Kunst
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Künstler wurde 81 Jahre alt

Schweizer Che-Guevara-Fotograf René Burri gestorben



Der Fotograf René Burri ist tot. Der Zürcher, dessen Porträts von Che Guevara Weltruhm erlangten, starb im Alter von 81 Jahren zu Hause in Zürich.

Burris langjähriger Freund, der Berner Fotograf Michael von Graffenried, bestätigte der Nachrichtenagentur sda Burris Tod. René Burri sei schon seit längerer Zeit krank gewesen und zu Hause in Zürich gestorben. Medienberichten zufolge starb Burri, der vor allem in Paris gelebt hatte, an einer Krebserkrankung.

The Swiss Magnum photographer Rene Burri smokes a cigar, pictured in August 1990 at the Filmfestival Locarno in the Canton of Ticino, Switzerland. (KEYSTONE/DELAY/Str)

Der Schweizer Magnum-Fotograf Rene Burri mit Zigarre, aufgenommen im August 1990 am Filmfestival Locarno, Kanton Tessin, Schweiz. (KEYSTONE/DELAY/Str)

René Burri in der Pose von Che Guevera am Filmfestial Locarno 1990.  Bild: christophe ruckstuhl/DELAY

Der bekannte Fotograf, am 09. April 1933 in Zürich geboren, war Mitglied der Agentur Magnum. Für die Agentur reiste er um die Welt und publizierte seine Reportagen über die grossen politischen Geschehnisse des 20. Jahrhunderts.

Weltbekannt neben seinen Bildern vom kubanischen Revolutionshelden Guevara waren auch seine Porträts von Picasso, Alberto Giacometti oder Le Corbusier. Sein erstes Bild einer prominenten Person schoss er aber schon im Alter von 13 Jahren von Winston Churchill in Zürich.

In seiner Heimatstadt liess er sich später zum Fotografen ausbilden, von 1950 bis 1953 besuchte er die Fachklasse für Fotografie bei Hans Finsler. 1955 reichte er eine Fotoreportage bei der Fotoagentur Magnum ein – und erhielt den Zuschlag.

Vier Jahre später nahm ihn Magnum als Vollmitglied auf. Die Bilder des Zigarren rauchenden Che Guevara entstanden 1963, als er vom damaligen kubanischen Industrieminister in Havanna empfangen wurde.

Sein Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen präsentiert – unter anderem letztes Jahr in einer Ausstellung anlässlich seines 80. Geburtstags im Museum für Gestaltung in Zürich.

Seine Bilder wurden auch mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt der Fotograf 2011 den mit 20'000 Franken dotierten Swiss Press Photo Life Time Achievement Award der Fondation Reinhardt von Graffenried. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wann bekommen wir endlich unsere Anti-Schwerkraft-Autos, verdammt!

Der französische Fotokünstler Renaud Marion lässt klassische Autos schweben.

Ich musste es nachschlagen:

X-34 Landspeeder

So heisst amtlich jenes Schwebe-Ding, mit dem Luke Skywalker auf seinem Heimatplaneten Tatooine herumdüst.

Und nun:

«Air Drive» heisst die Bilder-Serie von Fotograf und Digitalkünstler Renaud Marion.

Ich weiss nicht, ob obengenannter Landspeeder die Inspiration für Marion war. Doch es sieht sehr nach dem Gedankenexperiment aus, «Was wäre, wenn man klassische Automobile mit ‹Star Wars›-mässiger Anti-Schwerkraft-Technologie nachrüsten könnte?»

Eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel