WM 2018
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Beide Teams sind nach der heutigen Partie wohl nicht ganz zufrieden. Bild: AP/AP

Australien stoppt Dänemark – damit wird es in der Gruppe C ganz spannend

Dänemark verpasste den zweiten Sieg bei der WM. Die Dänen kamen gegen Australien nach einer frühen Führung nur zu einem 1:1.

21.06.18, 15:58 21.06.18, 20:04


Der Start in die Partie in Samara gelang den favorisierten Dänen perfekt. Schon nach weniger als sechs Minuten wurde Christian Eriksen nach einer schönen Kombination von Nicolai Jörgensen in Szene gesetzt. Der Starspieler von Tottenham traf mit einem Halbvolley. In der Folge bekundete Dänemark viel mehr Mühe, um sich durch die Defensivreihen der Australier zu spielen, die wie schon beim 1:2 gegen Frankreich überzeugten.

Das 1:0 von Eriksen im Video. Video: streamable

Die Probleme der Dänen im Spielaufbau waren das eine, die Schwierigkeiten in der Abwehr das andere. Beim Gegentreffer in der 38. Minute hatte die Mannschaft von Aage Hareide allerdings auch Pech. Den Handspenalty, der den Australiern nach Intervention der Video-Assistenten zugesprochen wurde, hätte nicht jeder Referee gegeben. Yussuf Poulsen war der dänische Pechvogel, der schon den zweiten Penalty verschuldete, und Mile Jedinak der Profiteur, der im zweiten WM-Spiel zum zweiten Mal vom Elfmeterpunkt traf.

Die vom Niederländer Bert van Marwijk betreuten «Socceroos» kamen zwar etwas glückhaft zum Ausgleich, doch danach waren sie erstaunlicherweise die Mannschaft mit den besseren Torchancen, etwa dank dem Schuss von Aaron Mooy (71.), der nur knapp über das rechte Lattenkreuz von Dänemarks Goalie Kasper Schmeichel flog.

Das 1:1 per Penalty durch Jedinak. Video: streamable

Schmeichel, der sich nach 571 Minuten ohne Gegentor wieder einmal geschlagen geben musste, konnte mit seinen Vorderleuten nicht zufrieden sein. Vor allem die vermeintlich Kreativen beim Europameister von 1992 zeigten wenig Wirkung. 

Tabelle

Bild: srf

Telegramm

Dänemark - Australien 1:1 (1:1)
Samara. - 40'727 Zuschauer. - SR Mateu (ESP).
Tore: 7. Eriksen 1:0. 38. Jedinak (Handspenalty) 1:1.
Dänemark: Schmeichel; Dalsgaard, Kjaer, Christensen, Larsen; Schöne, Eriksen, Delaney; Poulsen (59. Braithwaite), Jörgensen (68. Cornelius), Sisto.
Australien: Ryan; Risdon, Sainsbury, Milligan, Behich; Jedinak, Mooy; Leckie, Rogic (82. Irvine), Kruse (68. Arzani); Nabbout (75. Juric).
Bemerkung: Dänemark ohne Kvist (verletzt).
Verwarnungen: 37. Poulsen (Handspiel/im nächsten Spiel gesperrt). 84. Sisto (Reklamieren). (abu/sda)

Ticker: 21.06.18: Dänemark – Australien

Fussballer im Büro:

Video: watson/Angelina Graf

Die Telegramme aller bisherigen WM-Finals von 1930 bis 2014

Unvergessene WM-Geschichten

01.07.1990: Unglaublich, aber wahr: Dank cleverer Taktik und zwei verwandelten Penaltys darf England vom WM-Titel träumen

09.07.2006: Weil Materazzi Zidanes Schwester beleidigt, kommt es zum berühmtesten Kopfstoss der Fussball-Geschichte

07.06.1970: England-Goalie Gordon Banks wehrt mit der grössten Parade aller Zeiten den Kopfball von Pelé ab

12.07.1998: Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt bis heute ein Rätsel

16.07.1950: Ein Uru bringt das Maracanã zum Schweigen und sorgt dafür, dass Brasilien nie mehr in Weiss spielt

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

20.06.1982: Schiedsrichter Lund-Sörensen gibt bei Spanien gegen Jugoslawien einen Penalty, der keiner ist, und lässt ihn auch noch wiederholen

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

30.06.1998: Mit einem Wundersolo geht Michael Owens Stern auf, der nur allzu schnell wieder verglüht

16.06.1938: Was man hier nicht sieht: Dem Penalty-Schützen riss das Gummiband der Hose, der Goalie lachte sich krumm

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

17.07.1994: «Eine Wunde, die sich niemals schliesst» – Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn

Ampel inspiriert Schiri zu Gelben und Roten Karten – ein Chilene spürt die Folgen zuerst

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

29.06.1958: Aus «Dico» wird «Pelé» und dieser wird dank zwei WM-Finaltoren der Weltstar

22.06.1986: Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

28.06.1994: Der Russe Oleg Salenko erzielt als bisher einziger Spieler in einem WM-Spiel fünf Tore

05.07.1982: Italiens Rossi kehrt nach zweijähriger Sperre zurück und versenkt «unbesiegbare» Brasilianer im Alleingang

17.06.1970: Fehler über Fehler und Beckenbauers an den Körper geklebter Arm sorgen für das Jahrhundertspiel

27.06.1994: Effenberg zeigt seinen berühmten Stinkefinger – leider hat ihn fast niemand gesehen

15.06.1958: Von wegen krummbeinig – Garrincha dribbelt die Sowjets schwindlig und gelangt zu Weltruhm

23.06.1990: Roger Milla gegen René Higuita – der Alte entzaubert den Irren

02.07.1994: Kolumbiens Andrés Escobar wird nach seinem Eigentor gegen die USA mit 12 Schüssen hingerichtet

08.07.1982: Das brutalste WM-Foul aller Zeiten: Toni Schumacher streckt Patrick Battiston nieder

31.05.1934: Goalie Zamora war Kettenraucher, sass im Knast und landet an der WM fast im Rollstuhl

03.07.1974: Ganz Polen gibt der deutschen Feuerwehr die Schuld für die Niederlage in der «Wasserschlacht von Frankfurt»

30.06.2006: Jens Lehmann hext Deutschland gegen Argentinien in den WM-Halbfinal – dank einem unnützen Spickzettel im Stulpen

25.06.1982: Die «Schande von Gijon» – Deutschland und Österreich schliessen einen Nichtangriffspakt

12.06.1998: José Luis Chilavert wird beinahe zum ersten Goalie, der an einer WM ein Tor erzielt

04.07.1954: «Aus, aus, aus, aus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister …»

19.06.1958: Just Fontaine schiesst im Viertelfinal zwei seiner total 13 Tore an einer WM – ein Rekord für die Ewigkeit

06.07.2010: «Ik probeer het maal», denkt sich Giovanni van Bronckhorst im WM-Halbfinal und erzielt aus 37 Metern dieses Traumtor

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madmessie 21.06.2018 15:14
    Highlight Natürlich Penalty. Die Hand hat dort oben nichts zu suchen.
    19 3 Melden
  • legis 21.06.2018 14:49
    Highlight Kein Penalty bei Poulsen! Der zieht die Hand ja weg!!
    6 25 Melden
    • marhu13 21.06.2018 15:14
      Highlight Wenn interessierts wohin er die Hand zieht? Die hat da oben einfach nichts verloren
      31 2 Melden
    • birdiee 21.06.2018 16:33
      Highlight im deutschen TV haben sie das analysiert und es ist halt eben genau so: keiner weiss wirklich genau, was ist und es wäre 50/50 dass es gepfiffen wird oder eben nicht... persönliche auslegung und das machts irgendwie nicht immer fair...
      11 0 Melden
    • legis 21.06.2018 18:16
      Highlight Der Punkt ist für mich die Entfernung von Schussabgabe bis Hand! Wäre das ganze mit Fuss passiert, hätte wohl niemand auf Elfer entschieden ;)
      2 0 Melden
    • legis 21.06.2018 18:16
      Highlight @marhu: Wie springst du denn ganz fest hoch wenn nicht mit Schwung der Arme?
      1 1 Melden

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen