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ARCHIVBILD ZU AKTUELLEN STATISTIKEN UEBER GESCHLECHTERDIFFERENZEN AM STEUER, AM SAMSTAG, 30. DEZEMBER 2017 - Fahrlehrer Sandro Ceravolo erteilt einer Fahrschuelerin ihre dritte Fahrstunde, aufgenommen am 17. Dezember 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Entspannte Fahrlehrer gibt es derzeit nur noch wenige in der Schweiz – viele machen sich Sorgen um die Zukunft. Bild: KEYSTONE

Warum Schweizer Fahrlehrer um ihre Zukunft bangen

Gesetzesänderungen haben die Auto-Pädagogen in eine ungemütliche Lage gebracht. Sie reagieren wütend.

Leo Eiholzer / ch media



Die Fahrlehrer in der Schweiz sind unter Druck. Seit der Bundesrat im Dezember neue Vorschriften zur Ausbildung von Auto-Neulingen erlassen hat, sehen viele der 3800 Fahrlehrer einer ungewissen Zukunft entgegen. «Die Situation ist durchaus unangenehm», sagt Michael Gehrken, Präsident des Schweizer Fahrlehrerverbandes.

Die Gesetzesänderungen verkleinern die Kundenbasis der Ausbildner: Seit dem 1. Februar darf man handgeschaltet fahren, auch wenn man die Prüfung auf einem Automaten gemacht hat. Also braucht es weniger Fahrstunden. Per 2021 erhalten 17-Jährige den Lernfahrausweis. Heisst: mehr privates Üben mit den Eltern und weniger Fahrstunden.

Doch die für die Fahrlehrer nachteiligste Änderung wirkt indirekt. Ab 2020 gibt es nicht mehr zwei Weiterbildungstage, sondern nur noch einen. Viele Fahrlehrer verdienten bisher einen Teil ihres Geldes als Instruktoren bei den sogenannten 2-Phasen-Kursen, die Junglenker nach der praktischen Prüfung besuchen müssen. Junge, die ihren Fahrausweis nach 2016 bekommen haben, müssen schon heute nur einen Kurstag besuchen. Den Kursinstruktoren bricht deshalb schlagartig ein beträchtlicher Teil des Einkommens weg.

Nationalrat wollte beide Tage abschaffen

Jürg Baier ist einer von Ihnen. Seit 22 Jahren bildet er in Zürich Fahrschüler aus. Vor 12 Jahren liess er sich auf eigene Kosten zum Moderator, also zum 2-Phasen-Kursleiter ausbilden. Die letzten Jahre gab Baier drei Tage pro Woche Kurse in einem Drivecenter. Baier ist wütend auf die Politik: «Wegen der Änderung kann ich nur noch einen Tag pro Woche Kurse geben. Ich verlor deshalb unvermittelt die Hälfte meines Einkommens.»

«Für mich ist wichtig, dass die Leute realisieren: Hier stehen Existenzen dahinter.»

Jürg Baier

Er versucht nun, das verlorene Honorar mit mehr Fahrstunden zu kompensieren. «Das wird aber kaum möglich sein», sieht er selber ein. Also habe er seine Ausgaben heruntergefahren, privat ein Auto verkauft, sagt Baier. «Für mich ist wichtig, dass die Leute realisieren: Hier stehen Existenzen dahinter.»

Baier und seine Kollegen kamen aber eigentlich mit einem blauen Auge davon. 2013 stimmte der Nationalrat dafür, die Weiterbildungskurse, die über 300 Franken pro Tag kosten, ganz abzuschaffen. Ein Sprecher des Bundesamts für Strassen verweist darauf, dass die damalige Verkehrsministerin Doris Leuthard «mit grossem Einsatz» im Ständerat mindestens den einen Tag habe erhalten können. Die weiteren Änderungen hätten das Ziel, Neulenkern auch ohne zweiten Ausbildungstag zu mehr Fahrpraxis zu verhelfen.

Dass Kursinstruktoren einen grossen Teil Ihres Einkommens oder teils sogar ihre Vollzeit-Stellen verlieren, hält Fahrlehrer-Präsident Michael Gehrken wie Baier für das grösste Problem: «Das sind alles ausgebildete Fahrlehrer. Sie werden beginnen, wieder Fahrstunden zu geben. Das sorgt sicher für mehr Konkurrenz». Es gehe wohl um mehr als hundert Personen, deren Jobs bei den Drivecentern gefährdet seien.

Schon seit über zwei Jahren informiert

Verbandspräsident Gehrken glaubt trotz stärkerer Konkurrenz nicht an tiefere Preise: «Wir gehen langfristig nicht davon aus, dass die Preise erodieren werden. Zudem ist aufgrund von Rückmeldungen zu erwarten, dass die Preise für den verbleibenden 2-Phasen-Kurstag steigen. Am Schluss muss es wirtschaftlich ja immer noch aufgehen.»

ZU EINER FAHRSTUNDE DER FAHRSCHULE FINOCCHIO STELLEN WIR IHNEN HEUTE, DONNERSTAG, 12. APRIL 2018, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A learner driver gets into a car of the driving school G. & F. Finocchio at the beginning of a driving lesson, pictured in Bulach in the Canton of Zurich, Switzerland, on March 20, 2018. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Fahrschueler steigt zu Beginn einer Fahrstunde in ein Auto der Fahrschule G. & F. Finocchio, aufgenommen am 20. Maerz 2018 in Buelach im Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Fahrlehrer bangen um ihre Einnahmen. Bild: KEYSTONE

Die Fahrlehrer beklagen vor allem teils fehlende Übergangsfristen. Von der Ankündigung bis zur Einführung der neuen Automaten-Regelung vergingen knapp zwei Monate. «Ein Teil der Fahrschulen musste sich zuerst Automaten beschaffen», sagt Gehrken. «Mit Doppelpedal sind das Sonderanfertigungen - die Lieferfristen betragen bis zu zehn Monate.»

Ein Sprecher des Bundesamts für Strassen entgegnet auf Anfrage, der Wegfall des Automateneintrags im Führerausweis könne «kaum eine Überraschung gewesen sein». Die Fahrlehrer seien schon vor über zwei Jahren bei der Vorbereitung der Vernehmlassung für die Änderung eng eingebunden gewesen. Der Sinn der Änderung sei, Elektro-Fahrzeuge attraktiver zu machen.

Bleibt die Frage: Wie geht es für die Fahrlehrer weiter? Baier sieht schwarz: «Ich glaube, dass es mittelfristig nur noch Feierabend-Fahrlehrer geben wird.» Verbands-Präsident Gehrken ist optimistischer. Er spricht davon, dass sich der Beruf wandeln werde, etwa «zum Mobilitätsberater». Beraten werden sollen die Kunden bei der richtigen Wahl des Fahrzeugs, im Umgang mit neuen Assistenz-Systemen oder bezüglich neuer Verkehrsmittel, zum Beispiel E-Bikes.

Das wichtigste zweite Standbein werde aber die Weiterbildung von Erwachsenen sein. Auf die Frage, ob nun einfach staatlicher Zwang für Junge mit staatlichem Zwang für Ältere ersetzen werden soll, winkt Gehrken ab. «Es geht um erwachsene Menschen und damit um freiwillige Kontrollfahrten und Coachings als Leistungsangebot.» (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • NathanBiel 20.08.2019 23:21
    Highlight Highlight Komisch. Ich hatte nie solche Kurse und habe das Gefühl die heutigen neuen Fahrer fahren viel schlechter. Manchmal dreht sich mir der Magen wenn ich sehe wie gefahren wird...
  • Darkside 20.08.2019 20:30
    Highlight Highlight Ich dachte eigentlich die Kurse gibt es um die Fahrsicherheit zu verbessern, nicht unnötige Jobs am Leben zu erhalten?
  • bebby 20.08.2019 19:27
    Highlight Highlight Das grössere Risiko für die Zukunft ist der Trend, auf den Ausweis und das Auto zu verzichten. Rein monetär ist das die rationalste Entscheidung.
  • Francis Begbie 20.08.2019 19:02
    Highlight Highlight Ich hab mich zum Telegrafenmechaniker ausbilden lassen und jetzt gibt es keine Telegrafen mehr - ich bin wütend. Denkt denn niemand an die armen Büezer???
  • So en Ueli 20.08.2019 16:54
    Highlight Highlight Da werden werdenden Fahrzeuglenker/innen ein wenig geholfen, dass es weniger kompliziert und aufwändig ist und schon meckern diejenigen, die vom System profitieren. Anstatt mimimi wäre es angebracht progressive Lösungen für die Situation zu erarbeiten. Aber meckern ist einfacher.
  • wortsucht 20.08.2019 16:08
    Highlight Highlight Ich versuche mich noch daran zu erinnern, wie die Fahrlehrer damals jubelten, als die Kurse eingeführt wurden...
  • Meyer Andrej 20.08.2019 15:27
    Highlight Highlight Wird auch langsam Zeit, dass diese Abzockerei en Ende findet. Zugegeben, das mit der Automatik finde ich einmal ausnahmsweise schlecht. Aber der ganze CZV Mist, das ganze Geschwafel von Sicherheit, die 2 Phasenausbildung, alles unnütz. Nicht zu vergessen die Fahrsicherheitscentren, eine unglaublich selbsterhabene Gesellschaft dort. Fahren ist eine Charakterfrage.
  • Shelley 20.08.2019 13:56
    Highlight Highlight Unglaublich! Den Fahrlehrern ist es voll bewusst, dass die Fahrschüler unnötig abgezockt werden und jammern wenn man dies endlich abschaffen will.
  • Lumpirr01 20.08.2019 13:51
    Highlight Highlight Die Fahrlehrer hatten sich bis anhin eine goldene Nase verdient. Aber mein Bedauern hält sich in Grenzen. Nun kommt halt eine Phase, wo sich Fahrlehrer mit Silber begnügen müssen.........
  • el_chef 20.08.2019 13:51
    Highlight Highlight habe den ausweis vor 5 jahren ohne fahrstunden gemacht. hat wunderbar beim 1. mal geklappt.
    klar mussten meine eltern regelmässig mit mir üben. dies ist natürlich nicht in jedem fall möglich. trotzdem sollte man den fahrlerern nicht alles glauben und vlt eher weniger als mehr stunden nehmen. denn jede stunde, in welcher man "noch routine für die prüfung erlangt", etc kommt direkt dem fahrlerer zugute, welcher diesen stuss rauslässt.
    die vku kurse musste ich natürlich auch besuchen. aber so sind immerhin nur diese kosten angefallen, welche den fahrlerern ein fast erzwungenes einkommen beschert
  • Kevinsvadde 20.08.2019 13:29
    Highlight Highlight Verglichen mit der Situation im Ausland (miteinberechnet höheren Lebensunterhaltskosten etc) hatte ich schon länger das Gefühl, dass es den Autofahrlehrer in der CH viel zu gut geht. Diese Anpassung war schon länger fällig und ein Schritt in der richtigen Richtung um die Funktion der Fahrlehrer zu redimensionieren.

    100 sfr pro Fahrstunde bleiben ja noch unverhältnismässig viel, vor allem wenn der Prüfungszeitpunkt mehr von der Anzahl Stunden als von den Fahrfähigkeiten abhängt.
    • Meyer Andrej 20.08.2019 15:31
      Highlight Highlight Und dann gibt es noch Fahrlehrer die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, der Fahrschüler fährt zu schnell, schert aus ohne zu blinken. Unglaublich, mafiaähnliche Institution.
  • Bene883 20.08.2019 13:02
    Highlight Highlight Es gibt heute schon viel zu viele, welche auf der Strasse nix zu suchen haben. Weil unfähig, weil nicht mitdenkend, weil kein Raumwahrnehmungsgefühl etc. Einfacher machen wird den Effekt nur verstärken... Macht zuerst eine schlaue Gesetzgebung fürs autonome fahren bevor die Anforderungen reduzieren.
  • Sebanimon 20.08.2019 12:56
    Highlight Highlight Das Ganz ist eine ungemein freche Geldmacherei! Ich zahle schon über 150CHF nur um überhaupt für Fahrstunden zugelassen zu werden! Verkehrskundeunterricht, die Prüfung an sich und die WAB Kurse lassen die Kosten in die Höhe schiessen. Mit bis zu 4‘000 CHF Gesamtkosten muss man rechnen. Horrend! Lieber die Prüfung im Ausland machen^^
  • red leh 20.08.2019 12:55
    Highlight Highlight An die Fahrlehrer da draussen, anstatt zu jammern solltet Ihr langsam umdenken/umsatteln. Denn wer bis am Ende jammert ist dann jämerlich dran.
    Ist Euch nicht aufgefallen das die Welt sich weiter dreht. Neue Antriebssysteme, Autonomes fahren und vieles mehr. Viele andere Berufsgruppen werden oder wurden einfach ersetzt oder sind ausgestorben. Hufschmied, Kutscher, Pferdeäpfel Sammler, Topfmacher, Messer Schleifer, Schumacher, Milchmann, Fernsehtechnicker, etc.
    Dieses Gejammer "früher war alles besser" geht mir auf dem Sack. Wir müssen es halt besser machen und immer wieder verbessern.
  • Evan 20.08.2019 12:40
    Highlight Highlight Die Situation mag unangenehm sein, eine Bereicherung auf Kosten der Kunden ist trotzdem nicht gerechtfertigt.
  • Freebee 20.08.2019 12:39
    Highlight Highlight Mit autonomen Fahrzeugen braucht es sowieso keine Fahrlehrer mehr. Anstatt eine sterbende Kuh auszupressen sollten Fahrlehrer sich lieber fruehzeitig umorientieren.
  • Adam Smith 20.08.2019 12:37
    Highlight Highlight Alles zusammen kostete ungefähr 2000 Franken. Das ist viel zu viel Geld für Jugendliche in der Lehre oder sogar an der Kanti. Mehr als Abzocke war das nie und mein Fahrlehrer hat damals schon versucht die Prüfung hinauszuzögern. Gut, dass das alles geändert wurde und den Ganzen so ein Riegel vorgeschoben wurde.
    • TrueClock 20.08.2019 14:08
      Highlight Highlight Da bist du aber seehr günstig
      Die Fixkosten alleine sind schon fast so viel
      Bsp.: (autodriver.ch)
      Sparen kann man nur an der Anzahl Fahrstunden

      Sehtest: 20.-
      Nothelferkurs 100.-
      Identifikation bzw. Personaliennachweis* 60.-
      Theorieprüfungen Kat. B* 30.-
      Ausstellung des Lernfahrausweises* 40.-
      VKU (Verkehrskundeunterricht) 200.-
      Fahrzeugversicherung Fahrlehrer 100.-
      Praxisunterricht (Bsp. ca. 20 Fahrstunden) 1800.-
      Praxisprüfung inkl. Kosten Fahrlehrer* 224.-
      Führerschein* 35.-
      Weiterausbildungskurse (WAB) beim VCS 568.-
      Kosten gesamt: 3177.-

      * Beispiel Kanton Bern. Angaben ohne Gewähr
    • f303 20.08.2019 20:05
      Highlight Highlight @true wer braucht 20 Stunden?
    • Adam Smith 20.08.2019 21:07
      Highlight Highlight @Trueclock Wahrscheinlich war es wirklich näher bei deinem Betrag, als meine Angabe.

      @f303 Der Durchschnittliche Schweizer braucht etwa 25...
    Weitere Antworten anzeigen
  • trichie 20.08.2019 11:21
    Highlight Highlight Auch wenn es nur am Rand zum Thema passt - wir leben in Zeiten eines riesigen Umbruchs: viele Jobs die in den letzten Jahrzehnten sehr gefragt waren verschwinden zunehmends.

    Ob es die Digitalisierung (der Haupttreiber für die meisten betroffenen Jobs) oder eine Gesetzesänderung (wie hier bei den Fahrlehrern) ist ist eigentlich egal: langfristig wird es immer entscheidender was wirklich seitens "Kunde" gebraucht wird und nicht was man halt kann.
  • Oxymora 20.08.2019 11:18
    Highlight Highlight Wann werden Autos endlich verboten.
    Für Kutscher und Pferdetrainer wird es immer schwieriger eine lukrative Anstellung zu finden. Und unter Hufschmieden herrscht schon jetzt Konkurrenz.
  • Magnum44 20.08.2019 11:11
    Highlight Highlight Spoiler alert: in ein paar Jahren wird sich der Beruf Fahrlehrer sowieso erübrigen.

    Zu den Kursen finden sich hier ja bereits diverse Ausführungen, denen ich nur beipflichten kann: Tag 1 ganz ok, je nach Auto war "Schleudern" ganz amüsant, wobei auch in diesem Kurs sehr viel Zeit für Blödsinn verschwendet wird (Vorstellungsrunde, Alkohol und Fahren nix gut etc.). Tag 2 war dann eine einzige Geld- und Bezinverschwendung, die in erster Linie nur gezeigt hat, dass gewisse Leute eigentlich nicht auf die Strasse gehören...
  • Tita-Nina 20.08.2019 11:06
    Highlight Highlight Hmmm und wie finanziert ein Fahrlehrer sein Auto eigentlich, wenn ich Fahrschule sehe die mit Cabrio, getunte BMW, Audi, MB und sonstwelchen teuren Autos unterwegs sind. Und diese dann auch privat fahren...
    Ja wie kommt der Klotz wohl rein.
    • picknicker86 20.08.2019 13:00
      Highlight Highlight Also ich denke wenn es einen Job gibt welcher ein schönes Auto rechtfertigt dann ist das der des Fahrlehrers. Wenn du in einer alten Gurke daherkommst verkleinerst du automatisch deinen Kundenkreis...
  • EvilBetty 20.08.2019 10:57
    Highlight Highlight «Per 2021 erhalten 17-Jährige den Lernfahrausweis. Heisst: mehr privates Üben mit den Eltern und weniger Fahrstunden.»

    Den geistigen Spagat, wie ein Jahr früher Lerfahrausweis mehr privates üben mit den Eltern ergibt, müsste mir mal jemand erklären...
    • Hüendli 20.08.2019 11:39
      Highlight Highlight Man darf ein Jahr lang nur begleitet ans Steuer. Das Portemonnaie gebietet es wohl, dass das Meiste davon mit den Eltern gefahren wird.
    • EvilBetty 20.08.2019 12:57
      Highlight Highlight Und wieso ist das mit 17 anders als mit 18?
    • Bene883 20.08.2019 13:00
      Highlight Highlight Weils den praktischen Schein trotzdem erst ab 18 gibt -> Mehr Zeit zum üben mit den Eltern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 20.08.2019 10:51
    Highlight Highlight Schon klar stecken Einkommen dahinter. Trotzdem war der 2. Tag absolut für die Katz. Zusätzlich gabs den ja früher nicht, also nur Schikane für Junge die meistens sowieso nicht so viel Geld haben. Dazu kommt, dass viele Fahrlehrer ihre Schüler abzocken damit sie sie nicht zur praktischen Prüfung anmelden. Ihr macht Geld auf Kosten der sehr wenig bis gar nichts Verdienenden. Das man die Automatenprüfunge machen kann und dann geschaltet fahren ist einfach nur lächerlich und gefährlich.
  • circumspectat animo 20.08.2019 10:37
    Highlight Highlight Der 2-Phasen Kurs war reine schickane und wurde nur auf Grund von Interessen der Fahrlehrer eingeführt. Es gibt zu viele Fahrlehrer in der Schweiz und der Weg zum Führerschein ist zu teuer vor allem im Vergleich zum Ausland.
  • fidget 20.08.2019 10:25
    Highlight Highlight Herr Baier ist ein "Jammeri". Er möchte eine von der Politik geschützte Werkstatt für Fahrlehrer erhalten und damit die Fahrschüler für unnötige Kurse bezahlen lassen. Es ist gut, dass die Fahrausbildung auf das Notwendige reduziert wird. Und am Ende muss man sagen, dass es der Markt regulieren wird. Gibt es zu wenig Arbeit für alle Fahrlehrer, muss deren Anzahl sinken. So hart das auch für die Einzelnen sein mag.
  • Disclaimer 20.08.2019 10:16
    Highlight Highlight Das mit dem Automateneintrag der einfach so weg fällt wirkt schon stark irritierend. Beim Thema "Arbeitsbeschaffung" für Fahrlehrer finde ich es schon ein sehr starkes Stück, wenn man sich über die Abschaffung von etwas sinnlosem empört. Man muss ja auch nicht gerade Ingenieur sein um Auto zu fahren. Da fände ich einen Kurs für die Selbstbeherrschung in Stau-Situationen einiges sinnvoller. Da währe wohl dann eher der Psychologe gefragt.
  • snowleppard 20.08.2019 10:16
    Highlight Highlight Die Kosten für die Fahrprüfung sind grundsätzlich zu hoch. Schön, merkt's mal einer. Lieber Äther als Knie.
    Das die Automatiks nun doch Gang fahren können, das kann ich mir nicht vorstellen. In Amerika, wo ich seinerzeit die Autoprüfung bestanden habe, gab es bei grossen Kreuzungen immer Bremsspuren bis in die Mitte.
    Das waren die crazy lunatac Fahrer, welche vom Automat auf Gang umstellen wollten. Der Fahrlehrer sagte mir damals immer "thou shall not find the gear shift."
    • Astrogator 20.08.2019 10:57
      Highlight Highlight "Lieber Äther als Knie."
      Autokorrektur-Fail des Tages 😂
  • Hüendli 20.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Die Fahrlehrer kommen gleich nach den Bauern, wenn‘s ums Jammern geht!
    Das Zurückstutzen der Goldgrube WAB-Kurse ist richtig; ein Kurstag wohl OK, auch wenn man eigentlich alles bereits von einem guten Fahrlehrer beigebracht bekommt.
    Hier liegt der springende Punkt: Mein jüngerer Bruder war anfangs noch bei einem, der wollte, dass innerorts im dritten Gang gefahren wird. Wenn solche faulen Eier durch den vermehrten Konkurrenzdruck wegfliegen, ist die Änderung positiv.
    Dass der Kurstag nun aber teurer werden soll, ist frech und ein Fall für den Preisüberwacher (staatlich verordnete Leistung).
    • Hüendli 20.08.2019 11:36
      Highlight Highlight Der Handschalter-Änderung stehe ich auch skeptisch gegenüber, und gefühlt wurde sie wirklich über Nacht (per 1. Feb.) eingeführt (im Gegensatz zum normalen Prozess, wo von der Beratung im Parlament über die Vernehmlassung bis zur definitiven Einführung immer Jahre vergehen). Aber wenn sie sich wirklich als Problem erweisen sollte, wird die Politik korrigierend eingreifen.
      Vielleicht ist es sogar sinnvoll, sich erst ans Verkehrsgeschehen zu gewöhnen; nur, wer es braucht, lernt noch den Umgang mit einem Handschalter (ausser bei völlig Unbegabten geht das in einem Nachmittag auf dem Parkplatz).
    • Unicron 20.08.2019 12:56
      Highlight Highlight Taxifahrer kommen auf der Jammeriliste wohl dann auf Platz 3.
  • Sarkasmusdetektor 20.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Wie haben die Fachlehrer nur früher überlebt, als es weder Theoriekurse noch Weiterbildung gab? Ich musste für meinen Führerschein nichts ausser Fahrstunden nehmen.
    • Magnum44 20.08.2019 11:15
      Highlight Highlight Ich tippe auf Kartelle. Heute gibt es zum Glück durch die grösste Fahrschule der Schweiz (welche ja offenbar nicht Mitglied in diesem Verband ist), zumindest etwas Wettbewerb.
  • Offi 20.08.2019 10:02
    Highlight Highlight Jammern auf hohem Niveau!
  • WID 20.08.2019 09:57
    Highlight Highlight An erster Stelle muss die Verkehrssicherheit stehen, erst dann kommen die bedürfnisse der Fahrlehrer. Allenfalls ist es sinnvoll die Fristen angemessen zu gestalten. Die Änderungen sind aber meines Wissens seit mehr als einem Jahr absehbar. Es war also genug Zeit sich umzuorientieren.
  • sherpa 20.08.2019 09:47
    Highlight Highlight «Für mich ist wichtig, dass die Leute realisieren: Hier stehen Existenzen dahinter.» Ja glauben Sie, Sie seien die einzigen, welche im täglichen Wettbewerb und Konkurrenzkampf ihren Mann oder Frau stellen müssen. Wollen Sie wenn möglich noch Bundessubventionen, nur dass man das Autofahren nach ihrem Gusto lernen darf? Sie müssen langsam aber sicher einsehen, dass ihre Angebot zwar gut und effizient sein können, aber der Zeit hinterher hinken, denn das Bestehen der Fahrprüfung ist ist nun mal keine Doktorarbeit und kann auch mit weniger Aufwand bestanden werden.
  • goschi 20.08.2019 09:43
    Highlight Highlight Seit wann ist die Fahrausbildung da um die Fahrlehrer zu finanzieren?
    Dient diese nicht einzig dazu die Fahrschüler auszubilden

    Das Gejammer "uns fällt damit Einkommen weg" finde ich aufs äusserste stossend, denn damit wird der Anspruch angesetzt, dass es Gesetze geben muss, die ihnen ein gutes Einkommen garantieren.
  • Unicron 20.08.2019 09:27
    Highlight Highlight "Hier stehen Existenzen dahinter", ja und darum soll man den ganzen Prozess künstlich strecken, nur um den jungen Menschen die eh schon kein Geld haben noch mehr aus der Tasche zu ziehen?
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 20.08.2019 08:57
    Highlight Highlight Da fehlt doch das Video mit Emily und dem Handgeschalteten 😂

    https://www.watson.ch/!965428484

  • dop_forever 20.08.2019 08:57
    Highlight Highlight Ein weiteres Problem der Fahrlehrer: Es hat einige, die selbst von der Strasse gehören. Wer mit dem Fahrschüler auf der Autobahn auf der Mittelspur klebt, hat etwas nicht begriffen. Und wenn ich teilweise sehe, wie diese Herren/Damen in ihrer Frwizeit fahren,dann grauts mir!
  • Bio Zitronensaft 20.08.2019 08:48
    Highlight Highlight In 15 Jahren wird es dank autonomen Fahrzeugen deutlich weniger Fahrlehrer brauchen als heute. Stellt euch lieber darauf ein liebe Fahrlehrer...
  • Starlord 20.08.2019 08:46
    Highlight Highlight Warum soll ich den für was bezahlen, was völlig sinnfrei ist und mir absolut keinen Mehrwert beim Autofahren gibt.
    Nur damit die Fahrlehrer Ihr Lohn mit dem Geld der Neulenker aufbessern können. Also ob die noch nicht genug zur Kasse gebeten werden.

    #mimimi
  • Militia 20.08.2019 08:37
    Highlight Highlight Zu meiner Zeit ging man in den Theoriekurs, dann Theorieprüfung, 6-7 Fahrstunden mit dem Fahrlehrer und ab auf die Prüfung. So einfach war das. U d das unglaubliche dabei: die Fahrlehrer haben auch von Ihrem Lohn Leben können...
  • kesla 20.08.2019 08:32
    Highlight Highlight "Zudem ist aufgrund von Rückmeldungen zu erwarten, dass die Preise für den verbleibenden 2-Phasen-Kurstag steigen. Am Schluss muss es wirtschaftlich ja immer noch aufgehen." --- So etwas war ja klar... Typisch!
    • fidget 20.08.2019 10:32
      Highlight Highlight Als ich diesen Satz las, fragte ich mich auch, was denn diesen verbleibenden Kurstag teurer macht? Ich denke der wird in etwa ähnlich sein wie der erste WAB-Kurstag, vielleicht ein wenig erweitert. Der Inhalt wird lediglich angepasst, das macht den Tag an sich aber nicht teurer. Das Kursgelände bleibt dasselbe, man kommt mit dem eigenen Auto. Was da nun eine Preissteigerung rechtfertigt, müsste mir mal einer erklären.
  • Anonymus123 20.08.2019 08:30
    Highlight Highlight Vielleicht nicht für alle Fahrlehrer eine Möglichkeit, aber viele ältere E-Bike-Fahrer scheinen mit ihrem Gefährt überfordert zu sein... wenn die Unfallzahlen in diesem Bereich nicht sinken, wird es bestimmt irgendwann ein Gesetz für einen E-Bike-Kurs oder -führerschein geben...
  • Der Soziale 20.08.2019 08:29
    Highlight Highlight Die Regelung, dass eine Person auch Handgeschaltete Autos fahren darf, obwohl sie nur an Automaten gelernt hat, finde ich sehr bedenklich.
    Diese Regelung sollte wieder rückgängig gemacht werden.

    Den Fahrlehrern wird es leider in den nächsten Jahrzehnten noch schlimmer ergehen, wegen den selbstfahrenden Autos.

    Die Qualität des Fahrstil der Jungen (und teilweise auch der 70+ Generation) hat in den letzten Jahren massiv abgenommen. Rasen, nicht Blicken, Handy in der Hand, drängeln usw.
    In diesem Fall kann man sagen: „Früher war alles besser“.
    • speedy_86 20.08.2019 09:35
      Highlight Highlight Ich fuhr mal auf dem Rücksitz einer Bekannten mit. Die hat den Automatenführerschein bekommen und fuhr wie ein verängstigter Hase auf Speed. Ruckartig war jede Fahrbewegung (abbiegen: ruckartig; beschleunigen: ruckartig; bremsen:ruckartig).

      Ich habe mich in meinem Leben noch nie so sehr am Griff im Auto gehalten wie bei dieser einen Fahrt.
    • moedesty 20.08.2019 09:35
      Highlight Highlight wieso? jemand der nur Automat fahren kann, weiss ja nicht wie die Handschaltung funktioniert und fährt demnach auch nicht handgeschaltet.
    • goschi 20.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Also Moment...

      Ich bin täglich 150km auf der Strasse unterwegs und die Drängler, Nicht-Blinker, usw. sind nahezu durchgehend Herren (in Audis...) so zwischen 30 und 50.

      Junge Vollidioten mag es geben, die sind aber die absolute Ausnahme, schlimm sind die "die gut fahren können"
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  • Bruno S.1988 20.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Es sollte nicht die Aufgabe jugendlicher sein, für die Finanzielle Sicherheit von Fahrlehrern zu sorgen.
    Erinnert mich an die Taxifahrer. Die technologische Entwicklung trifft euch ziemlich direkt. Wenn ihr die Augen davor verschliesst und lieber den Kopf in de Sand steckt, trifft es euch umso härter.
    • Alnothur 20.08.2019 20:41
      Highlight Highlight Bei den Taxifahrern ist die Geschichte aber eine andere. Dort geht es darum, dass sie sich an Gesetze halten müssen, die Mehrkosten verursachen, und dabei zusehen müssen, wie Firmen wie Uber diese schlicht ignorieren - und damit auch noch davonkommen.
  • Driver7 20.08.2019 08:19
    Highlight Highlight Mobilitätsberater.. echt jetzt? der berät mich dann.. ääh.. das ich ein E-Bike nutzen soll..?? Oder wie ich den Tempomat im Auto einschalte..? Finde ja schon Versicherungsberater sinnlos, aber das übertrifft jetzt alles..
  • AquaeHelveticae 20.08.2019 08:17
    Highlight Highlight So läuft es nun mal im Leben. Die Leute müssen sich der Zeit anpassen.
    Auch wenn die Fährmänner arbeitslos wurden, wurden Brücken gebaut. Und auch als Hufschmied oder Wagenbauer lässt sich heute nur noch schwierig geld verdienen.
  • HeforShe 20.08.2019 08:06
    Highlight Highlight Ja... darum habe ich den Führerschein noch in London gemacht. Teures Pflaster. £20/Fahrstunde. Obwohl ich nicht privat üben könnte, immer noch billiger als alles in der Schweiz. Theorie lernt man selbst, meldet sich an ein Testcenter an, weiss in 20 Minuten das Resultat und geht dann zu einer Fahrschule.
    Habe dann trotzdem den 2-Phasen-Kurs machen müssen - nichts gelernt, war reine Geldverschwendung. Fahre nicht perfekt, aber sicher - und vor allem entspannt in Städten. 😅

    Nur der Nothelferkurs, den finde ich als zusätzliche Investition sinnvoll!
    • Corpus Delicti 20.08.2019 08:13
      Highlight Highlight 20£ und teuer.. ich gehe davon aus, dass dies noch vor der Jahrtausendwende war? 😄
    • DER Baron 20.08.2019 08:21
      Highlight Highlight Respekt! War gerade 4 Tage in London und dachte mir wiederholt "hier würde ich nicht einmal im Notfall fahren" 😄
    • HeforShe 20.08.2019 10:14
      Highlight Highlight Nein, das war tatsächlich 2012. auf dem Land zählt man £10 bis £15, womöglich sind die Preise seitdem ein bisschen gestiegen.

      Es ist aber wirklich für eine Stunde, hier dauert eine Fahrstunde 90 Minuten, oder? So war es zumindest bei meinen Freunden.

      Vermutlich ist es einfacher, wenn man nie was anderes gefahren ist. Bin dann kurz darauf nach Deutschland - da habe ich dann Autobahn fahren gelernt. Mit einem alten Lieferwagen. 🙈
      Als ich in der Schweiz war, fand ich dafür zu Beginn die engen, kurvigen Landstrassen beängstigend. Mittlerweile geht auch das. 🙂
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  • Shikoba 20.08.2019 08:05
    Highlight Highlight Ich habe meinen Führerschein 2007 gemacht, eine der letzten bevor das "grüne L" und somit die Kurse eingeführt wurden. Mein Fahrlehrer hat auch nicht auf mehr Stunden gedrängt und mich nach ca. 13h für die Prüfung angemeldet. Wie hat er das dann gemacht, ohne Kurse und mit eher weniger Stunden? Ich weiss ja nicht, was die verdienen, aber es schien ja mal gut zu funktionieren..
    • The Joker 20.08.2019 10:03
      Highlight Highlight "hat auch nicht auf mehr Stunden gedrängt und mich nach ca. 13h für die Prüfung angemeldet." nicht auf mehr Stunden gedrängt....klar, wenn du wirklich 13 Stunden gemacht hast, hat er dir ja schon genug Geld aus der Tasche gezogen :'D ...
    • Adam Smith 20.08.2019 13:16
      Highlight Highlight @The Joker 13 Stunden sind gar nichts. Ich kenne keinen, der unter 20 hatte. Heute meldet dich keiner dieser Abzocker unter 20 Fahrstunden an.
    • Shikoba 20.08.2019 13:32
      Highlight Highlight Die meisten, die ich kenne, hatten mind. 20h. Wie viele hattest denn du? Jetzt bin ich ja gespannt ;-)
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  • Ballermann6 20.08.2019 08:04
    Highlight Highlight So wie ich den Text verstehe, rechtfertig sich der zweite Kurstag lediglich durch das Einkommen der Fahrlehrer. Nennt Michael Gehrken auch sicherheitsrelevante Gründe für diesen zweiten Tag oder geht es ihm einfach darum, dass Fahrlehrer weniger einnehmen? Das kann ja wohl hoffentlich nicht der einzige Grund sein.
  • Thurgauo 20.08.2019 07:55
    Highlight Highlight Der 2. Kurstag, Ökofahren, war einfach eine unnötige, kostspielige Repetition von dem, was man heute in der Fahrschule sowieso schon lernt. Sind zu viert, alles Männer, in einem Opel Corsa unterwegs gewesen. War eher lustig, als ökologisch.

    Der 1. Kurstag, Schleuderkurs, fand ich noch cool & sinnvoll. Speziell für nicht all zu erfahrene Fahrer.
    • Darkglow 20.08.2019 09:09
      Highlight Highlight Möchte gerne einen erfahrenen Fahrer sehen welcher einen WAB Kurs ablegen muss 🤣🤣🤣
    • Hardy18 20.08.2019 09:14
      Highlight Highlight Ich musste lachen 😂- vier Männer, ein Opel Corsa. 👍🏼
    • Thurgauo 20.08.2019 11:26
      Highlight Highlight @Darkglow Naja, ich hatte schon über 100'000 km auf dem Buckel als ich beim Kurs war. Hätte mich damals durchaus zu den eher erfahrenen Fahrer gezählt. Kenne viele die zwar länger fahren, dafür aber deutlich weniger Kilometer machen.
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  • Hier Name einfügen 20.08.2019 07:45
    Highlight Highlight Mir hat mein Fahrlerer damals gesagt, er sei dafür, die lernfahrten abzuschaffen, also nur noch mit Fahrlehrer lernen. Das sei sicherer.

    Natürlich wollen die Fahrlehrer mehr Kurse und Lektionen geben, aber machen wir uns nichts vor, mit Verkehrssicherheit hat das überhaupt nichts zu tun.
  • Edward Espe Brown 20.08.2019 07:43
    Highlight Highlight Jede nächste Automodell Generation wird neue, zusätzliche Fahrassistenten aufweisen, bis hin zum autonomen fahren. Die Entwicklung ist angestoßen und lässt sich auch durch viel jammern nicht mehr aufhalten. Wenn es bezahlbar und ausgereift ist wird ein Großteil der Menschen mit Autopilot unterwegs sein, die Bequemlichkeit wird den Ausschlag geben. Spätestens wenn sich das Blatt wendet und die Versicherungen autopilotiertes Fahren billiger versichern, man keinen Ausweis mehr dafür braucht, dann steigen die Neulenker darauf ein.
    Noch weniger „Pflichtstunden“ für Fahrlehrer, also weiter jammern.
    • Joe924 20.08.2019 08:21
      Highlight Highlight Ich fahre schon heute über 90% mit Autopilot, jeder der das Feature erlebt hat wird kein Auto mehr kaufen ohne.
      Es wird noch eine längere Übergangszeit geben inder man den Autopilot noch beobachten muss und gelegentlich eingreift.
      Die Berufe welche hauptsächlich mit fahren ansich zu tun haben (Etwa 15% weltweit) werden in den nächsten 10-20 Jahren von dieser Technik abgelöst werden. Ich denke die Fahrlehrer sind noch eine Weile safe weil jeder im Ernstfall noch selbst fahren können muss.
    • Edward Espe Brown 20.08.2019 08:50
      Highlight Highlight Um ein paar weitere Stunden zu verkaufen brachte mir damals mein Fahrlehrer noch Zwischengas, Zwischenkuppeln und Stotterbremsen bei, obwohl ABS und Synchronisierte Getriebe „bereits“ Standard waren.
      Seit jeher verschwinden Einnahmequellen und werden durch neue ersetzt.
      In jedem anderen Beruf musst du dich auch weiterbilden um am Ball zu bleiben.
  • Beat-Galli 20.08.2019 07:42
    Highlight Highlight Als damals diese Kurse aufgebläht wurden, haben sie alle gejubelt.
    Jetzt hat man es scheinbar gemerkt das nicht alles sinnvoll ist.
    Nun tuts halt jemandem weh.

    So gehts halt im Leben.
  • DrDeath 20.08.2019 07:41
    Highlight Highlight In Deutschland gab und gibt es solche Kurse nie, und es gab auch nie eine Unterscheidung zwischen Automat und Handschaltung. Trotzdem können die Fahrlehrer leben. Wenn eine Branche derart von der Gesetzeslage abhängt, dann ist sie von Vornherein nicht nachhaltig strukturiert.
    • Hardy18 20.08.2019 09:16
      Highlight Highlight Den Unterschied gibt / gab es wohl. Ich weiss nur nicht ob sie es auch abgeschafft oder noch haben.
  • HerbertBert 20.08.2019 07:39
    Highlight Highlight Kein Wort darüber warum es diese Ausbildung braucht, sondern nur Gejammere über den Lohnausfall.

    Ich glaube, das beantwortet den Sinn dieses zweiten Tages von selbst.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.08.2019 07:31
    Highlight Highlight Reine Geldmacherei, beide Kurse waren für mich total unnötig und ich habe nichts gelernt.
  • marcog 20.08.2019 07:19
    Highlight Highlight Wartet nur, bis es selbstfahrende Autos gibt...
  • fools garden 20.08.2019 07:09
    Highlight Highlight Hör auf zu Jammern Fahrlehrer, Deine letzten 50Jahre waren golden oder mach was Anderes.
  • wolge 20.08.2019 07:04
    Highlight Highlight Liebe Fahrlehrer

    Was Denkt ihr, wo wird sich die Welt hin bewegen?

    Selbstfahrende Autos, selbstfliegende Drohnen, mehr Umweltschutz...

    Es ist Zeit für eine Neuorientierung.

    p.s. Liebe Taxifahrer...
  • Monsieur Cringeadism 20.08.2019 06:53
    Highlight Highlight Wenn man sieht wie viele Fahrlehrer Prüfungen hinauszögern um nochmals ein paar 100.- von den Jugendlichen zu bekommen, finde ich das nicht so tragisch
    • iisprinzässin 20.08.2019 07:10
      Highlight Highlight Wenn ich sehe wie Teils Leute Autofahren finde ich gehören die Fahrstunden als Pflicht wiederholt, und zwar alle paar Jahre. Stehende Busse überholen, über durchzogene Linien und ohne Blinker, absolut keine Seltenheit, leider.
    • Unkel Wullewu 20.08.2019 07:20
      Highlight Highlight Ja, mein Fahrlehrer vor 24 Jahren wohnte in einem schönem Einfamilienhaus, hatte noch ein Mercedes SLK in der Garage und war der einzige Mensch mit Plasmaflachbildschirm-TV, den ich damals kannte.
      Den Bauern wird es einmal ähnlich ergehen wie den Fahrlehrer: die Bevölkerung wird ihren Untergang einst mit Beifall begleiten.
    • Trompete 20.08.2019 07:33
      Highlight Highlight Wieso sollte man stehende Busse nicht überholen?
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  • weissaunöd 20.08.2019 06:53
    Highlight Highlight Ah ja, weil wir ja deren Lebensunterhalt mit dieser Abzocke finanzieren müssen. Kurstag 2 ist komplett unnötig.
  • Ryponagar 20.08.2019 06:49
    Highlight Highlight Ich machte meine Fahrprüfung vor 11-12 Jahren und war einer der ersten, welche diese WABs besuchen musste. Vorher haben die Fahrlehrer schliesslich auch gelebt. Für Lehrlinge oder Studenten, welche die ohnehin schon nicht ganz billige Ausbildung selbst finanzieren mussten, waren die Kurse ausserdem ein wesentlicher Kostenpunkt.
    • Meyer Andrej 20.08.2019 15:29
      Highlight Highlight Wenn es für nichts ist, ist jeder Franken zu viel!
  • lucasm 20.08.2019 06:48
    Highlight Highlight Das Gejammer ist ja kaum auszuhalten... der 1. Kurstag mag nützlich sein, der 2. Kurstag ist echt für die Katze, zum Glück wurde dies geändert...
    • AngelitosHE 20.08.2019 07:03
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass der erste und der zweite Kurs jetzt in einen Tag gestopft werden.

      Also hat man auch weniger vom nützlichen Kurs.
    • Kalsarikännit 20.08.2019 08:30
      Highlight Highlight Für mich waren beide Kurstage unnütz. Einen Tag lang zuhören, dass Alkohol am Steuer böse ist, kann kaum ein Novum sein für Junglenker. Dann hat der Instruktor noch versucht, zu erklären, dass sich das Gewicht des Fahrzeugs nicht auf den Bremsweg auswirkt...
    • Darkglow 20.08.2019 09:14
      Highlight Highlight Mann könnte den Tag auch ein wenig effizienter gestalten. Ich hatte mehr als den halben tag auf gewartet... oder Kaffee getrunken, schlechten Kaffee versteht sich...
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  • Bazoo 20.08.2019 06:47
    Highlight Highlight Das ist doch scheinheiliges gejammer! Bevor die Weiterbildungstage eingeführt wurden hatte niemand zusätzliche Einnahmen! Und jetzt soll diese Regelung plötzlich Existenzen bedrohen? So ein Schwachsinn... Ich denke die Fahrlehrer verdienen echt genug und sollten aufhören zu jammern!
    Die Kurse sind sowieso unnötig, nicht hilfreich und viel zu teuer!
    Wurde Zeit das sich da was ändert!
  • Trail FoXX 20.08.2019 06:41
    Highlight Highlight Sorry aber wenn man täglich im Verkehr unterwegs ist, merkt man schnell das es eher mehr Ausbildung braucht statt weniger. Viele Verkehrsteilnehmer fahren so schlecht und unrund das dadurch mehr Staus entstehen und andauernd der Verkehr stockt....
    • Liv_i_am 20.08.2019 08:50
      Highlight Highlight Stimmt, aber das sind nocht die Jungen! Meines Erachtens sollten mal alle Autofahrer mit 45 Jahren nochmals zur prüfung antraben, mal schauen wie wenige bestehen würden.
    • Grötzu 20.08.2019 22:27
      Highlight Highlight Bin 69zig und gerne bereit nochmals eine Prüfung zu absolvieren für mich und die anderen. Habe die Theorie bei einem Fahrlehrer mit 55 nochmals gemacht.
  • Imfall 20.08.2019 06:33
    Highlight Highlight mir kommen die tränen... jetzt musste der arme mann vor 12 jahren eine weiterbildung selbst bezahlen um sinnlose und kostspielige verkehrskunde kürsli geben zu dürfen, welche von den fahrlehrern selbst gefordert wurden.

    «Wegen der Änderung kann ich nur noch einen Tag pro Woche Kurse geben. Ich verlor deshalb unvermittelt die Hälfte meines Einkommens.»

    gibt der mann nur noch kurse, wenn er dadurch die hälfte seines einkommens verliert??

    • ands 20.08.2019 08:07
      Highlight Highlight Rechnen war nicht deine Stärke in der Primarschule, oder? Er hat vorher 3 Tage pro Woche Kurse gegeben. Neu nur noch einen. 2 Tage waren also die Hälfte seines Einkommens. Damit hat er 75% seines Einkommens mit den Kursen verdient.
    • Imfall 20.08.2019 09:18
      Highlight Highlight vielleicht...

      aber muss er jetzt während dieser zeit untätig rumsitzen und darf seine ausgefallene kurszeit nicht mit fahrstunden füllen?

      dafür musste ich imfall noch nicht mal meinen taschenrechner benutzen!
    • ands 20.08.2019 11:53
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht. Aber es ist als Selbständiger halt schwierig, von einem Tag auf den anderen die Anzahl Fahrschüler zu verdreifachen. Und das wäre - übrigens auch ohne Taschenrechner - nötig, um das Einkommen zu halten.
  • Fabrizio 20.08.2019 06:33
    Highlight Highlight Das wichtigste Ziel von Fahrlehrern und Politik sollte doch ganz klar sein, die Sicherheit auf unseren Strassen zu fördern und Neulenker die richtige Basis mitzugeben. Viele Diskussionspunkte zu diesem Thema sind unnötig..
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.08.2019 07:38
      Highlight Highlight Ein Fahrlehrer möchte primär sein Einkommen maximieren. Da ist es logisch, dass sie möglichst schwierige Prüfungen und viele Kurse vorschreiben möchten.
  • Helvetiavia Philipp 20.08.2019 06:22
    Highlight Highlight Ich verstehe zwar die Ängste der Fahrlehrer, sehe aber auch die Existenz der Jugendlichen, die bis anhin abgezockt und um Fr. 700.- erleichtert wurden. Insbesondere der zweite Kurs war schlicht nutzlos. An unserem Kurstag war das Verbrauchsmessgerät defekt. So fuhren wir halt zwei Mal die selbe Strecke ab und wir alle warteten wohl nur darauf, dass der Tag endlich enden möge.

    Man merkte deutlich, unsere Fahrlehrer waren sich ihrer Einnahmen zu sicher.
  • Goldjunge Krater 20.08.2019 06:19
    Highlight Highlight Und ich dachte schon es sei wegen der Fahrschul-Scham..
  • 0x1204 20.08.2019 06:16
    Highlight Highlight Der Markt reguliert sich selbst. Die Fahrlehrer haben jahrelang von diesen Kursen profitiert, welche ebenfalls noch nicht lange von Junglenkern absolviert werden müssen. Was hat er denn vor dem Obligatorium gemacht? Ist er als Fahrlehrer nicht gut genug, um mit der Konkurrenz mithalten zu können?
  • c'est moi 20.08.2019 06:10
    Highlight Highlight Wie aus einer Goldgrube ein normaler Job wird.
  • Pümpernüssler 20.08.2019 06:06
    Highlight Highlight Ist das ein Wein-doch ohne Wein? 😅
  • DerSeher 20.08.2019 06:05
    Highlight Highlight Dieser Artikel bzw. das Gejammere der Fahrlehrer zeigt doch gerade aus, dass die Einführung der Kurse damals nur der Geldmacherei diente und nie mit "Verkehrssicherheit" zu tun hatte.
    Auch jetzt, kein Wort zur Ausbildung oder die Konsequenzen auf praktischer Seite für den Fahrschüler nur "Hilfe wir können weniger verdienen"! Es ging auch vorher ohne Kurse und alle haben gut (und genügend verdient), die Fahrlehrer werden es überleben!
    • Prodecumapresinex 20.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Jetzt musste ich aber weit nach unten scrollen, bis ein Kommentar zum Thema Verkehrssicherheit kam.

      Genau das vermisste ich auch sehr in den Aussagen der Herren Fahrlehrer. «Hier stehen Existenzen dahinter.» Ach sooo, die Existenzen der Fahrlehrer, nicht die von Neu-Lenkern (und deren Opfer), wenn mangels Verkehrssicherheits-Schulung schwere Unfälle passieren.

      Die zitierten Aussagen hinterlassen bei mir gerade einen sehr schalen Beigeschmack und werfen, milde gesagt, nicht das beste Licht auf die gesamte Branche. Unter Marktwirtschaft verstehe ich definitiv etwas anderes...
  • fcsg 20.08.2019 05:58
    Highlight Highlight Was in diesen sogenannten Kursen angeboten wurde, war teilweise eine Frechheit. Vorstellungsrunden, die den halben Tag dauerten, die Preise schienen wie durch ein Wunder bei allen Anbietern exakt gleich hoch zu sein, lange Wartezeiten an den Kurstagen und unmotivierte Instruktoren. Zumindest der zweite Kurstag war ein reines Beschäftigungsprogramm auf Kosten der Junglenker.
    • fidget 20.08.2019 11:29
      Highlight Highlight Die Vorstellungsrunden an beiden Kurstagen waren mit das Unnötigste von allem. Ich sehe diese Leute genau während diesem einen Tag und danach nie wieder. Dafür reichen Namensschildchen. Ich muss keine Hobbies, Berufe etc. von diesen Kursteilnehmern wissen. Gut wird's auf einen Tag zusammengestrichen. Gestaltet man das Programm effizient, ist das an einem Tag gut machbar.
  • TheWall_31 20.08.2019 05:55
    Highlight Highlight Wenn eine Tätigkeit wirtschaftlich nicht mehr rentiert, muss man sich anpassen. Ein künstliches am Leben halten einer Branche (siehe Landwirtschaft), nur weil die Arbeitnehmer unfähig sind, wirtschaftlich rentabel zu arbeiten, kann und darf nicht sein.
  • Shwarms 20.08.2019 05:45
    Highlight Highlight Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass Fahrlehrer Empathie dafür verlangen, dass überteuerte Kurse mit stark beschränktem Nutzen nicht mehr obligatorisch sein könnten? Man soll den Jungen doch nicht Steine in den Weg legen, bloss um Berufe zu schützen.
    Zu meiner Zeit hat man inklusive VKU und WAB locker 2000.- gezahlt. Die finanzielle Hürde war das Eine, das ewige Drängen der Fahrlehrer auf noch mehr Fahrstunden das andere Übel.
    Dann noch Empathie zu verlangen finde ich jetzt nicht allzu korrekt.
  • Ribosom 20.08.2019 05:40
    Highlight Highlight Ich wäre dafür, dass jede Person mit Führerausweis alle 5 Jahre Fahrstunden nehmen und eine Fahrprüfung absolvieren muss. Dann wäre ich sicherer auf meinem Arbeitsweg und die Fahrlehrer haben ihre Existenz gesichert.

    Und das mit einem Kurstag für alle, die den Führerausweis nach 2016 gemacht haben stimmt irgendwie nicht. Ich habe den seit 2017 und musste tatsächlich 2 Kustage besuchen.

    Nichts desto trotz müssen sich Fahrlehrer auch umstellen auf die Zukunft. Bei anderen Berufen übernehmen Maschinen die Arbeit, hier sind es Reformen.
    • lucasm 20.08.2019 07:06
      Highlight Highlight Du musst die kurse innerhalb von 3 jahren absolvieren, hättest du gewartet, so hättest du im 2020 nur noch einen kurs absolvieren müssen
    • Driver7 20.08.2019 08:22
      Highlight Highlight Seh ich auch so.. die Führerprüfung sollte im Prinzip nur 10 Jahre gültig sein.. wer sie dann ohne Fahrstunde besteht, hat auch keine hohe Zusatzkosten

Nationalrat stimmt Flugticketabgabe zu

Der Nationalrat stimmt der Einführung einer Flugticketabgabe zu. Er hat am Donnerstag eine Motion mit dieser Forderung mit 112 zu 61 Stimmen bei 10 Enthaltungen angenommen. Im Zusammenhang mit dem CO2-Gesetz hatte er eine CO2-Abgabe letzten Dezember noch abgelehnt.

Die Motion stammt vom Berner GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Es werde geflogen, als gäbe es kein Morgen, sagte er. Verantwortlich dafür seien unter anderem die tiefen Preise. «Die Zeit ist reif für mehr Kostenwahrheit im …

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