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Kuba - USA: Obama und Castro sprechen über Handelserleichterungen



Kubas Staatschef Raúl Castro und US-Präsident Barack Obama haben in einem Telefonat über eine weitere Annäherung zwischen ihren beiden Ländern gesprochen. Castro hat dabei erneut gefordert, dass die USA ihre Sanktionen gegen sein Land weiter lockern.

Eine Annäherung würde beiden Ländern zugutekommen, sagte Castro nach Angaben der kommunistischen Führung in Havanna. Das Präsidialamt in Washington erklärte, Obama und Castro hätten über Wege für eine weitere Annäherung gesprochen. Dabei sei es um Schritte gegangen, die beide Seiten gemeinsam oder einzeln machen könnten.

Auch der bevorstehende Besuch von Papst Franziskus in beiden Ländern und seine Rolle als Vermittler der Annäherung sei ein Thema gewesen. Es war das dritte Telefonat der Staatschefs seit Ende vergangenen Jahres und das erste seit ihrem historischen Treffen in Panama im April.

Kurz vor dem Telefont hatten die USA ihre 53 Jahre alten Wirtschaftssanktionen gelockert. Demnach dürfen künftig US-Unternehmen Ableger in Kuba betreiben. Zudem können Bank- und Internet-Geschäfte ausgeweitet und Reisen nach Kuba erleichtert werden.

Obama und Castro hatten die Annäherung zwischen den Gegnern aus Zeiten des Kalten Krieges im Dezember eingeleitet. Eine Aufhebung des Wirtschaftsembargos in naher Zukunft gilt aber auch wegen des Widerstands der Republikaner im US-Kongress als sehr unwahrscheinlich. (sda/reu/afp)

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