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TAIPEI TAIPEI, TAIWAN - 2005/10/10: Taiwanese troops parade during the Double Ten (Oct.10) celebrations in the capital Taipei commemorating the foundation of the Republic of China 94 years ago.. (Photo by Alberto Buzzola/LightRocket via Getty Images)

Taiwanesische Truppen während einer Parade im Oktober 2005. Bild: Getty Images/LightRocket/Alberto Buzzola

Taiwan unter Druck: Sagen die USA nun, was bislang unausgesprochen blieb?

Taiwan wird von China bedroht wie nie zuvor. Seit 40 Jahren sind die USA eine Art Schutzmacht der Inselrepublik – allerdings nur inoffiziell. Das könnte sich nun ändern.

Steffen Richter / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Chinas autoritäres Regime hat in den vergangenen Jahren die Randgebiete seines Riesenreiches erheblich unter Stress gesetzt und geht damit jetzt auch über seine Grenzen hinaus. Der Staat unterdrückt Chinas Minderheiten, erst in Tibet, dann im muslimischen Xinjiang, wo eine Million Menschen in Umerziehungslagern stecken. Im Himalya hat Chinas Volksarmee tödliche Grenzkonflikte mit Indien; das Regime in Peking bedroht Japan an den Senkaku-Diaoyu-Inseln; im Südchinesischen Meer – das China mal eben für sich beansprucht hat – gibt es Ärger mit den Anrainern und den USA; und gegen die aufbegehrende Jugend der einst semiautonomen Sonderzone Hongkong geht Peking jetzt mit gnadenloser Härte vor.

Die Führung des Landes unter dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Xi Jinping, begegnet den meisten Staaten der Region heute mehr oder weniger aggressiv. Ein existenzielles Problem damit hat die demokratische Inselrepublik Taiwan.

Am Mittwoch erst drangen zwei U-Boot-Abwehrflugzeuge der Volksarmee kurz in die Luftraumüberwachungszone der Insel ein. Vergangene Woche gab es solche Vorfälle gleich an zwei Tagen hintereinander.

Kurz davor hatte ein Vizeaussenminister Chinas an unverrückbare Prinzipien der KP Chinas gegenüber dem Ausland erinnert: dass Taiwan, Hongkong, Tibet und Xinjiang sogenannte Kerninteressen seien und keinerlei Raum für Kompromisse liessen. Sein Appell war an die 90 Millionen KP-Kader gerichtet und soll angesichts wachsender internationaler Kritik am Repressionsstaat die Reihen schliessen. Der Text erschien in der Renmin Ribao, der Volkszeitung, die Pflichtlektüre für Parteimitglieder ist.

Die KP pflegt in Bezug auf Taiwan ein nationalistisch-patriotisches Narrativ, das sich unter Xi Jinpingnoch einmal verschärft hat. Danach ist die Insel eine abtrünnige Provinz, von der der Parteichef sagt, man müsse sie notfalls auch mit Gewalt an China anschliessen.

Obwohl Taiwan nie zur 1949 gegründeten Volksrepublik gehört hat. Sie war mehr als 200 Jahre Teil von Chinas Qing-Kaiserdynastie und von Ende des 19. Jahrhunderts bis 1945 eine Kolonie Japans. Im Januar 2019 erklärte Xi, ein unabhängiges Taiwan widerspreche dem Trend der Geschichte und werde in eine Sackgasse führen. Die Insel solle sich China nach dem Modell «ein Land, zwei Systeme» anschliessen.

Strategische Zweideutigkeit

Seit Monaten bereits dringen chinesische Militärflugzeuge immer mal wieder in den taiwanesischen Luftraum ein, während Chinas Kriegsmarine im umgrenzenden Seegebiet Manöver abhält. Das hat wiederum dazu beigetragen, dass auch die USA im Südchinesischen Meer und rund um Taiwan militärisch verstärkt unterwegs sind.

Offenbar sollen Pekings Drohgebärden austesten, wie die USA, die eigentliche Schutzmacht der Insel, und Taiwan selbst darauf reagieren. Bislang musste Chinas Führung immer davon ausgehen, dass die USA im Fall einer Attacke gegen Taiwan militärisch eingreifen könnten. Das wurde von den US-Regierungen zwar nie explizit formuliert, doch zwischen den Zeilen kommuniziert. Das geht zurück auf das Jahr 1979, als die USA diplomatische Beziehungen mit China aufgenommen hatten.

Die Führung in Peking machte zur Bedingung, dass dafür die mit Taiwan beendet werden. Seitdem sind so gut wie alle Staaten der Welt den USA gefolgt. Peking fordert mit seiner Ein-China-Doktrin, dass kein Land höherrangige Beziehungen mit Taiwan pflegen darf, wenn es ein normales Verhältnis zum KP-Staat haben will.

Taiwanese soldiers parade in military vehicles during Taiwan's National Day celebrations in front of the presidential office in Taipei. This year marks the 100th anniversary of the founding of the Republic of China. 10OCT11 (Photo by Felix Wong/South China Morning Post via Getty Images)

Würden die USA Taiwan beistehen – und wenn ja, wie? Bild: Getty Images/South China Morning Post/Felix Wong

Zum Ausgleich hatten die USA sich 1979 und 1982 in zwei Vereinbarungen verpflichtet, an Taiwan unter anderem Verteidigungswaffen zu verkaufen. Eine explizite Verpflichtung jedoch, die Insel im Zweifel zu verteidigen, steht nicht in den Vereinbarungen.

Angesichts der zunehmenden Aggressivität Chinas wird diese strategische Zweideutigkeit inzwischen von manchen China-Beratern der Regierung in Washington in Zweifel gezogen, zum Beispiel von Richard Haass, dem Präsidenten des Council on Foreign Relations. Er meint, die USA sollten jetzt eine Politik der strategischen Klarheit verfolgen, eine, die Peking explizit sagt, dass man Gewalt gegen Taiwan entsprechend beantworten würde.

Tatsächlich ist China trotz zuletzt erheblicher Aufrüstungbemühungen den USA militärisch weiter unterlegen. Dennoch kann heute niemand wirklich vorhersagen, ob eine US-Regierung bereit wäre, das kleine Taiwan gegen die Volksrepublik China zu verteidigen.

Taiwans Schwebezustand wandelt sich

Taiwans seit 1979 zunehmend fehlende formale Staatlichkeit hat Chinas Führung dazu genutzt, die Insel politisch so weit wie möglich zu isolieren. Seit Kurzem beginnt sich Taiwans politischer Schwebezustand zu wandeln, US-Regierung und -Kongress nähern sich der Republik parteiübergreifend an. Das hat auch mit den sich rapide verschlechternden Beziehungen der USA zu China zu tun, denn in der Trump-Regierung dominieren jetzt Hardliner die Aussenpolitik.

Mit Gesundheitsminister Alex Azar war Anfang August der hochrangigste US-Vertreter seit 1979 in Taipeh. Im selben Monat verkündete der Asienbeauftragte des US-Aussenministeriums, man werde wegen der wachsenden Bedrohung durch China Anpassungen in der Taiwan-Politik vornehmen. Nach Azar folgte mit dem tschechischen Parlamentspräsidenten der zweite Besuch auf hohem Niveau, diesmal aus der EU.

Ein Ärgernis aus Sicht Chinas dürfte sein, dass in Taiwan eine funktionierende, vielfältige Demokratie gewachsen ist – und damit ein chinesisches Gegenmodell zum KP-Staat.

Diese Verschiebungen in der internationalen politischen Wahrnehmung Taiwans wiederum geben dem Regime in Peking einen Anlass, chinesische Militärflugzeuge im taiwanesischen Luftraum fliegen zu lassen. Das Eindringen in die Luftüberwachungszone diesen Mittwoch interpretieren Beobachter als eine Warnung Chinas, da in Kürze ein US-Unterstaatssekretär nach Taipeh kommt, um bilaterale Handelsfragen zu besprechen. 

US-Besuch in Taiwan: Peking reagiert mit Militärübung

Als Reaktion auf den Besuch eines hochrangigen US-Diplomaten in Taiwan hat Peking eine Militärübung in der Region gestartet. Bei den Kampfübungen in der Nähe der Taiwanstrasse handele es sich um eine legitime und notwendige Massnahme, um auf die aktuelle Situation zu reagieren, sagte Ren Guoqiang, ein Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, am Freitag.

Der Besuch von Keith Krach, einem hohen Vertreter des US-Aussenministeriums, hatte bereits zuvor zu neuen Spannungen zwischen Peking und Washington geführt. China sei entschieden gegen jede Form des offiziellen Austauschs zwischen den Vereinigten Staaten und Taiwan, hatte ein Sprecher des Pekinger Aussenministeriums am Donnerstag zeitgleich mit der Ankunft des US-Politikers gewarnt. Es wurde erwartet, dass Krach am Freitag Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen trifft. Zudem sollten Gespräche über ein Handelsabkommen auf der Agenda stehen.
(sda/dpa)

Ein Ärgernis aus Sicht der Autokraten in China dürfte auch sein, dass in Taiwan nach Jahrzehnten der Diktatur unter Tschiang Kai-shek eine funktionierende, vielfältige Demokratie gewachsen ist – und damit ein chinesisches Gegenmodell zum KP-Staat. Zwar hatten die Regierungen in Peking und Taipeh 1992 noch einen vagen Modus für eine Zusammenarbeit gefunden: Beide würden zu «einem China» gehören, die Ansichten darüber, was das bedeutet, sollten dabei jedem selbst überlassen bleiben.

epa08598536 Taiwan President Tsai Ing-wen puts on her mask after speaking at a press conference in Taipei, Taiwan, 12 August 2020. Tsai expressed her concern about the current political situation in Hong Kong.  EPA/RITCHIE B. TONGO

Taiwans Staatspräsidentin Tsai Ing-wen. Bild: keystone

Seit in Taiwan aber gewählt wird und erst recht, seit die auf Distanz zum KP-Staat bedachte Präsidentin Tsai Ing-wen regiert, hat sich das Verhältnis wieder verdüstert. Spätestens mit Pekings rabiater Übernahme Hongkongs dürfte die Ein-China-Idee in Taiwan praktisch obsolet sein. Einzig seine Unabhängigkeit davon zu erklären, davor schreckt die Regierung Taiwans zurück, wie auch grosse Staaten die Inselrepublik zurzeit diplomatisch nicht anerkennen würden.

Die Stimmung an der Meerenge ist aufgeheizt

Ein offiziell unabhängiges Taiwan wäre für Chinas Kommunisten eben eine rote Linie: Damit könnten sich ihr Chef Xi Jinping – der bereits meinte, man könne die Taiwan-Frage nicht von Generation zu Generation weitergeben – und Chinas Generäle genötigt fühlen, Krieg zu führen. Aber so weit muss es gar nicht kommen, es gäbe auch Vorstufen, Taiwan unter Druck zu setzen.

Dazu zählen China-Experten die Besetzung von nah an China liegenden kleinen Inseln Taiwans, genauso wie eine Seeblockade oder die Sabotage der digitalen Infrastruktur. Vor allem in Medien wird ausserdem spekuliert, dass die USA durch Corona und die Wahl im November stark mit sich selbst beschäftigt sind und Xi Jinping das für eine gute Gelegenheit halten könnte, Taiwan irgendwie zu attackieren.

PRESIDENTIAL BUILDING, TAIPEI, TAIWAN - 2015/10/08: Three branches of Taiwan's military rehearse an honor guard parade in front of the Presidential Building ahead of October 10 National Day. The date commemorates the Wuchang Uprisingon 10-10-1911 which led to the collapse of the Qing Dynasty and establishment of the Republic of China. Nowadays it marks Taiwan's National Day and is a national holiday. (Photo by Craig Ferguson/LightRocket via Getty Images)

In welche Richtung führt Taiwans Weg? Bild: Getty Images/LightRocket/Craig Ferguson

Das ist zwar kaum realistisch, China würde sich in der Region isolieren, wirtschaftlich starke Staaten im Pazifikraum wie Japan, Südkorea oder eben die USA hätte es geballt gegen sich. Zudem ist zu Hause nicht alles in bester Ordnung. Zwar wurde die Corona-Pandemie erfolgreich bekämpft und es wird staatliches Geld ausgegeben, damit die Produktion wieder anspringt, doch Covid-19 bleibt unberechenbar. Zudem lastet eine extreme Binnenverschuldung auf der Volkswirtschaft.

Doch allein, dass es eine Debatte über Taiwan in dieser Form gibt, zeigt, wie aufgeheizt die Stimmung an der Meerenge zwischen Festland und Insel ist. Taiwans Präsidentin liess gerade mehr als 60 F-16-Kampfflugzeuge kaufen, weitere kurzfristige Modernisierungen des Militärs sollen folgen. Allgemein steigt mit der Militarisierung des Konfliktes die Möglichkeit eines Unfalls.

Auch der erratische Donald Trump ist nicht frei von der Gefahr, durch unbedachte Tweets Eskalationen auszulösen. Und schlussendlich hat Generalsekretär Xi sich ja das Ziel gesetzt, Taiwan einzunehmen – die KP-Autokratie braucht ihren Nationalismus als Herrschaftsbestätigung.

Um daher die Zukunft des demokratischen Taiwan zu sichern, kommen die USA wahrscheinlich nicht darum herum, den strategischen Schutz der Insel öffentlich zu artikulieren. Und dabei sollte der Status quo beibehalten werden: keine Unabhängigkeitserklärung durch die Regierung Taiwans und keine offiziellen diplomatischen Beziehungen durch grosse, bedeutende Staaten. Es hat keinen Sinn, Chinas KP-Nationalisten unnötig unter Stress zu setzen. 

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • davej 18.09.2020 12:57
    Highlight Highlight "Obwohl Taiwan nie zur 1949 gegründeten Volksrepublik gehört hat"
    Aber Hongkong hat China gehört! Es wurde 1841 im Opiumkrieg von Grossbritannien gestohlen. Dürfen "freie" Medien das nicht erwähnen?
    Japan? Das gleiche Japan, dass im 2.Weltkrieg über 12 Millionen Chinesische Zivilisten getötet hat? Eins der grössten Menschenverbrechen überhaupt.
    Aber ja tun wir einfach so als wär China das einzige Land, dass Regionen Illegal für sich beansprucht. Von den USA und Israel haben wir ja noch nie etwas gehört...
    • B-Arche 18.09.2020 14:20
      Highlight Highlight "But what about ..."

      Grüsse nach Radio Moskau.
    • Magnum 18.09.2020 14:40
      Highlight Highlight @ davej

      Not so fun fact: Die Kommunistische Partei Chinas hat ein Vielfaches an Chinesen getötet wie die Imperiale Armee Japans. Und man kann besagter Armee nicht vorwerfen, sich keine Mühe gegeben zu haben.

      Die KP unter Xi Jinping formt China in ein neues Drittes Reich um: Ein hoch repressiver Einparteienstaat mit riesiger Armee, expansionistischer Aussenpolitik und offener Verachtung für Menschenrechte und Demokratie.

      Die KP Chinas ist ein Krebsgeschwür, das einer weiteren Ausbreitung gehindert werden muss. Je früher, desto weniger blutig wird das gehen.
  • Don Alejandro 18.09.2020 12:08
    Highlight Highlight Die chinakritische Präsidentin Tsai Ing-wen wurde erst kürzlich mit grosser Mehrheit wiedergewählt. Das Votum der Bevölkerung scheint ziemlich klar zu sein. Und wenn man sieht was in HK abgeht, dann kann ich jedem freiheitsliebenden Bürger Taiwans nur zu gut verstehen.
    • Magnum 18.09.2020 15:56
      Highlight Highlight Dazu ist anzumerken: Die Proteste in Hong Kong und Chinas unverhohlene Drohungen haben bei den Wahlen, die Mitte Januar 2020 stattfanden, Tsai Ing-wen zu einer komfortablen Wiederwahl verholfen.

      Die Position der KMT zu China ist demographisch ein Auslaufmodell: Nur noch 10% der Bewohner Taiwans fühlen sich als Chinesen oder als Chinesen und Taiwaner - und unter den Jungen fast niemand mehr.

      Viele junge Taiwaner haben zumindest ein Jahr im Ausland in einem liberalen, demokratischen Staat verbracht, um ihr Englisch zu verbessern. Diese Leute werden sich nie in Chinas Käfig sperren lassen.
  • Hayek1902 18.09.2020 11:39
    Highlight Highlight Atomwaffen in Taiwan stationieren, Problem gelöst.
  • Magnum 18.09.2020 09:31
    Highlight Highlight Der im Artikel erwähnte «vage Modus für eine Zusammenarbeit» aus dem Jahr 1992 ist längst als e-post-Lüge eines KMT-Funktionärs entlarvt. Dieses «agree on one China on both sides of the Strait» ist nicht mehr als eine hohle Propagandaformel.

    Noch schlimmer ist «one state, two systems»: Dieser dargereichte Apfel ist vergiftet, wie sich in Hong Kong dieses Jahr gezeigt hat.

    Liberale, demokratische Rechtsstaaten täten gut daran, den aggressiven Expansionsdrang Pekings in klare Schranken zu verweisen. Die Volksrepublik unter dem neuen Mao Xi liegt aktuell mit fast allen Nachbarn im Streit.
  • Marco7 18.09.2020 08:46
    Highlight Highlight China kann man, wenn man denn will, m.E. ganz schnell mal unter Druck setzen.
    Handelsbeziehungen sind immer ein gutes Druckmittel. Abzug von wichtigen Industrien aus Chine wäre ein Dampfhammer. Also, eigentlich müsste MAN nur wollen...
  • dechloisu 18.09.2020 08:17
    Highlight Highlight Langsam sollten doch alle Staaten erkennen dass in KP China eine gewisse Nazi Strategie fährt.
    Vielleicht nicht in dieser Geschwindigkeit wie damals aber klare züge sind erkennbar.
    Wer nicht passt kommt ins Lager
    Aggression gegen Nachbarstaaten.

    Fragt sich nur zu welcher Uhrzeit zurück geschossen wird.

    Und ich denke dabei nicht nur an Taiwan auch an eine Mongolei, Nepal etc.
  • Smeyers 18.09.2020 07:58
    Highlight Highlight Aber auch hier, die EU und die Schweiz beziehen nicht klar Position. Ihr gutes Verhältnis zu Jona ist Ihnen zu wichtig, gleich wie beim Iran. Wenn es ums Geld geht, werden auch offensichtlich Diktaturen hofiert die eklatante Menschenrechtsverletzungen gegen die eigene Bevölkerung verüben.
  • Kenshiro 18.09.2020 07:53
    Highlight Highlight "Es hat keinen Sinn, Chinas KP-Nationalisten unnötig unter Stress zu setzen"

    Während China aggressiv auftritt, glaubt der Westen immer noch das man mit ruhige Töne, anstand und ein vorgegaugelter Respekt bei denen etwas erreichen kann.

    Das Südchinesiche Meer gehört nicht den Chinesen, Taiwan gehört nicht den Chinesen Hong Kong gehört nicht den Chinesen die Senkaku Insel gehören nicht den Chinesen. Ein internationaler Zusammenschluss, gegen diese Aggressivität, und China wird sich wie ein Lämmchen verhalten. China soll und darf international ein Platz kriegen, aber sicher nicht so!

  • 9pandas 18.09.2020 07:37
    Highlight Highlight Ach jetzt macht mal keinen Seich. Meine Mutter kommt von Taiwan, meine Frau von Mainland China. Das sind dieselben Leute mit denselben Vorstellungen. Die meisten Familien in Taiwan, wie auch meine mütterlicherseits, haben viele Familienmitglieder die in China Mainland wohnen und arbeiten. Hört endlich auf damit zu versuchen die Leute zu entzweien. Danke! Xie Xie!
    • Samurai Frog 18.09.2020 09:40
      Highlight Highlight Niemand redet von der Bevölkerung.
      Die meisten von beiden Seiten wollen nur in Frieden leben und interessieren sich nicht für Politik und Machtgelüste von Xi.
      Es geht nur um die CCP Regierung.
      謝謝 Danke
    • Magnum 18.09.2020 09:42
      Highlight Highlight Das entzweiende Element ist in diesem Fall die KP Chinas und ihre Repression. In Taiwan hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten eine diverse, freie Gesellschaft entwickelt (war über 25 Mal dort, beruflich mit Ferien angehängt). In China wurde das Rad in den vergangenen acht Jahren unter dem neuen Mao Xi resolut zurückgedreht. Die feindselige Rhetorik Pekings entzweit die Menschen, nicht eine zaghafte Unterstützung eines demokratischen Gemeinwesens gegen eine hochgerüstete Einparteiendiktatur, die zunehmend expansionistisch auftritt.

      Peking versteht nur Klartext.
      Es ist Zeit für Klartext.
  • strellci 18.09.2020 07:05
    Highlight Highlight China will das werden was Japan im 20ten Jahrhundert war. Der Unterdrücker der Region leider. Hoffe die Staaten geben nicht kleinlaut.
  • EnnoConda 18.09.2020 06:35
    Highlight Highlight Die KP muss dringend weg und Freiheit für Tibet!
    • Samurai Frog 18.09.2020 09:43
      Highlight Highlight nicht nur Tibet, sondern auch alle anderen Unterdrückten wie Ostturkestan, (innere)Mongolei, Hong Kong, Taiwan und viele andere.
  • J-ME 18.09.2020 06:30
    Highlight Highlight Wie kaputt ist die Welt aktuell, geht da noch mehr??
    • TrustIssues 18.09.2020 09:55
      Highlight Highlight Ja.
  • Heinzbond 18.09.2020 05:13
    Highlight Highlight Trump als verbündeten? Die Kurden könnten ja von ihren Erfahrungen sprechen, die zahllosen Verträge und Abmachungen die das orangen Frettchen mit dem Clown drunter in seinen vier Jahren als sogenannter Präsident gebrochen, aufgekündigt oder gar ignoriert hat lassen mich fürchten um Taiwan. Und um den Rest der Welt...
  • Alju 18.09.2020 03:04
    Highlight Highlight Dieser Artikel liest sich wie ein Kommentar von Löpfe: Etwas weit hergeholt, aber etwas „disziplinierter“. 😉

    Ich glaube nicht an einen Krieg. Es steht zu viel aufs Spiel. China wird weiter schleichend Druck ausüben und militärisch defensiv bleiben um mögliche Sanktionen zu vermeiden.

    Der interne Druck auf Xi Jinping wird allerdings immer grösser. Zumindest ist dies mein Empfinden.

  • Donald 18.09.2020 01:59
    Highlight Highlight Die US-Administration funktioniert auch mit bzw. trotz Trump weiterhin. Die Behörden, welche die "Weltpolizei" sicherstellen arbeiten durch Trump nicht weniger oder schlechter. Evtl. wird durch Trump der Job etwas anspruchsvoller, das mag sein.
    • Bildung & Aufklärung 18.09.2020 02:13
      Highlight Highlight Donald, bist dus?

      Stimmt schon, aber der Job wird durch Dump einiges mehr erschwert, als nur "etwas anspruchsvoller".

      Er und seine Entourage haben exrem viele Stellen ausgetauscht und miserabel besetzt und wieder ausgetauscht. Da können auch ganze Behörden wanken. Und dass er oft total willkürlich und unberechenbar ist, hat er auch bewiesen.

      Aber das "Weltpolizei"-Getue ist sowieso immer mehr geächtet und man hofft, dass die EU (jaja, Hegemonie seitens US und so) selbst möglichst unabhängig für sich einstehen lernt. Die EU/Europa ist relativ klein, aber in vielem Weltspitze.
  • Octavius 18.09.2020 00:54
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, nur auf Europäische Konsumgüter zu setzen. Bei den Drogen heisst es auch,an jedem Gramm das man kauft,klebt Blut . Langsam aber sicher,kann man das bei China Produkte auch sagen. China kann man momentan nur Wirtschaftlich in die Schranken weisen. 1.4 Mia. zu ernähren,wird immer schwieriger.
  • plenu_the_proton 18.09.2020 00:36
    Highlight Highlight Taiwan hat seine „Unabhängigkeit zu China“ geschickt genutzt weltführend in der Produktion von Halbleitern zu werden (siehe TSMC). Eine Annexion riskiert den Zugang zu Europäischen und US Technologien (immer noch ein wichtiges Puzzleteil, siehe zB. ASML mit ihren UV-Litho Maschinen) somit würde auch China nicht mehr von der Produktion in Taiwan profitiere (und ein richtiges Problem für den Westen entstehen, weil alle bei TSMC produzieren (apple, nvidia,, amd und sogar teilweise intel) Die jetzige Situation ziehlt jedoch deutlich auf Konfrontation
  • Antiypanikmacher 18.09.2020 00:34
    Highlight Highlight Ich denke mit Taiwan könnte man der Hongkong am besten helfen. Einerseits eine moderate Unterstützung von Taiwan, verbunden mit der Drohung einer politischen Anerkennung von Taiwan sollten die Volksrechte in Hongkong nicht wieder hergestellt werden.
    Ich denke wenn China keine Grenzen aufgezeigt werden, wird ein Krieg unvermeidlich.
    Auch sollte Rechtsgleichheit hergestellt werden. So sollten chinesische Firmen nur Firmen im Ausland kaufen dürfen, wenn dies auch umgekehrt im gleichen Stiel geht.
    Produkte nur dann exportiert werden, wenn sie nicht mehr subventioniert werden wie die importierten.
  • Posersalami 18.09.2020 00:28
    Highlight Highlight Es ist halt manchmal nicht so klar, ob China nicht doch Recht hat.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Senkaku-Inseln

    Das heisst jetzt nicht, das ich alles gut finde was China tut. Aber legitime Ansprüche haben sie halt hie und da schon..
    • Magnum 18.09.2020 09:47
      Highlight Highlight Aber sicher nicht die Nine-Dot-Line, mit der sich China das gesamte Südostasiatische Meer einverleiben will. Hier hat das UNCLOS-Schiedsgericht in einem wegweisenden Urteil 2016 lupenrein gegen China und für die Philippinen entschieden. Dass Duterte auf eine Umsetzung dieses Urteilsspruchs verzichtet, ist dann wieder ein anderes Thema.

      Auch im Fall Taiwans (das übrigens nicht einfach eine Kolonie von Japan war, sondern mindestens ab 1925 vollberechtigter Teil Japans) ist der Fall keineswegs klar - und ja, auch Taiwan erhebt Anspruch auf die Senkaku-Inseln.
    • Peter Vogel 18.09.2020 10:24
      Highlight Highlight Es geht um die Art und Weise. Ansprüche haben darf man.
    • Antiypanikmacher 18.09.2020 11:37
      Highlight Highlight Das denke ich auch, aber wenn mit Drohungen etwas durchgesetzt werden soll, ohne Rücksicht auf betroffene ist dies egal von wem, meist nicht legitim.
      Im konkreten Fall hat Taiwan noch nie zur VR China gehört. Vor der Besetzung durch Japan gehörte es zum Kaiserreich China. Ist die VR der legitime Nachfolger? Wenn ein Staat seine Minderheiten so unterdrückt wie China, soll man einem solchen Staat wirklich eine weitere Minderheit übergeben?
  • P4nd4k1n9 18.09.2020 00:07
    Highlight Highlight Wenn man die Geschichte China vs. Taiwan anschaut, dann gab es diese erneute Drohungen und erneute Annäherungen ständig.
    Hinter den Kulissen sind die beiden Staaten jedoch abhängig voneinander. Taiwan betreibt viele Fabriken in China und schafft Arbeitsstellen. Im Gegenzug strömen tausende chinesische Touristen die Insel.

    Apropos: Taiwan ist ein tolles Land!
    • Bildung & Aufklärung 18.09.2020 00:18
      Highlight Highlight China ist abhängig von Taiwan? Könnte also - kaum - ohne?

      Sie profitieren (oder auch im Gegenteil, wenn man Taiwan ist) voneinander, aber abhängig ist CHN mit Sicherheit nicht.

      China ist soweit autark? Wer weiss mehr?
      Z.B. bestimmte Chips/Computing-Teile brauchen sie noch aus den US, lol. Gerade kürzlich ein Thema.

      Oder kraaanke irre Massen an Schweine-Kadaver, die erzeugt dann Deutschland auf lebensverachtenste grausamste Weise zu irren Millionen-Zahlen... (Schweinepest, deswegen jetzt Exportstopp und grosses "Ohooo, schlimm" mal wieder wenns in die breite Diskussion kommt)
    • Rantaplan 18.09.2020 01:49
      Highlight Highlight Apropos....Chinesische Touristen gibt es hier in Taiwan schon lange nicht mehr. Die chin. Regierung lässt nämlich keine Touristen mehr nach Taiwan reisen. Und das ist für Taiwan auch gut so. In den vergangenen Jahren waren es daher mehrheitlich Touristen aus den Philippinen, Vietnam und Korea.

      Seit Trumps Strafzöllen gegenüber China haben zudem viele TW Firmen mit Fabriken in China diese entweder nach TW zurückgeholt oder sind nach Vietnam abgewandert.
      Die Abhängigkeit ist bei weitem nicht mehr so gross wie noch vor 5 Jahren.
    • dg753 18.09.2020 04:46
      Highlight Highlight Da findet grade ein Wandel statt. Viele Firmen ziehen ihre Produktion nach Südostasien um und der grösste Chip-Hersteller "TSMC", der z.B. auch für Huawei ein wichtiger Lieferant ist, hat die komplexere Halbleiterproduktion wohlweislich nie nach China verlegt. Seit 2016, als Tsai Ing-Wen Präsidentin wurde und die DPP auch im Parlament die Macht übernommen hat, kamen kaum noch chinesische Touristen nach Taiwan. Dies war natürlich ein Druckmittel der KPC. In Taiwan hat man diesen Boykott aber mehrheitlich mit Erleichterung aufgenommen und er konnte die Wiederwahl Tsais nicht verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bildung & Aufklärung 17.09.2020 23:46
    Highlight Highlight Guter Artikel mit vielen Infos. Zeit liefert. Danke an alle Verantwortlichen!

    (Seien wir uns bewusst, für so einen Artikel brauchts sehr viel Arbeit, früher (noch nicht lange her) hätte es geheissen: "Ihr wollt so einen fundierten informativen Artikel ? Gerne, hier ist die Zeitung dafür, die ihr kaufen könnt. Wer nicht bezahlt, liest nicht, kriegt die Bildung nicht, simpel und logisch.")

    Heute kriegen wir sowas gratis (okay, teilweise wird mit Daten/Werbebelastung bezahlt, trotzdem kein Vergleich!) frei Haus, zu jeder Zeit. Und es scheint nicht so, als wären die Leute gebildeter... :-(
  • Cpt. Jeppesen 17.09.2020 23:44
    Highlight Highlight Was mich etwas wundert, in dem Artikel kommt der Friedensvertrag von San Francisco nicht vor.
    Dieser Vertrag von 1952 war der formelle Abschluss des 2ten Weltkriegs im Pazifik und regelte den Status der vormals Japanischen Kolonien. Dabei wurde Taiwan wieder der Republik China zugesprochen, zu der es bis 1937 gehörte.
    Allerdings war die Republik China 1952 in einem Bürgerkrieg, den die Kommunisten gegen die Republikanischen Kräfte gewannen. Letztere benutzten Taiwan als Reduit.
    Die USA hatten sich im Friedensvertrag verpflichtet Taiwan militärisch zu schützen (um im Pazifik zu dominieren).
    • Posersalami 18.09.2020 00:29
      Highlight Highlight Vorsichtshalber hat man in China gar nicht gefragt. Retrospektiv halt schon nicht die beste Idee.
    • Fan Hans 18.09.2020 05:25
      Highlight Highlight Dies stimmt so nicht ganz.
      Der Friedensvertrag von San Francisco ist eigentlich der Friedensvertrag mit Japan (engl. Treaty of Peace with Japan) und regelt unter anderem den Verzicht Japans auf Korea, Sachalin, die Kurilen und ein paar andere Inseln, aber auch auf Taiwan. Es wird allerdings nichts über das weitere Schicksal dieser Gebiete gesagt und Taiwans rechtlicher Status ist bis heute leider nicht geklärt. Die VR China hat den Vertrag nicht unterzeichnet und ihn als illegal und ungültig bezeichnet. Also nichts von Taiwan wurde China zugesprochen. (weder der VR noch der Republik China)
    • Fan Hans 18.09.2020 05:26
      Highlight Highlight Der Bürgerkrieg in China endete bereits 1949 mit der Flucht der Kuomintang unter Chiang Kai-Shek nach Taiwan (damals noch Formosa) wo er die Republik China etablierte.
      Wie im Artikel erwähnt war Taiwan bis zum Ende des zweiten Weltkriegs, wie auch Korea, eine Kolonie Japans, gehörte also nicht bis 1937 zur Republik China.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WindJoe 17.09.2020 23:40
    Highlight Highlight Tja so lange Europa nicht mit einer Stimme spricht, ist jedes Land in Europa zu klein, sich mit China anzulegen.
    Aber stimmt ihr erstmal darüber ab, ob ihr EU-Bürger ins Land lassen wollt...
    • Marco7 18.09.2020 08:49
      Highlight Highlight wir wollen nur selber kontrollieren, wer ins Land kommt. Jede halbwegs intelligente Landesregierung bestimmt die Migrationspolitik selber und lässt sich diese nicht von Kanzlerinnen/Kaiserinnen, etc. aufdrücken...
    • WindJoe 18.09.2020 12:29
      Highlight Highlight Ja genau so macht ihr das. Und dann aber die EU und Deutschland permanent auffordern etwas gegen die Bösen Großen zu unternehmen. Selbst ist man ja aber neutral... und viel zu klein.

      Fein raus die Schweiz, was?

      Nur so einfach läufts halt nicht, entweder wir stehen zusammen oder eben halt nicht. Die Schweiz steht für mich nicht zu Europa, sondern nur für sich.
  • Caturix⸮ 17.09.2020 23:33
    Highlight Highlight Wenn der Westen so weiter macht, gehört er auch bald zu China.
    • maylander 18.09.2020 08:52
      Highlight Highlight Ganz China auf dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stand von Taiwan, Hongkong oder Singapur ist vielleicht auch nicht die Traumvorstellung westlicher Strategen.
  • Neruda 17.09.2020 23:29
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz etwas auf ihre Demokratie hielte und Stolz hätte, würde sie den demokratischen Brüdern und Schwestern in Taiwan zur Seite stehen! Aber was sag ich da, wir haben keinen Stolz und kuschen für ein paar Millionen gerne.
  • Liserl 17.09.2020 23:27
    Highlight Highlight Die Chinesen beobachten und lernen sehr gut von den Nato Ländern und wie die sich immer mehr Länder im Osten einvernahmen, obwohl sie ( der Westen) das Gegenteil versprachen, ich nehme nicht an, dass Peking so ein Spielball wie Putin/Moskau ist, an China werden sich die New Yorker Heuschrecken die Zähne ausbeissen, wenn sie nicht schon vorher den Bankrott zugeben!
    • 97ProzentVonCH68000 18.09.2020 16:03
      Highlight Highlight Troll?
      Kein Land wurde „einvernommen.“
      Wenn jemand irgendwo dabei sein WILL, um sich vor dem menschenverachtenden Russland zu schützen, ist das deren gutes Recht.
  • K1aerer 17.09.2020 22:55
    Highlight Highlight Dennoch sollte man es jetzt tun, bevor China militärisch überlegen wird. Vorallem Republik China als Ersatz zu Volksrepublik China könnte das Land gut gebrauchen.
  • Träumer 17.09.2020 22:53
    Highlight Highlight Es ist höchste Zeit, die KPDCh unter Druck zu setzen und sich endlich mit dem demokratischen Staat Taiwan zu solidarisieren.

    Chinas Einfluss wächst jeden Tag weiter und es wird immer schwieriger werden, China in seine Schranken zu verweisen, um unsere Freiheit und Demokratie zu schützen.
    Benutzer Bild
  • Kant 17.09.2020 22:50
    Highlight Highlight Eine wichtige Frage wurde leider nicht beantwortet: was haben die USA davon, Taiwan zu beschützen? Es ist ja nicht so, dass es dort Öl hat.
    • dmark 17.09.2020 23:00
      Highlight Highlight Naja, sagen wir es mal so... Taiwan ermöglicht es den USA direkt ins Schlafzimmer von Xi zu schauen.
    • Kant 17.09.2020 23:26
      Highlight Highlight Das war sicher mal so, aber heute? Da bin ich mir nicht so sicher.
    • Äduu 17.09.2020 23:42
      Highlight Highlight Und genau deshalb ist dieser Artikel zu undifferenziert. Er beschreibt die chinesische Regierung - wohl zurecht - als Aggressor und vergisst dabei, dass die USA dieses Verhalten verursachen. Denn vergessen wir nicht, es sind die USA, die zig Militärbasen in dieser Region unterhalten und auch in Taiwan massiv aufrüsten. Bspw. Mit den 66 F-16 Kampfflugzeugen die im Artikel beschrieben werden.
      Alles in allem ein sehr einseitiger Artikel. Schade.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kuma12 17.09.2020 22:43
    Highlight Highlight Sehr interessant wäre es, die Meinung Putins zu erfahren..

    Könnte sein, dass er China unterstützt, aus Eigeninteresse versteht sich, wegen der Krim etc....
    • Toerpe Zwerg 18.09.2020 08:18
      Highlight Highlight Putin ist auch nur der nützliche Idiot Chinas und fürchtet um seinen fernen Osten.
  • N. Y. P. 17.09.2020 22:43
    Highlight Highlight Die KP hält eine Million Menschen in Lagern gefangen.

    Sie wurden zwar noch nicht der Vernichtung zugeführt. Aber ein Leben kann man das nicht nennen, wie diese Menschen dahinvegetieren. Frauen werden zwangssterilisiert.

    Die KP darf man getrost mit denjenigen vergleichen, die vor 80 Jahren Europa ins Chaos stürzten.
  • dmark 17.09.2020 22:33
    Highlight Highlight "Es hat keinen Sinn, Chinas KP-Nationalisten unnötig unter Stress zu setzen."

    Vielleicht sollte man dies aber doch machen. Und zwar durch so viele Länder, wie nur möglich, um eine Solidarität mit Taiwan zu zeigen.
    China kann es sich nicht leisten, es sich mit allen Industriestaaten zu verscherzen - wichtig wäre es auch die sog. "Ölstaaten" mit ein zu beziehen.
    • Bildung & Aufklärung 17.09.2020 23:54
      Highlight Highlight Artikel ganz gelesen? ;-)

      Ich bin ja grundsätzlich total bei dir, finde auch, dass man längst, längst für Gerechtigkeit und Demokratie mal hätte einstehen müssen, nur wird das keine der grossen Kräfte tun, weil ihr Eigennutz immer ganz zuvorderst steht und man leider auf keinen möglichen Cent verzichten will.

      Angesichts dessen ist es nunmal so, dass Druck- und Stressversuche nur Gegendruck seitens China auslösen und sie Taiwan dann gerade 'z' Leid' komplett unterjochen werden.

      Der Status Quo ist wohl, so beschämend und traurig dieses tiefe Niveau ist, etwas, was immerhin kein Verlust ist.
    • ursus3000 18.09.2020 08:27
      Highlight Highlight Meinst Du die Musterdemokratien am Golf ? Soll sich China dem Saudiarabischen Vorbild nacheifern ? Fändest Du das gut ?
    • MarGo 18.09.2020 08:52
      Highlight Highlight @B&A
      Kein Verlust für wen?
      Für unser wohlig warm gebettetes westliches Ideal?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 17.09.2020 22:22
    Highlight Highlight So wie ich es schon hier auf Watson geschrieben habe: wenn China ungehindert mit HongKong machen kann was es will, wird Taiwan auch daran glauben müssen. Was viele hier nicht wahrhaben wollen. Und genau das wird jetzt in den nächsten Jahren passieren, ev. früher, da der Westen praktischerweise mit Corona beschäftigt ist. Aber unsere westlichen Versager-Politiker inkl. der Schweiz haben nur kurzfristig das schnöde Geld im Blick, denn das ist entscheiden für die Wiederwahl. Stoppt das Schreckensregime China. Westen steh auf, denn China wird mit Tawian nicht zufrieden sein!
    • kuma12 18.09.2020 09:12
      Highlight Highlight Hong Kong ist lediglich ein Beweis dafuer, dass ein politisch unabhaengiger Staat wirtschaftlich gesehen, etwas erreichen kann. Die Hegemonieansprueche Chinas an Hong Kong sind leider vollkmmen legitim...
      Gruss nach London.....
  • Amöbe 17.09.2020 22:21
    Highlight Highlight Wann hat eine Appeasement Politik jemals etwas genutzt mit Ländern, die sich aggressiv gegenüber den Nachbarn verhalten? Ein geschlossenes Auftreten des Westens würde China sofort zur Raison bringen. Die EU, die USA und Partnerländer könnten da viel mehr bewirken.
    • Toerpe Zwerg 18.09.2020 08:19
      Highlight Highlight Sehr richtig. Je früher man die unvermeidliche Konfrontation austrägt, desto eher kann man friedliche Lösungen finden.
  • giguu 17.09.2020 22:12
    Highlight Highlight 90 Millionen KP Kader 😲. Dieses Land ist einfach zu gross!
    • Kant 18.09.2020 10:04
      Highlight Highlight Naja, was ein "KP Kader" ist, wurde da nicht definiert. Da wird wohl so ziemlich alles darunter gezählt, auch die Kommitees von Dörfern. Insofern sind dann die "Kader" auch nicht wirklich relevant.

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