Forschung
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Künstlerische Darstellung: Antarktika in der Kereidezeit

Der Kontinent Antarktika lag vor 90 Millionen Jahren ebenfalls am Südpol, aber die Jahresdurchschnitts-Temperatur war höher als heute in der Schweiz. Bild: Alfred-Wegener-Institut/James McKay / SWNS

Einst wuchs Regenwald in der Westantarktis – weil es mehr CO2 in der Atmosphäre hatte



Ein internationales Forscherteam hat nahezu unverändert erhaltene Reste von Regenwaldboden in 90 Millionen Jahre alten Sedimentbohrkernen aus der westlichen Antarktis entdeckt. Dies sei nur möglich, wenn die Konzentration an Kohlendioxid der Atmosphäre in der mittleren Kreidezeit deutlich höher gewesen sei als angenommen, teilte das Team am Mittwoch mit.

Die Forscher unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) Brenerhaven fanden ausgedehnte und sehr gut erhaltene Wurzelgeflechte sowie Pollen verschiedener Pflanzen in den Kernen, die der Forschungseisbrecher «Polarstern» bei einer früheren Fahrt aus dem Meeresboden vor dem Pine-Island-Gletscher geholt hatte. Sie wurden anschliessend per Computertomograph analysiert.

Die Proben aus einer Bodentiefe von 27 bis 30 Metern belegten die Anwesenheit einer Sumpf- und Moorlandschaft und eines gemässigten Regenwalds mit Nadelbäumen und grossen Baumfarnen, berichteten die Forscher des AWI und ihre Partner von anderen Instituten, die ihre Erkenntnisse nun in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlichten.

Eine solche Vegetation existiert nach Angaben der Forscher heute etwa im Süden Neuseelands. Dabei lag der antarktische Kontinent vor 90 Millionen Jahren schon dort, wo er sich heute befindet.

Lage der Kontinente in der Kreidezeit
By Mannion, P. D. (2013).

Lage der Kontinente in der späten Kreidezeit (vor 90 Millionen Jahren). Karte: Wikimedia/Mannion, P.D.

Die Erkenntnisse lassen nach Angaben der Experten nur den Schluss zu, dass die geltenden Klimamodelle angepasst werden müssen. Die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid in der Erdatmosphäre muss in der Blütezeit der Dinosaurier viel höher gewesen sein als bisher angenommen. Anders lasse sich eine solche Vegetation nur rund 900 Kilometer vom Südpol entfernt nicht erklären.

Einst nahezu eisfrei

Gemäss ihren Untersuchungen kann es in der Westantarktis damals keine grossen Eismassen gegeben haben. Vielmehr war es mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von zwölf Grad Celsius deutlich wärmer als heute in der Schweiz mit etwas mehr als fünf Grad. Die Temperatur im Sommer lag in der Region im Schnitt bei rund 19 Grad.

In this Dec. 7, 2018, photo provided by Wayne Dunn, tourists hike on an island on the Western Peninsula of Antarctica. Forty educators participated in the 2018 class of Grosvenor Teacher Fellows, a program that leads visits to the Antarctic area of the globe and the Galapagos Islands for the ultimate hands-on experience in professional development. (Wayne Dunn via AP)

Heute sieht es in der Westantarktis so aus. Bild: AP/Wayne dunn

Die Daten aus der Analyse der Bohrkerne liefern laut AWI die ersten direkt verwertbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse über die historischen Umwelt- und Klimabedingungen in derart südlichen Breitengraden. Sie stellten Klimamodellierer auf der ganzen Welt nun vor «neue Herausforderungen», erklärte das AWI. Zu klären sei etwa, wie die Erde nach der offensichtlich deutlich ausgeprägteren Warmzeit in der Kreidezeit anschliessend wieder so stark abkühlte.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rolf_N 02.04.2020 13:41
    Highlight Highlight SDA Meldungen zu wissenschaftlichen Studien sind immer mit grosser Vorsicht zu geniessen. Da passiert es oft das durch eine kleine ungenauigkeit ein komplett falscher Schluss aus den Studien gezogen wird. Eine Wissenschaftdsredaktion wäre da wirklich wünschenswert. Die Studie findet man übrigens hier: https://www.nature.com/articles/s41586-020-2148-5#ref-CR6
  • SUV-Fahrer 02.04.2020 11:15
    Highlight Highlight Ok, also dann haben vor 90 Mio Jahren also auch die SUV-Fahrer das Klima bestimmt? Muss ja wohl so sein, denn es heisst immer: der Klimawandel ist Mensch (SUV-Fahrer) gemacht... waren sicher Geile SUV's dannzumal, denke viieel grösser als heute... :-))
  • Do not lie to mE 02.04.2020 10:20
    Highlight Highlight Als ich letzten Herbst darauf hingewiesen habe das die Erde grüner wird, der Meeresspiegel sowie Temperatur (Geschwindigkeit) Anstieg den Erwartungen entspricht, wurde ich als „Leugnern“ denunziert, übrigens ein Wort das bewusst verwendet wird mit der Anspielung auf die Verbrechen und politische Gesinnung, aber eben wenn man keine Fakten hat….
  • Quacksalber 02.04.2020 09:30
    Highlight Highlight Und die Menschheit lebt dann auf Kreuzfahrtschiffen, weil so viel Land überflutet ist. Tolle Aussichten.
  • Ökonometriker 02.04.2020 08:38
    Highlight Highlight Warum muss zwingend der CO2-Gehalt höher gewesen sein? Könnten nicht andere, weitaus potentere Treibhausgase wie beispielsweise Methan auch in höherer Konzentration in der Atmosphäre gewesen sein? Und welcher Einfluss spielten kosmische Faktoren?

    Wenn der CO2-Gehalt wirklich so viel höher war, würde das ja bedeutend, dass wir noch sehr, sehr viel unentdeckte fossile Brennstoffe haben und der Peak Oil noch weit weg ist. Da schwant einem nichts Gutes.
    • Rabbi Jussuf 02.04.2020 10:50
      Highlight Highlight Ich halte das schon für gegeben, dass der CO2 Gehalt sehr viel höher gewesen sein muss. Was mich stört, ist die implizierte Kausalität. Wenn es schon in der Antarktis so warm war, dann war es auf dem gesamten Globus noch viel wärmer. Das heisst aber auch, dass die Meere sehr wenig CO2 aufnehmen konnten. Darum war der CO2 Gehalt höher, nicht umgekehrt. Dass der steigende CO2 Gehalt zusätzlich zu Erwärmung führte, will ich aber nicht ausschliessen.
    • Rabbi Jussuf 02.04.2020 10:51
      Highlight Highlight Mir kommt der Artikel etwas zu monokausal daher.
      Jedenfalls gibt es da noch einiges zu erforschen - was auch für die heutige Situation von Interesse sein dürfte.
  • rodolofo 02.04.2020 07:28
    Highlight Highlight "Das Leben eines Menschen ist der Hauch eines Bisons im Winter" sagte einmal ein berühmter Indianer.
    Ich glaube, es war Siting Bull, Häuptling der Sioux.
    Um das Leben und um die Natur mache ich mir (langfristig) keine Sorgen.
    Denn notfalls wäre auch ein Neustart möglich mit jenen grandiosen Einzellern, die sich im Tiefenmeer um heisse Schwefelquellen herum tummeln.
    Sorgen macht mir aber das atomare Zerstörungspotential, in Form von mehrfachen Overkill-Kapazitäten an Atombomben und die schleichende, Krebs verursachende, radioaktive Verseuchung, als Folge von "zivilen" Nutzungen der Atomenergie.
  • EnnoConda 02.04.2020 06:39
    Highlight Highlight Interessanter Fund. Bestätigt halt, dass der Mensch zwar das Klima zu wandeln mag aber halt nur in extrem kleinen Zeitfenstern und im extrem kleinen Schritten. Wir sollten uns nicht so wichtig nehmen und unsere kurze Zeit auf diesem schönen Planeten geniessen.
    • Auric 02.04.2020 10:35
      Highlight Highlight nö mag er nicht, reiner Grössenwahn was der Mensch sich da zutraut.
  • Rethinking 02.04.2020 06:18
    Highlight Highlight Ein wunderbares Argument für alle die die globale Erwärmung nicht ernst nehmen... die werden sich nur so darauf stürzen...
    • Auric 02.04.2020 10:41
      Highlight Highlight eine globale Erwärmung (die hoffentlich stattfindet, weil globales abkühlen wäre richtig richtig scheibe..) lässt leider auf sich warten, seit Jahren tut sich da leider nicht mehr viel, die fehlenden Sonnenflecken des extrem schwachen 24. Sonnenzyklus lassen die Befürchtungen zu eine merklich Abkühlung zu.
    • Rabbi Jussuf 02.04.2020 10:58
      Highlight Highlight wolge
      Schön, wie du deine Unkenntnis darlegst.
      Es ist schon lange bekannt, dass es viel höhere CO2 Konzentrationen gab. Das ist jetzt wirklich nichts Neues.

      Im Gegenteil, die Forscher argumentieren ja, dass es wegen dem CO2 so warm war. Ein gefundenes Fressen für die Klimahysteriker. Dass das Argument falsch oder zumindest einseitig ist, stört die nicht im Geringsten.
      Oder die Frage, wie das viele CO2 erst mal in die Luft gekommen ist, stellt sich niemand.
    • Rethinking 02.04.2020 15:36
      Highlight Highlight Verstehe ich das richtig? Hier gibt es lauter Leite die finden es gäbe absolut kein Problem und wir sollten weiterhin sinnlos Konsumieren, Produzieren und unseren Planeten zerstören?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 02.04.2020 02:42
    Highlight Highlight Logisch, was denkt ihr wie gross die SUVs der dinosaurier waren?
  • Sihlwahn 02.04.2020 00:23
    Highlight Highlight Wie können grosse Pflanzen gedeihen und überleben wenn im Winter der Südhalbkugel fast kein bis kein Sonnenlicht auf die Antarktis fällt?
  • mEinsicht 02.04.2020 00:14
    Highlight Highlight Atlantis rückt ein Stück näher ;-)
  • Kronrod 01.04.2020 23:45
    Highlight Highlight Auch spannend zu wissen: damals war Holz noch nicht biologisch abbaubar. Wenn heute ein Baum umfällt, vermodert er und wird von Pilzen zersetzt. Diese Pilze sind aber erst viele Millionen Jahre nach dem ersten Holz entstanden und in der Zwischenzeit konnten sich riesige Mengen Zellulose ansammeln und CO2 gebunden werden. So entstand zB auch die Braunkohle.
  • _Qwertzuiop_ 01.04.2020 23:32
    Highlight Highlight Toller Artikel wenn man sich die Zeitspannen der Veränderungen vorstellen kann. Leider so für jemanden, welcher sowieso schon skeptisch ist und findet, dass der Klimawandel völlig normal ist, gefundenes Fressen, da er nur die halbe Geschichte erzählt. Ein paar Zahlen wären noch toll, zB wie lange es dauerte bis die Zusammensetzung der Atmosphäre auf unser Verhältnis gekommen ist etc.
    • Auric 02.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Dem Manne kann geholfen werden, unter 170 ppm sterben die Pflanzen
      Benutzer Bild
    • _Qwertzuiop_ 02.04.2020 17:39
      Highlight Highlight Ich meine damit im Artikel. Googeln kann ich selber
  • Hummingbird 01.04.2020 22:51
    Highlight Highlight Dieser Bericht ist eine reine Wohltat. Endlich mal wieder was Spannendes und anderes als dieses Coronazeug.
    • Maedhros Niemer 02.04.2020 07:33
      Highlight Highlight Oh ja!
      Ich suche mittlerweile auch die wenigenArtikel ohne Corona heraus.
      Meine geistige Gesundheit bedankt sich dafür!
    • bebby 02.04.2020 08:20
      Highlight Highlight wetten in 2 Wochen schreiben die Medien wieder mehr über andere Sachen. Watson bitte mehr andere Themen!
  • FrancoL 01.04.2020 22:29
    Highlight Highlight Entscheidend sind die Zeiträume, die kurz und mittelfristigen Folgen des CO2 Anstiegs, nicht nur die Mengen an CO2 und zB die wichtige Frage; was würde der Anstieg des Meeresspiegels bewirken.
    • rodolofo 02.04.2020 07:38
      Highlight Highlight Ja, das ist richtig.
      Rasante Klimaveränderungen sind allerdings auch nach Ausbrüchen von Mega-Vulkanen, oder Meteoriten-Einschlägen möglich!
      Die Wissenschaft geht davon aus, dass eine Kombination von einem Meteoriten-Einschlag und dem Ausbruch eines Mega-Vulkans zum Aussterben der Dinosaurier geführt hat, was dann wieder zur Chance eines spitzmäusigen Urahns des Homo-Sapiens wurde.
      Klima-Katastrophen haben also Verlierer UND Gewinner!
      Wer würde vom Aussterben der Menschen profitieren? Die Ameisen?
      Wenn sie wünschen könnten, würden die Corona-Viren ihrem neuen Wirt viel Glück wünschen... ;)
  • fools garden 01.04.2020 21:43
    Highlight Highlight dass sich der Planet erwärmt wär ja noch das Eine, aber mit welcher Geschwindigkeit er das macht🤔
    • Basti Spiesser 01.04.2020 21:52
      Highlight Highlight Vorallem zwischen 1998 und 2013...
  • Smeyers 01.04.2020 21:16
    Highlight Highlight Ich bin absolut für Nachhaltigkeit und Resourcen zu sparen, weil es Sinn macht. Der Artikel zeigt aber auch das sich die Welt und die Natur verändert und kein Problem damit hat, nur der Mensch will das alles bleibt wie es ist. Die Welt geht nicht unter wegen der Klimaerwärmung, aber vielleicht der Mensch.
    • _Qwertzuiop_ 01.04.2020 23:19
      Highlight Highlight Unterschied: bei uns passiert es in 50 Jahren, vorher passierte es in 50000 (inklusive Massenaussterben)
    • SeboZh 02.04.2020 02:19
    • Matrixx 02.04.2020 06:48
      Highlight Highlight Korrekt. Der Planet wird vieles überleben.
      Die Frage ist nur, ob die Menschheit das überlebt, und ob es nach der Menschheit weiterhin Leben auf dem Planeten gibt. Denn die Menschheit macht gerade ziemlich alles auf diesem Planeten lebensfeindlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 01.04.2020 21:16
    Highlight Highlight Man hatte bisher gute Gründe, den CO2 Gehalt der Atmosphäre so zu setzen, wie man ihn gesetzt hat. Das ist ja jetzt wirklich nicht die erste Bohrung, die man analysiert..

    Zudem ist der CO2 Gehalt mit 5000-6000ppm angegeben (heute: 414) und im Schnitt 8 Grad höherer Durchschnittstemperatur der Erde..
    • nobody00 02.04.2020 07:53
      Highlight Highlight soll das jetzt positiv sein?
  • Sman Stith 01.04.2020 20:45
    Highlight Highlight Das ist ja geschmolzenes Eis auf die Mühlen der Klimawandel Skeptiker.
    • rodolofo 02.04.2020 07:46
      Highlight Highlight So, oder so ist es doch sinnvoll, Erdöl und Erdgas für künftige Generationen zu sparen, so dass die auch noch was davon haben, anstatt alles zu verschwenden und gleichzeitig noch die Luft zu verpesten und das Klima anzuheizen!
      Die Alternativen dazu, nämlich die "Erneuerbaren Energien" sind ja längst da und brauchen nur noch erschlossen und genutzt zu werden!
      Dann klappt's auch mit dem Klima, und wir bekommen erst noch eine gute Luftqualität und ein gutes Lebensgefühl oben drauf!
      Nehmen wir mal an, wir müssten das Klima in ferner Zukunft anheizen:
      Dann hätten wir noch Dreck zum schleudern...
    • rodolofo 02.04.2020 11:06
      Highlight Highlight Das stelle ich ja auch nicht in Abrede.
      Ich sage einfach, dass es SO, ODER SO sinnvoll is, die Energiewende zu machen und umzusteigen von den fossilen- zu den erneuerbaren Energien.
      Aus welchen Gründen wir das tun, ist eigentlich egal, wenn wir es nur MACHEN!
  • Sarkasmusdetektor 01.04.2020 20:41
    Highlight Highlight Oder... der Kontinent lag damals eben doch woanders alles angenommen.
    • Sarkasmusdetektor 02.04.2020 14:23
      Highlight Highlight Lol, das sind jetzt garantiert langsam mehr Blitze als es weltweit überhaupt Paläo-Geologen gi bt, welche dazu eine qualifizierte Aussage machen können. Tatsache ist, dass die Bestimmung der Position eines Kontinents vor Jahrmillionen auf ziemlich vielen Annahmen und ungenauen Daten basiert. Nicht zufällig gibt es unterschiedliche Modelle dazu. Bei solchen Fragen sind Irrtümer eher die Regel als die Ausnahme, da könnt ihr blitzen so viel ihr wollt.
  • Hans Jürg 01.04.2020 20:06
    Highlight Highlight Habe ich das im Artikel übersehen, um wieviel höher der Meeresspiegel in jener Zeit war? Das Bild lässt erahnen, dass er extrem hoch war und z.B. Europa fast komplett überflutete.
    • Skip Bo 01.04.2020 20:55
      Highlight Highlight Es kann durchaus sein, dass aufgrund der Plattentektonik seither Landflächen versunken oder aufgestiegen sind.
      Australien und Antarktika sind da noch zusammenhängend. Indien liegt noch vor Afrika.
      Europa war noch nicht "fertig". Die Plattentektonik wird die Welt weiter verändern wie von Anfang an.


    • Sälüzäme 01.04.2020 20:57
      Highlight Highlight Richtig, aber das spielt für Klimaleugner keine Rolle, es müssen halt nur ca. 3 Milliarden Menschen weltweit schwimmen lernen oder Kiemen haben, Flossen werden auch generell überschätzt, nur nicht in der Suppe.
    • Aurum 02.04.2020 08:16
      Highlight Highlight Das Bild zeigt eine späte Form von Pangäa, also eine Zeit, in welcher wir noch einen Superkontinenten hatten, welcher sich gerade trennte. Die heutigen Gebirgsketten gabs natürlich noch nicht, entsprechend bildeten sich auch die Landschaften, wie wir sie kennen erst später. Daher könnte es gut sein, dass die Landmassen sich später noch erhoben oder absenkten.
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