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Russland fliegt erste Luftangriffe auf Ziele in Syrien – offenbar keine IS-Stellungen getroffen

30.09.2015, 09:42
Ersuchte das Parlament um Zustimmung für einen Militäreinsatz in Syrien: Staatschef Wladimir Putin.<br data-editable="remove">
Ersuchte das Parlament um Zustimmung für einen Militäreinsatz in Syrien: Staatschef Wladimir Putin.
Bild: AP/POOL RIA NOVOSTI KREMLIN

Russische Kampfjets haben am Mittwoch erste Angriffe auf Ziele in Syrien geflogen, das berichten US-Medien. Offenbar sollen Stellungen in der Nähe der Stadt Homs beschossen worden sein. Gemäss Angaben eines amerikanischen Journalisten ist das Gebiet rund um die drittgrösste Stadt Syriens allerdings nicht unter der Kontrolle des IS.

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28. September 2015
bild: Insittute for the study of war

Zuvor hatte der russische Föderationsrat nach Angaben von russischen Nachrichtenagenturen einen vom Kreml beantragten Militäreinsatz im Ausland gebilligt. Wie Kreml-Verwaltungschef Sergej Iwanow mitteilte, stimmte die Kammer am Mittwoch einstimmig der Vorlage zu. Ein Einsatzgebiet wurde in der vom Kreml publizierten Verordnung nicht genannt.

Im Vorstoss hatte Präsident Wladimir Putin den Einsatz «eines Kontingents der russischen Streitkräfte ausserhalb des russischen Territoriums» beantragt.

«Konkret geht es um Syrien», sagte Iwanow im Staatsfernsehen. Der syrische Präsident Baschar al-Assad habe Russland um Militärhilfe gebeten, teilte der Vertraute von Kremlchef Putin mit. Moskau werde ausschliesslich die Luftstreitkräfte einsetzen, betonte er.

Russland baut seine Militärpräsenz in Syrien seit geraumer Zeit aus. Die USA werfen der Regierung in Moskau vor, der syrischen Armee mit Kampfflugzeugen, Panzern und anderer Ausrüstung zu helfen. Putin stellte sich zuletzt bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen hinter seinen Verbündeten Assad.

Sogar Russland und die USA sind sich einig: Der IS muss bekämpft werden – 6 Gründe, warum die Terrormiliz trotzdem schwer zu besiegen ist
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Zuletzt hatte Putin das Parlament 2014 um einen militärischen Auslandseinsatz in der Ukraine ersucht. Konkret ging es damals um einen möglichen Einsatz auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim. (wst/sda/reu/dpa)

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