Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Reformierte Kirche verliert an Bedeutung

31.01.17, 11:56


Immer weniger Menschen in der Schweiz bekennen sich zu einem bestimmten Glauben. Heute gibt es schon fast gleich viele Konfessionslose wie Mitglieder der reformierten Kirche, die stark an Bedeutung verloren hat.

Der rasante Wandel der Religionslandschaft hält weiter an, wie am Dienstag publizierte Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. Demnach gab im Rahmen der Volkszählung 2015 fast ein Viertel (23.9 Prozent) der Erwachsenen an, keiner Glaubensgemeinschaft anzugehören. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch 15 Jahre zuvor.

Die Zunahme der Konfessionslosen geht vor allem zu Lasten der Protestanten. Bekannte sich im Jahr 2000 noch ein Drittel der über 15-Jährigen zur evangelisch-reformierten Kirche, so waren es in der BFS-Strukturerhebung 2015 nur noch 24.9 Prozent. Seit 1970 hat sich diese Quote beinahe halbiert.

Römisch-katholische Kirche verschont

Die römisch-katholische Kirche leidet weniger stark unter der Erosion. Zwischen 2000 und 2015 ging ihr Anteil an der Bevölkerung von gut 42 Prozent auf 37.3 Prozent zurück. Dass die Zahl der Katholiken absolut sogar leicht zugenommen hat, führen Fachleute auf vorab die Zuwanderung von Menschen dieses Glaubens zurück.

Der Anteil der Menschen aus islamischen Glaubensgemeinschaften wuchs im beobachteten Zeitraum leicht um 1.5 Prozentpunkte auf 5.1 Prozent. Zu jüdischen Gemeinschaften bekannten sich 2015 unverändert 0.2 Prozent. (sda)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen