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epa06755908 Former Trump political strategist Steve Bannon attends a discussion meeting with Lanny Davis, former stragegist of Hillary Clinton (unseen) in Prague, Czech Republic, 22 May 2018. Reports state that both spoke about US developments.  EPA/MARTIN DIVISEK

Ex-Breitbart-Chef Steve Bannon will im EU-Parlament eine vereinigte rechtspopulistische Front unterstützen. Bild: EPA/EPA

«The Movement» – das ist Bannons Plan einer rechtspopulistischen Revolte in Europa

Erst verlor er seinen Posten im Weissen Haus, kurz darauf die Chefposition bei «Breitbart»: Steve Bannon wendet sich einem Medienbericht zufolge nun nach Europa – um mit einer Stiftung Rechtspopulisten zu stützen.

22.07.18, 10:46


Ein Artikel von

Steve Bannon, umstrittener Ex-Berater von Präsident Donald Trump und Vertreter der radikalen Rechten in den USA, will sich einem Medienbericht zufolge in Europa eine Bewegung gründen. Die Organisation solle den Namen «The Movement» tragen eine rechtspopulistische Revolte vor den Wahlen zum Europaparlament im Frühjahr 2019 auslösen, berichtete das Nachrichtenportal «Daily Beast» unter Berufung auf Bannon. Der 64-Jährige plane, nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November die Hälfte seiner Zeit in Europa zu verbringen.

«Soros ist brillant. Er ist der Teufel, aber er ist brillant.»

Steve Bannon

Bannon fasst den Angaben zufolge eine «rechtspopulistische Supergruppe» im Europäischen Parlament ins Auge, der nach der Wahl 2019 bis zu einem Drittel der Abgeordneten angehören könnten. Ein vereinter Block solcher Grösse könne den parlamentarischen Prozess ernsthaft stören und Bannon riesigen Einfluss innerhalb der populistischen Bewegung geben, hiess es weiter.

Gegengewicht zu George Soros

Erwartet wird, dass Bannon sein Hauptquartier in Brüssel aufschlägt. Ziel sei es, «zwielichtigen Gruppen» von Rechtspopulisten zu helfen, die vielfach ohne professionelle politische Strukturen oder bedeutsame Budgets operierten. Unterstützung solle es unter anderem bei der Datenerfassung, Umfragen, gezielten Botschaften und der Suche nach Denkfabriken geben. Zehn Mitarbeiter seien zunächst eingeplant.

Bannon will dem Bericht zufolge ein Gegengewicht zum ungarischstämmigen US-Investor George Soros werden, der liberale Gruppen unterstützt. «Soros ist brillant», sagte Bannon «The Daily Beast». «Er ist der Teufel, aber er ist brillant.»

Treffen mit Europas Rechtspopulisten in London

Medienberichten zufolge hatte sich Bannon während Trumps Grossbritannien-Besuchs vor einer Woche in London aufgehalten. Dort habe Trumps früherer Vertrauter in einem Fünf-Sterne-Hotel Vertreter rechtsgerichteter Bewegungen in Europa empfangen.

«Es war ein solcher Erfolg, dass wir anfangen werden, Personal zu rekrutieren», kommentierte Bannon die Treffen laut «The Daily Beast». Insbesondere das Regierungsbündnis in Italien aus der fremdenfeindlichen Lega und der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung ermutigt Bannon nach eigenen Angaben.

Bannons härteste Sprüche

Zwei Posten in kurzer Zeit verloren

US-Präsident Trump hatte Bannon während seines Wahlkampfes 2016 zum Chefstrategen und nach der Wahl zum Chefberater im Weissen Haus gemacht. Wegen Meinungsverschiedenheiten trennten sich die Wege der beiden jedoch im August vergangenen Jahres.

Bannon kehrte daraufhin auf seine Chefposition bei dem rechtsgerichteten Internetportal «Breitbart News» zurück. Auch diesen Job verlor er zu Jahresbeginn– als Folge des Wirbels um ihm zugeschriebene Äusserungen in dem Enthüllungsbuch «Feuer und Zorn» des Journalisten Michael Wolff.

ans/dpa/AFP

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nunja 22.07.2018 21:31
    Highlight Wenn er sich mit seinen (und Trumps) Sponsoren, der Familie Mercer, versöhnt, oder die Russen anzapft, kann er Dark Money im grossen Stil in rechtsextreme Parteien pumpen. Zusammen mit seinen Fähigkeiten kann er viel erreichen. Die Hoffnung bleibt, dass die "Nationalistische Internationale" ein Widerspruch ist.
    13 3 Melden
  • fischbrot 22.07.2018 19:01
    Highlight Es ist fürchterlich so etwas zu sagen, aber ich hoffe, sein Alkoholproblem wird ihn stoppen, noch bevor er diesen Plan verwirklichen kann. Dieser Mann ist böse.
    22 7 Melden
  • züristone 22.07.2018 18:17
    Highlight Echt jetzt, weiss er überhaupt wo Europa liegt? Wenn wir Glück haben geht er nach Brussels in Wisconsin! Interessieren würde mich, wie alle Fans von Anti-Ausländer Parolen den lieben Herr Bannon aufnehmen werden. Ob denen wohl auffällt, dass auch er ein Ausländer ist? http://Enicht
    47 7 Melden
    • roger.schmid 22.07.2018 19:36
      Highlight @züristone: Die Tatsache, dass er Ausländer ist, interessiert die nicht - er ist weiss und christlich..
      12 1 Melden
  • Juliet Bravo 22.07.2018 17:21
    Highlight Die Geldgeber würden mich interessieren. Wie bei LePens FN?
    47 5 Melden
  • Firefly 22.07.2018 17:21
    Highlight Es ist immer gut, wenn man den Dingen auf den Grund geht und das Einfache, Essentielle betrachtet.
    Der grosse Unterschied zwischen einem Soros und einem Bannon ist, ein Soros ist ein Konstrukteur, er baut Ding auf er entwickelt Wissen, Technologie, Menschen. Ein Bannon ist ein Destrukteur, er will geschaffenes zerschlagen, Zwietracht sähen, vernichten und natürlich, für einen Destrukteur ist ein erfolgreicher Konstrukteur der Teufel... aber im Grund verhällt es sich... ja eben.
    50 6 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 22.07.2018 15:41
    Highlight Die katastrophale Flüchtlingspolitik der Linken zeigt deutlich, dass ein Gegenpol dringend notwendig ist.
    28 145 Melden
    • MeineMeinung 22.07.2018 19:12
      Highlight Ein Gegenpol mit gesundem Menschenverstand. Aber Rechtspopulisten fehlt dieser gänzlich!
      22 5 Melden
    • mrmikech 22.07.2018 19:48
      Highlight Europäische wähler dürfen anders abstimmen wann die das wollen, das heisst demokratie. Aussereuropäische kräfte haben hier nichts zu suchen, egal von woher die kommen.
      13 4 Melden
    • Firefly 22.07.2018 20:18
      Highlight Sie können ja Ihre Katastrophe mit der der Flüchtliche tauschen, wenn sie glauben, so besser zu fahren.
      Falls sie Menschen wie Bannon vertrauen, würden sie das auf lange Sicht sogar tun.
      11 4 Melden
    • Dominik Treier (1) 22.07.2018 20:28
      Highlight Schon wenn ich nicht finden würde, dass was du da von dir gibst, populistischer Blödsinn ist, würde ich dich trotzdem Fragen, ob du in deiner Ideologie wirklich einen Staat kopieren willst, der mehr Menschen in seinen Gefängnissen willkomen heisst, als jeder andere und in dem es trotzdem so viele Verbrechen gibt, wie in kaum eimem westlichen Land. Wo es keine Mindestrente gibt, der durchschnittliche Wortschatz aus 400 Wörtern besteht und teils Odachlose die Strassen säumen und das Meter von Milliardärsanwesen entfernt. Viel Glück damit! So vorblödet, schätze ich Europa noch nicht ein
      14 2 Melden
    • Menel 22.07.2018 21:17
      Highlight Mit Lösungen von vor 100 Jahren?! Wer so denkt, der hat wohl keinen Plan davon, wie unsere heutige Welt tickt, wie komplex sie geworden ist und was die wirklichen, zukünftigen Herausforderungen sind.
      Apropos Flüchtlinge; bitte mal nachlesen gehen, wer die Gelder für die Hilfe vor Ort, trotz Warnungen von den Hilfsorganisationen, Anfang der 10er Jahre halbiert hat und so den ganzen Mist erst in Gang setzte 😉
      15 4 Melden
  • He nu.. 22.07.2018 14:52
    Highlight Hi Bannon, Europa ist nicht Amerika:-)
    47 7 Melden
  • Halimasch 22.07.2018 14:35
    Highlight Nun können die Nationalisten Europas wählen, ob sie Vasallen Moskaus oder Washingtons werden wollen 😂
    56 8 Melden
    • Juliet Bravo 22.07.2018 17:17
      Highlight Geht seit dem jetztigen Präsidenten ja beides😉
      54 4 Melden
  • Blitzableiter 22.07.2018 13:55
    Highlight Zum Glück wiederspricht es der Natur von Nationalisten und Rechtsradikalen sich zu vereinen. Solange sie klein sind, treffen sie sich ja ganz gerne. Aber sobald sie mal grösser werden oder es um Macht geht, zerfleischen sie sich selbst.
    80 16 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 15:37
      Highlight Hoffen wirs dass es so bleibt
      37 5 Melden
  • Fischra 22.07.2018 13:54
    Highlight Ach die Saftnase soll bleiben wo er ist. Er soll Amerika First unterstützen und mit Trump untergehen🤪
    84 11 Melden
  • Hackphresse 22.07.2018 13:54
    Highlight Liebe SVP-(Wäh)ler.
    Ihr wollt keine fremden Richter, wollt dass die Schweiz unabhängig bleibt und nicht von "de Gstudierte" etwas sagen lassen?

    Eure SVP-Elite sind alle 'gstudiert', werfen euch in die Abhängigkeit der Unternehmen und Medien and dann heisst ihr einen Ausländer wie Bannon willkommen der euch Vorschreiben will was zu tun ist?

    Wi blöd muesme oder chame eigentlich sii?
    137 19 Melden
    • Göschene-Eirolo 22.07.2018 17:04
      Highlight Der Zweck heiligt die Mittel. Das war schon immer so. Das einzig Beruhigende: die SVP hat genügend eigenes Geld. Die Frage ist eher, wie sich die Schweiz bei einem solchen "Angriff" auf Europa verhält. Bringt Europa und die Schweiz vielleicht näher zusammen - im positiven Sinne. Hoffentlich sieht das auch die SVP so und bekennt sich endlich zu Europa!
      34 5 Melden
  • Töfflifahrer 22.07.2018 13:54
    Highlight Was bitte ist denn das anvisierte Gesamtziel? Wenn die EU und der grosse Teil der Staaten rechtspopulistisch regiert werden. Was dann? Zurück in die 50ziger Jahre oder noch weiter zurück? Dann wissen wir ja wie es rauskommt.
    78 9 Melden
  • rodolofo 22.07.2018 13:31
    Highlight "Bannon fasst den Angaben zufolge eine «rechtspopulistische Supergruppe» im Europäischen Parlament ins Auge, der nach der Wahl 2019 bis zu einem Drittel der Abgeordneten angehören könnten..."
    Ist sein Ziel für die EU also, "Schweizerische Verhältnisse" hinzukriegen?
    Hier haben wir bereits ein Drittel Rechtspopulisten.
    Wollen "unsere" Rechtspopulisten dann wenigstens bit den von Bannen zusammengeführten Europäischen Rechtspopulisten zusammenarbeiten, oder wollen sie weiterhin in der Schweizer Schmoll-Ecke bleiben?
    Fragen über Fragen...
    Auf die Antworten warte ich aber gerne noch lange!
    62 10 Melden
    • bytheway 22.07.2018 18:41
      Highlight Schweizerische Verhältnisse für die EU sind bestimmt nicht sein Ziel. Denn hier haben wir die Rechtspopulisten dank direkter Demokratie einigermassen im Griff.
      7 1 Melden
    • rodolofo 23.07.2018 09:34
      Highlight @ wizzie
      Wie sehr wir sie "im Griff haben" sehen wir ja täglich, wenn es wieder heisst: "Der Bundesrat hat beschlossen, dass...".
      Ich finde, "Im Griff haben" sieht anders aus!
      Aber es ist wahr: Vor allem die FDP beginnt sich aus ihrer devoten Haltung gegenüber den Rechtsbürgerlichen Hardlinern zu lösen.
      Bei der CVP sehe ich unter Pfister eher das Gegenteil, gerade so, als würden sie die SVP mit Gott verwechseln...
      Die BDP ist naturgemäss emanzipiert, aber leider zahlenmässig unbedeutend, weil sie wegen ihrer Kleinheit weder Karriéristen, noch Opportunisten anlockt (ev. Zum Glück).
      3 0 Melden
  • Echo der Zeit 22.07.2018 12:27
    Highlight Vielleicht hat er einen Job für die Denkfabrik von Dr. Mörgeli.
    67 5 Melden
  • 5737isch_läbe 22.07.2018 12:12
    Highlight Der soll doch bitte in den USA bleiben...
    300 27 Melden
  • Redly 22.07.2018 12:11
    Highlight Das ist ja nur Gerücht („gemäss Medienberichten“, „soll“ etc.). Nicht gerade journalistische Höchstleistung.
    Aber falls es stimmt, schätzt Bannon die europäische Politik völlig falsch ein. Sowas ist - zum Glück - völlig chancenlos.
    Europa ist nicht USA, rechte Landesparteien in Europa sind zu unterschiedlich und lassen sich nicht so bündeln.
    67 24 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:38
      Highlight Ob Du da nicht gewaltig täuscht! Wenn die Rechten in Europa noch etwas zulegen werden sie rasch den gemeinsamen Nenner finden.
      Einen gemeinsamen Nenner haben sie bereits gefunden: Die Flüchtlinge und dieser gemeinsame Nenner hat für die Populisten auch einen grossen Vorteil, er ermöglicht es ihnen bis ein in die Zivilgesellschaft Sympathisanten zu finden, die eigentlich nicht unbedingt rechts angesiedelt sind aber populistische Lösugen bevorzugen weil sie so einfach klingen. Dass sie es nicht sind werden sie merken dann ist das Kind aber bereits mit dem Bad ausgeschüttet.
      64 6 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 12:51
      Highlight Zum Glück lässt sich der braune Sumpf nicht so einfach bündeln.
      30 8 Melden
    • Cubbie 22.07.2018 13:02
      Highlight Wirklich nicht?
      51 4 Melden
    • PVJ 22.07.2018 13:12
      Highlight @redly: Sowas ist leider überhaupt nicht chancenlos, es ist schon teilweise Realität. Im europäischen Parlament gibt es bereits eine Fraktion der Rechten, die lassen sich sehr wohl bündeln.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Europa_der_Nationen_und_der_Freiheit

      Die Frage ist mehr ob Bannon die Sache wirklich beeinflussen kann.


      49 3 Melden
    • pozzi 22.07.2018 13:36
      Highlight Nur weil es noch niemand versucht hat kann es trotzdem funktionieren...
      Es liegt an uns allen zu sorgen dass es nicht funktionieren wird!
      51 9 Melden
    • meine senf 22.07.2018 20:37
      Highlight Zumindest darüber wie Flüchtlinge verteilt werden sollen, sind sich die italienischen und die osteuropäischen Nationalisten ja nicht wirklich einig.
      6 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 23.07.2018 10:31
      Highlight Doch sind sie... Das alte Nörgler- und Populistenprinzip das da lautet: "Jeder soll sie aufnehmen, nur sicher nicht ich!"

      So unter anderem angewendet bei Handyantennen, obwohl jeder ein Handy hat und seine Beschwerde darauf schreibt, Atommüll, obwohl die meisten den Strom gern genommen haben, solange er noch in Mode war oder Asylzentren, obwohl sich ja die meisten vornedurch solidarisch geben...
      4 0 Melden
  • walsi 22.07.2018 12:00
    Highlight Die Linken müssen vor den rechten keine Angst haben, wenn Sie den Leuten eine Politik anbieten mit dem sich die Mehrheit identifzieren kann und diese für gut befindet. Z.B. Wenn die Mehrheit der Leute ein unkontollierte Migration nicht gut finden und die Linke ein Lösung anbieten ohne ihr "linken Werte" zu verraten haben sie gute Chancen.
    56 49 Melden
    • Echo der Zeit 22.07.2018 12:25
      Highlight Das Problem ist das Migration so oder so stattfindet - das kann man nicht verhindern, auch mit einer sehr Hohen Mauer nicht. Das eigentliche Problem ist das die Rechtspopulisten dieses so Komplexe und auch sehr Schwer zu Lösende Problem nicht Lösen wollen - es Missbrauchen um ihre unsägliche Politik zu Pushen und denn einfachen Leuten Sand in die Augen zu Streuen - Die Schaden Europa und wollen es Schlecht machen.
      64 16 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:41
      Highlight Richtig aber mehr als schwierig weil die Lösung bei den Bürger selbst ansetzen würde und das mögen teilweise selbst Linke nicht. Die heutige Gesellschaft (zumindest ein grosser Teil davon) ist nicht auf Rückbesinnung aus, gleich in welcher Ecke sie sich wähnt.
      Linke Lösungen bedingen immer eine Rückbesinnung und ein Halt im Marsch zu den Sternen, das ist nicht beliebt, da stiegt man lieber in eine Gondel die einem zu den Sternen bringen könnte, auch im Wissen dass sie, die Gondel, dies nicht kann.
      30 7 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 12:50
      Highlight Es ist immer spannend wenn Rechtsnationale anderen vorschreiben wollen oder glauben wie "linke" Politik auszusehen hätte
      52 12 Melden
    • Roterriese 22.07.2018 12:53
      Highlight " Wenn die Mehrheit der Leute ein unkontollierte Migration nicht gut finden " Dafür gibt es keine "linke Lösung"
      19 44 Melden
    • geissenpetrov 22.07.2018 13:36
      Highlight Bisschen einfältig, Dein Weltbild. Die Rechte wird genau solange Halbwahrheiten und Hetze verbreiten, wie sie Wählerstimmen braucht.
      51 7 Melden
    • nödganz.klar 22.07.2018 13:49
      Highlight Nun, meiner Meinung nach, und diese Meinung teilen viele, gibt es einfach keine unkontrollierte Migration. Dies lässt sich auch mit Fakten belegen.
      Mal anders gedacht: Wenn der rechte Mob lautstark ein Linksfahrverbot für Einhöhrner fordert, muss dies von linken Parteien anerkannt und umgesetzt werden?
      Wieso soll man eine Lösung präsentieren, für ein Problem, welches nur in den Köpfen existiert und jeglicher Grundlage entbehrt?
      56 9 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 15:40
      Highlight @riese Fernab von Intelligenz. Migration ist über die PFZ gesteuert daher nicht unkontrolliert.
      Armutsmigration lässt sich nicht mit markigen Worten und geifern lösen. Sondern mit Zusammenarbeit, Verhandeln, nachhaltigen Lösungen.
      Also alles was von rechtsnational bis braun nicht gewünscht ist
      22 6 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 16:50
      Highlight @nödganz; Du willst aber gegenüber rechtsnationalen nicht mit Fakten argumentieren?
      25 4 Melden
    • walsi 22.07.2018 17:22
      Highlight @nödganz, Francol: Auf Grund der Personenfreizügigkeit kann jeder EU Bürger in die Schweiz kommen und hier arbeiten. Er bekommt eine Bewilligung und ist so mit kontrolliert, es gibt aber keine Möglichkeit einem EU Staatsbürger zu verbieten hier in der Schweiz als Küchenhilfe zu arbeiten, wenn ein Hotel in einstellt. Auch wenn auf dem zuständigen RAV schon 30 Küchenhilfen arbeitslos gemeldet sind. Es gibt keine Pflicht für das Hotel jemanden einzustellen der schon in der Schweiz ist. Mit der Stellenmeldepflicht muss er die Stelle zwar melden, nach 5 Tg. ist er aber frei einzustellen wen er will
      2 17 Melden
    • Fabio74 22.07.2018 21:03
      Highlight Und walsi? Es darf via PFZ nur bleibrn wer Job oder Studium hat. Oder sein Leben ohne Job finanzieren kann.
      Das ist alles nicht unkontrolliert!!
      Ich dacht es gäbe auch noch sowas wie Eigenverantwortung von Arbeitgebern...
      10 1 Melden
    • walsi 23.07.2018 05:48
      Highlight @Fabio: Kontrolle bedeutet, dass ich bestimme. Wenn jemand eine Arbeitsplatz hat muss die Behörde eine Bewilligung ausstellen. Die Migrationsämter können nicht bestimmen wer eine Aufenthaltsbewilligung bekommt und wer nicht. Ein EU Bürger mit einem Arbeitsvertrag hat das Recht auf eine Aufenthaltsbewilligung. So etwas nenne ich nicht Kontrolle, bestenfalls Überwachung.
      0 7 Melden
    • FrancoL 23.07.2018 08:51
      Highlight @walsi. Kontrolle und Zuweisung in die Arbeit durch den Staat? Womöglich noch mit dem Festlegen vion Wohnort und Wohnung.
      Hast du sonst noch eine abstruse Idee? Fehlt Dir der Eiserne Vorhang?
      3 0 Melden
  • Alienus 22.07.2018 11:58
    Highlight Beim Steve scheint es sich auch so wie beim Adolf zu entwickeln: „… und dann beschloss ich Politiker zu werden.“

    Das Ende ist auch bekannt!
    106 23 Melden
  • Macto 22.07.2018 11:33
    Highlight Ich will den hier nicht. Der soll schön in den USA bleiben. Gebt ihm doch bei Breitbart seinen Job zurück. Und dann möcht ich nie mehr von ihm hören.
    104 13 Melden
  • derEchteElch 22.07.2018 11:23
    Highlight Ich will aber keinen Bannon in Europa.
    Ich will auch keinen Soros in Europa.

    Ich will überhaupt keine Amis, aber auch keine Asiaten oder Afrikaner in Europa, die versuchen, die Politik hier zu beeinflussen.

    Europa muss eine Festung für sich selbst werden innerhalb der alle die einzelnen Länder unabhängig agieren können. Das muss die Aufgabe von Brüssel sein und nicht die Normung von Gurken, Bananen oder Backofen-Handschuhen!
    178 136 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:45
      Highlight Ja dann willst Du auch keine Waren aus diesen Ländern, nicht die Ressourcen dort billig erstehen, nicht unseren Müll dorthin entsorgen und schon gar nicht deren Gelder hier horten.

      Mann o Mann, wir haben schon soviel uns mit diesen Ländern erlaubt, dass wir diese nicht ausschliessen können. Eine Stadt Zürcih hat Mia an Steuergelder eingenommen weil die Banken mit diesen Ländern irre gute Geschäfte gemacht haben. Und nun wenn es nicht mehr so super läuft dann schlagen wir die Tür zu?

      Das ist nur eines: Keine Verantwortung tragen zu wollen.
      57 13 Melden
    • geissenpetrov 22.07.2018 12:58
      Highlight Bist du nun pro oder kontra Eu oder wie ein Fähnchen im Wind?
      Bevor dies nicht klar ist, solltest Du sparsam sein mit Ratschläge erteilen.
      38 4 Melden
    • bokl 22.07.2018 13:17
      Highlight Sich in einer Festung verkriechen, ist der Anfang vom Untergang. Europa ist keine Insel. Entweder Europa glaubt an seine Werte und vetritt diese selbstbewusst, oder es lässt sich von aussen Werte aufzwingen.
      44 3 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 13:35
      Highlight Na grossartig!
      Eine Riesen-Festung Europa also mit Unter-Festungen Europäische Nationen und Unterfestung Gotthard-Massiv?
      Was für ein Fest für Militär-Köpfe!
      Ich höre schon die Ohrenbetäubenden Salut-Schüsse...
      45 6 Melden
    • Bynaus 22.07.2018 13:59
      Highlight Wenn Europa eine Festung ist, wird Europa mittelfristig zuerst überaltern und dann kollabieren. Europa sollte ein leuchtendes Beispiel sein, wie Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen (Europas und dem Rest der Welt) unter einer freiheitlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung in Wohlstand und Frieden leben können. Ein Gegenentwurf zu den Autokratien in Russland und China, und auch zur dysfunktionalen Demokratie der USA. Dafür braucht es mehr, nicht weniger Europa - vielleicht auch eine europäische Konföderation nach dem Vorbild der Schweiz.
      46 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 22.07.2018 14:01
      Highlight @derEchteElch

      Angenommen eine Festung wird belagert, wie schlau ist es dann, wenn jedes einzelne Land unabhängig agiert und nur den Vorteil für sich sucht? Dazu kommt, dass noch jede Festung gefallen ist. Grenzen sind längerfristig keine Lösung, aber sehen auf dem Papier echt schick aus.
      35 4 Melden
    • paeuli.weischno 22.07.2018 14:05
      Highlight Wenn du keine Amis, keine Asiaten und keine Afrikaner in Europa willst, könnte dir dieser Rechtsaussen-Populisten-Club aber noch gefallen ...

      Das ist es, was derart übel ist an den Fremdenfeinden: Das Individuum zählt nichts, aber die Staatsbürgerschaft oder die Hautfarbe ist für sie wichtig.

      Ich finde Bannon widerlich, aber nicht weil er Amerikaner ist, sondern weil er ganz individuell ein Ekel ist.
      An Köppel stört mich nicht, dass er Schweizer ist. An Duterte stört mich nicht, dass er Asiate ist.
      An Orban stört mich nicht, dass er Ungar ist.

      Dass sie Hass zelebrieren, das stört mich!
      64 3 Melden
    • Platon 22.07.2018 14:09
      Highlight @derEchteElch
      Uff das wird jetzt aber langsam kompliziert. Zuerst muss alles weg, Merkel muss weg, die EU muss weg, der Euro muss weg, die PFZ muss weg und dann soll doch alles da sein und vereinter denn je als "Festung Europa", aber eben nicht die EU, weil die EU ist ja bekanntlich nicht Europa. Und wenn dann alle eine asoziale Regierung à la Italien, Polen, Österreich etc. haben mit Korruption und Umverteilung von Unten nach Oben, nicht wissend, was man mit den abgehängten Europäer tun soll, aber Hauptsache man trifft keine Afrikaner, sind wir eine freie "Festung" Europa! Schönes Europa...
      43 3 Melden
    • Gähn 22.07.2018 14:34
      Highlight Soros ist Ungare und somit selbst Europäer.
      Keine Ahnung wieso alle Rechtspopulisten so gegen ihn sind, wo sie ihm doch Orkan verdanken.
      16 2 Melden
    • Hartmann Stahlberg 22.07.2018 14:46
      Highlight Uhmm...
      Dieser Kommentar ist mindestens so rechts wie „The Movement“ es haben möchte.
      Werd‘ doch gleich Mitglied bei Denen!
      20 1 Melden
    • rodolofo 22.07.2018 14:49
      Highlight Vermutlich arbeitet der Elch in der Bauwirtschaft.
      @ Bynaus
      Das hast Du sehr schön gesagt!
      Nachdem die Europäischen Nationen als Kolonialmächte und als vom Faschismus infizierte Kriegsgräuel-Produzenten im 2.Weltkrieg eine sehr unrühmliche und beschämende Rolle in der Weltgeschichte gespielt haben, könnten sie jetzt sehr Vieles davon wieder gutmachen!
      Dafür müssten aber das Rot-Grüne Drittel zusammen mit der Grün-Liberalen Mitte einen freien Fairtrade-Handel und einen humanen Umgang mit Flüchtlingen herbeiführen!
      Auch die Bauern und Fischer weltweit würden von Sustainability profitieren!
      19 2 Melden
    • Firefly 22.07.2018 17:14
      Highlight Tja, wenn die Europäer dann nur mal in ihrer Festung bleiben würden, wäre die überige Welt wohl froh drum... Heute schon das Billigshirt gewaschen, ne Banane gegessen und den Car vollgetankt?
      18 3 Melden
  • geissenpetrov 22.07.2018 11:20
    Highlight Da wird seit zwei Jahren rauf und runter diskutiert, ob sich Russland nun in die Wahlen in den USA eingemischt haben oder nicht, und dann sowas.
    72 9 Melden
  • elias776 22.07.2018 11:18
    Highlight
    Weil er in der USA ein Versager ist will er sich jetzt in der Europäischen Politik einmischen und ihr schaden?
    Dieser Bannon soll gleich wieder kehrt machen, keiner will in hier haben.
    111 13 Melden
    • FrancoL 22.07.2018 12:46
      Highlight Frag mal den Roger Köppel, der würde glatt eine Spezialseite bekommen.
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    • Gähn 22.07.2018 14:37
      Highlight @Franco
      Liegt aber daran, dass Köppel zur selben Gattung von Versagern gehört.
      Riesen Klappe, nichts tun, ständig abwesend sein, Schuld sind immer alle anderen und wenn man einen der selben Sorte trifft, wird sich darum geprügelt, wer dem anderen tiefer in den Hintern kriechen darf.
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  • nödganz.klar 22.07.2018 11:13
    Highlight Und mit dem Geld der Stiftung, wird dem Volch eingeredet, Schuld an ihrem Elend habe der Ausländer, der Sozialhilfeempfänger oder die linke Regierung. Auf dem Fundament dieser Angst wird ein kapitalistischer, menschenfeindlicher und totalitärer Staatsapparat aufgebaut. Siehe Ungarn zur Zeit.
    Ich hoffe, die Vernünftigen unter uns Bürgern lassen so eine Entwicklung nicht zu. Nie mehr Faschismus! Für eine Konsenspolitik, von links bis rechts, aber doch bitte einfach mit etwas gesundem Menschenverstand. Öminöse Rechtsradikale Stiftungen braucht niemand. Danke aber nein Danke.
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    • geissenpetrov 22.07.2018 13:41
      Highlight Diese Rechtsaussen waren immer schon die Steigbügelhalter der Finanzeliten. Mal bewusst mal unbewusst.
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    • Gähn 22.07.2018 14:38
      Highlight Die Politiker ganz bewusst mit Blick auf Vorteile.
      Die Wähler unbewusst, weil sie in ihrer Frustration lieber die süssen Lügen glauben anstatt ihre Gehirne richtig zu benutzen.
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  • Clife 22.07.2018 11:09
    Highlight Ich frage mich ernsthaft, was Menschen erlebt haben müssen, dass sie so rassistisch veranlagt sind bzw. so rassistisch aufgewachsen sind. Ich persönlich habe natürlich auch schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht, aber genauso viele mit Inländern und gegensätzlich sehr viele gute Erfahrungen mit Ausländern und Inländern erhalten.
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  • Waedliman 22.07.2018 11:08
    Highlight Stellen wir uns einmal vor, ein Europäer würde dasselbe in den USA machen wollen. Der würde noch nicht einmal ins Land einreisen dürfen. Seltsamerweise gilt dies umgekehrt nicht für US-Amerikaner, die ihre faschistoiden Gedanken hier unters Volk bringen dürfen.
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  • N. Y. P. 22.07.2018 11:04
    Highlight Jetzt ratet mal,
    in welcher Zeitschrift in Europa Steve Bannon wohl das erste Interview gibt zu seinen neuen Plänen ?

    Genau !
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    • TanookiStormtrooper 22.07.2018 12:22
      Highlight Der Stürmer? 😉
      31 1 Melden
    • swisskiss 22.07.2018 12:49
      Highlight N. Y. P.; Um was gaahts.... Vielleicht in der Zeitung, bei der der Chef seine Dissertation zu Carl Schmitt, dem Anwalt der NSdAP der frühen Dreissigerjahre abgeliefert hat? Wen wunderts?
      24 0 Melden
    • kleiner_Schurke 22.07.2018 13:56
      Highlight Fängt die Zeitung mit Welt an und hört mit Woche auf?
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    • N. Y. P. 22.07.2018 14:34
      Highlight Hammer, Leute, echt der Hammer.

      So schnell habt Ihr es rausgefunden. Ich bin richtig ergriffen.

      Hättet Ihr alle den Stürmer genannt, hätte ich gesagt : Ja, sehr heiss. Aber es ist das Bruderblatt im Geiste.
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  • wasps 22.07.2018 11:02
    Highlight Köppel kriegt rote Ohren und ist bestimmt schon zappelig.
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    • Bynaus 22.07.2018 13:54
      Highlight "Rote Ohren" kann man es auch nennen.
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    • Gähn 22.07.2018 14:33
      Highlight Bei Köppel tropft eher das Höschen vor lauter Feuchtigkeit.
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  • TanookiStormtrooper 22.07.2018 10:56
    Highlight Nationalisten aller Länder vereinigt euch! Als nächstes singen sie zusammen die Internationale... 😂
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    • geissenpetrov 22.07.2018 13:04
      Highlight Unlängst passiert, an einer Demo in Düsseldorf, wo die Neofaschisten Europas aufliefen. Der Speaker wies mehrfach darauf hin, man möge doch bitte die "Ausländer raus!"-Parolen für einmal unterlassen.
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  • kuwi 22.07.2018 10:55
    Highlight Bannon gehört zu der Gruppe von Menschen, die für Menschen nichts übrig haben. Was der Gaschismus anrichtet, weiss jeder, der einigermassen Ahnung von der Weltgeschichte hat. Bannon legt da noch einen drauf.
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    • kuwi 22.07.2018 15:42
      Highlight Es soll natürlich Faschismus und nicht Gaschismus 🤪heissen. Ägsgüsi!
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  • Yorik2010 22.07.2018 10:54
    Highlight Blocher, Köppel, Rösti, Amstutz und viele weitere Rechtspopulisten in der Schweiz werden diesen USA Schwätzer mit offenen Armen empfangen und sein braunes Saatgut zum spriessen bringen!
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    • Gubbe 22.07.2018 12:28
      Highlight Sie würden staunen, wie wenig rechts Ihre aufgezählten Schweizer Politiker im Verhältnis zu Bannon sind.
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    • lansky 22.07.2018 14:15
      Highlight Blocher eher nicht - der hatte sich schon von AFD-Gauland (und der AFD als Ganzes) ziemlich distanziert. Blocher interessiert sich nur für die Schweiz. Köppel aber eindeutig ja.
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