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Moderatorin Ellen Degeneres, links, kocht am 25. Maerz 2004, zusammen mit Starkoch Jamie Oliver waehrend der Aufzeichnung fuer

Do it like Jamie: Ellen DeGeneres versucht's mal mit Gemüseschütteln. 2004 mit Jamie Oliver in der «Ellen DeGeneres Show». Bild: AP WARNER BROS.

Der Ellen-DeGeneres-Skandal: Wenn die Chefin wegschaut, geschieht Böses

Da kann die Fassade noch so gut, divers und nett sein, dahinter ist auch ein «Ort des Glücks» wie die «Ellen DeGeneres Show» rassistisch und sexistisch. Für die Marke Ellen ist das fatal.



Ellen DeGeneres ist 62 Jahre alt, besitzt laut «Forbes» ein Vermögen von geschätzten 330 Millionen Dollar und hat allein letztes Jahr 84 Millionen Dollar verdient. Sie ist damit eine der reichsten Self-Made-Unternehmerinnen Amerikas.

Sie und ihre Gattin Portia de Rossi leisten sich ein kostspieliges und reichlich unstetes Hobby: Sie ziehen gerne um. Seit sie zusammen sind, haben sie laut «Architectural Digest» gut 20 Wohnsitze ge- und wieder verkauft, Letzteres mit beträchtlichen Gewinnen. Sie kauften schon von Brad Pitt und verkauften an Will Ferell und Heath Ledger. Ihre derzeitige Residenz erwarben sie für 45 Millionen Dollar.

Ellen DeGeneres, Tochter eines streng christlichen Versicherungsmaklers und einer Sprachtherapeutin, hat sich mit ihrem Lustigsein in eine Sphäre von Privilegiertheit hochgearbeitet, wie man sie sich kaum vorstellen kann. Flugzeuge, sagt sie in ihrem aktuellen Comedy-Programm, würde sie nur bis Reihe 10 kennen. Alles dahinter sei ihr fremd. Es ist da wohl auch was Wahres dran.

Ellen DeGeneres und Portia de Rossi sind seit 16 Jahren zusammen, seit 12 verheiratet

FILE - In this image released by

Bild: AP/People

Lustigsein ist ihr eines Asset. Lesbischsein ihr anderes. 1997 verband sie die beiden zu einer Art gesellschaftspolitischem Urknall.

Denn am 30. April 1997 hatte sie ihr Coming-out vor 42 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern in ihrer Sitcom «Ellen». Weil sie nicht mehr lügen wollte. Danach war sie nicht mehr Ellen, danach war sie sowas wie die einzige Lesbe Amerikas. Absolvierte gefühlte tausende von Auftritten, begegnete geduldigst Fragen wie «Ich habe ja nichts gegen Leute wie euch, aber wieso könnt ihr euer Privatleben nicht für euch behalten?» Vielleicht, weil Heteros dies auch nicht müssen?

Laura Dern, die Schauspielerin, mit der sie ihr Coming-out gespielt hatte, die sich zu Ellens Verbündeter gemacht hatte, bekam danach lange Zeit keine Rollen mehr. Ebenso Ellens damalige Freundin Anne Heche. ABC versah ihre Sitcom mit dem Label «Parental Advisory Warning», das konservative Amerika schaltete nicht mehr ein, die LGBTQ-Community kritisierte sie, weil sie nicht politisch genug war. Elton John sagte, sie solle aufhören, über Sexualität zu reden und besser einfach nur wieder lustig sein, davon verstehe sie mehr.

2014 schoss Ellen DAS Selfie der Oscar-Geschichte

FOR USE AS DESIRED, YEAR END PHOTOS - FILE - This image released by Ellen DeGeneres shows actors front row from left, Jared Leto, Jennifer Lawrence, Meryl Streep, Ellen DeGeneres, Bradley Cooper, Peter Nyong'o Jr., and, second row, from left, Channing Tatum, Julia Roberts, Kevin Spacey, Brad Pitt, Lupita Nyong'o and Angelina Jolie as they pose for a

Bild: AP/Ellen DeGeneres

Aber Ellen DeGeneres war noch nie eine harte Politaktivistin gewesen, ihr politisches Engagement war genau so nett und adrett, so blond und geföhnt wie ihre TV- und Bühnen-Figur. Und genau das machte sie langfristig so stark. Denn sie war ein Zeichen, dass da etwas die Chance hatte, Mainstream zu werden, was bisher ausgegrenzt gewesen war. Zudem war sie Vegetarierin, Tierschützerin, allgemein eine Ikone des guten, bewussten, gleichberechtigten Lebens. Für Menschen und für Tiere. Aber immer ein bisschen weichgespült.

Ellen war «nice». Ellen war «kind». Daran war auch nichts falsch.

2003 gab sie Dorie, der Fischdame mit Amnesie in «Finding Nemo» ihre Stimme. Und 2003 begann sie auch mit der «Ellen DeGeneres Show», jenem Format, dass sie sofort in die Moderations-Stratosphäre von Oprah Winfrey katapultierte und zigfach mit Emmys dekorierte. Die Show war eine Wohlfühlzone. Es ging um Fun und Positivität, um verspielte Annäherungen an grosse Themen, es wurde getanzt und gesungen, und tatsächlich waren die Promis ausserhalb der britischen «Graham Norton Show» nirgendwo so entspannt und amüsant.

Oprah Winfrey und Laura Dern erinnern sich an Ellens Coming-out

In this April 5, 2017 photo released by Warner Bros., Oprah Winfrey, left, and Laura Dern appear with host Ellen DeGeneres at a taping of

Bild: AP/Warner Bros.

Und man dachte sich, dass das auch hinter den Kulissen so sein müsse. Weil eine, die gegen vorne so allumarmend agierte, doch irgendwie auch für das perfekte Arbeitsklima stehen müsse. Doch es war anders.

Es war wie überall, wo die Einen wegschauen und die Anderen sich zu viele Freiheiten nehmen.

Nur war es hier nicht wie bei Miramax, wo Harvey Weinstein, also der Chef, sich die Freiheiten nahm und alle anderen weggeschaut hatten. Bei Ellen DeGeneres war es umgekehrt: Die Chefin schaute weg und interessierte sich gar nicht so sehr für ihre Schutzbefohlenen, wie man ob ihres Engagements vielleicht – vorurteilsgeladen – erwartet hatte. Und viele andere nutzen ihre Privilegien schamlos aus. Und all dies immer hinter dem Motto der Show, das da heisst: «Be kind to one another.» Seid nett zueinander.

Bekannt ist bisher dies:

2015 war Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders zu Gast

In this photo released by Warner Bros., talk show host Ellen DeGeneres, right, speaks with Democratic presidential candidate Sen. Bernie Sanders, of Vermont, during a taping of

Bild: AP/Warner Bros.

Ellen DeGeneres entschuldigte sich mit folgenden Worten bei ihrem Team:

«Am ersten Tag unserer Show sagte ich bei unserem ersten Treffen allen, dass die Ellen DeGeneres Show ein Ort des Glücks sein würde – niemand würde jemals seine Stimme erheben, und jeder würde mit Respekt behandelt werden. Offensichtlich hat sich etwas geändert, und ich bin enttäuscht zu erfahren, dass dies nicht der Fall war. Und das tut mir leid.

Ohne all eure Beiträge könnte ich nicht den Erfolg haben, den ich gehabt habe. Mein Name steht in der Show und in allem, was wir tun, und ich übernehme die Verantwortung dafür. Zusammen mit Warner Bros. haben wir sofort eine interne Untersuchung eingeleitet, und wir unternehmen gemeinsam Schritte, um die Probleme zu korrigieren.

Da wir exponentiell gewachsen sind, war ich nicht in der Lage, den Überblick zu behalten und habe mich darauf verlassen, dass andere ihre Arbeit so erledigen, wie sie wussten, dass ich sie erledigt haben wollte. Offensichtlich taten das einige nicht. Das wird sich jetzt ändern, und ich setze mich dafür ein, dass sich so etwas nicht wiederholt.»

Das klingt wie die Entschuldigung einer Chefin, die wegen der schieren Grösse ihres Imperiums die Details aus dem Blick verloren hat. Oder die den Blick für Details vielleicht noch nie hatte. Schliesslich gehören Leman und Glavin zu den Wenigen, mit denen sie sich tagtäglich eng umgibt, die Anderen haben die Anweisung, sie weder anzusprechen noch anzuschauen. Die Zusammenarbeit mit Glavin wurde nun jedenfalls beendet, weitere Entlassungen auf höherer Ebene stehen an.

Die Chefin gibt anderen die Schuld und ortet Schuldige.

Amy Schumer, Hillary Clinton, Pink und Ellen tanzen. Was sonst.

Actress Amy Schumer, left, Democratic presidential candidate Hillary Rodham Clinton, second from left, Ellen DeGeneres and musician Pink dance on stage during a taping of The Ellen DeGeneres Show, Tuesday, Sept. 8, 2015, at Rockefeller Center in New York. (AP Photo/Mary Altaffer)

Bild: AP/AP

Ellen DeGeneres verlängerte ihren Vertrag für die Talkshow vor zwei Jahren bis zum Sommer 2020. Sie tat dies damals widerwillig, sie hatte keine Lust mehr. Sie wolle lieber noch ein paar Filme drehen und vielleicht Radio machen, sagte sie der «New York Times». Vor einem Jahr verlängerte sie bis 2022. Die Show muss also weitergehen.

Erst im März hatte der Comedien Kevin T. Porter getwittert, dass Ellen DeGeneres «one of the meanest people alive», einer der fiesesten Menschen, sei. Jedes Beispiel ihrer Fiesheit belohnte er mit zwei Dollar für die Coronahilfe. Es kamen tausende von Dollar zusammen.

Grund für Porters Tweet war, dass das Team der Show über Wochen im Ungewissen gelassen wurde, was während Corona mit ihrem Anstellungsverhältnis geschehen würde. Schliesslich informierten die Produzenten, dass sich alle auf eine Gehaltseinbusse von 60 Prozent gefasst machen müssten, während gleichzeitig produktionstechnische Aufgaben outgesourct wurden.

Und im April verärgerte DeGeneres ihre Fans, indem sie ihre eigene Multimillionen-Dollar-Villa wegen Corona als «Gefängnis» bezeichnete. Vielleicht wäre es ganz gut, sich mal wieder um die hinteren Reihen in den Flugzeugen zu kümmern.

Quellen für diesen Artikel: New York Times, Washington Post, BuzzFeed, Süddeutsche Zeitung, Variety.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DaniSchmid 05.08.2020 15:08
    Highlight Highlight Der Titel ist irreführend. Es hat nichts mit "wenn die Chefin wegschaut, geschieht Böses" zu tun. Richtig wäre: "Wenn die Chefin sich mit Werten schmückt die sie nicht lebt, geschieht Böses".
  • Skeptischer Optimist 04.08.2020 19:00
    Highlight Highlight Klatsch und Tratsch über überprivilegierte.
  • Hoodoo 04.08.2020 12:12
    Highlight Highlight Sie heisst eben nicht De Generous...
    • echter Züricher 05.08.2020 15:48
      Highlight Highlight Mehr so De Generate.
  • kupus@kombajn 04.08.2020 09:33
    Highlight Highlight "Das klingt wie die Entschuldigung einer Chefin, die wegen der schieren Grösse ihres Imperiums die Details aus dem Blick verloren hat."

    Das klingt nach einer Chefin, die mutig genug ist, das zuzugeben. In welchem grösseren Unternehmen ist das nicht so? Als ob in Firmen ab einer gewissen Grösse der Chef weiss, was in jedem einzelnen Büro abgeht.
    • Jürg Müller - Der Katzenmann 05.08.2020 01:06
      Highlight Highlight kupus, irgendwie verstehe ich die Blitze. Trotzdem, sie steht wenigstens dazu. Bezos? Musk?
  • Pnada 04.08.2020 09:10
    Highlight Highlight Selber soo viel Geld aber in einer Krise wie Corona müssen die Angestellten auf so viel von ihrem Gehalt verzichten? Keine Logik für mich...wie wär es mit Geld aus der eigene Tasche? Sie sind ja nach ihrer Aussage auch Teil davon das sie so erfolgreich ist...verkehrte Welt...
    • paddyh 04.08.2020 15:46
      Highlight Highlight 'Merica! Und der feuchte Traum von so ziemlich jeder Rechtskonservativen Partei auf diesem Planeten. Du bist nichts ausser einer Resource die es auszubeuten gilt.
  • So en Ueli 04.08.2020 09:01
    Highlight Highlight Was wurde denn erwartet? Nur weil die Ellen weiblich, lesbisch ist und sich für Tiere einsetzt, soll sie jemand sein, die nicht den Ellbogen raushaut und nach oben schreitet? Jeder Mensch hat Dinge, die Scheisse sind. Da ist das Geschlecht, die sexuelle Orientierung und was auch sonst immer egal. Jeder macht Fehler. Aber ja grundsätzlich läuft im Westen nichts neues.
  • Bounty7 04.08.2020 08:28
    Highlight Highlight Ist doch überall das gleiche mit den Chefs. Ich musste, meiner Gesundheit zuliebe, kündigen weil meine Chefin am Band auf den Angstellten rumhackt. Es wird dann so dargestellt als ob man seine Leistung nicht erbringt. Wer hat in einer toxischen Arbeitsatmosphäre noch Energie für 100% Leistung. Langsam verliere ich auch die Hoffnung, dass es irgendwo Chefs gibt die Angstellte wirklich schätzen und nicht nur “ein weiterer Sklave der tut was man befiehlt” suchen.
    • ChlyklassSFI 04.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Ich kenne das, wirklich schlimm! Ich arbeite jetzt woanders und es tut gut. Alles Gute dir!
    • insert_brain_here 04.08.2020 13:12
      Highlight Highlight Meine Lösung: Ich Frage beim Bewerbungsgespräch nach den Abschlüssen der Linienvorgesetzten, sind das durchs Band MBAs wars das für mich. Meine besten Chefs waren durchs Band Ingenieure und ein Physiker.
    • Bongj 04.08.2020 20:53
      Highlight Highlight Klar doch, wer fragt beim Bewerbungsgespräch nicht nach den Lebensläufen der Vorgesetzten... LOL

      Abgesehen davon wechseln die Vorgesetzten meiner Erfahrung nach sowieso alle 2 Jahre!
  • Oma Wetterwachs 04.08.2020 08:05
    Highlight Highlight Fand sie es nicht merkwürdig, dass der Produzent eine Dusche im Büro hat? 😳

    Mir war sie nie sonderlich sympathisch, aber dass sie sich einen Dreck um ihre Mitarbeiter schert, hätte ich jetzt nicht gedacht.

    Typischer Fall von „übergeschnappt“ würde ich sagen.
    • Hoci 04.08.2020 09:31
      Highlight Highlight Das nennt sich auch delegieren. Es ist das einzig richtige, wenn man viel um die Ohren hat. Dass sie sich nicht um.ihre Angestellten kümmert ist reine Hetze. Nirgends steht es, hat ihr jemand gesagt + sie hat nichts gemacht.
      Im Gegenteil, als es ihr zugetragen wurde, hat sie reagiert.
      Sie ist Entertainerin keine Personalchefin. Drum delegiert sie an Fachleute, darf von deren korrektheit ausgehen.
      Betrüger, Sadisten, Sexisten, Grabscher, Rassisten machen das oft geschickt versteckt hinter dem Rücken aller, vor allem versteckt vor dem der ChefIn. Zu diesen/r sind sie oft besonders charmant.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 04.08.2020 07:30
    Highlight Highlight Und nocheinmal. Wir schreiben hier reha nicht rehab. Du bis nicht mehr fancy deswegen.
  • Bee89 04.08.2020 07:17
    Highlight Highlight Ich mochte Ellen noch nie besonders.. sie vermittelte mir immer das Bild eines "Comedian", die nur Witze auf Kosten anderer machen kann. Wie sie ihre Promigäste teilweise vorführt (Beispiel Taylor Swift) ist echt unter aller Sau.
    Man hat genug Geschichten über ihre Art gegenüber Mitarbeitenden gehört, dass man weiss, dass sie ganz genau weiss, was bei ihrer Show hinter den Kulissen abgeht. Und selbst wenn nicht, da steht ihr Name gross über allem. Sie HAT ZU WISSEN was da abgeht.
  • PrinzessinFantaghirò 04.08.2020 06:49
    Highlight Highlight Muss ich bei mir unter dem Titel “Schlechte Menschenkenntnis” abbuchen, ich hatte sie nicht so kalt, rücksichtslos und karrieregeil eingeschätzt. Ich weiss aber nicht, ob (nur) Geld die schuld trägt... der Charakter eines Menschen wird vermutlich schon vor dem Erfolg geschrieben, nicht? Auf jeden Fall lässt es einen bitteren Nachgeschmack gegenüber all dem Positiven was man von ihr gesehen hat. Aber es schadet wohl nicht, wenn wir wieder einmal eine „nüchternere“ Betrachtungsweise gegenüber einer solchen Berümtheit kriegen.
  • Eyeore 03.08.2020 23:55
    Highlight Highlight Ellen DeGeneres das weibliche Pendant von Tom Cruise. Von aussen Strahlemann/Frau aber dahinter ein Freak.
    • Hoci 04.08.2020 09:33
      Highlight Highlight Du sitzt unreflektiert Hetze auf. Chefs sehen nicht alles, falsche Schlangen, Pödoohile, Sexisten verstecken sich sehr geschickt, vor allem vor Chefs, bei denen sie sich gezielt einschleimen.
      Ellen hat durchgegriffen, als sie davon erfuhr. Das sind die Fakten.
    • Eyeore 04.08.2020 17:21
      Highlight Highlight Ist doch keine Hetze sondern meine Meinung. Ich traue ewig fröhlichen und everbody is my buddy Typen nicht.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 03.08.2020 22:38
    Highlight Highlight Das heisst bei uns Reha nicht Rehab🙄
  • Meinung 03.08.2020 22:37
    Highlight Highlight Hier zeigt sich leider einmal mehr, das die Chef's zu weit von der Basis entfernt sind.
    Es ist nicht die frage der Sexuellen Orientierung oder des Geschlechts, sondern des Respekts für andere.
    Wenn jede Chefin und jeder Chef so angeprangert würden, hätten wir die Zeitungen voll, von solchen Schlagzeilen.
    Ellen ist garantiert kein Einzelfall.
    • Hoci 04.08.2020 09:38
      Highlight Highlight Nein es geht darum.zu delegieren und davvon auszugehen, derjenige verhält sich korrekt.
      Im Gegensatz zu den Techfurmen mit frauenverachtenden Chefs und einer Kultur des Sexismus, haben sich hier die Täter vor der Chefin verstecken können. Lange. Als sie es erfuhr, hat sie reagiert.
      Mann kann nicht von chefs erwarten ALLES zu wissen was abgeht, es sind keine allwissenden Götter mit allwissendem Spiegel.
      Man muss zu ihnen gehen und von Misstönden berichten, am besten mit Beweisen.
      Es ist erst ein schlechter Chef, wenn er davon sicher und bewiesen weiss und nichts tut.
  • _kokolorix 03.08.2020 21:51
    Highlight Highlight Reichtum ist der menschlichen Psyche nun mal nicht zuträglich. Reichtum verleiht Menschen unqualifizierte Macht über andere Menschen. Es gibt kaum reiche Menschen die nicht irgendwie, irgendwann diese Macht missbrauchen, weil es halt grad so gäbig geht und man sich nicht unnötig anstrengen muss...
    • Chili5000 04.08.2020 07:51
      Highlight Highlight Nein, es ist vielmer so das Menschen alles für Geld tun. Jeder kann nein sagen und sich woanders betätigen aber die wenigsten tun es. Sie wollen ein Stück der Berühmtheit abkriegen sie wollen dabei sein. Es ist wie das Prinzip der freien Marktwirtschaft, ein Mensch verlangt so lange so viel wie andere bereit sind zu geben...
    • Neruda 04.08.2020 09:38
      Highlight Highlight @ Chili, es gibt auch Situation da kann man nicht aussuchen, wo man arbeiten geht, aufgrund Umstände, für die man nichts kann. Solche Leute werden dann gerne ausgenutzt. Nichtsdestotrotz stimmen beid eure Aussagen zu einem guten Stück.
    • Hoci 04.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Keine Ahnung wo du lebst. Hast du die Presse nicht gelesen, keinen Kontakt zu Frauen, arbeitest du?
      Zu deiner Info Sexismus +Belöstigung, rassistische ausländerfeindliche Sprüche sind so verbreitet, dass du kaum ein Unternehmen findest, wo Frau dem nicht mehr o. weniger ausgesetzt bist.
      Im Entertainment , Schauspielbuisness scheint es besonders extrem, ja Standard zu sein.
      Also was soll Frau tun, kündigen um vom Regen in die Traufe zu kommen?
      Und darf man sich beklagen, diesen vernetzten Chef auch nur intern bei der Chefin anzeigen? Die chancen stehen gut, nie mehr einen Job zu kriegen...
  • mxpwr 03.08.2020 21:16
    Highlight Highlight tl;dr

    Nein, im ernst: Für mich war es etwas verwirrend, dass erst ganz am Schluss des Artikels zur Sprache kam, worum es im Titel geht.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 20:57
    Highlight Highlight Ist das der neue Hauptdarsteller für den nächsten Joker?
    Benutzer Bild
  • Nurmalso 03.08.2020 20:52
    Highlight Highlight Ich habe grundsätzlich nur schlechte Erfahrungen gemacht mit weiblichen Chefs und inzwischen achte ich drauf dass ich eher männliche Vorgesetzte habe.

    Nicht weil ich Mühe habe mir von einer Frau was sagen zu lassen ganz im Gegenteil.
    Ich empfinde es als lästig das die drei weiblichen Chefs welche ich bisher hatte immer etwas unentspannt waren.

    Der Leistungsdruck welcher sie sich selber auferlegen wollen oder auferlegen müssen um im männlichen Führungsumfeld mitzuhalten ist ja tragisch und mies aber als mässig bezahlter Mitarbeiter möchte ich das eigentlich nicht mittragen.






    • blong 04.08.2020 08:44
      Highlight Highlight Da habe ich eine gegenteilige Erfahrung gemacht: Der beste Chef, den ich je hatte, war eine Frau. Gute Mischung zwischen Lockerheit und Strenge, hat ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ernst genommen. In unserer Firma waren wir die einzige Abteilung mit einer positiven Grundstimmung. Der männliche Chef zuvor war hingegen eine einzige Katastrophe.
    • Citation Needed 04.08.2020 09:04
      Highlight Highlight Ich hatte ungefähr gleich viele männl. wie weibl. Vorgesetzte und hatte von beidem gut und schlecht. Der gestörteste war klar M, die fieseste war F und zwei M waren menschl. top aber führungsschwach; menschl. auch top und führungsmässig 1A war eine F. Ich denke, Du hattest schlicht Pech/Glück, Nurmalso.
    • just sayin' (haters will be ignored) 04.08.2020 09:34
      Highlight Highlight @Nurmalso

      das geht mir gleich.

      bislang waren die mehrheit meiner weiblichen vorgesetzten von aktionismus geprägt und übertrieben hart.

      ich denke es ist selbst auferlegte profilierungssucht.

      schade... ich hatte mir jedes mal grosse hoffnungen.
  • ursus3000 03.08.2020 20:44
    Highlight Highlight Niemand ist so gut und schlecht wie gerade geredet wird
    Aber super habt ihr Kommentarschreiber euch empören können , jetzt wo ihr wieder mit dem Finger auf jemanden zeigen könnt seid Ihr schon wieder viel bessere Menschen geworden
  • Madita 03.08.2020 20:34
    Highlight Highlight Ellen scheint einfach nur den falschen Managern zu vertrauen. Johnny Depp hat auch sein Vermögen den falschen Beratern anvertraut.
    • Froggr 03.08.2020 20:52
      Highlight Highlight Ellen ist eine hinterlistige, geldgeile Frau.
    • Chili5000 04.08.2020 07:52
      Highlight Highlight Sehe ich auch so, bis jetzt sind das nur Anschuldigungen und Hörensagen. Die Untersuchung sollte die Wahrheit ans Lichtbringen und ich wette das da viel weniger dabei rauskommen wird...
    • Oma Wetterwachs 04.08.2020 07:53
      Highlight Highlight Was hat ihre Persönlichkeit mit dem Management zu tun?
  • Platon 03.08.2020 20:28
    Highlight Highlight Oftmals kann ich wenig mit ihren Themen anfangen, die Sie als Autorin abdecken, Frau Meier. Ihr Schreibstil ist und bleibt aber mit Abstand der Beste bei Watson!
    • Druna 04.08.2020 15:44
      Highlight Highlight Sprache hat sie aber der Erkenntnisgewinn ist jeweils sehr gering.
  • Peter Vogel 03.08.2020 20:22
    Highlight Highlight Ohje. Das hätte jetzt keiner erwartet bei so viel Überheblichkeit und Oberflächlichkeit. Als ob sie nichts gewusst hätte. Hauptsache der Laden läuft und bringt Geld. Heuchelei pur.
  • Erklärbart. 03.08.2020 20:11
    Highlight Highlight Naja, ich persönlich mag weder ihre Show, noch sie. Einfach ein unsympathischer Mensch. Quasi "Ablehnung" auf den ersten Blick.

    Dieser Beitrag bestätigt meine Abneigung ihr gegenüber. Vor allem Aussagen wie "kenne nur die ersten 10 Reihen" oder "nicht ansprechen und nicht anschauen". Widerlich.

    Die soll den Laden dicht machen und in Rente gehen.
    • redeye70 03.08.2020 21:06
      Highlight Highlight Und doch steht die Show exemplarisch für die oberflächliche Betrachtung, die die meisten Anerikaner haben für ihr eigenes Land.
    • DemonCore 03.08.2020 22:12
      Highlight Highlight Wieviele Amerikaner kennst du denn Redeye, dass du dir so ein Urteil bilden kannst? Armseliger Chauvinismus steht niemandem gut...
    • Samurai Gra 04.08.2020 00:20
      Highlight Highlight @redey70: Kann das mit dieser Gesellschaftskultur des Permanenten Wettbewerbs und der "The Winner takes it all" Mentalität zu tun haben?

      So ist man ja Permanent ein Über-Ich nach Aussen zu Präsentieren was dann dazu führt das Show Presidents wie Trump Gewinnen weil er wie kein anderer mehr Schein als Sein repräsentiert, er ist die Verkörperung von dessen.
      Ein Fake, ein Kunstprodukt
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 03.08.2020 20:11
    Highlight Highlight „... die anderen haben die Anweisung, sie weder anzusprechen noch anzuschauen...“ wahrlich ein Ort des Glücks... wie erbärmlich...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 21:11
      Highlight Highlight Sie hat einen prominenten Seelenverwandten.
      Play Icon
  • homo sapiens melior 03.08.2020 20:02
    Highlight Highlight Wer wird denn da überrascht sein?
  • Faceoff 03.08.2020 19:49
    Highlight Highlight Die entscheidende Komponente ist eben nicht die Sexualität oder das Geschlecht oder der Haarschnitt, sondern Macht (und zumindest in westlichen Gesellschaften lässt sich die zuverlässig am Kontostand ablesen).
  • Pipikaka Man 03.08.2020 19:48
    Highlight Highlight Ellen ist bekannt dafür das sie ihren Mitarbeitern keinen Respekt gibt und sie sehr schlecht behandelt. Das seit Jahren. Auch das sie einen miesen Charakter hat und sehr abgehoben ist. Das ist nichts neues. Der Skandal überrascht mich daher gar nicht.
  • Vanessa_2107 03.08.2020 19:36
    Highlight Highlight "Die anderen haben die Anweisung, sie weder anzusprechen noch anzuschauen" pardon Madame...das sind ja Attitüden einer Königin! Geld und Ruhm verderben anscheinend wirklich den Charakter und man verliert die Bodenhaftung. Was in dem Fall erstaunt, Madame hat nicht einmal einen eigenen Jet mit Privatpilot?
  • Asmodeus 03.08.2020 19:32
    Highlight Highlight Ellen ist das typische Beispiel des Zentristen. Auf keinen Fall anecken. Wenn Du Aalglatt bist perlt alles an Dir ab.

    Mit Kriegsverbrechern wie GWBush Jr. Kuscheln? Klar doch.

    Die Antwort wie so etwas passieren konnte wie in ihrer Show ist simpel.
    Es hat sie nie interessiert. Es betraf sie ja selbst nie.

    Wer immer liebe und nett sein predigt meint damit kein Fass aufzumachen und alles zu schlucken.
    • Asmodeus 04.08.2020 08:31
      Highlight Highlight Ein guter Vergleich ja :D
  • ingmarbergman 03.08.2020 19:06
    Highlight Highlight Die alte Leier von gnädigen Boss, der nicht weiss, was seine Untergebenen tun. Das ist in Diktaturen so (Leute haben noch aus dem Gulag an Stalin geschrieben, weil sie dachten, dass dieser einfach nichts von allem wisse was passiert) und auch in Unternehmen.

    Fakt ist: der Fisch stinkt vom Himmel und Ellen ist vollumfänglich verantwortlich für die Kultur in ihrem Unternehmen.
    Nett sein ist hier wohl mehr Show und Marketing als ernst gemeinte Haltung.
  • stadtzuercher 03.08.2020 18:56
    Highlight Highlight Finde es peinlich, wie diese Frau und die Medien jetzt versuchen, die Schuld auf die Mitarbeiter abzuwälzen. Wenn jemand die Kultur (rassistisch, sexistisch) eines Unternehmens prägt, dann die Chefin. Und im Nachhinein immer das Geweine man hätte nichts gewusst und es seien bloss die Untergebenen gewesen.

    Ich würd mal die These aufstellen: Jeder der so viel verdient und so raffiniert auf sein Marketing schielt weiss genau was in seiner Firma abgeht. Und nimmts in Kauf, weils gutes Geld bedeutet.
  • Scaros_2 03.08.2020 18:54
    Highlight Highlight Im Westen nichts neues. Man könnte statt dieses Artikel auch einfach TL:DR machen mit den Worten. Sexismus, Rassismus und Diskriminierung wie bei vielen anderen US Firmen. Es ist so lange normal und üblich bis es öffentlich platzt. Same Shit, different brand.

    Also es erstaunt jetzt wirklich nicht.
    • foreva 03.08.2020 20:05
      Highlight Highlight Einverstanden nur ist der Osten nicht besser sondern noch viel schlimmer! Freuen wir uns doch alle auf die neue Weltmacht China
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 03.08.2020 21:02
      Highlight Highlight Gibt's auch hier in der Schweiz. So sind Menschen halt. Je höher auf der Karriereleiter, um so schlimmer. Aber auch ganz unten steht der Mensch schon im Sumpf seiner endlosen Fehlbarkeit und Heuchelei.
  • inferis 03.08.2020 18:54
    Highlight Highlight nach aussen hui
    und innen pfui, sagt er
    die leute klatschen
  • Denk nach 03.08.2020 18:47
    Highlight Highlight Ich verstehe die Story nicht ganz... War die Meinung das eine lesbische Chefin ein besserer Chef oder ein besserer Mensch ist aufgrund der Sexualität? Das nur weisse heterosexuelle Männer schlechte chef's sein können?
    • Asmodeus 03.08.2020 19:34
      Highlight Highlight Nein. Es geht darum, daß spezifisch Ellen in den USA lange Zeit den Ruf der nettesten weiblichen Person im Showbiz besaß.

      Quasi die Göttin der Eintracht. Und diese Fassade bröckelt endlich.
    • redeye70 03.08.2020 21:03
      Highlight Highlight Nein, das wäre ja auch sehr naiv dies zu glauben. Diese Frau lebt nicht nach ihren selbstpropagierten Werten der Show. Die ist schlicht Fake und lebt dazu noch im Elfenbeinturm. Eigentlich typisch USA – der ganze Lifestyle und die Idee der amerikanischen Gesellschaft ist Fake. Passt also!
    • Martin Fluxus 03.08.2020 21:51
      Highlight Highlight 2x Nein. Hast du noch mehr Suggestivfragen bzw. Fragen, die so nie gestellt wurden? Und wieso kriegt ein so dämlicher und nichtssagender Kommentar wie deiner zehnmal mehr Herze als Blitze? >.<



    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminaughty 03.08.2020 18:45
    Highlight Highlight Ellen sitzt auch mit George Bush zusammen und sagt dann, dass er halt ein alter Freund sei. Ein Freund also, der tausende Menschenleben auf dem Gewissen hat und ihren Lebensstil nicht gutheisst.
    Manche Leute scheinen trotz mieser Persönlichkeit einen Lift nach oben gebucht zu haben. Und dabei ist Ellen nicht mal besonders lustig und trampt dauernd in Fettnäpfe.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 03.08.2020 18:45
    Highlight Highlight Ähm, das weiss man schon seit Jahren hätte man sich ein bisschen damit befasst.
  • Anonym.- 03.08.2020 18:43
    Highlight Highlight „Ein Ort des Glücks“ - Achja...
    Für ein paar ganz wenige vielleicht - scheinbar...
  • Marco Rohr 03.08.2020 18:40
    Highlight Highlight Ich mochte sie und die Show. Was nun enthüllt wurde, scheint ihrer Entschuldigung nach tatsächlich wahr zu sein. Ist es wahr, kann mir niemand erzählen, dass sie nicht davon wusste. Sowas ist auf dieser Ebene nicht möglich. Noch viel erschreckender ist die Tatsache, dass die Mitarbeiter Ellen nicht einmal ansehen durften. Selbst wenn diese Weisung nicht von ihr selbst kam, musste sie das doch bemerkt haben. Wieso wurde nichts dagegen getan?

    Ellen, es war schön mit dir, aber nun ist Schluss. Beende deine Show, zieh dich zurück und lass bitte nicht mehr von dir hören. Es ist besser so.
  • Pümpernüssler 03.08.2020 18:32
    Highlight Highlight Gleichberechtigung habe ich mir anderst vorgestellt.
    • NullAchtFünfzehn 04.08.2020 05:44
      Highlight Highlight Gleichberechtigung? Pümpernüssler, Gleichberechtigung zwischen Chef und Angestellten?
      Leider verstehe ich Ihren Kommentar nicht. Bitte helfen Sie mir auf die Sprünge.
  • Jo Kaj 03.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Schauspielern konnte sie doch seit eh und je. Eine solch' grosse Aufmerksamkeit neigt zu Überheblichkeit.
  • lilas 03.08.2020 18:14
    Highlight Highlight "Vielleicht wäre es ganz gut, sich mal wieder um die hinteren Reihen in den Flugzeugen kümmern."
    Vielleicht wäre es auch ganz viel besser, sich um die zu kümmern, die zu Fuss gehen müssen.

Review

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