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Liverpools Jermaine Pennant spielt den Ball, im Freundschaftsspiel des FC Liverpool gegen Werder Bremen am Dienstag, 17. Juli 2007 in Grenchen. (KEYSTONE/Peter Klaunzer) 
Liverpool's Jermaine Pennant plays the ball, during a friendly soccer game between Werder Bremen and FC Liverpool in Grenchen, Switzerland, Tuesday, July 17, 2007. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Enthüllungen von Jermaine Pennant machen fassungslos.  Bild: KEYSTONE

«Frauen-Monopoly» – Premier-League-Fussballer berichtet über perfide Sex-Spiele 



«Mental: Bad Behaviour, Ugly Truths and the Beautiful Game» – so heisst die neu erschienene Biographie des ehemaligen Liverpool-Spielers Jermaine Pennant. Vor allem das schlechte Benehmen und die schmutzigen Wahrheiten sorgen momentan für grosses Aufsehen.

Pennant berichtet in seinem Buch nämlich über ein frauenverachtendes Spiel, das er zusammen mit seinen Teamkollegen – darunter der 107-fache Nationalspieler Ashley Cole – gespielt hat. Es funktionierte wie «Monopoly», nur mit Frauen. Diese hatten in dem perfide anmutenden Spiel den Status von «Strassen».

Wenn ein Spieler mit einer Frau Sex gehabt hat, galt diese fortan als dessen «Eigentum». Wenn nun ein Kollege mit der gleichen Frau zu einem späteren Zeitpunkt ein Verhältnis hatte, musste dieser an den «Eigentümer» eine Art Miete zahlen – wie im bekannten Brettspiel.

Als wäre das nicht schon genug, wurden die Frauen auch noch bewertet. Je attraktiver die Gespielin, desto teurer wurden die Mieten. Besonders attraktive Eroberungen galten sozusagen als «Paradeplatz» und kosteten 100 Pfund. «Ich erinnere mich, wie einer der Jungs zu mir kam und sagte: ‹Hier sind 14 Pfund›», schreibt Pennant. «Ich musste lachen und sagte nur: ‹Old Kent Road› (in der Schweizer Monopoly-Version: Chur Kornplatz)», ergänzte er.

Neben dem Monopoly-Spiel soll es noch weitere Sex-Eskapaden gegeben haben, über die der Mirror ausführlich berichtet. «Die meisten Mädchen waren offensichtlich darauf aus, mal einen Fussballer abzubekommen. Sie waren bestens informiert über uns und sehr bereitwillig», schreibt der Fussballer.

Früh hochgejubelt und tief gefallen

Schon vor der Veröffentlichung seiner Biographie hatte Pennant einen sehr zweifelhaften Ruf auf der Insel. Er gilt als Paradebeispiel eines schnell gefeierten und umjubelten Spielers, der darauf ebenso schnell abstürzte.

Mit 15 Jahren wechselte der Flügelstürmer zu Arsenal, feierte mit knapp 17 Jahren sein Debüt bei Profis, doch durchsetzen konnte er sich bei den «Gunners» nicht. Mehrmals wurde Pennant ausgeliehen, bis er schliesslich bei Liverpool landete, wo er in drei Jahren 55 Spiele absolvierte. Ab dann ging es steil bergab, zuletzt spielte er nur in der sechsten englischen Liga bei Billericay Town.

Liverpool's Jermaine Pennant is sent off after two yellow cards during their Champions League group A soccer match against FC Porto Tuesday, Sept. 18 2007, at the Dragao stadium in Porto, northern Portugal. (AP Photo/Armando Franca)

Bild: AP

Partys, Frauen, alkoholisiert am Steuer – Pennant sorgte schon während seiner Karriere für zahlreiche Eskapaden abseits des Platzes. 2004 wurde er im Alter von 21 Jahren zu einem 16-monatigen Fahrausweisentzug verurteilt, weil er auf der falschen Strassenseite gefahren war. Ein Jahr später musste er sogar für 90 Tage in Haft, 60 davon konnte er mit einer Fussfessel auf Bewährung absolvieren.

Gegenüber der BBC erklärte der mittlerweile vereinslose Flügel, er sei «nicht stolz darauf, wie ich Frauen behandelt habe.» Diese Einsicht kommt etwas spät. (pre)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • honesty_is_the_key 14.08.2018 19:46
    Highlight Highlight Wenn ich das lese, dann möchte ich echt kotzen, sorry. Ich verurteile die Männer nicht, denn die daran beteiligten Frauen waren wohl nicht total unbeteiligt an dem was passiert ist.

    Und ja, ich mag doof und romantisch und so klingen - aber Menschen sind für mich keine Spielfiguren. Ich will Sex nicht von Liebe trennen. Und was hier gemacht wird in dem "Game" finde ich einfach grausam und respektlos.
  • lilie 14.08.2018 19:45
    Highlight Highlight Was ist an dem Spiel perfid? Es ist niemand dabei zu Schaden gekommen. Und bei den Beträgen werden diese Spieler nicht einmal abgehalten worden sein, sich eine "Zürcherstrasse" zu angeln.

    Die Frauen werden wie Playboyhäschen durchgereicht - das klingt für mich wie Groupies einer Rockband. Wahrscheinlich hatten die Frauen Wetten laufen, welche den erfolgreichsten Sportler abkriegt.

    Sympathisch finde ich das alles nicht. Aber die Frauen haben ja auch ihren Spass dabei.

    Warum macht man immer arme Opfer aus ihnen?
  • CASSIO 14.08.2018 19:23
    Highlight Highlight niedrigst!
  • kupus@kombajn 14.08.2018 15:55
    Highlight Highlight Und die Funiciello regt sich über 079 auf...
    • Marshawn 14.08.2018 17:45
      Highlight Highlight Naja, ich bin mir ziemlich sicher bei dieser Geschichte kocht sie (zu recht).
  • Nathanael II 14.08.2018 12:29
    Highlight Highlight Fahrausweis weg wegen Fahren auf der falschen Strassenseite? Das ist unfair - alle Engländer fahren doch auf der falschen Strassenseite!
  • marcog 14.08.2018 12:27
    Highlight Highlight Bei den Frauen sind dafür mancherorts Wetten am laufen, wer am meisten Spieler abkriegt...
  • Hardy18 14.08.2018 12:22
    Highlight Highlight Was ist jetzt daran so schlimm Frauen in ein Spiel einzubauen? Ist ja nicht so das sie gegen ihren Willen an der Sonne gestreichelt wurden. In fast jeder Gruppe von Männer gibt man Frauen z.B. eine Nummer über bestimmte Attribute.
    Man kann sich ja über Sachen aufregen ...
    • Hochen 14.08.2018 13:11
      Highlight Highlight @ Hardy ah in fast jeder Gruppe! Na dan ist es ja ok!
    • kupus@kombajn 14.08.2018 15:56
      Highlight Highlight Entweder bin ich kein Mann oder ich habe keine Gruppe
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 14.08.2018 16:58
      Highlight Highlight Wie langweilig, Hardy18!!
      In unserer Frauengruppe verteilen wir doch keine Atributtennummern - wir verteilen cm! Wir nennen sie dann „Mister 13,5cm“ oder „Herr 16,82cm“.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 14.08.2018 11:50
    Highlight Highlight Und noch mieser...
    Jetzt versucht er damit Geld zu machen...
  • pontifex_maximus 14.08.2018 11:45
    Highlight Highlight Ach ja, da braucht wieder einmal einer Geld. Nächste Station Dschungelcamp.
    • The Count 14.08.2018 13:42
      Highlight Highlight Zuerst zieht er mit Mike Shiva ins Big Brother Haus.

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