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Bellinzona steht wieder sechs Tage Kopf für den «Rabadan»



Festzelte, Baumschmuck und riesige Tribünen: Die Tessiner Kantonshauptstadt hat sich auf die grösste Sause des Jahres vorbereitet. Die sechstägige Fasnacht, welche am Donnerstag beginnt, steht dieses Jahr musikalisch ganz im Zeichen der 90er-Jahre.

In den Festzelten rund um die Altstadt in Bellinzona sollen Rednex und Eiffel 65 dem Publikum einheizen. Wie bereits bei den vergangenen Editionen, kommt das öffentliche Leben im Altstadtkern weitgehend zum Erliegen. Die zentralen Plätze sind geschmückt oder mit Zelten überbaut - Bushaltestellen wurden vorübergehend verlegt, und Parkbänke und Briefkästen wurden vor den feierwütigen Besuchern in Sicherheit gebracht.

Das Highlight am Sonntag

Eintritt zur Karnevalsstadt bekommen zumindest am Abend nur das zahlende Publikum oder die Anwohner. Der Fasnachtsreigen beginnt am Donnerstagabend mit der Schlüsselübergabe an den «König Rabadan» - diesen Anlass überträgt das Tessiner Privatfernsehen TeleTicino sogar live.

Am Sonntag folgt dann der grosse Umzug, für den sich nicht weniger als 56 Umzugswagen und Guggen angekündigt haben.

Wem der sechstägige Ausnahmezustand noch nicht genug ist, dem verspricht der Stadtpräsident Bellinzonas, Mario Branda, für das nächste Jahr noch mehr. Dank der Gemeindefusion wird das neue Gross-Bellinzona 13 Gemeinden zählen. So sei eine vierwöchige Fasnacht problemlos möglich, scherzte Branda in einem Grusswort für die diesjährige Ausgabe.

Rummel nach Sonnenuntergang

Das Wort «Rabadan» entstamme dem Mailänder Dialekt und bedeute so viel wie «Rummel», «Getöse» oder «Verwirrung», sagte eine Mitarbeiterin des Tessiner Zentrums für Dialektforschung und Ethnografie auf Anfrage.

Die Veranstalter weisen auf ihrer Homepage aber noch auf eine andere Herkunftsgeschichte hin: Zur Zeit der Kreuzzüge hätten Ritter aus dem Piemont, die Muslime bei der Fastenzeit Ramadan beobachtet: Sie entlehnten das Wort, um damit anschliessend nicht mehr das Gebet und das Fasten zu beschreiben, sondern nur noch die ausgelassene Feier nach Sonnenuntergang. (sda)

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