DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konfliktgebiet

In Zentralafrika werden zunehmend Kinder Opfer von Gewalt



Im gewaltsamen Konflikt in der Zentralafrikanischen Republik sind laut dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF in den letzten zwei Monaten mindestens 133 Kinder getötet und grausam verstümmelt worden.

Es gebe sogar bestätigte Berichte über Kinder, die enthauptet worden seien. UNICEF-Mitarbeiter vor Ort seien «entsetzt» über die «Grausamkeit» gegen Kinder und über die Straflosigkeit für diese Verbrechen. Kinder würden in dem Konflikt wegen ihrer Religion oder Herkunft «zunehmend» zur Zielscheibe. 

Nach Angaben von UNICEF können viele verletzte Kinder wegen den gewaltsamen Auseinandersetzungen nicht einmal ins Spital gebracht werden. Ein Land, in dem Erwachsene brutal unschuldige Kinder angriffen und ungestraft blieben, habe «keine Zukunft», sagte der zuständige Regionaldirektor Manuel Fontaine.

In Zentralafrika herrscht Chaos, seit das mehrheitlich muslimische Rebellenbündnis Séléka im März den Präsidenten François Bozizé stürzte. Auch christliche Anti-Balaka-Milizen, die sich zur Verteidigung gegen die Séléka gegründet hatten, werden inzwischen für zahlreiche Gewalttaten gegen Muslime verantwortlich gemacht. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Tschads Präsident stirbt bei «Gefechten mit Rebellen»

Tschads Präsident Idriss Déby ist bei «schweren Zusammenstössen mit einer Rebellengruppe an der Front» gestorben. Das gab Militärsprecher Azem Bermandoa Agouna am Dienstag im Staatsfernsehsender bekannt.

Déby kam 1990 durch einen bewaffneten Aufstand an die Macht. Er war am Wochenende an die Front gereist, um Truppen zu besuchen, die gegen Rebellen auf der anderen Seite der Grenze in Libyen kämpfen.

Déby wurde unlängst laut vorläufigen Wahlergebnissen mit 80 Prozent der Stimmen zu einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel