Spanien
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Demonstrators run away from Police officers outside El Prat airport in Barcelona, Spain, Monday, Oct. 14, 2019. Riot police have charged at protesters outside Barcelona's airport after the Supreme Court sentenced 12 prominent Catalan separatists to lengthy prison terms for their roles in a 2017 push for the wealthy Spanish region's independence. (AP Photo/Emilio Morenatti)

In Barcelona kam es zu wüsten Auseinandersetzungen. Bild: AP

Nach Katalonien-Urteil: 75 Verletzte bei Protesten ++ 110 Flüge gestrichen



Bei den Protesten am Flughafen von Barcelona nach der Verurteilung von Katalanen-Anführern sind 75 Menschen verletzt worden. Das gaben die Rettungsdienste des Flughafens am Montagabend bekannt, ohne Angaben zur Schwere der Verletzungen zu machen.

Demonstranten hatten sich am Flughafen heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert. Sie bewarfen die Sicherheitskräfte mit Steinen und Abfalleimern, die Polizei setzte Schlagstöcke ein. Nach Angaben des Flughafenbetreibers Aena wurden 110 Flüge gestrichen.

Zuvor hatte das Oberste Gericht Spaniens neun von zwölf angeklagten katalanischen Unabhängigkeitsführern wegen «Aufruhrs» und Veruntreuung öffentlicher Gelder zu neun bis 13 Jahren Haft verurteilt. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, im Oktober 2017 ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben. Die höchste Strafe erhielt der frühere katalanische Vize-Regionalpräsident Oriol Junqueras mit 13 Jahren Haft.

Die Urteile lösten heftige Proteste in Barcelona aus, tausende Menschen zogen auf die Strassen. Aufgebrachte Unabhängigkeitsbefürworter blockierten Strassen und Gleise und marschierten zum Flughafen, um diesen ebenfalls zu blockieren. (sda/afp)

Katalonien erklärt Unabhängigkeit - und setzt sie aus

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mario Kesselring 15.10.2019 14:03
    Highlight Highlight Erneut hat ein junger Mensch ein Auge verloren wegen eines in katalonien verbotenes Gummigeschosses. Die paramilitärische Guardia Civil und die spanische 👮‍♀️ kann sich ja alles erlauben in Katalonien. Ihre Anführer (Generale) erlauben sich sogar politische Ansprachen, welche, von Rechtswegen absolut verboten sind. Aber eben, um die Einheit Spaniens zu verteidigen ist ja alles erlaubt. Das Gesetz des Dschungels eben oder anders gesagt das Gesetz des stärkeren
    • Espinossa 15.10.2019 19:40
      Highlight Highlight Leider ist es genau so. 😢
  • Bruno Meier (1) 15.10.2019 12:42
    Highlight Highlight Das erste Problem liegt darin, dass sich die Politik drückt oder nicht fähig ist, ein Problem zu lösen, daher schiebt man es an die Gerichte ab. Man darf sich nicht wundern, wenn dann sehr harte Urteile gefällt werden. Spätestens nach der Verurteilung durch die Gerichte, hätte es umgehend eine Form von Begnadigung durch die Politiker gebraucht, um eine Versöhnung überhaupt möglich zu machen. Jetzt stehen Spanien im besten Fall gewalttätigen Demos und Unruhen bevor, im schlimmsten Fall eine Art Bürgerkrieg mit neuen Terrororganisationen. Ergebnis dummer unfähiger Politiker, auf beiden Seiten.
  • Victor Paulsen 15.10.2019 10:14
    Highlight Highlight Die Reaktion ist für mich mehr als verständlich. Auch wenn Gewalt in Grunde keine Lösung ist. Aber nach langen vergeblichen friedlichen Versuchen kann ich es verstehen
    • Espinossa 15.10.2019 19:43
      Highlight Highlight Ich als Katalanin stimme dir völlig zu. Grundsätzlich sollten immer gewaltfreie Wege gewählt werden, doch wir Katalanen wurden dafür nur mit Gefängnis, Prügel und einer Zwangsverwaltung bestraft... das Fass wird überlaufen...

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Seit einigen Tagen demonstrieren in Barcelona hunderttausende Menschen gegen die Verurteilung von neun Anführern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung. Dabei kommt es immer wieder zu Strassenschlachten mit der Polizei.

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