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Wahlen in Angola setzen der Ära von Präsident dos Santos ein Ende



Im südwestafrikanischen Staat Angola haben am Mittwoch die Parlamentswahlen begonnen, bei denen auch der neue Präsident bestimmt wird. Der 74-jährige Präsident Eduardo dos Santos tritt nach 38 Jahren im Amt nicht mehr an.

Rund neun Millionen Wahlberechtigte können die 220 Sitze des neuen Parlaments bestimmen und damit auch den Nachfolger von Präsident dos Santos. Da ein Sieg von dos Santos' regierender Partei MPLA als sicher gilt, dürfte der bisherige Verteidigungsminister João Lourenço neuer Präsident werden.

Die landesweit rund 12'000 Wahlbüros werden bis 20.00 Uhr geöffnet sein. Das vorläufige Endergebnis wird frühestens Ende der Woche erwartet.

Angola gilt als Afrikas zweitgrösster Ölproduzent, leidet aber unter dem Verfall der Ölpreise. Der Wohlstand ist sehr ungleich verteilt. Das Wirtschaftswachstum schrammte 2016 mit 0.6 Prozent knapp an der Stagnation vorbei. Im laufenden Jahr werden 2.1 Prozent erwartet. (sda/dpa)

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