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Zuerichs Pius Suter, links, und Patrick Thoresen, rechts, feiern das 1:0 vor dem Zuger Tobias Stephan, Mitte, waehrend dem Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 18. Oktober 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Pius Suter (hinter dem Tor) und Passgeber Patrick Thoresen feiern das 1:0 für den ZSC. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Haben die ZSC Lions zu viel Talent und was hat der Cunti-«Irrtum» zu bedeuten?

Die ZSC Lions gewinnen gegen Zug den Spitzenkampf «nur» im Penalty-Schiessen. Wird Luca Cunti ein Transferkandidat?



Sind die Zürcher durch zu viel Talent zu schöner, aber brotlosen Spielkunst verführt worden? Die Frage erstaunte ZSC-Cheftrainer Hans Wallson. «Zu viel Talent? Nein. Wir haben einen Weg gefunden um das Spiel zu gewinnen. Dafür braucht es Talent.» Aber er räumte ein. «Es stimmt, wir haben viel zu wenig effizient gespielt. Das war unser Problem am Anfang der Saison und es schien, als hätten wir es inzwischen überwunden. Aber diesmal hat direkte Zug aufs Tor wieder gefehlt und das hat es den Zugern leichtgemacht. Es ist ihnen nicht schwergefallen uns vom Tor weg in die Ecken abzudrängen.»

Zuerichs Head Coach Hans Wallson waehrend dem Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug, am Dienstag, 18. Oktober 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

ZSC-Trainer Hans Wallson gestand gewissen Effizienzmangel ein. Bild: KEYSTONE

Immerhin sei es gelungen, endlich ein Penaltyschiessen zu gewinnen. «Das wird uns helfen. Die Erleichterung ist gross, ich habe in der Kabine nach dem Spiel viele lachende Gesichter gesehen.» Die ZSC Lions hatten zuvor 21 von 25 Penaltyschiessen verloren, zuletzt elf in Serie. So betrachtet ist es gut, «nur» nach Penaltys gewonnen zu haben.

Die Zuger hatten in diesem Spitzenkampf den Fehler gemacht, sich auf dieses Laufhockey der Zürcher einzulassen. Sie vermochten den Gegner zwar verhältnismässig leicht zu kontrollieren – aber Aussichten auf einen Sieg gab es so keine. Sie hatten mit Lino Martschini nur einen talentierten Tänzer, die Zürcher mit Roman Wick, Pius Sutter, Patrick Thoresen, Robert Nilsson und Mattias Sjögren – und das ist nur eine Auswahl – gleich mehrere.

«Auf einen Irrtum zurückzuführen»

Wie gut die Zürcher besetzt sind, lässt sich an einer Episode zeigen. Luca Cunti, einer der besten Schweizer Center, WM-Silberheld von 2013, erschien in der offiziellen Mannschaftsaufstellung lediglich als 13. Stürmer.

Der Zuercher Luca Cunti, links,  gegen den Tessiner Jesse Zragggen, rechts, beim Eishockeyspiel der National League A ZSC Lions gegen den HC Ambri-Piotta im Hallenstadion in Zuerich am Freitag, September 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Luca Cunti hat beim ZSC aktuell einen schweren Stand. Bild: KEYSTONE

Um nicht den Verdacht einer billigen Polemik zu erwecken orientieren wir uns nebst dem Matchblatt nur an der offiziellen Statistik. Luca Cunti kam zwar zum Einsatz – aber nur für 9:37 Minuten. Für einen Mittelstürmer mit seinem Spielvolumen kommt dies fast einer Degradierung gleich. Zum Vergleich: Die anderen Tenöre wie Patrick Thoresen (20:04 Minuten), Robert Nilsson (19:48) oder Roman Wick (19:58) kamen auf mehr als doppelt so viel Eiszeit. Und Luca Cuntis Bilanz nach 13 Partien ist mit zwei Toren und einem Assist bescheiden.

Trainer Hans Wallson lässt sich nicht zu einer Polemik provozieren. Er sagt: «Dass Luca auf der Mannschaftsaufstellung nur als 13. Stürmer aufgeführt war, ist auf einen Irrtum zurückzuführen. Wir haben halt so viele gute Stürmer …» Sportchefs, die auf nächste Saison einen Center suchen, sollten Luca Cuntis Agenten in den nächsten Wochen unbedingt anrufen.

Diaz' Fehlen

Die Zuger hätten eine viel grössere Aussicht auf Erfolg gehabt, wenn sie den Zürchern die Räume enger und die Zeit knapper gemacht, wenn sie rauer, böser, provokativer aufgetreten wären und so fehlendes Talent kompensiert hätten. Und der spielstärkste Zuger, der vielleicht eine Differenz hätte machen können, fehlte gestern schon zum dritten Mal hintereinander. Rafael Diaz, der elegante Dirigent der Defensive, der auch die Offensive zu orchestrieren vermag, hat im Champion Hockey League-Rückspiel gegen die Eisbären Berlin eine Gehirnerschütterung erlitten. Kein Schweizer Team kann auf Dauer einen Spieler wie Rafael Diaz ersetzen. Sportchef Reto Kläy sagt nicht, wie lange die Erholungszeit dauert

Aber trotz vielen «Wäre» und «Hätte» haben die Zuger erstmals 12. November 2012 im Hallenstadion einen Punkt geholt. Das mag zeigen, dass es diesmal verhältnismässig einfach gewesen wäre, im Hallenstadion gleich drei Zähler zu ergattern.

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