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WhatsApp versucht, gegen die massenhafte Verbreitung von Gerüchten vorzugehen. bild: shutterstock

So einfach lässt sich die WhatsApp-Sperre fürs massenhafte Weiterleiten umgehen

Um die rasende Verbreitung von Kettenbriefen und Falschmeldungen zu bremsen, hat WhatsApp seine Weiterleiten-Funktion eingeschränkt. Das Limit lässt sich jedoch leicht austricksen. 



Ein Artikel von

T-Online

WhatsApp-Nutzer können Nachrichten künftig nur noch an fünf Kontakte gleichzeitig weiterleiten. Damit will Facebooks Messengerdienst die Verbreitung von Falschmeldungen und anderen gefährlichen Inhalten bremsen.

Zunächst war die Änderung nur in Indien eingeführt worden, sie soll aber demnächst weltweit gelten. Bisher konnten Nachrichten an bis zu 20 Personen weitergeleitet werden.

Nun gibt es allerdings Zweifel daran, wie wirksam die Massnahme überhaupt ist. Denn wer seine Botschaften an ein grosses Publikum verbreiten will, findet bei WhatsApp nach wie vor Wege. So können Nutzer die Nachricht beispielsweise per «Copy & Paste» beliebig vervielfältigen in einem neuen Chat an weitere fünf Kontakte schicken. Noch schneller geht es durch das Nutzen einer Broadcast-Liste.

Über die Broadcast-Funktion kann man Nachrichten auch ausserhalb einer festen Chat-Gruppe an mehrere Kontakte gleichzeitig schicken. Der Vorteil: Die Empfänger wissen nicht, an wen die Nachricht sonst noch herausging. Auch ihre Antworten sind nur für den Absender zu sehen. Eine Broadcast-Liste kann bis zu 256 Empfänger enthalten und es gibt keine Vorgaben, wie viele solcher Listen man erstellen darf.

Die Anleitung fürs iPhone gibst hier auf der WhatsApp-Website, und die Anleitung für die Android-Version hier.

WhatsApp war in Ländern wie Indien und Brasilien in die Kritik geraten, da der Dienst dort unter anderem zur Verbreitung von Hassbotschaften genutzt wurde. In Indien kam es zu einer Serie von Gewaltverbrechen.

Auch in Europa und Nordamerika machen sich Eltern zunehmend Sorgen, weil Jugendliche über den Dienst mit gefährlichen Inhalten in Kontakt kommen wie etwa per Kettenbrief verbreitete Mutproben oder Kinder-Pornografie. Die Frage ist, ob sich solche Probleme tatsächlich durch technische Massnahmen verhindern lassen – oder ob wir mehr Aufklärung brauchen, kommentiert t-online.de. 

Verwendete Quellen:

(str/t-online.de)

11 nervige Leute, die du jedes Mal im Fitnessstudio triffst ...

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Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Emily Engkent

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wentin 29.01.2019 09:44
    Highlight Highlight Weshalb muss WhatsApp an der einfachen Verbreitung Schuld sein? Sie haben die Hassbotschaften ja nicht verfasst und würde WhatsApp einen Weg finden das zu verhindern, so würden die Verbreiter der Nachrichten es mit Facebook, SMS oder unzähliger anderer Dienste machen, wir sind im digitalen Zeitalter... WhatsApp hat in dem Fall nur "Pech" dass sie einer der grössten Anbieter sind.
  • miku65 29.01.2019 07:24
    Highlight Highlight Es gibt doch noch wichtigeres im Leben?
  • Alnothur 28.01.2019 11:20
    Highlight Highlight "WhatsApp war in Ländern wie Indien und Brasilien in die Kritik geraten, da der Dienst dort unter anderem zur Verbreitung von Hassbotschaften genutzt wurde."

    Natürlich, an den Hassbotschaften ist WhatsApp schuld! Auf den Scheiterhaufen damit!
    • @schurt3r 28.01.2019 12:20
      Highlight Highlight Nein, bitte genau lesen!

      WhatsApp ist für die massenhafte (virale) Verbreitung von Hassbotschaften verantwortlich. Wie andere zum Facebook-Konzern gehörende Dienste.
    • Markus97 28.01.2019 19:20
      Highlight Highlight Ich finde nicht, dass Whattsapp dafür verantwortlich ist, was die User damit verbreiten. Die Post ist schliesslich auch nicht verantwortlich für die Nachrichten in Briefen.
  • Lörrlee 28.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Nein, echt, das lässt sich durch Kopieren der Nachricht einfach trotzdem weiterschicken?

    Wie bereits in den Kommentaren bei der Ankündigung dieses Features geschrieben: Bringt nichts, lässt sich aber durch Kopieren beheben. Denkt euch was besseres aus...

    War absolut vorhersehbar
    • Ueli_DeSchwert 28.01.2019 12:23
      Highlight Highlight Klassischer "Nein!, Doch! Ooooh!" Moment ;)
  • My Senf 28.01.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich hab seit 4 Jahren kein WhatsApp Spam mehr bekommen 😃
    Hab seit 4 Jahren kein WhatsApp 😂 sehr effizient!

    Ach ja, den 24. nicht vergessen #deleteWhatsAppday
    • Albert J. Katzenellenbogen 28.01.2019 19:36
      Highlight Highlight Ich würde Ihnen ja gratulieren, finde Ihren Kommentar aber blöd und blitze Sie daher nur.
      Dies zu Ihrer Information.
    • My Senf 29.01.2019 22:27
      Highlight Highlight Oh
      Jetzt bin ich aber traurig ☹️

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