DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Martullo-Blocher dürfte Brands Stimmen erben.
Martullo-Blocher dürfte Brands Stimmen erben.
Bild: KEYSTONE

You dreamer, du! Bündner SVP erlässt ihre eigene Klausel für die Auszählung der Stimmen – zum Vorteil von Martullo-Blocher

26.07.2015, 04:0126.07.2015, 11:31

Die SVP Graubünden hat in einem internen Regelwerk definiert, dass sie die Stimmenzahlen ihrer Nationalratskandidaten nach eigenem System interpretiert. Obwohl bei den Wahlen vom 18. Oktober der Proporz gilt, will die Volkspartei nur die persönlichen Stimmen für die Sitzvergabe anschauen.

    Wahlen 2015
    AbonnierenAbonnieren

Der kantonale SVP-Präsident und derzeit einzige Nationalrat Heinz Brand bestätigt entsprechende Informationen der «NZZ am Sonntag». «Wir wollen allen Kandidaten einen fairen Wettbewerb ermöglichen, egal auf welcher Liste sie antreten», sagt Brand.

Faktisch bedeutet die Vereinbarung bessere Chancen für die Spitzenkandidatin Magdalena Martullo-Blocher, die wie Brand eine Liste anführt. Denn bei einem Sitzgewinn könnte es sein, dass beide Mandate an die zwei Besten der Brand-Liste gehen.

Ems-Chemie-Chefin Martullo-Blocher würde erben, falls sie mehr persönliche Stimmen macht als jemand der Gewählten. Alle Kandidaten auf den zwei Listen von Brand und Martullo-Blocher haben die Abmachung unterschrieben.  

No Components found for watson.kkvideo.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Laura Zimmermann tritt als Co-Präsidentin von Operation Libero zurück

Laura Zimmermann ist als Co-Präsidentin von Operation Libero zurückgetreten. Das deutliche Ja zur Ehe für alle vor zwei Wochen sei ein guter Moment dafür, sagte sie in einem am Samstag auf Twitter veröffentlichten Statement. Nachfolgerin ist Sanija Ameti.

Mit dem Durchbruch der Ehe für alle sei eine Gründungsforderung der Operation Libero erfüllt, so Zimmermann. Sie war fünf Jahre lang Co-Präsidentin der Bewegung und will nun in den Hintergrund treten. Es sei eine unglaubliche, aber auch …

Artikel lesen
Link zum Artikel