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So ähnlich sehen «Airbnb-Luxe»-Häuser aus. bild: unsplash

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Warum ich auf Airbnb verzichten werde – und ihr das auch tun solltet

Airbnb startet seinen neuen Service «Airbnb Luxe»: Eine Nacht kostet dort bis zu 17'000 Euro – Köchin und Putzpersonal inklusive, Concierge kann dazu gebucht werden, ebenso der Tennistrainer. Warum das ein guter Zeitpunkt ist, Airbnb zu hinterfragen und warum wir Teil des Problems sind.

Marius Notter / watson.de



«Suche dringend eine Wohnung in X» ist der Satz, der bei mir und bis hinein in den erweiterten Freundeskreis Übelkeit, Angst, (Selbst-)Mitleid und Verzweiflung auslöst. Denn ich wohne in Berlin und hier eine Wohnung zu finden, die bezahlbar ist, ist kaum möglich.

Ich kenne niemanden, der einfach so mal eine Wohnung gefunden hat. Aber ich kenne sehr viele Leute, die ständig Airbnb-Wohnungen mieten, wenn sie in Urlaub fahren. Doch Airbnb ist schon lange nicht mehr die coole Austauschplattform, auf der sich die Community gegenseitig Wohnungen vermittelt. Das Prinzip Airbnb ist vielmehr einer der Gründe, warum wir keine bezahlbaren Wohnungen in zentraler Lage mehr finden.

«Teile deine Welt»

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Wohnung in San Francisco. bild: unsplash

Als die zwei Designstudenten Brian Chesky und Joe Gebbia Airbnb 2008 starteten, war die Idee simpel: Individualreisen liegen im Trend. Und was ist individueller, als in einem Zimmer zu schlafen, in dem sonst ein Individuum wohnt? Nichts. Ausserdem ist es billiger als ein Hotel. Also vermieteten sie zwei aufblasbare Matratzen in ihrem Zimmer in San Francisco.

Schnell wurde Airbnb zum komfortablen Couchsurfen. Der Slogan war damals «Travel like a Human» und sollte klar machen: Wir werben mit dem Faktor «menschliche Nähe», den Hotels nicht haben. Die Grundlage von Airbnb, die Community, ist dabei das Wichtigste – das betonen die Bosse bei jeder Gelegenheit. Das «How-to-Airbnb»-Video von 2011 zeigt das Selbstbild, das Airbnb über die Jahre von sich geschaffen hat. Heute wirkt es wie eine «Black-Mirror»-Folge: Eine wirklich gute Idee, mit wirklich guten Gedanken, die dabei ist, sich zu einem Albtraum zu entwickeln. Nicht für die Erfinder, aber für die Nutzer.

«How to Airbnb» von 2011

Der Werbeslogan damals: «Teile deine Welt» – und das Konzept ging auf. Ich selbst nutzte 2012 zum ersten Mal Airbnb. Das war cool und viel komfortabler als das Hostel, in dem ich die Tage davor kein Auge zugemacht hatte, weil ich mein Zimmer mit vier besoffenen, irischen Monteuren teilen musste. Stattdessen schlief ich in einem «Nice and cozy apartment in the city centre of Lisbon, close to a sweet coffee shop» – genau wie die Influencer, die ständig für Airbnb warben. Und selbst das Café, das mir mein Gastgeber Antonio empfahl, war wirklich lecker. Antonio teilte seine Erfahrungen mit mir und zusammen teilten wir uns die Welt. Scheinbar.

Mir wurde erste Jahre später klar, dass Antonio nie in dieser Wohnung gelebt hat. Und genau darin liegt das Problem:

Wohnraum ist zum Wohnen da, nicht zum Übernachten.

«Willkommen zu Hause»

Airbnb wurde für Vermieter so lukrativ, dass daraus ein Business wurde. Immer mehr Wohnungen wurden weltweit als reine Airbnb-Wohnungen genutzt.

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bild: unsplash

Die Slogans wechselten von «Willkommen zu Hause» (2014) über «Weltweit zuhause» (2016) zu «Seid dort zuhause». Die Botschaft blieb gleich: Wir bieten dir ein Zuhause, wir bieten dir Geborgenheit und das, obwohl du in einer fremden Stadt bist. Die Slogans sagen: «Du wirst in einem zu Hause schlafen, indem eigentlich jemand wohnt.» Sie sagen: «Du wirst dort Urlaub machen, wo andere Leben.» Und die Bilder der Appartements sagen alle: «Das ist fancy Shit, der dich hier erwartet.»

Doch für mich hat sich das Versprechen nicht eingelöst: Ich habe selbst schon in solchen Wohnungen geschlafen. Liebloses Second-Hand-Mobiliar, ein Topf ohne Deckel, das Salz vom Vormieter oder in Klarsichtfolie eingeschweisste Hausregeln konnten in mir nicht das Gefühl auslösen, irgendwie zu Hause zu sein. Sie stehen für das, was aus Airbnb über die Jahre geworden ist: Ein liebloses Business für Menschen, die über Instagram die coolste Strasse im Kiez gesucht und dann eine Airbnb-Wohnung gefunden haben. Für Menschen wie mich und meine Filterblase.

Und doch habe ich es wieder getan

Bei meinem letzten Urlaub auf Corfu schlief ich in solch einem Touri-Airbnb. Abends, beim obligatorischen Gang in das Szeneviertel, lernte ich einen Einheimischen kennen, der mir erzählte, dass er keine Wohnung findet, weil alle für Airbnb genutzt würden. Ich schämte mich in Grund und Boden, denn ich wusste, bevor ich buchte, dass Airbnb für Städte wie Corfu zum Problem wird. Warum also buchte Ich trotzdem?

Aus Gewohnheit.

Seit dem Gründungsjahr von Airbnb sind elf Jahre vergangen. In Deutschland sind laut dem Unternehmen aus 26'000 Unterkünften in 2014 150'000 in 2018 geworden. «Belong Anywhere» ist nicht mehr nur Slogan, sondern Lifestyle. Sobald wir in den Urlaub fahren, wollen wir nicht als Touristen auffallen, machen uns über Busreisende Almans lustig und da wir dank internationalen Influencern sowieso alle gleich aussehen, gelingt es uns auch, in der Masse der Einwohnerinnen und Einwohnern der Szeneviertel nicht aufzufallen. Das Airbnb ist bei dieser Art zu reisen obligatorisch.

Für viele Städte wird Airbnb zum Problem

Doch wir tun uns selbst damit keinen Gefallen. Wir fördern damit ein umstrittenes Geschäftsmodell, das uns spätestens bei der Wohnungssuche selbst das Leben schwer macht.

Und auch Städte wie Barcelona, Berlin, New York oder Nürnberg wehren sich. Schlagzeilen über das Verdrängen von Anwohnern, einer fehlenden Besteuerung oder über Kameras in Wohnungen prägen das Bild. Doch die Entrepreneure aus San Francisco sind offenbar schon einen Schritte weiter: Begriffe wie Streaming und ein Börsengang stehen im Raum.

Doch bevor das passiert, will sich Airbnb offenbar nochmal richtig spannend für Anleger machen und startet «Airbnb Luxe». Eine Villa in der Toskana für 2800 Euro, ein Haus am Mulholland Drive in LA für 4000 Euro die Nacht. Häuser, die die meisten von uns niemals von innen sehen werden – ausser auf den Fotos, die Airbnb uns davon zeigt.

Es ist an der Zeit, etwas zu ändern

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bild: screenshot/airbnb

Für mich, der das Unternehmen als Nutzer zu dem gemacht hat, was es ist, ist das das Zeichen aufzuhören. Ich werde die App deinstallieren, alternative Apps nutzen oder versuchen, direkt über kleinere Hotels zu buchen. Ich bin kein Fan von Hotelketten, ihre Tristess verbreitenden Fassaden machen mich ebenso wütend wie 10'000 Euro pro Nacht für ein Haus zu bezahlen. Doch viele dieser Hotels stehen eben schon da. Für sie muss jetzt niemand mehr in ein anderes Viertel ziehen, weil die Wohnungsknappheit sie dazu zwingt.

Dann übernachtet man vielleicht nicht in der Strasse, in der der Lieblingsinfluencer immer Kaffee trinkt. Aber wer so sein will, wie die Einheimischen, der wohnt ja sowieso nicht mehr dort, wo das Leben spielt.

Denn dort sind ja fast nur noch Airbnb-Wohnungen.

Die 20 angesagtesten Unterkünfte auf Airbnb

Das übelste Airbnb der Schweiz

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    Alle Leser-Kommentare
  • Django Ruppmann 02.07.2019 02:52
    Highlight Highlight Ich lebe in Bangkok, und seitdem boykottiere ich airbnb! Meine ganze Nachbarschaft sind nur airbnb wohnungen, in der low season lebe ich praktisch allein im gebäude, und in der high season kann ich nicht schlafen, weil dauernd urlaubsparty gemacht wird. Und ja, die Preise werde langsam lächerlich hoch.
  • aligator2 01.07.2019 15:31
    Highlight Highlight Mir persönlich fehlen hier ein wenig klare Zahlen. Eine erste Anlaufstelle dürfte dabei die Webseite insideairbnb.com sein.

    Im konkreten Fall zu Berlin sieht man da zB, dass rund 76% der Listings von Benutzern mit nur einer Wohnung kommen. Natürlich noch lange kein handfester Beweise, aber ein Indiz, dass es doch noch viele nicht professionell-geführte Vermieter gibt.

    Ausserdem: Es gibt rund 2 Millionen Wohnungen in Berlin, davon sind rund 22k im Moment gelistet, also rund 1%. Es dürten also unter 1% durch Airbnb unbewohnt sein und demnach der Einfluss auf die Preise eher gering.
  • PaLve! 01.07.2019 14:59
    Highlight Highlight "weil ich mein Zimmer mit vier besoffenen, irischen Monteuren teilen musste"
    Ohh nein!
    Er musste sich ein Zimmer mit gerade vier einfachen Pöbeln teilen :o
  • Persil 01.07.2019 11:44
    Highlight Highlight So ein Hipsterquatsch! Ich will im hipsten Teil der Stadt eine Hipsterwohnung und kosten darf Sie nix. Will weisch, ischt ein Menschenrecht im Zentrum der Stadt wohnen zu dürfen.
  • G.Oreb 01.07.2019 04:11
    Highlight Highlight Laut Statista.org gibt es knapp 40 Mio Wohnungen. Sind also, wenn die Angabe aus dem Text mit 150'000 Airbnb Wohnungen stimmt, sind das
    150k/40mio = 0.00375 = 0.375% vom verfügbaren Wohnungsmarkt. Das ist ja lachhaft wenig und kann garnicht von den Wohnungssuchenden bemerkt werden.
    • JoeyOnewood 01.07.2019 08:50
      Highlight Highlight Deine Überlegung greift leider zu kurz. Als wären AirBnB Wohnungen gleichmässig verteilt. Wo ist die Wohnungsnot am grössten? In den Zentren der grossen, wirtschaftskräftigen Agglomerationen. Wo sind AirBnB-Wohnungen?

      Exaktemente.

      AirBnB heizen also die sowieso bereits überhitzten Wohnungsmärkte in den Zentren zusätzlich an und ist somit ein Gentrifizierungsfaktor.
    • Saraina 01.07.2019 09:44
      Highlight Highlight Logischerweise verteilen sich die Airbnb-Wohnungen nicht gleichmässig. In Barcelona oder Amsterdam gibt es deutlich mehr davon als in Hintertupfingen oder Schwerzenbach. In etlichen Innenstädten ist es für Einheimische fast unmöglich geworden, eine Wohnung zu finden, weil diese gewinnbringender an Touristen vermietet werden.
    • Fritz N 01.07.2019 10:43
      Highlight Highlight Denk nochmals genau nach, vielleicht bemerkst Du deinen Denkfehler ja von selbst... (Tipp: es geht im Artikel sogar darum)
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatabout 01.07.2019 01:32
    Highlight Highlight Da gibts ein Marktplatz der den Zugang zum *Angebot* vereinfacht, dadurch steigt die *Nachfrage* - und die, welche das Angebot besitzen nutzen das aus um Preise zu erhöhen und an den Meistbietenden zu vermieten.

    Was ein phöser phöser Marktplatz aber auch, der ist das Problem
    • Fritz N 01.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Ähm... Ja... der Marktplatz IST das Problem!

      Aber die Kapitalisten beten ja lieber zu den Göttern der Nachfrage
    • Persil 01.07.2019 11:45
      Highlight Highlight ... und Sozialisten drehen Däumchen und saufen lauwarmes Bier ....
  • hämpii 30.06.2019 18:29
    Highlight Highlight Also ich fasse das jetzt einmal zusammen: Airbnb ist scheisse und Hotels sind auch scheisse. Wie wärs dann mit etwas weniger herum reisen? Ist erst noch besser fürs Klima...
  • Auenlove 30.06.2019 15:45
    Highlight Highlight Was gibt es für alternativen? Bzw welche Apps könnte man brauchen?
    • Stocki 30.06.2019 17:46
      Highlight Highlight Guten Journalismus würde jetzt neben dem Hotel Tipp auch Alternativen aufzeigen...

      Mich würden die Alternativen aus der Sicht des Journalisten auch interessieren.

      Schlafen im Stroh?
      Couchsurfing?
      Ferien auf dem Bauernhof?
  • Josef K 30.06.2019 15:41
    Highlight Highlight Für Familien ist Airbnb das einzige das Sinn ergibt. Man hat Küche, Raum zum spielen und rumtollen, und hat einen Ort der für mehr taugt als nur zum schlafen.

    Hoteliers haben grösste Mühe die Kundenbedürfnisse zu verstehen. Was soll dieser Schreibtisch mit Briefpapier, und Hotellogo auf dem briefkopf? Der mini Kühlschrank mit all dem Alk drin? Der UKW Radio? Was ich brauche ist guter WiFi, Bluetooth Lautsprecher, einen Ort zum chillen und frische Früchte.

    Ausserdem wird das Positive der Gentrifizierung nicht verstanden. Wünscht sich jemand die verlotterten innenstadtviertel der 80er zurück?
    • stadtzuercher 30.06.2019 17:04
      Highlight Highlight "Ausserdem wird das Positive der Gentrifizierung nicht verstanden."

      Jaja. Genauso wie manche das Positive von Krieg nicht verstehen. Für die Wirtschaft. Tolle Ethik.
    • Josef K 30.06.2019 17:29
      Highlight Highlight @Stadtzürcher: deine Stadt war ja nicht gerade the place to be in den 80 er und 90er. Heute kannst du wenigstens hinters Landesmuseum go sönnele.
      Aber natürlich, früher war alles besser, keine Zentrifizierung, kein Airbnb und so.
    • Saraina 01.07.2019 09:46
      Highlight Highlight Hä? Meine Stadt war seit den 60ern the place to be! Sünnelä war ganz sicher nie ein Problem!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 30.06.2019 15:33
    Highlight Highlight Ich wohne zur Zeit in Paris. Bezahlbarer Wohnraum in der Innenstadt sei schon immer rar gewesen. Preise pro Quadratmeter, die locker mit Zürich (bei gleichzeitigem halben Monatseinkommen im Vergleich) mithalten können eine Tatsache. Dass bis zu zwei Drittel des Monatslohnes für die Miete drauf gehen ist nicht selten. Das Vermieten von Wohnräumen an temporäre Aufenthalter (Gastarbeiter, Studenten) sei hier schon immer lukrativ gewesen. Aber mit AirBnB dürfte es wohl noch einen weiteren Höhepunkt erreicht haben.
  • DER Baron 30.06.2019 14:52
    Highlight Highlight Also ich bin immer in Hotels, mir gefällt die Atmosphäre. Den "Einheimischenlifestyle" bekomme ich trotzdem gut mit weil mich weder Shopping noch Sehenswürdigkeiten interessieren.
    Egal ob Barcelona, London oder Paris- ich hatte in allen Städten schon Tage da war der Typ im Spiegel der einzige Tourist den ich sah. Ausser alle anderen waren mega gut getarnt und der jeweiligen Sprache frei von Akzent mächtig.
  • Marco Kleiner 30.06.2019 14:09
    Highlight Highlight Ich nutze arbnb ab und zu im Maggiatal. Es sind dort aber Personen/Familien, die ihre Ferienwohnung vermieten, wenn sie sie selbst nicht nutzen. Haben sie vor rbnb schon gemacht. Statt z. B. in der Schweizer Illustrierten zu inserieren, nutzen sie nun diese Plattform. Klar, ich unterstütze damit die Firma. Das, was in den Grossstädten passiert, mit ganzen Häusern/Strassenzügen, die nur für rbnb genutzt werden, finde ich voll daneben.
  • AdiB 30.06.2019 14:03
    Highlight Highlight Ich muss hier airbnb, obwohl nur einmal gebraucht, in schutz nehmen. Was in vielen städten im immobilienmarkt passiert ist eine frechheit. Aber dies hat nichts mit airbnb zu tun.
    Die umzonung der städte ist das problem. In berlin geht berlin mitte, mitlerweile schon in weding rein.
    In diesen städten gibts keine wohnungsknappheit sondern mangel an bezahlbaren wohnungen.
    Diese entwiklung können wir ja in der langstrasse in ZH beobachten. Die mieten steigen und leute müssen raus.
    Diese leute die bereit sind für eine 1 1/2 zimmerwohnung von 45m2 1800 fr zu zahlen sind das problem.
    • Regula Sterchi 30.06.2019 14:15
      Highlight Highlight Das stimmt so nur beschränkt ich war oft in Wohnungen, die tatsächlich nie privat genutzt wurden.

      Das Problem liegt darin, dass airbnb gemnau das fördert. Umso mehr mit dem Luxus-Scheiss, den sie jetzt anreissen.
    • weissauchnicht 30.06.2019 14:36
      Highlight Highlight Ja, AdiB, die Leute, die bereit sind für eine 1 1/2 Zimmerwohnung von 45m2 an zentraler Lage 1800 Fr. zu bezahlen, sind ja eben die, die da gar nicht hauptsächlich selber drin wohnen, sondern mit der tageweisen Vermietung über Airbnb damit Geld verdienen, oder zumindest die hohe Miete finanzieren um 2x im Jahr gratis selber drin zu übernachten. Aber tatsächlich, nicht Airbnb ist das Problem, sondern die Anbieter auf Airbnb...
    • Daniel Düsentrieb (1) 30.06.2019 15:00
      Highlight Highlight Und eben die, welche soviel zahlen, tun das ja, weil sie dies via airbnb wieder reinholen können/wollen... Im Normalfall sind das eben keine gewöhnlichen Mieter. Und solange airbnb-ler diese Wohnungen fleissig buchen, werden die "Mieter" bereit sein, immer mejr zu zahlen, weil sie nur auf den Gewinn aus sind (auch wenn dieser nur 100.-/Monat wäre...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • stadtzuercher 30.06.2019 13:59
    Highlight Highlight Guter Artikel.

    Etwas schockierender ist die Haltung der Mehrzahl der Kommentierenden (die wohl repräsentativ für eine links-öko-liberale Leserschaft stehen).
    IchIchIch, die Umwelt und Gesellschaft interessiert keine Bohne. Der Markt solls regeln. Momol.
    • tr3 30.06.2019 22:44
      Highlight Highlight Klar, die fahren ja auch alle Uber
  • Unkel Wullewu 30.06.2019 13:30
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht Airbnb, sondern dass wir nicht mehr in Güterklasse unterscheiden. Wohnen sollte man nicht einem kapitalistisch organisierten Markt überlassen. Aber wenn man es tut, dann sollte man sich nicht über Phänomene wie Airbnb wundern und noch schlimmer, sich über die Auswirkungen von Airbnb ärgern. Ärgern sollten wir uns über die demokratische Mehrheit, welche es zugelassen hat, dass auch noch das Wohnen dem Kapital zum Frass vor die Füsse geworfen wurde.
    Der Kapitalismus kann in gewissen Güterklassen Wunder vollbringen, aber er ist keine Generallösung, so wie wir es heute machen
    • Bits_and_More 01.07.2019 09:15
      Highlight Highlight Begrenzte Ressourcen existieren unabhängig von Kapitalismus / Kommunismus etc.

      Und zentrale Wohnungen in Zürich mit genug Platz und netter Nachbarschaft und und und gibt es nun mal nicht unbegrenzt. Heute wird das via Preis geregelt.
      Wenn der Preis nun tiefer wäre, können dennoch nicht mehr Menschen in der gleichen Wohnung leben.
    • Fritz N 01.07.2019 10:58
      Highlight Highlight In welchen Klassen vollbringt er Wunder? Asking for a friend.. ;)
    • G.Oreb 01.07.2019 11:19
      Highlight Highlight @Bits_and_More doch. Eine 5.5 Badezimmer-Luxusapartment braucht soviel Platz wie 10 Einfamilienwohnungen. Da können dann sehr wohl mehr Menschen drinnen wohnen.
  • Brezel Hugger 30.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Ich schätze gerade an Hotels (am liebsten ein etwas grösseres 4-Sterne Hotel) die weitgehende Anonymität und der klare Deal Geld gegen Unterkunft ohne persönliche Verstrickungen. Gerade so kann ich den Aufenthalt als Touristing (nicht als temporäre Pseudoeinheimische) geniessen.
  • Be3 30.06.2019 12:52
    Highlight Highlight Wenn Du Alle „Geschäfte“ meidest die auch etwas anbieten was aus Deiner Sicht nicht Ok ist wirst Du Mühe haben.
    Oder meidest Du die Migros weil Du vielleicht Vegetarier bist, die Migros aber auch Fleisch verkauft?
    • Be3 30.06.2019 18:52
      Highlight Highlight 😄
      Wenn ich mir die vielen Blitzer ansehe bin ich frohen Mutes dass die Klimakrise abgewendet werden kann.
      Vorausgesetzt natürlich sie sind in ihrem ganzen Handeln so Konsequent wie sie es hier vorgeben zu sein.
  • Mr.President 30.06.2019 12:32
    Highlight Highlight Ich war letztes Jahr in einer Airbnb Wohnung, das hat dort ausgesehen! Die Küche war klein und voll mit verschiedenen Messern, Löffeln usw. vollgestopft, es war schrecklich! Für mich in Zukunft heißt es nur Hotel mit Wellness, Sauna, am besten wären 5+ ⭐️ Hotels, leider unbezahlbar (die Hilton’s usw), aber das ist mein styl! ;) dann lieber weniger in die Ferien gehen, wegen Umweltschutz/ fliegen und so, dafür aber richtig fett! ;)
  • Ludwig van 30.06.2019 12:13
    Highlight Highlight Leider einer der schlechtesten Watson-Artikel seit langem.

    Wenn die Leute in Hotels statt in Airbnb übernachten, dann ist das kein bisschen besser, denn Hotels brauchen auch Platz. Hotels sind sogar noch ineffizienter, weil bei Airbnb ist dann doch eben ein grossteil der Wohnungen zumindest teilweise bewohnt.

    Wenn die Mieten sinken sollte, dann müsste man schlicht und einfach mehr Wohnungen bauen. Ist leider auch nicht so einfach, weil es meistens Einsprachen hagelt.
    • suchwow 30.06.2019 13:38
      Highlight Highlight Ist von watson.de. Die Qualität ist tatsächlich nicht sehr hoch (meiner Meinung nach) und watson hat meiner Einschätzung nach einen sehr schweren Stand in DE...
    • Astrogator 30.06.2019 14:08
      Highlight Highlight Text nicht gelesen oder verstanden.

      Immer mehr Wohnungen auf Airbnb sind eben nicht bewohnt sondern werden ausschliesslich zum vermieten auf Airbnb gekauft oder gemietet.
    • Ludwig van 30.06.2019 17:33
      Highlight Highlight @Astrogator: Mein Kommentar nicht gelesen.

      Wenn eine Wohnung ausschliesslich für Touristen vermietet wird, dann ist das gleich schlimm wie ein Hotel. Würdest du deshalb Hotels meiden? Inwiedern wären Hotels besser?

      Tatsächlixh ist Airbnb besser, weil eben ein grossteil der Wohnungen zumindest teilweise bewohnt ist. Ein Hotel ist gar nicht bewohnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 30.06.2019 12:09
    Highlight Highlight Leider gibt es zu diesen Airbnb und ähndlichen Wohnungsshare-Systemen und wie sie alle heißen noch keine richtige Gesetzeslage. Ein paar Kantone machen mit einer Kurtaxe auch noch die hohle Hand und unterstützen dies indirekt auch noch. Als Eigentümergemeinschaft hat man eine Chance dies von Anfang an im Eigentümerreglement mit Einstimmigkeit zu regeln, das dies nicht erlaubt ist. Nachträglich gibt es eine Möglichkeit dies einzuschränken und zwar die Vermietung pro Jahr auf z.B. maximal 4x zu beschränken. Dazu braucht es nur eine Mehrheit der Eigentümer.
  • Avenarius 30.06.2019 12:06
    Highlight Highlight Tja, wie meistens. Wir Konsumenten haben es in der Hand.
    Nur ist uns das nicht "bewusst" ... ähhh zu unbequem !
  • CH-Bürger 30.06.2019 11:57
    Highlight Highlight Wie mir bekannt ist gibt es noch keine richtige Gesetzeslage zu dies
  • Herren 30.06.2019 11:55
    Highlight Highlight Solche Artikel sind sicher sehr effektiv, um Klicks zu generieren, aber die Welt oder die Menschen kann man so kaum verändern. Dadurch gehen die enormen Möglichkeiten der Digitalisierung nicht weg. Wenn es nicht Airbnb ist, dann werden die Wohnungen über Facebook oder eine andere Applikation weitervermietet. Selbstregulierung wird kaum helfen. Ebenso werden neue Gesetze nicht wirklich helfen.
    Man müsste Ursachenforschung betreiben und gezielt Impulse zur Verbesserung der Situation setzen.
    • exeswiss 30.06.2019 17:21
      Highlight Highlight es ist nicht aufgabe der medien, die welt bzw. den menschen zu verändern, sondern auf missstände aufmerksam zu machen und das wird hier ganz ordentlich.
  • Anatol S. 30.06.2019 11:37
    Highlight Highlight Ist nicht viel eher das Problem, das Leute wie der Journalist in Berlin leben, für watson arbeiten und in einer deutschen Stadt einen Schweizer Lohn verdienen? Just a thought
    • Viktoria 30.06.2019 13:35
      Highlight Highlight Da kann ich dich also beruhigen: Der Autor lebt in Berlin, arbeitet dort bei watson.DE und bekommt entsprechend auch einen deutschen Lohn. Wir von watson.CH können einfach die Inhalte von watson.DE übernehmen (wie auch umgekehrt). Liebe Grüsse aus der (Schweizer) Redaktion ;)
    • Anatol S. 30.06.2019 14:46
      Highlight Highlight Danke für die Klärung, wusste ich nicht, dass es watson.de gibt
  • hauruck 30.06.2019 11:27
    Highlight Highlight Die fundamentale Frage hier ist: Wer darf in einer Stadt übernachten?

    Die Antwort ist leicht: Wer dafür den Preis zahlen kann.
    Dabei spielt es keine Rolle, ob man sein Geld an ein Hotel, an eine Pension, ein B&B oder ein AirBnB oder einen Vermieter zahlt. Es handelt sich in allen fällen schlicht um vermieteten Wohnraum.

    Keiner hat einen Anspruch auf eine Wohnung in der Stadt und schon gar nicht auf eine billige Wohnung.
    • Tobi-wan 30.06.2019 22:23
      Highlight Highlight Und genau so entstehen die sozial schwachen Quartiere in den Vorstädten, die dann wieder als Problemzone oder "No Go Area" gelten. In einer gesunden Stadt lebt der Mittelstand in Form von Singles, Familien usw. IN der Stadt und nicht ausserhalb. Und IN der Stadt leben auch die Reichen und die Armen.
    • Fritz N 01.07.2019 11:02
      Highlight Highlight Phuu, der Kapitalismus ist stark in dir
  • slick 30.06.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich mag Hotels sowieso viel lieber, da Zimmerservice (Essen), Security am Eingang, Kameras, täglich geputzt (frische Bettwäsche), kein Problem zum finden und einchecken. Aber ich reise auch oft in 2. und 3. Weltländer und nehme fremde Leute ins Zimmer, da sind diese Punkte wichtiger als bei Berlin/London/Kopenhagen. Airbnb gehe ich nur, wenn meine Freunde drauf bestehen, hab ich noch nie selbst gebucht.
  • Frausowieso 30.06.2019 11:15
    Highlight Highlight Was hier ausser vor gelassen wird, es gibt durchaus noch Airbnb's in denen die Vermieter wohnen. WG's und Paare, die nur 1 Zimmer anbieten. Es kommt halt darauf an, was man bucht. Und zwischen Airbnb und Hotelkettenbunker liegt auch noch eine ganze Welt mit tollen Angeboten.
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 30.06.2019 11:15
    Highlight Highlight Warum meint der Autor, das Recht zu haben, im Zentrum zu wohnen? Was ist schlimm, wenn viele Menschen das auf Reisen geniessen dürfen statt er alleine dauerhaft?
    • tr3 30.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Weil eine Stadt eventuell in erster Linie ihren Bewohnern und nicht ihren Besuchern gehören sollte?
    • weissauchnicht 30.06.2019 14:43
      Highlight Highlight Weil er mit seinen Steuern vielleicht die Infrastruktur und deren Pflege bezahlt, über welche die Touristen anreisen?
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 30.06.2019 15:06
      Highlight Highlight Sind Bewohner bessere Menschen als Besucher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • JFF 30.06.2019 11:13
    Highlight Highlight War nur zweimal in AirBnB. Paris: ein Mutter schickt Ihre 5 jährige Tochter zur Grossmutter zum Übernachten, damit Sie mir das Zimmer vermieten kann. Mir wurde übel, in diesem Zimmer zu übernachten. Dann in Tokyo, war sofort klar, wie schlimm das für die Einwohner ist. Neben Hotels gibt es auch Bed&Breakfast, wenn man die Einwohner Live erleben will.
    • Saraina 01.07.2019 09:52
      Highlight Highlight Ich glaube jetzt nicht wirklich dass eine 5-Jährige schrecklich leiden muss, wenn sie bei der Oma übernachtet.
  • Pisti 30.06.2019 11:13
    Highlight Highlight AirBnB macht sich lediglich die steigende Gentrifizierung zu nutzen. Vor einigen Jahren wurden die Arbeiter-Quartiere aufgewertet (nach meiner Ansicht eher abgewertet) und die Yuppies und Hipster haben die Arbeiter verdrängt. Jetzt wo dort nur noch hippe Läden sind, anstatt Gewerbe mit Charakter, haben halt auch Immobilien-Haie bemerkt dass sich mit Touristen noch mehr Geld verdienen lässt als mit den neu zugezogenen. Absolut kein Mitleid. Ich persönlich werde auch in Zukunft je nach Region auf AirBnB zurûckgreifen, da sie ein tolles Angebot haben.
  • Coffey 30.06.2019 11:09
    Highlight Highlight Alles auf dem Punkt, aber ehrlich gefragt: Das war nicht absolut jedem schon klar, als die Idee geboren wurde?
    In dr Barceloneta haben sie schon öffentliche Aufrufe gemacht, man möge bitte nicht solche Wohnungen mieten, damit das Business nicht floriere und die Wohnungen wieder auf den Markt kämen.
  • Brunhilde 30.06.2019 11:04
    Highlight Highlight Der Autor irrt. Das Problem ist - wenn überhaupt- nicht Airbnb, sondern die Menschen, die glauben, ständig irgendwohin gehen zu müssen.
    Und wenn der Autor Airbnb nicht gut findet, dann kann er es ja sein lassen. Freier Markt, niemand wird gezwungen.
  • Bemove 30.06.2019 10:57
    Highlight Highlight Wer genug Geld hat braucht tatsächlich kein Airbnb. Für mich ist es nur der Preis der teuren Hotels entscheidend. http://Der
  • Nonkonformist 30.06.2019 10:41
    Highlight Highlight Ich buche regelmässig über Airbnb und war noch nie in einer Wohnung, welche nicht nur ausschliesslich für Touristen genutzt wird. Und das ist auch gut so. Ich will gar nicht in eine Wohnung, die sonst Privat genutzt wird. Mit Airbnb kann man in guter Lage günstig ein paar Nächte verbringen. Und wenn deswegen ein arroganter Städter keine Wohnung mehr findet, ist das noch ein angenehmer Nebeneffekt.
    • tr3 30.06.2019 19:34
      Highlight Highlight Ui, bist du aber nonkonform, du kleiner Rebell, du 😘
  • David Marti 30.06.2019 10:27
    Highlight Highlight Hier ist die Politik gefragt gleich lange Spiesse für alle Anbieter zu schaffen. Gerade bei den Steuern, ist das über Airbnb leicht möglich. Was die Verknappung in Stadtzentren betrifft: Wenn jemand bereit ist mehr für die Wohnung zu zahlen hat das auch Vorteile, weil Wohlstand direkt oder indirekt wieder in das Zentrum fliesst, denn das Geld wird häufig wieder ausgegeben. Wenn jetzt eine Mehrheit an Berlinern findet, die Preise sind zu hoch, können sie politisch eine Regulierung fordern (z.B. Wohnzonen und Tourismuszonen). Aus ökonomischer Sicht handelt es sich hier nicht um ein Marktversagen
    • tr3 30.06.2019 19:38
      Highlight Highlight Wie man 2019 noch den ganzen Reganomics-Quatsch nachplappern kann ist mir ja echt ein Rätsel.
  • joenu.m 30.06.2019 10:26
    Highlight Highlight Couchsurfing wäre eine interessante Alternative für die Leute die genügend abenteuerlustig sind. Dort nimmt man garantiert niemandem Wohnungsraum weg und die Reiseerfahrung ist viel intensiver, da man dort tatsächlich mit der lokalen Bevölkerung und dem Alltagsleben vor Ort in Kontakt kommt. Und man bezahlt nichts für die Übernachtung :)
  • Froggr 30.06.2019 10:24
    Highlight Highlight Wo ist denn das Problem? Wenn sich jemand eine Unterkunft leisten kann für 17‘000 Euro die Nacht, warum sollte er es nicht tun? Geile Hütten, einfache Buchung. Was will man mehr?
  • freifuchs 30.06.2019 10:22
    Highlight Highlight Das Problem ist der Tourismus, nicht Airbnb. Gerade Berlin ist in der Top 3 der Reisedestinationen in Europa und ist damit eine Touristenstadt. Was der Tourismus mit der lokalen Kultur macht sieht man an unendlichen Beispielen. Wer in der Branche tätig ist gewinnt, wer nicht, verliert. Mit Airbnb hat das kaum was zu tun. Und doch, wenn das von Ihnen gelobte „Kleinhotel“ nicht stünde, könnte man anstelle dessen dort 30-40 Wohnungen bauen.
  • Chrikai 30.06.2019 10:19
    Highlight Highlight Wir sind seit etwa 5 Jahren Gastgeber - im eigenen, bewohnten Haus mit individueller Betreuung unserer Gaeste. Doch, das gibt es noch. Allerdings fordert uns das System ständig auf, billiger anzubieten. Hier geht’s vor allem um die Frequenz, sprich die Marge für Airbnb. Qualität spielt eine untergeordnete Rolle. Die ursprüngliche Idee, Begegnung zwischen Menschen, scheint gestorben. Schade.
  • ybfreak 30.06.2019 10:19
    Highlight Highlight Schon mal überlegt, dass diese Wohnungen Eigentum von jemandem sind oder der Vermieter es zulässt, dass die Wohnung nochmals vermietet wird? Wer hat nun Schuld daran?
  • Danywhere 30.06.2019 10:04
    Highlight Highlight Leute! Findet ihr es nicht etwas absurd nach diesen durchaus sinnvollen Artikel mit einer Bilderstrecke für die 20 angesagtesten Airbnb-Orte zu werben? Es wäre zielgerichteter, ihr zeigtet auf, welche besseren Alternativen vorhanden sind.
  • Spi 30.06.2019 09:54
    Highlight Highlight Tja, solange die Hotels weiter exorbitante Summen für einfache Zimmer verlangen, bleibt Airbnb für mich eine sehr valable Alternative. Zudem findet man z.B. in den USA praktisch keine Hotelzimmer für mit 4 Kinder.
  • fireboltfrog 30.06.2019 09:46
    Highlight Highlight Sehe nicht ein wieso man deshalb an Ferienorten auf AirBnB verzichten sollte, nur weil es in Städten schlechte neben Effekte haben kann. Gleichzeitig hatte ich in der Stadt schon 2 Mal ein Temporäres AirBnB in einer WG, wo gerade ein Zimmer frei war, wegen Semester Ferien. Aber ja mal sollte immer, wenn man für irgendwie Geld ausgeben überlegen wer verdient und wer leidet, dass ist die effektivste weg zu eine Wirtschaft die einem Gefällt.
  • Hier Name einfügen 30.06.2019 09:40
    Highlight Highlight Die Fassaden von Hotelketten machen Sie wütend? Solche Probleme möchte ich auch haben.
  • SJ_California 30.06.2019 09:39
    Highlight Highlight Airbnb ist nicht das Problem. Wohnungen werden dort vermietet, wo die Touristen hingehen. Wenn nicht über Airbnb, dann über andere Anbieter.
    Die Welt, speziell das Konsumverhalten und die Kaufkraft, ändern sich schnell; die Regierungen hingegen sind träge und es braucht eine Weile, bis passende Gesetze, Steuern und Abgaben eingeführt werden.
    • lilie 30.06.2019 09:52
      Highlight Highlight @SJ: Einerseits richtig. Andererseits auch nicht: Die Gesetze, wie AirBnBs korrekt geführt werden müssten, bestehen zum Teil bereits - nur werden sie halt einfach nicht eingehalten. Und ob der schieren Menge an gewissen Orten ist es halt fast nicht möglich, alle zu kontrollieren und die herrschenden Gesetze durchzusetzen.
    • Einloz 30.06.2019 10:28
      Highlight Highlight Sorry, Gesetzt nicht vollziehen ist keine Entschuldigung.
    • SJ_California 30.06.2019 12:58
      Highlight Highlight @lilie: überall gibt es schwarze Schafe, aber ob‘s bei den Airbnb-Anbietern wirklich schlechter aussieht?
      In Italien beispielsweise müssen die Wohnungsvermieter die Identität der Gäste beim Check-in aufnehmen. Bis jetzt hat das noch jeder unserer Vermieter gemacht.
      Bei genug hohen Bussen und einem funktionierendem Kontrollsystem sollte‘s ja kein Problem sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Patho 30.06.2019 09:33
    Highlight Highlight Wenn man sich unter die Einheimischen mishen will, soll man Couhsurfing machen, denn da wohnt man MIT Einheimischen in einer Wohnung. Ansonsten kommen für mich nur Hostels infrage, in Hotels, wie auch Airbnbs schottet man sich nur ab, da man sich in sein Zimmer zurückzieht, statt in einem Gemeinschaftsraum oder Garten mit anderen zu chillen, dementsprechend tot sind solche Anlagen. Einen Teil des Reisens mahts halt aun das kennenlernen neuer Menschen und schliessen neuer Freundschaften aus, seien es Menschen aus dem Reiseland oder aus aller Welt im Hostel.
  • Bio Zitronensaft 30.06.2019 09:24
    Highlight Highlight Das Problem ist eher, dass der Autor offenbar Lieblings-Influencer hat, denen er hinterher reist.

    Deutschland hat 83 Mio Einwohner und die 150‘000 Airbnbs sollen am Wohnungsmangel schuld sein?

    Der Artikel ist nicht zu Ende gedacht.

  • whatthepuck 30.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Wenn Airbnb nicht zur absoluten Verknappung führt, dann zumindest zu Verdrängung. Wer soll wo in unseren Städten wohnen können? Das ist eine sozialpolitische Frage, die wir beantworten sollten, statt meinungslos zuzusehen.

    Im Westen waren wir immer stolz auf den breiten Mittelstand und das gute Leben, dass sich hier auch Durchschnittsbürger ermöglichen konnten. Airbnb aber unterstreicht den immer schwereren Stand dieses Mittelstands; ein grösser werdender Gap zwischen profitierenden Besitzenden und verdrängten Besitzlosen. Dieser Zustand ist nicht neu, wird durch Airbnb aber noch perversiert.
  • Bits_and_More 30.06.2019 08:44
    Highlight Highlight Es gibt aus meiner Sicht noch eine dritte Anbietergruppe, kleine Herbergen oder klassische BnB, welche ihre Zimmer via Airbnb anbieten. Sie erreichen damit viele Leute, Rechnung und Verwaltung läuft via Plattform und die Gebühren slnd transparent.
    Auf einer Rundreise durch Irland konnten wir so aus einer Mischung zwischen traditionellen BnB und vereinzelte Gästezimmer, mehrheitlich von älteren Personen vermietet, unterkommen.
    Schlussentlich merkt man als Nutzer sehr schnell in welche Kategorie der Anbieter fällt, z.B. wenn die ganze Wohnung angeboten wird, und kann diese meiden
  • The Count 30.06.2019 08:39
    Highlight Highlight Ich habe hier vor ca. 2 Jahren einen Kommentar mit genau den genannten Punkten geschrieben und wurde im Blitzgewitter abgewatscht.😜

    Zum Thema, ja, die Städte sind voll von Airbnb Wohnungen, aber allgemein voll von Touristen. Deshalb keine langweiligen Städtereisen mehr machen und ab aufs Land Leute, die Airbnb hosts dort sind ausserdem noch normale Menschen und keine neureichen Hipster.
    • The Count 30.06.2019 09:20
      Highlight Highlight Ja Hoppla, mein Kommentar war überspitzt. Aber ich glaube die Botschaft ist klar, deine auch. Ich mag die Kleinstädte auch, viel charmanter als die langsam aber sicher alle gleich aussehenden Grossstädte. Die historischen Elemente werden weiterhin immer mehr verschwinden. Die Menschen mag ich eigentlich überall, die auf dem Land sind aber offener und herzlicher, deshalb verbringe ich lieber abseits von den Massen meine Freizeit.
    • dmark 30.06.2019 12:08
      Highlight Highlight @The Count:
      Absolut richtig. Und wer will schon dort sein, wo sich Hipster aufhalten?
    • The Count 30.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Der Stadtmensch ist liberaler, aberleider nur vordergründig offener als der Landmensch. Nach nunmehr 11 Jahren in der Stadt bin ich eben wegen dieser Oberflächlichkeit wieder etwas ländlicher zuhause.
  • jjjj 30.06.2019 08:30
    Highlight Highlight „Ich bin kein Fan von Hotelketten“

    Weil du ja soooo anders sein willst als all die anderen... 🙄
    Genau da ist das Problem!
    • walsi 30.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Dafür müsste man zwei Herzen geben können. 😀👍
    • Phrosch 30.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Auch zu den grossen Hotelketten gibt es meist genügend Alternativen: Jugendherbergen, Pensionen, kleine private Hotels, Hostels, Bed and Breakfast, etc. Man muss selten „seelenlos“ logieren, wenn man nicht will.
    • Kilgore 30.06.2019 10:40
      Highlight Highlight Nicht jeder mag Hotelzimmer, das hat nichts mit anders sein zu tun sonder damit zu wissen was man mag und was nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mamilein 30.06.2019 08:25
    Highlight Highlight Warum nicht einfach über eine Ferienwohnung-Plattform buchen? Da hab ich nur gute Erfahrungen gemacht bisher.. Airbnb hab ich nie benutzt.
    • Max Dick 30.06.2019 08:58
      Highlight Highlight Wo genau liegt der Unterschied, ob du eine Ferienwohnung über eine Ferienwohnungs-Plattform, oder über airbnb buchst? Oder noch anders gefragt, was ist der Unterschied zwischen airbnb und einer anderen Ferienwohnung-Plattform?
    • walsi 30.06.2019 09:39
      Highlight Highlight @Max: Die Ferienwohnungs-Plattformen sind ehrlicher als Airbnb.
    • Mamilein 30.06.2019 09:41
      Highlight Highlight Gute Frage! Sind Ferienwohnungen nicht als solche zu deklarieren und somit Kurtaxen zu entrichten? Aber ja, I see your point..
  • meliert 30.06.2019 08:02
    Highlight Highlight Ich gestehe, ich habe zwei x Airbnb gebucht, ein Mal in London, wo ganz klar die Vermittlerin nicht dort wohnte, nach dem ganzen vorgängigen blabla war es nur ein Code um die Türe zu öffnen, gesehen haben wir niemand.

    Das 2. Mal in Reggio Emilia haben wir genauer geschaut, ein Fotografen-Paar hat uns die klar bewohnte Wohnung vermietet um etwas dazu zu verdienen, wo die zwei während der Woche waren hat sich nicht geklärt. Wir gehen jetzt wieder ins Hotel.
  • lichtraumprofil 30.06.2019 08:02
    Highlight Highlight Grundsätzlich stehe ich hinter der Kritik. Gerade bei Städten wie Barcelona oder Berlin. Kurz mit dem Flieger einige Tage in ein cooles Airbnb und die Stadt "sehen". Ich würde aber nicht pauschalisieren. Ich werde dieses Jahr 4x in einem Airbnb gewohnt haben. Kein Angebot fördert die Wohnungsnot, da alle privat vermietet und entweder z. T. selbst genutzt werden (Besitzer wg. Arbeit wochenlang weg) und keine Wohnungsnot herrscht (Walliser Bergdorf, Dorf in Toscana). Es gibt einige Gebiete ausserhalb der Touri-Zone, teilweise ohne Hotels. Und da finde ich Airbnb eine gute Alternative.
  • lilie 30.06.2019 08:01
    Highlight Highlight Das Problem ist wohl eher nicht AirBnB allein, sondern, dass es sich immer mehr Leute leisten können und wollen, in die Feriendestination X zu reisen. Und dort will man dann Y erleben, also muss man im Quartier Z eine Unterkunft finden.

    Wer einheimische Gastfreundschaft sucht, ist vermutlich in einem kleinen Gasthof, einer Pension oder einem BB mindestens so gut, vielleicht sogar besser, aufgehoben wie bei AirBnB.

    Und wer nicht ein wenig Offenheit mitbringt und auch etwas anderes erleben möchte, als was er auf dem Internet gesehen hat - der sollte eigentlich sowieso zu Hause bleiben.
  • Ökonometriker 30.06.2019 07:54
    Highlight Highlight Das Problem ist eher, dass man nicht genügend Wohnungen baut um die Zuwanderung in gewisse Städte aufzufangen. Selbst wenn man Airbnb in Berlin vollständig verbieten wùrde, wären die davon belegten Wohnungen durch die Zuwanderung innert gerade einmal drei Monaten weg.
    Aber die Eliten haben natürlich freude an steigenden Wohnungspreisen.
  • Toerpe Zwerg 30.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Es gibt alleine in Berlin 2 Millionen Wohnungen. Wer da keine Wohnung findet, dann findet er nicht wegen Airbnb keine ...

    Dass die zugezogenen Hipsterlis in Berlin keine Wohnung finden, stimmt nicht. Sie finden sie einfach nicht in den 3-4 Quartieren, in denen sie wohnen wollen, weil sie dafür kein Geld haben.

    • Eisvogel 30.06.2019 08:32
      Highlight Highlight @Zwerg
      Vielleicht sind die Wohnungen auch in den anderen Quartieren zu teuer.
    • JuliSaflor 30.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Berlin ist sehr gross, wer nicht täglich ewig pendeln möchte, sucht natürlich eine Wohnung in der Nähe seiner Arbeit und nicht irgendwo in Marzahn wohin die Anbindung zusätzlich sehr schlecht ist. Das Problem ist aber ein anderes. Die Berliner selbst werden mit horrenden Mietpreiserhöhungen aus ihren Wohnungen und Kiezen verdrängt damit gut situierte Zugezogene in die hippen Gegenden ziehen können. Das ist inzwischen zur Regel geworden und lange kein Einzelschicksal mehr. Und das betrifft nicht mehr nur die 3 "hippsten" Kieze. Was einer der Gründe war, weshalb wir Berlin verlassen haben.
    • ingmarbergman 30.06.2019 09:47
      Highlight Highlight Sorry, Toerpe, du scheinst die verhältnisse in Berlin nicht zu kennen.
      Mit einem Schweizer Lohn lässt sich gut meckern. Aber wer mal sieht, was in DE für Löhne bezahlt werden, und wie die Mieten in Berlin sich entwickelt haben, dann lässt sich verstehen wie es den Leuten geht.

      Du bist ein wenig wie (angeblich) Marie Antoinette: „sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben“
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 30.06.2019 07:43
    Highlight Highlight Habe noch nie Airbnb genutzt. Das Problem damit hat sich ja schon lange abgezeichnet.
    Und wenn man eine sonst unnutzbare Wohnung hat, kann man sie auch über Ferienwohnungsportale vermieten und korrekt versteuern.
    • ybfreak 30.06.2019 10:42
      Highlight Highlight Toll, nun ist die Wohnung versteuert und trotzdem mitten in Berlin und besetzt...
      Verstehe die Kritik nicht, sorry...
      Da müsste der Titeldes Artikels darauf abzielen, dass Airbnb keine Steuern zahlt und nicht das die verfügbaren Wohnungen rar geworden sind.
    • Merida 30.06.2019 14:02
      Highlight Highlight Es gibt wesentlich weniger Wohnungen, die so genutzt werden können und für den Vermieter sind die Steuern ein Argument die Wohnungen nur noch an Mieter und nicht an Feriengäste zu vergeben...
    • Regula Sterchi 30.06.2019 14:13
      Highlight Highlight Machen andere Plattformen das besser?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelina Horber-Marinello 30.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Danke vielmals für den Artikel. Doch, man kann Aibnb nutzen, dass es eine winwin Situation gibt... einfach Privatzimmer anstatt Wohnung wählen. So sind wir an sieben Orten in Frankreich, sieben tollen Menschen und Familien begegnet. Mit viel Austausch, Spass und Geborgenheit Frankreich kennen zu lernen war super! Ideal mit Jugentlichen, sie lernen sehr schnell die unterschiedlichen Verhaltenscodex....
  • Natürlich 30.06.2019 07:01
    Highlight Highlight Ich denke, nur weil es an manchen Orten zum Problem wird sollte man nicht gänzlich darauf verzichten.
    Aber ja, ich finde auch, ganze Häuser/Wohnungen lediglich zu Airbnb Zwecken zu vermieten ist nicht der Sinn der Sache und sollte verboten werden.

    Wir vermieten selbst Airbnb in unserem Haus, dass am Stadtrand liegt (10min mit dem Bus ins Zentrum) Seit wir Kinder ausgezogen sind und nur noch meine Mutter dort wohnt haben wir unten eine kleine 1.5 Zimmer Einliegerwohnung zur Vermietung und oben in der Hauptwohnung einfach ein Zimmer, Küche und Dusche zur Mitbenutzung.

  • Hardy18 30.06.2019 06:19
    Highlight Highlight Vorab, ich bin kein Fan in fremden Wohnungen zu schlafen.
    Aber 150.000 Wohnungen sind ja nun nicht der Knaller warum man keine Wohnungen bekommt. Klar, in "guten" Strassen werden sicherlich paar fehlen. Aber man merkt doch das es ein generelles Problem vom Markt her ist. Wenn ich aus Zürich oder Berlin höre, das man 100te Meter ansteht um eine günstige Wohnung zu bekommen da hauts mich um. Da erzähl mir doch keiner das die, die da anstehen keine bekommen weil ein Eingang weiter, die Wohnung ein Hotel geworden ist. Denn in Top Lagen kann die Miete, ein normal Verdiener eh nicht mehr bezahlen.
  • Roro Hobbyrocker 30.06.2019 06:16
    Highlight Highlight Ich glaube es ist ein Politisches Problem und es muss ein Politische Lösung gefunden werden. Meine Frau besitzt 3 Wohnungen in Kolumbien. 2 Vermieten wir normal, unsere eigene Möblierte Wohnung vermieten wir über Airbnb. Der Grund ist da meine Frau wirklich 3 Monate im Jahr dort wohnt. Die Wohnung nimmt also niemandem Wohnraum weg und sie stand nämlich zuvor die neun Monate leer. Wenn ich sehe wie z.B. in Österreich der soziale Wohnungsbau gefördert wird, denke ich eher dass dort das Problem liegt. Die Airbnb zeigt einfach schneller was in den einzelnen Städten falsch gemacht wurde.
  • Evan 30.06.2019 05:44
    Highlight Highlight Diese ganze Kritik ist nicht neu, und sicher nicht unberechtigt, aber was dabei untergeht, ist die Kritik an einem generellen Wohnungsmangel. Und das ist wohl das wahre Problem.
  • Butschina 30.06.2019 05:26
    Highlight Highlight Wie ist die Gesetzeslage bei uns? Eine Wohnung die nur für Airbnb genutzt wird, müsste doch als Ferienwohnung gelten, oder nicht? Wenn ich meine Wohnung untervermiete darf ich normalerweise damit kein Geld verdienen, oder ist das nicht mehr so?
    • leu84 30.06.2019 06:12
      Highlight Highlight Das Problem liegt Hauptsächlich bei den Mietwohnungen. Da kann man ohne Zustimmung vom Vermieter seine Wohnung nicht zur Untermiete vermieten. Bei Eigentum weiss ich es nicht. Aber wenn man Geld einnimmt, dann haben die Ämter ihr Interesse. Sonst weiss ich nicht, wie es mit dem Eintreiben der Kurtaxe funktioniert.
    • maylander 30.06.2019 06:23
      Highlight Highlight Da ist einfach ein grosser Graubereich. Unverheiratete Paare können ganz einfach zwei Wohnungen mieten, einfach auf die jeweils andere Person. Nicht nur in Bergdörfern sondern auch in Städten gibt es dadurch viele Zweitwohnungen
    • Capunso 30.06.2019 08:09
      Highlight Highlight @leu84
      Der Vermieter darf seine Zustimmung zu einem Untermietvertrag nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen verweigern.

      Bei Wohneigentum sind die Einnamen aus Airbnb zusätzlich zum Eigenmietwert zu versteuern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Propeller 30.06.2019 05:16
    Highlight Highlight Ist das Grundproblem nicht mal wieder, dass es einfach zu viel ist? Zu viele Touris, zu viele Menschen, und all jene möchten doch auch so coole Ferien erleben. Wer soll es ihnen vergönnen? Man arbeitet schlussendlich hart für sein Geld. Und doch klingt es meist von den "Rückkehrern", dass es zu viele waren, zu verstopft. Irgendwie scheint es mir, das es in unserer "schnelllebigen Welt" nicht mehr viel verträgt und das Problem dazu, kann jeder bei seinem Verhalten finden.
  • Kreuzritter 30.06.2019 04:54
    Highlight Highlight Bezahlbarer Wohnraum an zentraler Lage ich kann es nicht mehr hören. Logisch ist es teuer wo alle wohnen wollen: Angebot/Nachfrage. Wer die Kohle nicht hat muss halt pendeln, so einfach.
    • ingmarbergman 30.06.2019 09:49
      Highlight Highlight Schön dass du so viel Geld hast. Du hast einfach Glück gehabt.
      Schade dass die Moral dabei auf der Strecke geblieben ist.
    • Kreuzritter 01.07.2019 07:56
      Highlight Highlight Ich hab das Geld auch nicht und muss nach Zürich pendeln, aber ich beschwere mich nicht sondern versuche härter zu arbeiten, um dies irgendwann zu ändern. Ich gehe nicht jammern zum Staat.

Wir schafften es bis nach Amerika! So wurde #dichterdran zum Twitter-Phänomen

Manchmal geschehen Dinge, die hält man im Traum nicht für möglich. Zum Beispiel, dass aus einem Spass, der mal als Psychohygiene begann, plötzlich ein internationaler Erfolg auf Twitter wird. Ein Erfahrungsbericht aus dem Leben mit #dichterdran.

Ob Feminismus oder Fussball, manchmal passt etwas einfach für beides. Ich muss da nämlich mal was klarstellen. Der Name des Hashtags #dichterdran ist geklaut. Ich gebe das hier lieber gleich zu, nicht, dass eines Tages jemand kommt, den Hashtag durch eine Plagiats-Software jagt und uns einen Skandal anhängt. Geklaut ist er von einem Freund, dem Berliner Schriftsteller Moritz Rinke, der einst eine Fussballkolumne für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» mit dem Titel «Dichter dran» …

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