Interview
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Geldregen, Geld, Geldsegen, Banker

«Wenn eine Gesellschaft reicher wird, heisst das nicht, dass sie auch glücklicher wird», sagt der Glücksforscher.

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Wir wollen immer mehr davon und doch macht es uns nicht glücklich: Geld. Glücksforscher Mathias Binswanger erklärt im Interview, woran wir scheitern, und verrät sein Rezept für ein glückliches Leben.



Welches ist der grösste Stressfaktor im Leben der Schweizerinnen und Schweizer? Geld. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage, bei der über 1000 Personen in der Schweiz befragt wurden. Uns stresst also das am meisten, das wir – verglichen mit anderen Ländern – im Überfluss besitzen. Warum? Wenn es nicht Wohlstand ist, der uns zufrieden und glücklich macht, was dann? Ein Glücksforscher liefert Antworten.

Herr Binswanger, macht Geld glücklich?
Mathias Binswanger: Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Wenn man fragt, ob Menschen mit allgemein steigenden Einkommen im Durchschnitt zufriedener oder glücklicher werden, dann ist die Antwort: Nein. In diesem Sinne macht Geld nicht glücklich. Wenn man aber ärmere und reichere Haushalte in der Schweiz miteinander vergleicht, sieht man, dass die Menschen in den reicheren Haushalten glücklicher sind.

Was bedeutet das?
Das heisst, wenn ich als Einzelner reicher werde als andere, hat das ein gewisses Glückspotenzial. Wenn aber eine Gesellschaft als Ganzes reicher wird, dann führt das nicht zu mehr Glück. Ich werde dann zwar absolut reicher, aber im Vergleich zu anderen schneide ich nicht besser ab.

Bild

Mathias Binswanger. screenshot: fhnw

zur Person:

Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen und Publizist. Unter anderem forscht er zum Zusammenhang zwischen Glück und Einkommen. Sein Buch «Die Tretmühlen des Glücks» war in der Schweiz ein Bestseller. Im Mai erscheint sein neustes Buch «Der Wachstumszwang: Warum die Volkswirtschaft immer weiterwachsen muss, selbst wenn wir genug haben».

Die Schweiz gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt und doch ist Geld der grösste Stressfaktor der Schweizerinnen und Schweizer. Warum?
Das Gefühl, ob man genug Geld hat oder nicht, ist in erster Linie eine Frage des Charakters. Man kann eine Million Franken besitzen und immer noch das Gefühl haben, es reiche noch nicht. Das heisst, es gibt Menschen, die fühlen sich nie sicher und andere fühlen sich schon mit wenig sicher. Der grosse Stress beim Geld ist, was man damit machen soll oder wie man es richtig investiert. Wir geraten in eine Multioptions-Tretmühle.

Es geht also um Entscheidungsschwierigkeiten?
Genau, wir haben viel zu viel Auswahl, aber keine vernünftigen Kriterien, anhand derer wir entscheiden können. Wir müssen ja nicht nur das Geld richtig anlegen, sondern auch andere Entscheide treffen. Wir brauchen den optimalen Mobilfunkanbieter, das optimale Versicherungsmodell, wir müssen optimal einkaufen, ein optimales Familienleben führen. Zuletzt fehlt uns die Zeit, alles im Leben zu optimieren. Und das stresst uns.

Und die Schweizerinnen und Schweizer wissen also nicht, wie sie ihr Geld optimal verwalten sollen?
Es kommt auf die Einkommenssituation an. Es gibt auf der Welt viele Menschen, für die ist das Nicht-Vorhandensein des Geldes der Stressfaktor. In der Schweiz gibt es aber zunehmend mehr Menschen, die wegen des Geldes gestresst sind, weil sie nicht wissen, wie sie es anlegen sollen. Es gibt hierzulande einen relativ breiten Mittelstand mit relativ viel Vermögen.

«Letztlich geht es um das Wohlbefinden der einzelnen Menschen. Ein hohes Einkommen ist dazu nur eine erste Stufe.»

Stimmt der Grundsatz «Je mehr Wohlstand, desto mehr Zufriedenheit» gar nicht?
Zumindest nicht in hochentwickelten Ländern. Wenn man nach Japan, in die USA, nach Deutschland oder hier in der Schweiz schaut, dann ist es so, dass Menschen im Durchschnitt mit grösserem materiellem Wohlstand nicht zufriedener werden.

Warum?
Nicht einmal in der Ökonomie geht es um ein maximales Einkommen. Letztlich geht es um das Wohlbefinden der einzelnen Menschen. Ein hohes Einkommen ist dazu nur eine erste Stufe. In einem zweiten Schritt muss das Einkommen in Tätigkeiten umgesetzt werden, die tatsächlich glücklich machen. Dafür braucht es andere Faktoren, wie beispielsweise Zeit.

Ohne Zeit macht Geld also nicht glücklich.
Es geht darum, den optimalen Mix zu finden. Es gibt Menschen, die sind unglücklich, weil sie zwar viel Zeit, aber kein Geld haben. Umgekehrt haben andere viel Geld, aber keine Zeit. Wir brauchen ein gewisses Einkommen. Aber wir brauchen auch Zeit, für Dinge, die wir gerne tun. Und dem steht manchmal ein höheres Einkommen im Weg. Das Sozialleben zum Beispiel wird nicht besser mit einem höheren Einkommen. Und das Sozialleben ist ein sehr wichtiger Faktor für das Wohlbefinden von Menschen.

«Als Glücksforscher bin ich dazu verpflichtet, glücklich zu sein. Ich muss schliesslich mit gutem Beispiel vorangehen.»

Was ist denn die Formel für Glück?
Eine Formel gibt es leider nicht. Glücksforscher gehen allerdings davon aus, dass Glück zwei Komponenten hat. Zum einen ist das eine längerfristige Lebenszufriedenheit. Zum anderen das kurzfristige emotionale Wohlbefinden. Das schwankt je nach Tag, je nach Situation. Ein glückliches Leben besteht darin, zufrieden zu sein, viele Glücksmomente erleben zu dürfen und wenig Unglücksmomente. Wenn ich es schaffe, im Alltag viele kleine Glücksmomente zu haben und Unglücksmomente zu vermeiden, ist das ein wesentlicher Schritt für ein glückliches Leben.

Gelingt Ihnen das? Sind Sie glücklich?
Als Glücksforscher bin ich dazu verpflichtet, glücklich zu sein. Ich muss schliesslich mit gutem Beispiel vorangehen.

Und wie machen Sie das?
Es gibt ein paar Grundsätze, nach denen ich lebe. Beispielsweise hat man herausgefunden, dass lange Pendelzeiten einen Unglücksfaktor darstellen. Die Zeit, in der man vom Wohnort an den Arbeitsort unterwegs ist, ist jene Zeit, in der die Menschen während eines Tages am unzufriedensten sind. Ich habe das Pendeln fast völlig eliminiert. Ich wohne unmittelbar neben der Fachhochschule, wo ich unterrichte.

Was noch?
Ich habe vor 20 Jahren aufgehört, Fernsehen zu schauen. Und das ist einer der besten Entscheide, die ich in meinem Leben je getroffen habe. Kurzfristig ist Fernsehen für das Glück sehr verführerisch. Aber längerfristig raubt es einem wahnsinnig viel Zeit und auch Kreativität. Heute ist es nicht mehr nur das Fernsehen, sondern die Zeit, die man im Netz verbringt. Da sollte man sich Grenzen setzen, weil es sonst überhandnimmt. Man verwendet dann zu wenig Zeit für Dinge, die für das Glück viel wichtiger sind.

Der Kapitalismus ist auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet. Was bedeutet es für unsere Zukunft, wenn wir mit dem Wachstum gar nicht glücklicher werden?
In der kapitalistischen Wirtschaft, die immer weiter wachsen muss, steckt ein gewisses Dilemma drin. Auf der einen Seite wird innerhalb dieses Systems ein immer höherer Wohlstand angestrebt. Das war ursprünglich auch einmal positiv. Wenn wir vergleichen, wie wir vor 100 Jahren gelebt haben, dann geht es einer Mehrheit der Menschen heute objektiv besser. Auf der anderen Seite haben wir jetzt ein Niveau erreicht, wo wir feststellen, dass noch mehr materieller Wohlstand nicht mehr glücklicher macht.

«Es muss nicht immer das maximale Wachstum angestrebt werden.»

Worin liegt die Schwierigkeit?
Dass wir mit dem Wachstum nicht mehr aufhören können. Es sind nicht mehr die Menschen, die das System antreiben, sondern das System treibt uns an. Wachstum wird uns nicht als etwas dargestellt, das uns ein besseres Leben ermöglicht, sondern als Zwang. Wir müssen immer weiter wachsen, damit wir nicht hinter anderen Ländern zurückfallen. Wir müssen wachsen, damit wir als Innovationsstandort attraktiv bleiben, damit die Arbeitsplätze hier bleiben et cetera.

Was raten Sie?
Den Wachstumsmechanismus zu mildern. Es muss nicht immer das maximale Wachstum angestrebt werden. Es braucht eben auch Platz für Glück, Gesundheit, Zufriedenheit. Besser wäre ein moderates Wachstum, bei dem auch weniger grosse Risiken eingegangen werden müssen.

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • salamandre 22.03.2019 07:32
    Highlight Highlight so lang no Chole use chöme we me ds Chärtli ine laht...Züri West
  • Schneider Alex 22.03.2019 05:49
    Highlight Highlight Lebensqualität ist mehr als materieller Wohlstand!

    Lebensqualität lässt sich nicht in Geldeinheiten messen. Wer etwas älter ist, kann sich an die Schweiz der 60er Jahre erinnern: mehr Grün, weniger Beton, Verkehr und Konsum, allgemein langsameres Arbeits- und Lebenstempo. Das war möglich in einer Schweiz mit 5,5 Mio Einwohnern. Haben wir unsere Lebensqualität, unser Glück in den letzten 50 Jahren wirklich durchgehend gesteigert?
  • wolge 21.03.2019 21:22
    Highlight Highlight Ich empfehle allen das herausragende Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux zu lesen. Unternehmen, Wirtschaft und Schulen müssen sich neu erfinden. Wir müssen aufhören uns in seelenlosen, technokratisierten Systemen sinnlosen Tätigkeiten zu widmen und uns rein auf den Gewinn und das Einkommen zu konzentrieren. Wir sollten einem Sinn nachstreben der es sich zum Ziel macht der Gesellschaft/Natur zu dienen. Wir sollten die Masken die wir tragen ablegen, wieder ganz Mensch sein dürfen und auf unser Innerstes, auf unsere Mitmenschen und die Natur hören lernen.
  • Schwedenstahl 21.03.2019 19:40
    Highlight Highlight Wer sind denn die Bewahrer dieses Mythos, dass man glücklich zu sein hat? Ich kann mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen, die Evolution hat ganz gewiss nicht vorgesehen, dass wir jemals glücklich sind. Wie könnte man auch, wenn man sich traut, einen Blick auf die Welt zu werfen....
  • 45rpm 21.03.2019 18:44
    Highlight Highlight Lieber reich und unglücklich sein, als arm und unglücklich.
    Letzteres ist wirklich blöd...
  • DieWaage 21.03.2019 17:32
    Highlight Highlight Glaube mal aufgeschnappt zu haben dass "Glücksforscher" über Jahrzehnte bei Versuchspersonen zum Schluss gekommen sind, dass tiefe Beziehungen zu anderen Menschen am glückslichsten machen, bzw. sich damit all die Schwierigkeiten und Tiefs welches das Leben mit sich bringt, lebenswert zu machen.🤗
  • sleeper 21.03.2019 15:56
    Highlight Highlight Ich finde die Darstellung der Glücksforschung in den Medien generell problematisch. Regelmässig werden Listen der "glücklichsten" Ländern aus deren Studien veröffentlicht, ohne dass ausreichend aufgezeigt wird, dass es psychologisch umstritten ist, wie stark die verwendeten Variablen überhaubt mit Glück/Zufriedenheit korrelieren geschweigeden einen kausalen Zusammenhang aufweisen. Je nach dem welchen Psychologoen man fragt, kann das Verfolgen von kurzfristigen Glücksmomenten auch im Wiederspruch zu langfristiger Zufriedenheit stehen. Ich wüsche mir hier eine diversifizierte Berichterstattung.
  • Glücksbringer 21.03.2019 14:25
    Highlight Highlight Beim Geld gibt es auch eine individuelle, aber objektive und absolute Obergrenze, die kein vernünftiger Mensch überschreiten sollte, nämlich wenn zusätzliche Einnahmen oder Besitz die Lebensqualität nicht mehr verbessern können.
    Zucker im richtigen Maß süßt und verbessert den Kaffee. Doch ab einer bestimmten Menge vermag er nicht mehr zu süßen. Genauso verhält es sich mit dem Geld. Zuviel davon bringt nur noch Kopfzerbrechen und zudem Armut über andere.
  • Randalf 21.03.2019 14:15
    Highlight Highlight Sich keine Sorgen machen müssen. Das ist Glück. Dann kann man entspannen und geniessen.
  • DichterLenz 21.03.2019 13:32
    Highlight Highlight *insert deep Kalenderspruch here*
  • Maya Eldorado 21.03.2019 13:03
    Highlight Highlight Weisheit der Indianer:

    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.‘‘

    Hat etwas nicht wahr.
    • durrrr 21.03.2019 13:27
      Highlight Highlight Auch Weisheiten sind irgendwann mal ausgelutscht.
  • Loeffel 21.03.2019 13:02
    Highlight Highlight Habe meine persönliche Balance gefunden. Früher hatte ich Salär >170k und Arbeitspensum ca 60h pro Woche. Heute 120k Salär und 42h pro Woche. Fühlt sich viel besser und nach „mehr“ an als vorher 😊
    • Hierundjetzt 21.03.2019 14:29
      Highlight Highlight Bitte die Adresse für meine Bewerbung posten. Meeeerci.
    • dmark 21.03.2019 16:11
      Highlight Highlight Richtig. Die Balance zu finden ist der Weg.
      Wie oben schon geschrieben steht - was bringt dir die ganze Kohle, wenn du keine Zeit hast, diese auch in Spass umzusetzen? Oder aber du brauchst die Kohle dafür, dass andere für dich Dinge erledigen, welche du eigentlich auch selbst einfach verrichten könntest, wenn du nur entsprechend Zeit dafür hättest?
      D.h. ein Teil deines Einkommens geht quasi dann schon dafür drauf, dass du Einkommen generieren kannst, aber es dich nur unnötig Energie und vor allem Zeit kostet.
    • Loeffel 22.03.2019 12:13
      Highlight Highlight @Göschene: Nein musste ich natürlich nicht. Aber um das geht es ja gerade. Ab einem gewissen Einkommen wirds nicht mehr besser in bezug auf Lebensqualität. Das war meine Erkenntnis nach 6 jahren >170k
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 21.03.2019 12:59
    Highlight Highlight <Das Gefühl, ob man genug Geld hat oder nicht ist in erster Linie eine Frage des Charakters>

    Ach die Armen haben also einfach den falschen Charakter? Für die Frage, ob genug Geld da ist, müssen sich die untersten Einkommensschichten nicht auf‘s Gefühl verlassen, sondern können das messen. Z.B. daran, dass Ende Monat alle Rechnung bezahlt werden können oder dass kaputte wichtige Dinge wie Brillen, Schuhe umgehend repariert oder ersetzt werden können.
  • Hans Jürg 21.03.2019 12:55
    Highlight Highlight Immer wird behauptet, dass Geld und Reichtum nicht glücklich mache.

    Das glaube ich erst, wenn ich es selber mal ausprobieren konnte.

    Also her mit der Kohle!
    • bebby 21.03.2019 13:57
      Highlight Highlight Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.
    • dmark 21.03.2019 16:14
      Highlight Highlight Nicht unbedingt - weil mit dem "mehr an Geld" auch die Sorge darüber wächst es zu verlieren.
  • Hierundjetzt 21.03.2019 12:42
    Highlight Highlight Lieber weinend im Ferrari als auf dem Velo 🤪
  • Hardy18 21.03.2019 12:29
    Highlight Highlight Hmm... jetzt soll ich auf Bauer sucht Frau verzichten... aber das macht mich doch sooo glücklich 😂
  • Todesstern 21.03.2019 12:09
    Highlight Highlight Glücklich sein, beantwortet die Frage schon, sein oder haben. ☯️
  • Peter R. 21.03.2019 12:04
    Highlight Highlight Geld haben ist nicht alles - aber ohne Geld ist alles nichts.
  • Radesch 21.03.2019 11:59
    Highlight Highlight "Geld macht nicht glücklich"

    Aber im Privatjet weint es sich trotzdem schöner, als auf dem Velo :).
    • Hierundjetzt 21.03.2019 12:45
      Highlight Highlight Ok warst schneller 🤫😂😂😂
    • Radesch 21.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Trotzdem mehr hate... Gehe mal in meinen Privatjet weinen :*(.
  • Dominik Treier (1) 21.03.2019 11:33
    Highlight Highlight Viel Geld macht nicht glücklich, zu wenig Geld Geld un ein würdiges Leben zu führen und an dem Arbeiten zu können, woran man glaubt, macht aber unglücklich und krank. Was gilt es daraus zu schliessen, der Mensch muss von seinen Existenzängsten befreit werden, ein erster Schritt dazu wäre ein Grundeinkommen. Und das Geld muss zwingend von da kommen, wo das Glück nicht mehr mit dem Vermögen ansteigt, sondern nur noch der Neid...
  • Glücksbringer 21.03.2019 11:25
    Highlight Highlight Und wie viel brauchst du, damit es reicht?
    Um das zu wissen, hilft dir ein Geheimnis, nämlich das Paradox zwischen eurem Verstand und den Gefühlen.
    Der Verstand kennt, wenn er richtig funktioniert, eigentlich nur die geradlinige Logik, während die Gefühle sich oft entgegen der Logik verhalten. Du hast Angst, dein Geld auszugeben. Geh großzügig damit um und du wirst erleben, dass Geben glücklich macht. Wider Erwarten kann man sagen, je weniger du brauchst, umso mehr
    kannst du genießen. Wer nichts braucht, um zufrieden zu sein, ist mit allem zufrieden.
    Aus:
    Benutzer Bild
  • Jungle Head 21.03.2019 11:23
    Highlight Highlight Das Interview basiert ja auf der Studie, welche BlackRock machen lassen hat.

    Über das Fazit hier (biz weniger Wachstum) wird BlackRock hingegen not amused sein. :-)
    • Hierundjetzt 21.03.2019 12:47
      Highlight Highlight Blackrock, das Rote Kreuz der Finanzwelt. Ok +/-...
    • bebby 21.03.2019 13:59
      Highlight Highlight Blackrock möchte, dass wir ihnen ihr Geld geben, damit wir uns darum keine Sorgem mehr machen müssen (erst danach, wenn Blackrock es verloren hat :-)).
  • deedee 21.03.2019 11:21
    Highlight Highlight Wer sein Glück von materiellen Dingen abhängig macht wird nie richtig glücklich sein.
  • wydy 21.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Mein Ziel war es immer mind. soviel zu verdienen, dass ich in den Coop/Migros einkaufen gehen kann, ohne auf den Preis schauen zu müssen. Natürlich achte ich auf Aktionen oder kaufe nicht die teuersten Artikel. Aber ich will nicht das günstigste Kaufen müssen, oder zusammenrechnen ob ich genug Geld habe. Und ich finde das ist die Grenze wo mehr Geld nicht mehr im gleichen Mass glücklicher macht.
    • Astrogator 21.03.2019 11:24
      Highlight Highlight Weise Worte
  • pamayer 21.03.2019 11:15
    Highlight Highlight Endorphine (Glückshormone) werden laut Neurologie ausgeschüttet bei

    sozialer Anerkennung

    Sport und Bewegung

    Musik

    leckerem Essen

    Schokolade

    Sex

    harten Drogen wie Heroin und Kokain

    wobei die harten Drogen im Vergleich mit den anderen Faktoren ein Vielfaches an Endorphinen ausgeschüttet
    wird.
    Mit lieben Grüssen an die Suchtprävention...
    • bebby 21.03.2019 14:00
      Highlight Highlight Zum Glück sich fast alles kaufen :-) Also macht Geld doch glücklich.
  • El Vals del Obrero 21.03.2019 11:14
    Highlight Highlight Glücklich macht das Geld als Selbstzweck nicht. Aber es eröffnet Möglichkeiten, die man ohne das Geld nicht hätte und die vielleicht glücklich machen können, wie z.B. Ausbildungen, Tätigkeiten verrichten, die man sinnvoll findet, aber nicht bezahlt werden usw.

    Wenn man genug Geld hat, ist es einfach zu sagen, dass dieses nicht wichtig sei.
  • Mynamesjeff 21.03.2019 11:13
    Highlight Highlight Geld macht nicht glücklich - Man muss sich schon zuerst Bier damit kaufen
  • reamiado 21.03.2019 11:09
    Highlight Highlight Er hat ein paar interessante Punkte, aber beim Wachstumszwang weiss ich nicht, ob das wirklich so unumgänglich sein wird..
  • LAZIO1900 21.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Gesund zu sein und die Liebe sind das einzige wahre Glück, und ein Derbysieg deiner Lieblingsmannschaft...
  • poks 21.03.2019 11:08
    Highlight Highlight Gewagte Frage: Wer sagt, dass wir glücklich sein müssen? Das all unsere Bedürfnisse immer voll befriedigt sein müssen?
    Glücklich sein ist erst mal einfach eine romatische Vorstellung, zu der uns unsere Natur zwingt. Aber das hat gigantische Folgen. Die ganze Welt ist zu einer Maschinerie verkommen, uns Menschen zu befriedigen. Sie dient nur noch dazu.
    Wir können das gerne machen, aber dann müssen wir auch weniger Menschen werden, was wiederum sehr unmenschlich wäre (Kinder sind in einem Leben sehr wichtig usw.)

    Es ist eigentlich nicht gut, wenn es allen gut geht. Wie sollen wir damit umgehen?
  • The Real Deadpool 21.03.2019 11:05
    Highlight Highlight Geld macht nicht glücklich - aber es hilft.
  • Matti_St 21.03.2019 11:04
    Highlight Highlight Es müsste die Grenze, ab wann mehr Geld nicht glücklicher macht berechnet werden. Denn darunter nimmt der Stressfaktor automatisch zu und ist nicht keine Empfindungen mehr.
  • Nasenbohren für Fortgeschrittene 21.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Glück ist die pure Bescheidenheit am Leben zu sein.

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