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Winde erschweren Löscharbeiten bei Waldbränden im Misox und Tessin



Waldbrände im Bündnerland und im Tessin haben in der Nacht auf Mittwoch die Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Sowohl im Misox GR als auch in der Region Faido TI mussten Menschen evakuiert werden. Der Wind macht den Feuerwehren das Leben schwer.

Gemäss Angaben der Kantonspolizei Graubünden von 7 Uhr beträgt die Brandfläche im bewaldeten Gebiet zwischen Mesocco und Soazza rund 600 Meter auf einen Kilometer. Das Feuer habe sich «aufgrund der Windlage» ausgebreitet. Die Brandbekämpfung gestalte sich wegen des Geländes und der Dunkelheit schwierig.

In Mesocco mussten vier Menschen aus zwei Wohnhäusern evakuiert werden, weil die Flammen gefährlich nahe gekommen waren. Laut den Einsatzkräften beträgt die Distanz des Brandherds zu den beiden Dörfern Mesocco und Soazza je rund 500 Meter. «Weitere Evakuationen erfolgen lagebedingt», schreibt die Polizei.

Die Feuerwehren Alta und Bassa Mesolcina sowie weitere Rettungskräfte stehen weiter im Einsatz. Insgesamt sind sechzig Personen vor Ort. Je nach Windentwicklung werden laut den Behörden Löschwände zum Einsatz kommen. Der Einsatz von je zwei Löschhelikoptern der Schweizer Armee sowie ziviler Unternehmen sei vorbereitet.

Ausgebrochen war der Waldbrand am Dienstagabend um 18 Uhr. Die Ursache ist noch unklar. Die Autostrasse A13 sowie die Hauptstrasse H13 wurden um 19.30 Uhr wegen Steinschlaggefahr aus dem Brandgebiet gesperrt. Die Sperrung dauert voraussichtlich bis mindestens Mittwochmittag, wie die Polizei weiter mitteilte.

Zum zweiten Waldbrand im Tessin gab es am frühen Mittwochmorgen keine neuen Informationen. Am Dienstagabend waren 15 Personen von der Rega bei Chironico TI ausgeflogen worden. Die Zeitung «Corriere Del Ticino» schrieb von einem Brand in Chironico in der Region Faido. (sda)

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