Deutschland
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Gemäss aktueller Umfrage: AfD überholt erstmals deutschlandweit die SPD



Die rechtspopulistische AfD hat in einer Umfrage erstmals die SPD deutschlandweit überholt. In der neuen INSA-Umfrage für die «Bild»-Zeitung landen die Sozialdemokraten nach dem Chaos der letzten Wochen bei nur noch 15,5 Prozent (minus 1,5), die AfD liegt knapp vor der SPD mit 16 Prozent (plus 1).

Die Union kann etwas zulegen auf 32 Prozent (+2) und ist damit mehr als doppelt so stark wie die SPD. Die FDP landet bei 9 Prozent (-1,5), die Linke bei 11 Prozent (-0,5), die Grünen kommen unverändert auf 13 Prozent. Damit reicht es in der Umfrage auch nicht mehr für eine grosse Koalition.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel reagierte euphorisch. «Wir sind Volkspartei!», schrieb sie im Nachrichtendienst Twitter. «Wir sind zweitstärkste Kraft in Deutschland!» Die Partei sprach von einem historischen Tag.

Parteichef Jörg Meuthen kommentierte auf seiner Facebook-Seite, Union und SPD seien zumindest in dieser Umfrage mit 47,5 Prozent weit von einer Mehrheit entfernt. Wer Milliarden für Flüchtlinge ausgebe, statt für das eigene Volk, «braucht sich über solche Werte nicht zu wundern.»

Für die SPD ist es ein weiterer Nackenschlag, trotz des Rückzugs von Martin Schulz und dem Neustart mit Andrea Nahles sackt sie weiter ab. Im ARD-«Deutschlandtrend» lag die SPD zuletzt mit 16 Prozent noch knapp vor der AfD (15 Prozent).

Angst vor Schlappe bei Neuwahlen

Die SPD stimmt derzeit über den zunächst nicht gewollten Gang in eine erneute grosse Koalition ab, die rund 463'000 Mitglieder sind aufgerufen, bis 2. März ihre Abstimmungsbriefe zurückzuschicken.

Viele Mitglieder warnten angesichts der schlechten Umfragen bei Basiskonferenzen zuletzt vor Neuwahlen – daher könnte die Angst vor einem Überrunden durch die AfD sogar die Zustimmung zur grossen Koalition erhöhen.

epa06522173 Chairman of the Social Democratic Party (SPD) parliamentary group and designated leader of the SPD Andrea Nahles makes a statement after a presidium meeting of the Social Democratic Party (SPD) at the party's headquarter Willy-Brandt-Haus in Berlin, Germany, 13 February 2018. The SPD announces that the party's parliamentary group leader Andrea Nahles is appointed as the provisional party leader succeeding Martin Schulz. On 07 February, outgoing Leader of the Social Democratic Party (SPD) Martin Schulz announced his resignation from the party leadership to serve as the next German Foreign Minister. However, he abandoned his plan to work at the Foreign Office on 09 February after he met internal disputes within the SPD.  EPA/HAYOUNG JEON

Auf Andrea Nahles, designierte SPD-Parteivorsitzende, kommen schwierige Zeiten zu. Bild: EPA/EPA

Mit dem Versand hunderttausender Wahlunterlagen startete die SPD in die heisse Phase ihres Mitgliederentscheids über eine erneute grosse Koalition mit CDU und CSU. Die SPD-Spitze um Nahles rechnet nach den Erfahrungen bei den ersten Basiskonferenzen mit einer mehrheitlichen Zustimmung. Es wird aber ein enges Rennen erwartet.

Nur wenn die SPD-Basis mehrheitlich dem 177-seitigen Koalitionsvertrag zustimmt, kann sich Angela Merkel (CDU) bis Mitte März erneut zur Kanzlerin wählen lassen. Bei einem Nein könnte sie eine Regierung ohne Bundestagsmehrheit versuchen, wahrscheinlich wären Neuwahlen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • m. benedetti 20.02.2018 11:42
    Highlight Highlight Nochmals 4 Jahre Merkel und Groko? Weshalb klammert sich die Frau nur an die Macht, wenn doch alle sehen, dass sie damit nur der Alternative in die Karten spielt. Die SPD wird für das Mitspielen abgestraft und das ist auch gut so. Deren Lavieren wird nicht mehr toleriert. Und die Linke? Hat irgendwie keine Power.
  • Waedliman 20.02.2018 11:42
    Highlight Highlight Der Protest, aus dem heraus die AfD Zustimmung erhält, ist völlig nachvollziehbar. Die SPD versäumt eine zielführende und glaubwürdige Diskussion und macht sich dadurch unwählbar, die CDU hat durch Leitwölfin Merkel Diskussion und Pluralität im Denken ebenfalls stark reduziert. Übrig bleibt ein ratloses Volk, das zuschauen muss, wie gelogen und geschachert wird, damit am Ende nichts Neues passiert, sondern der alte Zopf weitergestrickt wird. Wenn sich das nicht ändert, ist die AfD aus lauter Wut beim Wähler bald bei 20 %.
  • koks 20.02.2018 11:34
    Highlight Highlight Wer Gründe für diese Entwicklung sucht, findet sie wohl in diesem Artikel: "Wie die Linke die abgehängten verriet". Wie die Linke sich nicht mehr um die Geringverdiener kümmert, sondern um die gutbetuchte Elite.
    https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/wie-die-linke-die-armen-im-stich-laesst/story/10811401
    • rodolofo 20.02.2018 13:12
      Highlight Highlight Solche hausgemachten Gründe gibt es natürlich!
      Ich bin selber als junger Idealist von der links-grünen Selbstverwaltungs-, Öko-, Soli-Szene begeistert worden und musste auf meinem Weg in der "Alternativen Parallel-Welt" manche Ungeheuerlichkeiten und Ungereimtheiten erleben und teilweise auch erleiden.
      Trotzdem hat sich dieser real existierende Öko-Sozialismus für meinen Charakter und für meine Persönlichkeitsentwicklung gelohnt.
      Ich würde alles nochmals so machen!
      Und jetzt, wo ich das weiss, kann ich auf meinem revolutionären Weg "gegen den Strom" noch weiter schwimmen, bis zur Quelle.
    • koks 20.02.2018 15:00
      Highlight Highlight @rodolfo. für dich - und wohl viele linke - ist linksein oder die politische ausrichtung ein goodie für deine 'persönlichkeitsentwicklung'.

      für viele menschen geht es da hingegen simpel drum, wieweit das geld ende monat reicht. und genau da lässt die linke die geringverdiener immer mehr im stich.
    • rodolofo 20.02.2018 16:24
      Highlight Highlight @ koks
      Glaubst Du etwa, ich sei kein Geringverdiener?
      Aber ich werde belohnt mit etwas Anderem, dass sich Grossverdiener eben gerade NICHT kaufen können!
      Mehr kann ich Dir leider nicht verraten, aus Sicherheitsgründen...
      Am Ende wollen alle da hin, wo die Zufriedenheit ist. Es ist eigentlich ganz ähnlich, wie mit dem Massen-Tourismus.
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 20.02.2018 07:54
    Highlight Highlight Das ist das Ergebnis vom enttäuschten Trotzwählern. Dieses Land befindet sich seit Jahren im wirtschaftlichen Aufschwung, und die breite Bevölkerung hat so gesehen nichts davon abbekommen. Ausser 10 Mio Billigjobs, Gentrifizierung und das Gefühl von der Politik verlassen geworden zu sein.

    Wer sich mit dem Problemen befasst hat merkt auch schnell dass dies nicht aufgrund Flüchtlingen oder Griechenland ausgelöst wurde, wie das Proletariat fast immer behauptet.

    Die haben da ein echtes Innenpolitisches Problem. Ähnlich wie hierzulande alle nur noch streiten statt normal zu diskutieren.
    • Waedliman 20.02.2018 11:45
      Highlight Highlight Ich bin Berliner und stimme absolut zu. Natürlich muss auch die Schweiz auf ihre SVP achten, aber in Deutschland ist fast alles, was hier zerredet wird, absolut unnötig. Es geht dem Land gut, der Preis ist allerdings in Zukunft nicht mehr zu stemmen. Die Preise für Wohnraum explodieren, die Vernichtung von öffentlichem Raum durch Investoren offensichtlich und das subjektive Gefühl der Unsicherheit wächst.
  • Alienus 20.02.2018 07:13
    Highlight Highlight Hm, seltsam.

    Lese ich die Schreibe und höre die Reden einiger AfD-Menschen, so kommen mir immer wieder Parallelen und Analogien zwischen dieser Alternative für Deutschland und der ehem. Nationalsozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands bezüglich des von ihr angeschlagenen Klanges / Tones in den Sinn.

    Ist es nicht eine warnende Fügung des Schicksals, dass ein Fraktionsführer dieser AfD ausgerechnet Gauland heißt.

    Man wird sich noch Sorgen machen dürfen.
    • sir_kusi 20.02.2018 07:31
      Highlight Highlight Hast du einige Beispiele dieser parallelen Reden und Schriften von NSDAP-Leuten? Oder warst du „live“ dabei damals?
    • aglio e olio 20.02.2018 08:59
    • rodolofo 20.02.2018 10:52
      Highlight Highlight Lieber Alienus,
      es freut mich ausserordentlich, auf Deutsche Freunde wie Dich zählen zu dürfen, in unserem gemeinsamen Kampf gegen den wieder stramm vorwärts marschierenden Faschismus!
      (Ob die AfD "mit gemeint" ist, lasse ich hier mal ganz diplomatisch und schweizerisch neutral offen...)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saul_Goodman 20.02.2018 07:06
    Highlight Highlight Na und? Unsere afd ist stärkste kraft und hat nicht nur rein theoretisch knapp 30% 🙈
    • Waedliman 20.02.2018 11:46
      Highlight Highlight Wohl wahr. Ich sehe kaum einen Unterschied zwischen AfD und SVP. Das schweizer Original hat letztlich auch nur ein Thema.
  • Posersalami 20.02.2018 03:43
    Highlight Highlight Tja beim Verhalten der SpD wundert mich gar nichts.

    https://mobile.twitter.com/den_Tdf/status/965493169545728000

    Das war jetzt nur der letzte Vorfall. Die Leute vergessen so etwas nicht! Auch das ständige Umfallen, diesmal noch vor Regierungsbildung, ist mehr als lächerlich. Ohne SPD kein Hartz 4 oder Angriffskrieg gegen den Kosovo. Nicht das ich glaube dass die AFD das besser macht, eher in Gegenteil, aber die SPD hats verbockt. Schlicht und einfach verbockt.
  • Juliet Bravo 20.02.2018 01:57
    Highlight Highlight Bei uns ist eine Partei, die sich in vielem ähnlich gebärdet wie die AfD nicht nur grösser als die Sozialdemokraten sondern die wählerstärkste politische Partei.
  • UrsK 20.02.2018 01:01
    Highlight Highlight Nicht dass die SPD jetzt in den letzten Wochen und Monaten jetzt mit Kompetenz und Sachlichkeit geglänzt hätte, aber was sagt das über eine Gesellschaft aus, wenn solche Parteien wie die AfD sich etablieren können? Die Frage stelle ich mir übrigens bei uns schon länger (MEI lässt grüssen).
  • Me, my shelf and I 19.02.2018 23:34
    Highlight Highlight Find' ich bisschen Problematisch:
    Posts der Art "AfD ist eine Nazi-Prtei" wurden in Vergangenheit immer durchgewunken. Jetzt als sie relevant sind, darf nicht mehr so über sie gesprochen werden? So nach der Logik: "Extreme sind die Norm, wenn sie in der Mehrheit sind"?
    Versteht mich nicht falsch, aber diese Inkonsistenz bei der Konsequenz stimmt mich nachdenklich.
    No offense, Watson
    Just wondering
    • Roland Strauss 20.02.2018 10:16
      Highlight Highlight Dann zeigt doch mal im Parteiprogramm der AfD Positonen auf, die an die Nazis erinnern. In einer Partei gibt es immer einzelne Personen, die zu Extremen neigen. In der Substanz ist die AfD mit der SVP vergleichbar und die würde niemand als Nazis bezeichnen.
    • rodolofo 20.02.2018 11:13
      Highlight Highlight Ich beobachte dieses sich schleichend verändernde Zensurverhalten auf Watson seit längerem und habe auf meine kritischen Nachfragen noch keine einzige Antwort erhalten.
      Ich mache mir dann halt meine eigenen Gedanken:
      Ich stelle mir vor, dass Watson aus der Pionier-Phase, in der noch viel experimentiert werden konnte, jetzt in die Geschäfts-Phase kommt, wo strenge Vorgaben von Investoren im Hintergrund erfüllt werden müssen.
      Das heisst, die Anzahl Klicks müssen stimmen, damit genügend Werbe-Aufträge reinkommen.
      Dafür muss aber das Publikum gross und damit politisch Mitte-Rechts sein...
    • Me, my shelf and I 20.02.2018 11:53
      Highlight Highlight Roland
      Darüber werde ich mit dir jetzt nicht diskutieren, es geht mir um die "Zensur".
  • Karl33 19.02.2018 23:05
    Highlight Highlight Haha, wer will sich denn die SPD mit der männerfeindlichen Nahles an der Spitze antun? Hat die SPD eigentlich die 'Überwindung der männlichen Gesellschaft' noch immer im Parteiprogramm geschrieben?
  • c_meier 19.02.2018 23:04
    Highlight Highlight und in der spd kam noch nie jemand auf die Idee sich - besser spät als nie - öffentlich von der Riester-Rente oder der Agenda2010 zu distanzieren?
  • cero 19.02.2018 22:34
    Highlight Highlight Ist die AFD was Trump in den USA? Die Wählerinnen und Wähler haben von den Etablierten, die immer noch nicht gecheckt haben, woher der Wind weht, die Nase gestrichen voll. Einzige Alternative: die Alternative
    Die Linke ist offenbar keine Option.
    Das kann noch heftig werden - oder aber spätestens 4 Jahre nach einer Regierungsbeteiligung der AFD wieder vorbei sein... naja, das wäre zumindest zu hoffen, dass die entnervten Wählerinnen und Wähler spätestens dann merken, dass die AFD keine Alternative ist. Aber dafür wird der gegenwärtige (Schicki-Micki-(?)) Protest vielleicht nicht reichen...
    • redeye70 19.02.2018 23:15
      Highlight Highlight Persönlich glaube ich nicht an eine lange Geschichte bei der AfD aber weshalb die Gunst bei den Wählern steigt kann ich nachvollziehen. Bei Merkel ist die Luft draussen, irgendwie spürt sie sich selbst nicht mehr. Gesellt sich noch das GroKo-Fiasko, massive Verschlechterung der öffentlichen Sicherheit und das sich vorführen lassen durch Erdogan dazu. Da schwenken viele aus Protest um.
  • reconquista's creed 19.02.2018 22:29
    Highlight Highlight Wahrscheinlich das Blick-Syndrom: Alle sagen sie wählen doch nicht AfD und trotzdem riesige Wähleranteile.
    @ Ralph Steiner: Danke für die Warnung, ich hoffe Blick-Vergleiche gehen noch durch... 😉
  • Asmodeus 19.02.2018 21:54
    Highlight Highlight Das AFD-Gefolge hat halt nur AFD oder NPD zur Auswahl.
    Wer SPD wählt kann allerdings genausogut CDU wählen. Oder zur Linken wechseln.
    • Gipfeligeist 19.02.2018 22:27
      Highlight Highlight Oder grün ;) Ja die vergess ich auch immer
    • zeromaster80 19.02.2018 22:51
      Highlight Highlight Darum hatte die NPD auch immer mehr Stimmen als die SPD... Ein Fehler war es die afd als unwählbar zu betiteln oder als Hass-Partei.. Das trifft schlicht nicht zu, sind Fake News und treiben ihnen die Wähler in die Arme.
    • Oberon 20.02.2018 01:17
      Highlight Highlight Was für mich jedoch eher verwundert, ist die Tatsache das die Linken überhaupt nicht von der aktuellen Situation profitieren können.

      Jeder der die AFD etwas verfolg merkt verhältnismässig schnell das da nur eine leer Hülle auf Bauern fang ist.
      Aber wir kennen ja ein ähnliches Problem der unseren Wachstum permanent blockiert.
  • abishot 19.02.2018 21:53
    Highlight Highlight Schlimm diese Entwicklung..
    • Roterriese 20.02.2018 11:52
      Highlight Highlight inwiefern?
  • Madison Pierce 19.02.2018 21:39
    Highlight Highlight Das liegt wohl eher weniger an der Überlegenheit des AfD-Programms, sondern am Frust der Wähler über CDU/CSU und SPD. Das Geschacher und Gefeilsche um Posten und die Politik der nächsten Jahre ist den Leuten verleidet.

    Zudem weckt der Entwurf des Koalitionsvertrags beim Bürger nicht die Lust auf mehr.
    • Karl33 19.02.2018 23:07
      Highlight Highlight Die Deutschen haben bei den Wahlen kundgetan, dass sie eins nicht mehr möchten. Die GroKo. Und was gibt ihnen die CDU und die SPD? Die GroKo.
    • atomschlaf 20.02.2018 01:22
      Highlight Highlight Mit ihrem Linkskurs und ihrer desaströsen Flüchtlingspolitik hat Merkel erst den Aufstieg der AfD ermöglicht.
      Würde die CDU wie früher konservative Politik machen, hätte die AfD Mühe, die 5 Prozent zu knacken.
    • Posersalami 20.02.2018 03:51
      Highlight Highlight Die Deutschen wollen eigentlich zurück zur sozialen Markteirtschaft der 70ger Jahre mit anständigen Löhnen und Renten und Jobs. Sie wollen also das Gegenteil von dem, was CSU, AFD & co proklamieren: mehr Neoliberalismus.

      Wieso die dann aber diese Parteien wählen kann ich mir nicht so recht erklären.
  • simiimi 19.02.2018 21:25
    Highlight Highlight Bei der SPD gehts jetzt eigentlich nur noch darum, ob sie bereits jetzt oder erst in 4 Jahren in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
  • Don Alejandro 19.02.2018 21:16
    Highlight Highlight Die Gründe warum die AfD gewählt wird sind hinlängst bekannt. Wenn beim Thema Einwanderung nichts unternommen wird, wächst diese Partei mit teils gruseligen Akteuren weiter...
    • Gipfeligeist 19.02.2018 22:31
      Highlight Highlight Hat die AfD irgendwas in Sachen Einwanderung geregelt? Nö, das war die CDU/CSU. Die AfD wächst auch ohne Ergebnisse, weil sie am lautesten populistisch gröllt
    • Grégory P. 19.02.2018 22:34
      Highlight Highlight Persönlich will ich diese Entwicklung auf Grund der Flüchtlinge nicht entschuldigen. Ich finde das schwach und beängstigend. In Gegensatz zu den 30er wissen die Deutschen genau was sie tuen, nämlich für ein hoch rassistische Partei wählen. Auch wenn Deutschland keine Direkte Demokratie ist, gibt es sicherlich anderen Wege seinen Unmut laut zu machen. Deutschland hat für mich an Attraktivität verloren, ehrlich gesagt, mage ich das Land nicht mehr, ich bin bitter enttäuscht.
    • Derpsie 19.02.2018 23:03
      Highlight Highlight Ich denke es ist eher die Verscherblung der Arbeiterrechte und des Wohlfahrtsstaat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • keplan 19.02.2018 21:15
    Highlight Highlight Irgendwie passt das zu gut zur Abstimmung der SPD. Gezielt die Angst vor der AFD schüren damit die GroKo durchkommt oder ist es umgekehrt?
  • aglio e olio 19.02.2018 21:09
    Highlight Highlight Wenn man der Umfrage Glauben schenkt, es wäre interessant zu wissen wie die Ergebnisse zu Stande kamen, bietet sich eine Regierung wie in der Schweiz an. Bundesrat 4 Germany.
    Da gäbe es aber sicher mal Haue ;)
  • amore 19.02.2018 21:07
    Highlight Highlight Liebe Deutsche, seid doch einfach mal vernünftig und richtet eine Mindetheitsregierung ein. Wenn das Parlament für die Gesetzgebung zuständig ist, wird es demokratischere und bessere Entscheidungen geben als wenn eine Koalition für vier Jahre im Voraus Themen bestimmt und Entscheide trifft.
    • henkos 20.02.2018 08:24
      Highlight Highlight Das ist das, was die Deutschen wollen. Nur ihre Politker eben leider nicht...
  • Ralph Steiner 19.02.2018 20:58
    Highlight Highlight Kleine Präventiv-Info an alle: Sämtliche Kommentare, in welchen die AfD als «Nazi-Partei» betitelt wird, werden nicht freigeschaltet. Ebenso keine Vergleiche mit der AfD und Hitler. Man dankt.
    • El diablo 19.02.2018 21:03
      Highlight Highlight Danke für das gewähren der "Neutralität". Dies zeigt die Qualität einer Newsseite.
    • Sebastian Wendelspiess 19.02.2018 21:06
      Highlight Highlight Cool 👍🏼
    • Redly 19.02.2018 21:25
      Highlight Highlight &Ralph: Danke. Bin froh, wenn es hier vernünftig bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 19.02.2018 20:58
    Highlight Highlight Tja ohne jetzt die AfD zu supporten... die Diktatur der Mehrheit funktioniert auch in die andere Richtung. Nur weil man die soziale Vernunft und sämtliche Sprachrohre zur Verfügung hat, heisst das noch lange nicht das sich der Mensch eichen lässt. Viele Deutsche hätten im eigenen Land ein besseres Dasein und Auskommen wenn sie erst gestern, auf der Flucht, angekommen wären.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 19.02.2018 21:15
      Highlight Highlight Oder wenn sich die Politik mehr um die Bevölkerung anstatt um Grosskonzerne sorgen würde
    • Asho 19.02.2018 21:16
      Highlight Highlight Kannst du ein konkretes Beispiel machen, wo es einem Flüchtling besser geht als einem Deutschen?
    • Pasch 19.02.2018 21:34
      Highlight Highlight Hmm Flüchtlingsunterkunft Weil am Rhein vs. jede denkbare Sozialunterkunft in der gesamten Bundesrepublik!? .... Fakt ist Unterkünfte für Ankömmlinge werden nach Mindeststandards errichtet während die Einheimischen in Schieflagegeratenen weit darunter hausen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 19.02.2018 20:51
    Highlight Highlight Interessant zu lesen was der ehemalige Kanzleramtschef unter Willy Brandt und Helmut Kohl, Albrecht Müller, von der heutigen SPD hält. (nicht viel)

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=42487
    https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_M%C3%BCller_%28Publizist%29
    • aglio e olio 19.02.2018 21:04
      Highlight Highlight Er wirkt zunehmend verbittert.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 19.02.2018 20:42
    Highlight Highlight Meine Meinung ist nach wie vor, dass eben gerade wegen der Möglichkeit einer erneuten GroKo die SPD auf dem grössten Tief aller Zeiten sitzt...

    Minderheitsregierung unter der CDU jetzt!
  • w'ever 19.02.2018 20:38
    Highlight Highlight man kann von der AFD halten was man will, aber es ist eigentlich ein frechheit, dass eine partei dieser grösse nicht mitregieren kann.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 19.02.2018 21:07
      Highlight Highlight Nicht jedes Land kennt die Konkordanzdemokratie...
    • Hoppla! 19.02.2018 21:10
      Highlight Highlight Wenn wir die Augen völlig von der Politik und ihren Anhängern verschliessen: nein. Man muss auch regieren wollen, was z.B. Anstand, Kompromissbereitschaft, Ideen, konstruktive Politik,... beinhaltet.

      Ich sehe bei der AfD nichts, aber auch gar nichts davon.
    • w'ever 19.02.2018 22:25
      Highlight Highlight seid doch mal ehrlich. hätten die grünen einen solchen wähleranteil, aber kein mitbestimmen in einer groKo, dann würde es hier einen aufschrei geben.
  • Diavolino666 19.02.2018 20:36
    Highlight Highlight Stärker durch die Schwäche der Altparteien. Ein Armutszeugnis für die alteingessenen.
    Nichtsdestotrotz könnte die AfD etwas erreichen, wenn sie gewisse Individuen nicht in ihren Reihen hätten. JEDER Extremismus ist zu verurteilen!
    • Asmodeus 19.02.2018 21:57
      Highlight Highlight Ohne diese Individuen gäbe es die AFD-Führung doch gar nicht.
    • Diavolino666 20.02.2018 08:47
      Highlight Highlight Und ohne die homogene Meinungsmasse um Angela Merkel gäbe es die AfD nicht. Das sagt schon der Parteiname, angelehnt an die Aussage, dass die Merkelsche Politik "alternativlos" sei. Dann wären diese Individuen ganz rechts aussen geblieben, wo sie weniger politischen Schaden Einfluss hätten haben können.
  • Ettli 19.02.2018 20:29
    Highlight Highlight liebe schweizer,
    das bedeutet nicht, dass wir deutschen nun komplett nach rechts abtriften 🤨
    das ist lediglich das ergebnis, das zwangsläufig dabei rauskommt, wenn geMERKELt wird auf teufel kommt raus und sich das volk von seiner regierung verlassen fühlt
    • Roter Baron 19.02.2018 22:09
      Highlight Highlight Schön gesagt
    • Miikee 19.02.2018 22:26
      Highlight Highlight Und da braucht es halt eine Alternative... 😁
    • Gipfeligeist 19.02.2018 22:27
      Highlight Highlight Ja, aber eine Entschuldigung ist es auch nicht. Die Politik hat sich von den Menschen entfernt, aber es gibt weltoffene und progressive Parteien die nicht rechts aussen stehen
    Weitere Antworten anzeigen

So guckt AfD-Weidel aus der Wäsche, nachdem sie von Merkel so richtig vorgeführt wurde

Alice Weidel von der AfD steht momentan so richtig im Regen. Die anhaltenden Schlagzeilen über mutmasslich illegale Spenden aus der Schweiz und anderen Ländern haben ganz offensichtlich an ihrem Nervenkostüm genagt.

Wohl deshalb liess sie ihrem Unmut vor versammeltem Bundestag so richtig freien Lauf. Sehr emotional und zusehends genervt zählte sie Verfehlungen der CDU und der Linken auf, bevor sie samt Wutgeste das Rednerpult verliess.

Und dann kam Angela Merkel. Trocken wie ein Sandkorn in der …

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