Klima
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Klimastreik in China: Howey Ou vor dem großen Gebäudekomplex der Regionalregierung in Guilin. bild: privat

Howey Ou – ganz allein im Klimastreik

Als Greta Thunberg im Sommer 2018 vor dem schwedischen Reichstag den Klimastreik begann, fanden das manche wunderlich. Howey Ou geht ein grösseres Risiko ein: Sie protestiert allein in China.

Lars Wienand / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Die süsslich duftenden immergrünen Osmanthus-Sträucher haben der chinesischen Millionenstadt Guilin den Namen gegeben: «Stadt des Duftblütenwaldes». Nun riecht es auch nach Ärger. An der neuen sechsspurigen Strasse vor dem neuen riesigen Gebäude der Regionalregierung hat die 16-jährige Howey Ou den Klimastreik ausgerufen. 

Howey hat angekündigt, so lange zu protestieren, bis auch die Regierung des grössten CO2 -Verursachers der Welt Klimaversprechen macht, die schnelles und wirksames Handeln bedeuten. t-online.de hat die 16-Jährige erreicht. «Jedes Land muss JETZT Massnahmen ergreifen», schreibt sie auf Englisch. Sie ist nicht so sicher in der Sprache, manchmal gehen Fragen hin und her, bis klar ist, was sie wie meint. 

Chinesen, so Howey, seien bisher bei dem Thema nicht aufgetreten, obwohl jede Nation etwas gegen die Klimakrise unternehmen müsse. Also macht sie es, die junge Frau, die auf den meisten Fotos durch übergrosse runde Brillengläser in die Kamera schaut.

Im Gepäck: Buch über grosse Frauen

Am Freitag ist sie losgezogen in einem gestreiften T-Shirt, in einer grauen Jogginghose und mit Turnschuhen mit mintfarbenen Schnürsenkeln, dazu zwei selbstbeschriebene Plakate. Eine Tasche hatte sie dabei für den Fall, dass sie festgenommen wird.

Was frau dann eben so braucht, hat sie in einem Beutel mit Micky-Maus-Motiv – und dazu noch Literatur: eine chinesische Ausgabe des «National Geographic» über Plastik in den Meeren, ein Ratgeber für inspirierende Reden, und «Here we stand», ein Buch über Frauen, die die Welt verändern.

Eltern waren geschockt

Das Foto vor dem repräsentativen Regierungsgebäude beim Streik hat Howeys Vater gemacht, schreibt sie t-online.de. Vielleicht hat er geglaubt, dass sie mit dem Streiken danach wieder aufhört. Ganz sicher hat er es gehofft. «Als ich meinen Eltern von der Idee erzählt habe, waren sie geschockt. Sie haben auf mich eingeredet. Sie wollten mich abhalten, vor allem wegen der Sicherheit. Aber ich war zu entschlossen.»

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Howey Ow ist 16 und protestiert bislang in China alleine für Klimaschutz. bild: privat

Es war der vergangene Freitag, als weltweit Hunderttausende demonstrierten. Auch in Hongkong, wo immer noch alles ein bisschen anders und freier ist als im restlichen China. Dort gibt es eine Gruppe von Klimaaktivisten, Howey hatte ihnen auf Twitter angekündigt, dass sie auch streiken wird. Es nahm kaum jemand Notiz davon. Zunächst.

Howey ist vom Bürgersteig vor dem Gitter am Regierungsgebäude umgezogen. Einen Offiziellen hat sie allerdings sprechen können, der ihr Mut gemacht und Tipps gegeben habe, wie sie t-online.de schreibt. Sie solle doch Orte und Termine besuchen, wo Medien und verantwortliche Politiker sind. Experten gibt es auch in China, das Land verzeichnete 2018 steigenden CO2-Ausstoss und das vor allem aus Kohle.

Erlaubnis? – «Hat doch in Europa auch niemand»

Zum Demonstrieren sitzt sie nun vor dem alten Regierungsgebäude, wo es belebter sei. Erlaubnis für ihren Protest bekomme sie nirgendwo, erklärt sie. Und nach Erlaubnis habe ja auch in Europa niemand gefragt, twitterte sie fast trotzig. 

Niemand kann sagen, ob die um totale Kontrolle bemühten chinesischen Behörden sie bewusst ignorieren und machen lassen, ob sie abwarten, ob sich Howey vielleicht nachhaltig ihre persönliche Zukunft verbaut. Es scheint ihr egal: «Ich würde mein Leben geben.»

Aus Sicht von Dirk Pleiter, China-Experte bei Amnesty International Deutschland, «ist grundsätzlich zu befürchten, dass die junge Frau Opfer staatlicher Repressionen bis hin zur Inhaftierung wird». Ob es dazu komme, sei schwer vorherzusagen. «Die chinesischen Behörden gehen mit solchen Protesten immer wieder auch pragmatisch um und lassen Ventile für Unmut in der Bevölkerung zu.»

«Fridays for Future»-Bewegung eine rote Linie

Die Reaktion der Behörden werde wohl massgeblich davon abhängen, wie viel Zuspruch die Aktion bekomme. Heisst: Wenn Howey zunehmend Mitstreiter findet, kann es eng werden: "Eine ‚ Fridays for Future ‘-Bewegung werden die chinesischen Behörden mit Sicherheit nicht zulassen. Dies wäre eine ziemlich offensichtliche rote Linie.“

Als Howey am Samstag wieder protestieren wollte, sei es ungemütlich geworden daheim. «Wütend» hätten ihre Eltern sie abgehalten, «obwohl es Samstag war». Und ja, Vater und Mutter seien immer noch der Meinung, dass Schüler an Schulen sein sollten. «Aber ich werde weiterhin streiken.»

Obwohl auch ihre Freunde keine grosse Hilfe sind. «Die wollen mich eher davon abbringen. Das liegt daran, dass Umwelt bei der Bildung kaum eine Rolle spielt.» Die Verständnislosigkeit sei auch bei Passanten gross. «Hier hat kaum jemand überhaupt vom Klimastreik gehört, ohne Erklärung versteht keiner, was ich tue.» Sie wird ihre Plakate überarbeiten. 

Am Sonntag hat sie neue Bilder gepostet. Und am Montag und am Dienstag wieder. «Ich werde dort bleiben, bis es ein Versprechen der chinesischen Regierung gibt. Das ist das, was ich tun kann.»

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Ende nicht absehbar: Howey Ou will an einem Platz vor dem früheren Regierungsgebäude auf den Klimastreik aufmerksam machen, bis Chinas Regierung weitreichende Versprechen macht. bild: privat

Greta nennt sie eine «echte Heldin»

Ihr Konto im chinesischen Messenger-Dienst WeChat ist jetzt blockiert, schreibt sie. Um Twitter nutzen zu können, muss sie sich über einen VPN-Kanal über das Ausland einloggen. International hat sie aber jetzt Aufmerksamkeit. Greta Thunberg, ein paar Wochen jünger als Howea, hat einen Tweet ihr an 650'000 Follower weitergeleitet. «Howey Ou», hat die Schwedin dazugeschrieben, «ist eine echte Heldin. Wir stehen alle hinter Dir.»

Howey bekommt nun viele gute Wünsche und einige besorgte Kommentare. Vorsichtig solle sie sein, vielleicht Verbündete in Umweltbehörden suchen. «Ich bin nicht besonders mutig», behauptet Howey. «Die anfänglichen Initiatoren des Klimastreiks hatten es schwerer.»

Eine gewagte Aussage für eine 16-jährige Frau, die in China alleine den Klimaaufstand probt. 

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IZO 29.05.2019 07:30
    Highlight Highlight Mutige Menschen braucht die Welt 💪✊
  • violetta la douce 29.05.2019 07:20
    Highlight Highlight Jetzt klauen uns die Asiaten auch noch die Greta
    😂
  • Ökonometriker 29.05.2019 01:44
    Highlight Highlight Nunja, ob sie damit in Guiyang auf Gehör stossen wird? Guizhou ist so ziemlich die ärmste Provinz Chinas. Zahlreiche Menschen leben noch weit unter der Armutsgrenze und können sich kaum Essen leisten. Wenn die Provinzregierung irgendetwas für den Umweltschutz tun würde, würden viel mehr Menschen auf die Strasse.
    Das Mädchen sollte lieber in Beijing protestieren - dort besteht zumindest auch ein gewisses Umweltbedürfnis bei der Bevölkerung.
  • Kubod 29.05.2019 00:08
    Highlight Highlight Ein Bild hat bisher mein Chinabild mitgeprägt.
    Tianamen
    Play Icon


    Howey Ou kommt dem nahe.

    Trotz all der Überwachung des Poizeistaates, und der Einbindung in die Masse gibt es immer wieder mutige Menschen, die alleine für ihre Überzeugung stehen und sich vom Druck der offiziellen Meinung nicht einschüchtern lassen.

    Ich China so etwas zu unternehmen ist einiges mutiger, als Freitags die Schule zu schwänzen und von Angela Merkel dafür gelobt zu werden.
    • loquito 29.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Mir gehts ähnlich mit Venezuela. Diverse Bilder habe ich vor Augen, wenn ich an die Regierungen vor Chavez denke...

      https://images.app.goo.gl/ryvkQnqoU5YxCwsb9

      Leider vergessen das viele Leute heute. Maduro will verhandlungen, ist sogar bereit in Norwegen diese durchzuführen, lässt Guaido gewähren... Und viele denken er iat ein Diktator. Der Verantwortliche des Caracazo 1989 war aber kein Diktator...
    • Kubod 29.05.2019 10:21
      Highlight Highlight @loquito
      Ich weiss, wir sind unterschiedlicher Ansicht bezüglich dem Verbrecher Maduro. Wir werden uns gegenseitig nicht vom Gegenteil überzeugen.

      Diese Diskussion gehört in einen anderen Thread.
  • Militia 28.05.2019 23:59
    Highlight Highlight Was wir hier gerade erleben hat das Potential die 68er-Bewegung wie einen Kindergeburstag aussehen zu lassen...
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 28.05.2019 23:46
    Highlight Highlight Mein Beitrag wurde gelöscht. Kann ich hat nicht verstehen. Weil ich auf die gleiche Geschichte in verschieden Medien aufmerksam gemacht habe? Tja... was soll man dazu sagen?
  • Psychonaut1934 28.05.2019 23:35
    Highlight Highlight Apropos China. Anno Dazumal, ich war noch jung, erschien Command and Conquer Generals (PC Game). Auf der Chinesischer Seite, ertönten beim bauen von Gebäuden immer Sätze wie: „wir bauen für China.“ oder „China wird wachsen.“ Damals nahm ich es noch belustigend zu Kenntnis, doch nun ist es beängstigend. China ist tatsächlich gewachsen.
    • AdiB 29.05.2019 07:07
      Highlight Highlight Man spielte GBA in diesem spiel. Die waren mit ihren buggys die effektivsten. Kostengünstig, schlagfertig und in masse zerstörerisch.
    • Psychonaut1934 29.05.2019 11:27
      Highlight Highlight Ich weiss. Habe alle Nationen durchgespielt 🤘
  • Coffeetime 28.05.2019 23:32
    Highlight Highlight Viel Mut und gute Engel wünsche ich Ihr.

    Chinas Regierung könnte es geschickt machen und auch auf den Zug aufspringen, um Aufklärung/Werbung zu machen. Sie macht ja auch schon einiges. Siehe https://chinakompass.wordpress.com/tag/umweltschutz/
  • Clife 28.05.2019 22:30
    Highlight Highlight Wären die Lobbyisten nicht so machthungrig, wäre China nie an der Position, in der sie jetzt sind. Was muss geschehen, dass man merkt, dass sämtliches Handeln heute gravierende Auswirkungen für morgen haben? „Auslagern nach China“ haben sie gesagt...“Da ist alles günstig“ haben sie gesagt...und jetzt sitzen wir gegen eine Regierung, gegen die wir kaum noch was ausrichten können. Auch wenn ich Trump nicht leiden kann hoffe ich, dass der Handelsstreit zumindest gravierende Folgen für die chinesische Regierung haben wird.
    • Neutralier 29.05.2019 00:01
      Highlight Highlight Wie Amerika Dinge regelt (vor allem Kommunistische “Probleme“) und das für sie nur die Moneten zählen konnte man gut an Guatemala sehen. Die sind kein Stück besser als China. Amerika spioniert huawei aus, weil sie Angst haben, dass huawei sie ausspioniert.

      Wärs umgekehrt gewesen wäre dem Trümpel der Kragen bereits geplatz und man wäre mit aller Härte dagegen vorgegangen.

  • Gapunsa 28.05.2019 22:25
    Highlight Highlight Rührt mich ja fast zu Tränen. Kommt mir wie in einem Film vor. Doch der Stein des Anstosses ist meist klein...
  • Psychonaut1934 28.05.2019 22:16
    Highlight Highlight Und das in China.. Das benötigt eine gehörige Portion pfupf im Füdle und Eier aus Stahl. Sorry für die Wortwahl 💐
    • Tschüse Üse 29.05.2019 08:20
      Highlight Highlight Danke für die Wortwahl!
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 28.05.2019 22:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • bokl 28.05.2019 22:28
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 28.05.2019 22:41
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • D(r)ummer 28.05.2019 22:05
    Highlight Highlight "Umwelt ist kein Schulthema"

    Erschreckend. Weiss man warum?
    • drjayvargas 28.05.2019 22:25
      Highlight Highlight Ja. Weils kein KP-Relevantes Thema ist.
    • Neutralier 29.05.2019 00:04
      Highlight Highlight Weil Leher nicht mithalten können und oft zu konservativ sind. Ein guter Lehrer sollte ein breites und reflektiertes Bild der Welt den Schülern vermitteln. Dies machen aber zu wenige , da die PH Lehrer in Ihrer studienfilterblase meist zu wenig viellschichtig gelernt haben... und unsere bildungspolitik macht zieht da auch zu langsam nach...
    • neutrino 29.05.2019 07:16
      Highlight Highlight Stimmt so nicht meines Wissens - die Regierung ist sich der Problematik bewusst. Der Ansatz ist anders: man will die Schüler fördern technisch-naturwissenschaftlich innovativ nachhaltig zu leben und etwas dazu beizutragen, und nicht über Verbote, Ablasshandel, etc. Dementsprechend ist heute China in vielen Bereichen wie Photovoltaik, Mobilität, etc. führend (u.a. Hochgeschwindigkeitszugsnetz, etc.)
  • milkdefeater 28.05.2019 22:03
    Highlight Highlight Im Polizeistaat China solch eine Aktion durchzuziehen zeugt entweder von einer starken Überzeugung oder einer starken Naivität. In beiden Fällen bewundernswert.
  • mikel 28.05.2019 21:58
    Highlight Highlight Es scheint wirklich so, dass unsere Kinder die Welt noch retten werden...
  • Repplyfire 28.05.2019 21:56
    Highlight Highlight Das ist Mut! Mein Respekt an dieses Mädchen.
  • Katzenseekatze 28.05.2019 21:45
    Highlight Highlight Mutig, diese junge Frau.
  • minsenfdezue 28.05.2019 21:33
    Highlight Highlight weiter so!
  • DemonCore 28.05.2019 21:31
    Highlight Highlight Die einen so, die anderen sind unironisch stolz darauf 2 oder 3 SUVs zu fahren.
    • neutrino 29.05.2019 07:20
      Highlight Highlight In der Provinz, wo das Mädchen demonstriert, fahren 99,9% keinen SUV, sondern leben in einfachen Verhältnissen und sind teilweise froh, wenn sie genug zu essen haben. China ist nicht einfach Shanghai, HK, etc. Ist wie wenn ich ein Bulgare mit 300 Euro Monatslohn mit einem SUV-liebenden Zürcher vergleiche - sind ja beides Europäer.
    • DemonCore 29.05.2019 08:47
      Highlight Highlight Ich rede nicht von Chinesen, in Bezug auf die SUV, sondern von satten, dekadenten und charakterlosen Schweizern.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.05.2019 21:24
    Highlight Highlight Kudos an die junge Frau, mal schauen, wie die Chinesische Regierung das händelt.

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

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