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Zweite Muslimin gewinnt Vorwahl bei den US-Demokraten 

15.08.18, 14:24


Eine muslimische Politikerin somalischer Herkunft hat im US-Bundesstaat Minnesota eine Vorwahl der Demokraten für den Kongress gewonnen. Ilhan Omar hat damit gute Chancen, im November ins Repräsentantenhaus in Washington einzuziehen.

FILE - In this Jan. 5, 2017, file photo, state Rep. Ilhan Omar is interviewed in her office two days after the 2017 Legislature convened in St. Paul, Minn. Somali-American legislator Ilhan Omar made history Tuesday, Aug. 14, 2018, by winning the Democratic congressional primary in a Minneapolis-area district so reliably liberal that her victory is likely her ticket to Congress. (AP Photo/Jim Monem File)

Ilhan Omar gewann die parteiinterne Wahl mit 65 Prozent der Stimmen. Bild: AP/AP

Die 36-Jährige gewann die parteiinterne Wahl am Dienstagabend (Ortszeit) mit 65 Prozent der Stimmen. Sie tritt am 6. November gegen die Republikanerin Jennifer Zielinski an - der Bezirk gilt aber als fest in den Händen der Demokraten.

FILE - In this Nov. 6, 2008 file photo, Rashida Tlaib, a Democrat, is photographed outside the Michigan Capitol in Lansing, Mich. The Michigan primary victory of Tlaib, who is expected to become the first Muslim woman and Palestinian-American to serve in the U.S. Congress, is rippling across the Middle East. In the West Bank village where Tlaib’s mother was born, residents are greeting the news with a mixture of pride and hope that she will take on a U.S. administration widely seen as hostile to the Palestinian cause. (AP Photo/Al Goldis, File)

Tlaibs Einzug gilt als sicher: Sie hat bei ihrem Rennen keinen republikanischen Gegenkandidaten. Bild: AP/AP

Omar und die Demokratin Rashida Tlaib, die in der vergangenen Woche die Vorwahl ihrer Partei in einem Bezirk in Michigan gewann, könnten die ersten Musliminnen im US-Repräsentantenhaus werden. Tlaibs Einzug gilt als sicher: Sie hat bei ihrem Rennen keinen republikanischen Gegenkandidaten.

Omar kam als Kind in die USA, nachdem ihre Familie vor dem Bürgerkrieg in der Heimat geflohen war. Sie ist derzeit Abgeordnete im Repräsentantenhaus von Minnesota. Tlaib ist eine Tochter palästinensischer Einwanderer. Die 42-Jährige sass im Abgeordnetenhaus von Michigan. Beide zählen zum linken Flügel der Demokraten.

Auch in anderen US-Bundesstaaten fanden am Dienstag Vorwahlen statt. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einem Rennen in Vermont. Dort bewarb sich ein 14-Jähriger um die Kandidatur der Demokraten für den Gouverneursposten. Die Wahl gewann aber Christine Hallquist, eine Transgender-Frau. (sda/dpa)

20 US-Präsidenten als Frauen

14-Jähriger tritt bei Gouverneurswahl an

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno S. 88 16.08.2018 11:40
    Highlight "Idendity Politics" vom feinsten. Auch hier in diesem Artikel!
    Es wird nichts über ihre Politischen Ansichten und ihrem politischen Werdegang geschrieben. Der Fokus liegt nur auf Frau+Muslimisch.
    Was hat sie für politische Ansichten? Was möchte sie erreichen? Wofür macht sie sich stark?
    10 0 Melden
  • rodolofo 16.08.2018 09:49
    Highlight Super!
    DAS ist die passende Reaktion auf Trump!
    Vielleicht müssen sich die Dinge erst extrem zuspitzen, bis die Menschen aufwachen und sich dann, wenn es wirklich um Leben oder Tod geht, für das Leben zu entscheiden!
    Trump kann ja im Grunde auch nichts dafür, dass er zu einem solchen Scheusal geworden ist.
    Er tut nur das, was er tun muss, so wie auch diese mutige Frau der Demokraten (und Muslimin) tun muss, was sie tun muss und darum auch tun WILL!
    Mit einer nach der "Bleiernen" Trump-Zeit (mit den extrem hohen Militärausgaben) wiedergeborenen USA würde ich mich wieder gerne zusammentun!
    1 2 Melden
  • DemonCore 16.08.2018 07:06
    Highlight Wieso soll man sich als liberaler, toleranter Mensch freuen, dass Vertreter eines totalitären, autoritären, sexistischen und gewaltsamen Dogmas in unserere demokratischen Institutionen gewählt werden? Feiern wir nächstes Jahr 86 Jahre Ermächtigungsgesetz?
    4 6 Melden
    • Gähn 16.08.2018 15:59
      Highlight Haben wir ja schon.
      Die Christen.
      In der Bibel gibt es Passagen die Inzest rechtfertigen, den Verkauf seiner Töchter als Sklaven, auch zwangsprostitution in gewisser Weise.
      Auch wird dazu aufgerufen Andersgläubige und Homosexuelle zu töten.
      Ausserdem ist das Christentum durch die kreuzzüge mitverantwortlich, dass unglaublich viele wissenschaftliche Erkenntnisse der Araber verloren gingen.
      Also, wo ist das Problem?
      7 3 Melden
    • DemonCore 16.08.2018 16:58
      Highlight Stimmt. Vlt ist es an der Zeit mit all diesen nahöstlichen Todeskulten abzufahren, und es nicht als besondere Qualität in einem Politiker zu sehen wenn er an einen bärtigen Big Brother im Himmel glaubt.
      0 2 Melden
    • Gähn 17.08.2018 12:34
      Highlight Die muslimischen Länder waren den Europäern, wissenschaftlich um Welten voraus.
      Hätte die Kirche in ihrem Machtrausch nicht die kreuzzüge ausgerufen, wären wir heute sehr viel weiter. Und die Welt wäre garantiert friedlicher.
      Aber die Anhänger der Populisten werden auch diese Aussage zu verdrehen versuchen.
      1 0 Melden
    • DemonCore 17.08.2018 14:25
      Highlight Ich glaube wir sind weitgehend einer Meinung. Nur, die Muslime und ihre Wissenschaft... ja, ist auch schon eine Weile her, nicht wahr? In den letzten 500 Jahren ist keine wichtige Erfindung unter muslimischer Herrschaft gemacht worden. Aber das ist sicher die Schuld der Europäer.
      0 1 Melden
  • Smeyers 15.08.2018 22:17
    Highlight ... die Demokraten wählen immer mehr Frauen mit antisemitischen Hintergrund. Ilhan Omar hat ihre antisemitischen Aussagen nie Zurück genommen. Ebenso wie Ihre Kollegin Ocasio scortet aus Brooklyn welche mit politischen Falschaussage und Unwisdenheut glänzt. Ich frage mich langsam warum sich diese Partei Demokratisch nennt?
    5 7 Melden
    • Bruno S. 88 16.08.2018 12:34
      Highlight Für Israel ist sowieso jegliche Kritik sofort Antisemtisch.
      6 3 Melden
    • rodolofo 16.08.2018 12:51
      Highlight Sie ist als Muslimin FÜR die Demokratie!
      Das ist doch toll!
      Ich bin auch kein Jude.
      Bin ich damit automatisch auch ein "Anti-Semit"?
      Nein!
      Von mir aus können Orthodoxe Juden unmöglich aussehende Hüte und unmöglich aussehende Schwarze Roben tragen!
      Und sie können auch diese unmöglich langen Seiten-Löckchen und hässlich fähige Bärte tragen!
      Wenn ihnen das Spass macht, dann sollen sie das tun!
      Und sie können von mir aus auch an der Klagemauer Dampf ablassen darüber, dass sie sich dazu zwingen, unmögliche Hüte, Roben, Löckchen und Bärte zu tragen, wenn sie das erleichtert!
      Bei Muslimen: Dito.
      7 3 Melden
    • Smeyers 16.08.2018 20:25
      Highlight Beide Damen sind Teil der Boycot Bewegung gegen Israel und stellen falsche Behauptungen auf. Das ist antisemitismus oder Dummheit und hat nichts mit orthodoxen Juden zu tun.
      1 0 Melden
  • LeChef 15.08.2018 17:49
    Highlight Scheint, als müsste man unbedingt einer Minderheit angehören um heutzutage bei den Demokraten Chancen auf eine Nominierung zu haben.
    6 6 Melden

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