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Von der Idee bis zur Strassenzulassung dauerte die «Rückführung in die Zukunft» der Corvette C1 aus dem Jahre 1962 über zwei Jahre. Manufaktur Marton GmbH

Diese «Schweizer» Corvette hat ein wahnsinnig cooles Feature



Die Corvette: Wie kein anderes Auto steht die «Vette» für röhrenden V8-Sound, für tropfende Auspüffe, für unkontrolliertes Dandytum. Was bis in die 90er-Jahre cool war, wirkt heute so unsexy und deplaziert wie Harry Hasler.

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Die Manufaktur Marton sanierte die C1 mit Jahrgang 62 komplett. Manufaktur Marton GmbH

Nicht wenige trauern den alten Zeiten nach – aber die Welt zu retten hat halt seinen Preis.

Und der bewegt sich bei ca. 500'000 Franken.

So viel würde nämlich die 62er-Corvette «Dinora» der Manufaktur Marton kosten, wenn man sie kaufen könnte. Die «Dinora» wurde aber nicht nur komplett renoviert. Sie hat – und jetzt kommt's – einen Elektroantrieb.

Es ist, als hätte die Katze den Hund geheiratet.

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Eine Corvette tankt Strom. Schöne neue Welt. Manufaktur Marton GmbH

Über zwei Jahre hat das Team bei Küssnacht am Rigi an der Elektrifizierung gewerkelt. Vor Kurzem nun der Erfolg: Strassenzulassung.

Dass die «Vette» dadurch gezähmt wurde, kann man nicht wirklich behaupten. Der 185-kW-Motor katapultiert die «Dinora» mit 390 Nm in unter 6 Sekunden auf 100 km/h. 300 Kilometer weit reicht eine Ladung der 68-kWh-Batterie. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 155 km/h.

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Der V8 war laut, schwer – und plump. Klein, kompakt und extrem dynamisch: So sieht der neue, viel effizientere Elektroantrieb der «Dinora» aus. Manufaktur Marton GmbH

Zum Verkauf steht die «Dinora» (leider) nicht. Immerhin aber existiert jetzt die Möglichkeit, sein eigenes Liebhaberobjekt zu elektrifizieren. Gratis ist der Spass allerding nicht. Ab 100'000 bis 150'000 Franken ist man je nach Leistungsanforderung dabei.

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Geschäftsleiterin Silvia Marton: «Uns war es wichtig, dass das Auto so wirkt, als wäre es schon vor 57 Jahren elektrisch vom Band gelaufen.» Manufaktur Marton GmbH

Wenn wir nun wünschen dürften, welches Auto als nächstes in die Zukunft überführt werden soll, hätten wir da ein paar Vorschläge:

Wer sich die «Dinora» selbst anschauen will, kann das am nächsten «Oldtimer Sunday Morning Treffen» am 2. Juni in Zug tun.

(tog)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Guuge 15.05.2019 08:09
    Highlight Highlight Schon schlimm wie ignorant viele der User hier sind. Aber das ist ja eh eine Volkskrankheit. Deshalb langsam zum mitschreiben:

    1. Die Welt erstickt im CO2 - Projekte wie dieses wo ein Auto anstatt verschrottet, ein neues und umweltfreundlicheres Leben bekommt sind absolut genial!

    2. Diese Corvette war tot. Es war ein Chassis ohne Motor, welches langsam vor sich hingammelt. Man hat den V8 Klassiker also vor dem unwürdigen Vergammeln bewahrt. Aber wer sich damit auseinander gesetzt hätte, hätte das auch bemerkt.
  • Stirling 15.05.2019 07:04
    Highlight Highlight Wow! Ein Quantensprung! Nicht!
    Die Deutschen und die Californier machen das schon lange. Die verkaufen sogar angepasste Umbau-Kits.
    Käfer, Bully, MiniCooper, Fiat 500, Porsche, usw.
    Wieso? Weil die zuständigen technischen Prüfungsanstalten (bei uns die STVA's) sich nicht so kompliziert anstellen.
    Wenn's jemand nicht mag, dann soll er weiter verrottete Dinosaurier verbrennen, jedem seine Sache.
    Mir gefällt das alte Design, nur den Lärm und den stinkendem Qualm muss ich nicht haben.
  • zettie94 15.05.2019 00:00
    Highlight Highlight Petrolheads, go back to your cave!
  • zettie94 14.05.2019 23:59
    Highlight Highlight Die Briten können das schon lange!
    https://www.electricclassiccars.co.uk/
    Besonders gefällt mir der Range Rover:
    Play Icon
  • aglio e olio 14.05.2019 22:23
    Highlight Highlight Das ist wie eine Hammond B3 auszuweiden und die Klangerzeugung von einem DSP erledigen zu lassen. 😥
  • Zeit_Genosse 14.05.2019 22:22
    Highlight Highlight Kulturgut wird für eine vermeintliche E-Evolution vernichtet. Eine neue Replika geht ja noch, aber eine originale Vette dafür ausschlachten, finde ich schade. Fahren würde ich das Hipster-Ding nicht.
  • Ricardo Tubbs 14.05.2019 21:01
    Highlight Highlight absolut traurig! die leute, welche diese legende verschandelt haben gehören sofort verhaftet!

    und wie schon immer M U S S so ein auto einen gewissen sound haben, sprit gurgeln und ein bisschen stinken.

    traurig, wenn man sowas noch gut heisst...wer elektro will soll sich einen überteuerten, emotionslosen tesla kaufen oder die öv nutzen!
  • locin 14.05.2019 20:55
    Highlight Highlight Ihr habt doch bereits eine Bildstrecke, von welchen anderen Oldtimer es das gibt. Mustang, Jaguar usw. (Einfach viel zu teuer)

    Wenn man den Sound noch 1:1 hinkriegt und die Vibrationen und die Oberfläche des Motorraumes nachmachen könnte, bin ich dabei
  • Sherlock_Holmes 14.05.2019 20:54
    Highlight Highlight Ich bin im Alltag so ziemlich ökologisch unterwegs – ÖV, Velo, zu Fuss ...

    Aber bei technischen Zeitzeugen stehe ich auf (funktionsfähige) Originale.

    Stern- und Reihenmotoren mit ihrem sonoren Dröhnen.

    Legendär die Symphonie eines V12 Rolls-Royce Merlin Motors einer Spitfire oder P 51 Mustang.

    Oder die vier 18-Zylinder-Curtiss-Wright-Doppelsternmotoren einer Lockheed Super Constellation – leider verstummt.

    Und von Dampfmaschinen erst... mit ihren kraftvollen, rhythmischen Zylinderschlägen, dem Zischen, Dampf-, Rauch- & Ölgeruch.

    Bis zum warmen Petroleumlicht.

    Elektrisch? Ein Sakrileg!
  • DerHans 14.05.2019 20:36
    Highlight Highlight Der DeLorean hätte mit einem Elektromotor auch die richtige Leistung die er leider nie hatte.
  • mystiker 14.05.2019 20:16
    Highlight Highlight warum kann man eigentlich nicht auch moderne autos im Klassischem style bauen, aber mit Elektromotor und allem anderen modernen zeugs? Kann ja nicht so schwierig sein ne schöne karosserie so ala 60/70s zu konstruieren.
    • Ricardo Tubbs 15.05.2019 08:39
      Highlight Highlight doch ist es...crashtest, fussgängerschutz etc. heute muss alles rundgelutscht sein, damit es durch den NCAP test kommt.
  • DrFreeze 14.05.2019 19:47
    Highlight Highlight V8 was V8 ist. Das da grenzt an Blasphemie.
  • Kearney 14.05.2019 19:46
    Highlight Highlight So ein Umbau ist nur tolerierbar wenn der Motor (V8) schon tot war.
  • ueilaa 14.05.2019 19:43
    Highlight Highlight Wie wärs mit ein paar alten VW-Bussen? Viele Stadthipster träumen davon mit ihrem Hippie-Bully um die Welt zu reisen, da hätte ein Elektroantrieb deutlich mehr Schadstoffersparnis beim Betrieb...
  • Fruchtzwerg 14.05.2019 19:20
    Highlight Highlight Tragisch...
  • miggtre 14.05.2019 18:42
    Highlight Highlight Lancia Delta Integrale
    Lamborghini Countach
    Renault R5 Turbo

    ... mein Herz geht auf 😍
    • Luuki 15.05.2019 10:17
      Highlight Highlight mmmh... elektrischer Countach <3
      miggtre, du hast Klasse.
    • miggtre 15.05.2019 12:44
      Highlight Highlight Oke, vielleicht hätte ich spezifizieren sollen, dass ich nur von den Originalen angetan bin.. alles andere ist Verrat.. 😉🏁
  • dmark 14.05.2019 18:27
    Highlight Highlight Manche könnten so einen Umbau auch als "Leichenschändung" betiteln.
  • Pümpernüssler 14.05.2019 18:24
    Highlight Highlight Einen V8 Klassiker mit einem Elektromotor ausrüsten...Da weint das V8-Herz.
    • Wander Kern 14.05.2019 22:07
      Highlight Highlight Hertz statt Herz! :)
  • Realitäter 14.05.2019 18:10
    Highlight Highlight Als Ersten bitte den DeLorean....
    • Monsieur Cringeadism 14.05.2019 19:42
      Highlight Highlight Als ersten und letzten bitte
    • Luuki 15.05.2019 10:18
      Highlight Highlight mit 1.21 Gigawatt <3

Ein Paar in Brasilien pflanzte 20 Jahre lang Bäume – und lebt jetzt in einem Wald

Es ist eines der grössten Aufforstungsprojekte der Welt: Das Ehepaar Salgado pflanzte in 20 Jahren einen 68 Millionen Quadratmeter grossen Wald. Sie haben bewiesen, dass der Klimawandel nicht nur gestoppt, sondern auch rückgängig gemacht werden kann.

Anfang der 90er-Jahre wurde der brasilianische Fotografjournalist Sebastiao Ribeiro Salgado nach Ruanda geschickt, um über den schrecklichen Völkermord zu berichten. Das vor Ort Erlebte traumatisierte ihn schwer. 1994 kehrte Salgado in seine Heimat zurück. Er hoffte zu Hause in Minas Gerais, wo er von einem üppigen Wald umgeben aufgewachsen war, Ruhe und Erholung zu finden.

Statt des Waldes aber fand er kilometerweit staubiges und karges Land vor. In wenigen Jahren fand in seiner Heimatstadt …

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