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Bangladesch: Militärsprecher: 20 Geiseln starben in Restaurant in Dhaka

02.07.16, 10:04


Bei der Geiselnahme in der Hauptstadt von Bangladesch sind 20 Geiseln und sechs Geiselnehmer getötet worden. Das teilte ein Militärsprecher am Samstagmittag (Ortszeit) mit.

Zur Nationalität der Opfer machte der Sprecher zunächst keine Angaben. Zuvor hatte Bangladeschs Premierministerin Sheikh Hasina bereits gesagt, dass die Einsatzkräfte «einige Leben nicht retten konnten». 13 Geiseln wurden verletzt gerettet und kamen ins Spital.

Ein Geiselnehmer wurde nach Regierungsangaben festgenommen, sechs von ihnen wurden getötet, als Sicherheitskräfte das Lokal in Dhaka stürmten. Zuvor waren zwei Polizisten bei Schusswechseln mit den Geiselnehmern gestorben.

IS bekennt sich zur Tat

Zu der Gewalttat bekannte sich nach Angaben der US-Terrorbeobachtungsstelle Site die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq meldete zudem, ein IS-Kommando habe das Café angegriffen.

Es seien «mehr als 20 Menschen unterschiedlicher Nationalität getötet worden». Später veröffentlichte Amaq mehrere Fotos, die mehrere in Blutlachen liegende Menschen zeigten. Ob die Bilder tatsächlich aus dem Lokal stammten, konnte zunächst nicht überprüft werden.

Regierungschefin Hasina sprach von einem Terrorakt, nannte jedoch keine Namen von Organisationen: «Wir werden keinen Akt des Terrorismus in Bangladesch tolerieren.» Es sei eine extrem abscheuliche Tat gewesen, sagte sie in einer Fernsehansprache. «Was für Muslime sind diese Leute? Sie haben keine Religion

In der Nacht zum Samstag hatten mindestens acht Bewaffnete das bei Ausländern beliebte Restaurant «Holey Artisan Bakery» in Dhakas Diplomatenviertel angegriffen und sich dort mit Dutzenden Geiseln verschanzt, darunter auch Ausländer. Einige Menschen konnten aus dem Lokal entkommen. Sicherheitskräfte beendeten die Geiselnahme nach mehreren Stunden am Samstag und töteten dabei sechs Angreifer. (sda/dpa/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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