist nicht weil dunkle Hautfarbe, sondern weil EIN FREMDER in der Bude hereintritt. Ich empfand es während den Ferien in Geschäften wie der Landi in Dörflein wo allen sich kennen. Fremden werden nicht begrüsst sondern angestarrt, was soll den dass in unserem Dorf!
      2 0 Melden
  • #Faschiing 19.01.2018 13:47
    Highlight Sehr guter Text.
    Ich bin ein, so finde ich, sehr toleranter Mensch. Mich macht jedoch nachdenklich, dass bei jeder Kleinigkeit die Rassismuskeule geschwungen wird..
    Beispiel?
    An der Fussball-EM 2016 waren wir in Frankreich und singen den Embolo-Song. Sofort kamen die ersten Menschenrechtler und kreiden uns an, dass wir mit diesem Song Affenlaute nachmachen. Dies sei rassistisch. Dies war nie das Ziel.. man wollte unsere Nati anfeuern...
    135 10 Melden
    • Mia_san_mia 19.01.2018 13:56
      Highlight Rassistisch ist der Song nicht. Aber trotzdem blöd 😄
      40 25 Melden
    • #Faschiing 19.01.2018 14:18
      Highlight Da die Schweizer an Fussballländerspielen nicht gerade Stimmungskanonen sind war es sehr erfrischend=)
      42 6 Melden
    • Warumdennnicht? 19.01.2018 14:45
      Highlight @#Faschiing

      Du sagst es "an Fussballspielen".
      In vielen anderen Spirtarten sind die Schweizer an der WM DIE Stimmungsmacher.
      10 6 Melden
    • Big_Berny 19.01.2018 16:38
      Highlight @Warumdennnicht: Ja, leider darf man halt keine Kuhglocken ins Fussballstadion nehmen. 😂
      9 2 Melden
    • leu84 19.01.2018 16:45
      Highlight Sonst hätte Embolo oder er via Pressesprecher der Nationalmannschaft gebeten mit dem Lied aufzuhören.
      5 3 Melden
  • David Morf 19.01.2018 13:44
    Highlight Das war ein toller Artikel. Schön auch solche positive Ansichten zu lesen, welche trotzdem differenziert betrachtet sind. Danke vielmals dafür, dass der Schreiber uns an daran teilhaben lässt.
    660 10 Melden
  • Lil'Ecko 19.01.2018 13:41
    Highlight Guter Artikel👍🏻 super formuliert, beim Militär und der Tarnfarbe hats mich verputzt;)
    906 10 Melden
    • #Faschiing 19.01.2018 13:48
      Highlight und ich finde da darf man auch mal lachen ohne gleich ein Rassist zu sein oder? :)
      85 4 Melden
    • chrisdea 19.01.2018 13:48
      Highlight Hm... ;-)
      75 1 Melden
    • Mia_san_mia 19.01.2018 13:57
      Highlight An die Szene habe ich auch gedacht 😂
      30 3 Melden
    • Namenloses Elend 19.01.2018 15:59
      Highlight Befehl ist Befehl, drauf geschissen obs nun Sinn macht. Jaja so kennt man es 😂
      12 0 Melden
    • Watcherson 19.01.2018 16:03
      Highlight Mich auch! 🤣🤣
      6 1 Melden
  • flying kid 19.01.2018 13:41
    Highlight Besten Dank für die ehrlichen Worte 👍🏻
    86 1 Melden

«Man hält uns nicht mehr für Spinner»: Mitgliederboom bei Tierrechtlern

Im Juni lanciert der Thinktank «Sentience Politics» eine Volksinitiative, die die Massentierhaltung in der Schweiz abschaffen will. Der Verein und ähnliche Tierrechtsorganisationen verzeichnen einen stetigen Anstieg von Sympathisanten.

In der Schweiz soll es bald keine Pouletflügeli zu Billigpreisen mehr geben. Dafür will die Denkfabrik «Sentience Politics» sorgen. Sie wird ihre Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz» Anfang Juni lancieren, wie Co-Präsidentin Meret Schneider gegenüber watson bekanntgibt. 

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