Türkei
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Türkische Wahlen: Erdogan erklärt sich zum Sieger

Trotz Manipulationsvorwürfen der Opposition hat sich der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan noch vor dem Ende der Auszählung zum Sieger der Präsidentenwahl erklärt. «Die inoffiziellen Ergebnisse stehen fest», sagte Erdogan am Sonntagabend in Istanbul.



«Demnach hat unser Volk meiner Person den Auftrag der Präsidentschaft und der Regierung gegeben.» Bei der Parlamentswahl hätten die Wähler ausserdem dem von seiner AKP geführten Parteienbündnis die absolute Mehrheit im Parlament verschafft.

Mit den Wahlen wurde die Einführung des von Erdogan angestrebten Präsidialsystems abgeschlossen. Der neue Präsident wird Staats- und Regierungschef und mit weitreichenden Vollmachten ausgestattet. Einen Ministerpräsidenten gibt es künftig nicht mehr.

Deutlicher Sieg

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, nach Auszählung von fast 98 Prozent der Stimmen bei der Präsidentenwahl komme Erdogan auf 52,53 Prozent. Damit hätte er die Präsidentschaftswahl bereits in der ersten Runde gewonnen. Der Kandidat der grössten Oppositionspartei CHP, Muharrem Ince, kam mit 30,76 Prozent auf Platz zwei. Auch die «Plattform für faire Wahlen» aus Wahlbeobachtern der Opposition sah Erdogan nach Auszählung von mehr als 96 Prozent der Stimmen bei 52,56 Prozent. Ince kam dort auf 31,34 Prozent.

Muharrem Ince, the candidate of Turkey's main opposition Republican People's Party, center, speaks to the media outside High Electoral Board in Ankara, Turkey, Sunday, June 24, 2018. The polls have closed in Sunday's Turkish landmark presidential and parliamentary elections where President Recep Tayyip Erdogan is seeking re-election to a presidency with vastly expanded powers. (AP Photo/Ali Unal)

Erdogans Herausforderer Muharrem Ince. Bild: AP/AP

CHP-Sprecher Bülent Tezcan zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass Erdogan die absolute Mehrheit noch verfehlen würde und in eine Stichwahl gegen Ince müsse. «Niemand soll sich zu früh freuen, niemand soll zu früh feiern», sagte er am Sonntagabend. «Die Wahlen werden in die zweite Runde gehen.» Vereinzelt kam es am Sonntagabend zu Protesten von Anhängern der Opposition.

Bei der Parlamentswahl kommt das von Erdogans AKP geführte Parteienbündnis nach Anadolu-Angaben auf deutlich mehr als 340 der 600 Sitze. Anadolu zufolge lag die Wahlbeteiligung in der Türkei bei gut 87 Prozent. Wahlbeobachter meldeten Unregelmässigkeiten bei der Abstimmung am Sonntag. Erdogan sprach dagegen von einem «Fest der Demokratie». Knapp 60 Millionen Türken waren zur Wahl aufgerufen, mehr als drei Millionen davon leben im Ausland.

Viele Projekte

Die Einführung des Präsidialsystems ist Erdogans wichtigstes politisches Projekt. Die Opposition hatte die Rückkehr zum parlamentarischen System versprochen. Dafür wäre allerdings eine erneute Verfassungsänderung notwendig gewesen. Die Opposition wollte ausserdem den Ausnahmezustand aufheben. Das hatte Erdogan im Wahlkampf für den Fall seiner Wiederwahl auch zugesagt.

epa06837691 Turkish President Recep Tayyip Erdogan (C) speaks to his supporters in front of his palace after closing voting for the Turkish presidential and parliamentary elections in front of Erdogan's palace in Istanbul, Turkey, 24 June 2018. According to reports, Erdogan claims victory in the elections. Some 56.3 million registered citizens voted in snap presidential and parliamentary elections to elect 600 lawmakers and the country's president, the first election since the Turkish people in a referendum in April 2017 voted to change the country's system from a parliamentary to a presidential republic.  EPA/SEDAT SUNA

Erdogan lässt sich von seinen Anhängern feiern. Bild: EPA/EPA

Bei der Präsidentschaftswahl lagen der inhaftierte Kandidat der pro-kurdischen HDP, Selahattin Demirtas, und Meral Aksener von der national-konservativen Iyi-Partei mit jeweils mehr als sieben Prozent in etwa gleichauf. Zwei weitere Kandidaten spielten keine Rolle.

Die CHP griff am Sonntagabend besonders die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu an, der sie wegen der zunächst sehr hohen Werte für Erdogan auf der Basis von erst wenigen ausgezählten Stimmen «Manipulation» vorwarf. Experten bemängelten, Wahlbeobachter der Opposition würden dadurch bei der Auszählung entmutigt und womöglich frühzeitig nach Hause gehen. Ince forderte Wahlbeobachter dazu auf, bis zum Vorliegen der unterschriebenen Ergebnisprotokolle an den Urnen zu bleiben. «Verlasst die Urnen nicht.»

Merkwürdige Datenlage

Anadolu war die einzige offizielle Quelle für Teilergebnisse. CHP-Sprecher Tezcan sagte: «Wir rufen alle unsere Bürger in 81 Provinzen dazu auf, in den Bezirken vor die Wahlkommissionen zu gehen. Haltet Wache bis morgen früh, sowohl vor den Wahlkommissionen in den Bezirken, als auch vor der Wahlkommission in Ankara.»

Ince hatte vor Schliessung der Wahllokale auf Twitter geschrieben: «Was sie auch tun, sie werden verlieren. Die Zeiten, in denen mit Betrug und Schwindeleien Wahlen gewonnen wurden, sind nun vorbei. (...) Ich werde Eure Stimmen mit meinem Leben verteidigen, wir werden es schaffen.» Erdogan unterstrich nach der Abgabe seiner Stimme in Istanbul die Bedeutung der Wahlen. «Im Moment durchlebt die Türkei mit dieser Wahl regelrecht eine demokratische Revolution», sagte er.

Drei Deutsche, die auf Einladung der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP die Wahl beobachten wollten, wurden bei der Wahl festgenommen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA wurden die beiden Männer aus Köln und die Frau aus Halle in Sachsen-Anhalt in Uludere in der südosttürkischen Provinz Sirnak von der Polizei festgenommen. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Festnahmen.

Die CHP griff am Sonntagabend besonders die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu an, der sie wegen der zunächst sehr hohen Werte für Erdogan auf der Basis von erst wenigen ausgezählten Stimmen «Manipulation» vorwarf.

Wahlbeobachter meldeten besonders aus dem Südosten der Türkei Unregelmässigkeiten. Bei Auseinandersetzungen während der Wahlen wurde ein Oppositionspolitiker getötet. Dabei handele es sich um den Bezirksvorsteher der national-konservativen Iyi-Partei in der osttürkischen Provinz Erzurum, wie die Oppositionspartei mitteilte. Die Nachrichtenagentur DHA sprach von einer weiteren getöteten Person. Es habe sich um eine Fehde zwischen zwei Familien gehandelt. (sda/dpa)

epa06837754 Supporters of Turkish President Recep Tayyip Erdogan hold Turkish and AK Party flags and celebrate after closing voting for the Turkish presidential and parliamentary elections in Ankara, Turkey, 24 June 2018. Some 56.3 million registered citizens voted in snap presidential and parliamentary elections to elect 600 lawmakers and the country's president, the first election since the Turkish people in a referendum in April 2017 voted to change the country's system from a parliamentary to a presidential republic.  EPA/ERDEM SAHIN

Die Freude ist gross. Bild: EPA/EPA

Der Liveticker zum Nachlesen:

Ticker: Wahlen in der Türkei

Erdogans wahnsinniger Präsidentschaftspalast

Erdogans Besuch beim Vatikan sorgt für Proteste

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Video: srf

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29
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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pat Mächler 25.06.2018 09:30
    Highlight Highlight Also hat das TV-Orakel mit der Wahlprognose von 53% nun recht gehabt?
    http://www.heute.at/welt/news/story/Tuerkisches-Sender-zeigt-Ergebnis-4-Tage-vor-Wahl--54929445
    0 0 Melden
  • DerSimu 25.06.2018 08:32
    Highlight Highlight Ich will ja nicht sagen, ich habe es grsagt, aber manchmal hasse ich es, recht zu haben.
    0 0 Melden
  • Lusch 25.06.2018 00:38
    Highlight Highlight Und das mit 53% der Stimmen ............ ist das nicht genau die Zahl die „sein TV Sender“ vor vier Tagen angeblich versehentlich veröffentlicht hat! 🤔
    3 0 Melden
  • Schlingel 25.06.2018 00:24
    Highlight Highlight Oh Überraschung... Die Wahlen wurden ja eh nur vorgezogen, weil Erdogan weiss, dass die Wirtschaft und damit das ganze Land gerade den Bach runter geht und er daher in einigen Monaten keine Chancen auf einen Sieg gehabt hätte. Und ja, in ein paar Jahren werden die Leute, die heute Erdogan gewählt haben, als Flüchtlinge nach Mitteleuropa strömen, weil das Land zu Grunde gerichtet wurde. Ich hoffe nur, man bleibt dann hart. Ein Grossteil der Türken hat sich heute gerade das eigene Grad geschaufelt. Gratulation...
    4 0 Melden
  • Pius C. Bünzli 24.06.2018 23:12
    Highlight Highlight überraschend...
    17 1 Melden
  • Töfflifahrer 24.06.2018 22:20
    Highlight Highlight Natürlich kann er sich zum Sieger erklären, er weiss ja wohl auch schon wieviel Stimmen er hat. Wahlen manipulieren? Ja socher, der weiss wie es geht.
    20 3 Melden
  • Siebenstein 24.06.2018 20:55
    Highlight Highlight Leider soll Erdogan weiter grossen Rückhalt in der Bevölkerung geniessen, in Anbetracht der nochmaligen Stärkung des Präsidentenamtes wird es jetzt Zeit für ein deutliches Zeichen der EU, ein Beitritt der Türkei sollte spätestens jetzt kein Thema mehr sein!
    48 1 Melden
    • TanookiStormtrooper 24.06.2018 22:40
      Highlight Highlight Ich wäre schon froh wenn Waffenlieferungen kein Thema mehr wären. Aktuell sieht das auch bei uns ja eher umgekehrt aus.
      29 0 Melden
  • Freilos 24.06.2018 20:42
    Highlight Highlight Ich habe mich immer aufgeregt wegen diesem Despoten. Mittlerweile ist es mir egal, sollen die Türken doch wählen wen sie wollen. Sie müssen dann unter dem Diktator leben. Nationalstolz alleine wird die Menschen nicht glücklich machen.
    53 4 Melden
  • TanookiStormtrooper 24.06.2018 19:36
    Highlight Highlight "Wahlen"
    51 3 Melden
  • malu 64 24.06.2018 19:15
    Highlight Highlight Sicher hat er schon 90% der Stimmen für sich. Obwohl erst 20% ausgezählt sind!?
    38 4 Melden
  • maxi 24.06.2018 19:03
    Highlight Highlight wurden schon regelmässigkeiten festgestellt?
    70 3 Melden
    • leu84 25.06.2018 05:32
      Highlight Highlight Regelmässige Unregelmässigkeiten
      1 0 Melden
  • Scory 24.06.2018 18:20
    Highlight Highlight Hat irgend jemand etwas anderes erwartet? Das Resultat stand ja schon vor den Wahlen fest.
    37 6 Melden
  • Turi 24.06.2018 18:20
    Highlight Highlight Wahrscheinlich werden unsere SVP-ler die ersten sein, die Jubel-Tweets an ihren seelenverwandten Diktator schicken werden.
    31 33 Melden
    • Durolex 24.06.2018 21:33
      Highlight Highlight haupsache gegen die svp wettern was?
      22 23 Melden
    • giguu 24.06.2018 22:02
      Highlight Highlight Nö, die rechten freuen sich sicher, wenn ein rechter präsident in der türkei gewählt wird. Warum sollten sie denn nicht??
      14 10 Melden
    • Uranos 24.06.2018 23:01
      Highlight Highlight Ich glaube hier ist es anders, da der Diktator ein Muslim ist.
      15 2 Melden
  • Moelal 24.06.2018 18:01
    Highlight Highlight Erdowahn wird die Wahlen auf jeden Fall „gewinnen“ respektive sie für sich zusammenkorrigieren. „Wahl“ ist ein Hohn. Er ist ein Diktator!
    56 7 Melden
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 24.06.2018 16:17
    Highlight Highlight Sobald Edogan seine Macht gefestigt hat, heisst für die Türkei: Zurück ins Mittalter. Dort wo man brav dem Sultan alles glaubt und natürlich sehr religiös ist, damit man auf keine dummen Ideen kommt. Schade um dieses schöne Land.
    69 5 Melden
  • Oberon 24.06.2018 16:14
    Highlight Highlight Für mich immer noch unverständlich warum sich niemand traut Sanktionen gegen die Türkei zu verhängen. Jeden Tag werden dort Menschen eingesperrt , gefoltert oder mundtot gemacht. Wie soll man da denn die Politik und internationalen Institutionen noch ernst nehmen?
    64 4 Melden
  • TheDude10 24.06.2018 13:34
    Highlight Highlight Auf die Idee Wahlbeobachter festzunehmen muss man erstmal kommen. Genial und effektive.
    53 3 Melden
  • Chääschueche 24.06.2018 13:31
    Highlight Highlight Die Regierungschefs der EU Staaten Morgen: "Herr Erdowahn..so geht das also nicht"

    Erdowahn darauf: "interessiert mich nicht. HAHA"

    EU Staatschefs: "Wenn Sie das sagen ist natürlich alles ok ❤️"

    Und nichts wird passieren weil die EU inkl. Schweiz keine Eier hat.

    Man sollte das Land ausbluten (Da reichen ein paar gut Plazierte Sanktionem aus) bis auch der letzte Erdowahn fanatiker merkt das es so nicht weitergehen kann.
    45 7 Melden
    • Halb Wissen 24.06.2018 18:49
      Highlight Highlight Leider ist die EU weitestgehend von der Türkei und Russland abhängig.
      Sanktionen können sehr wirkungsvoll beantwortet werden indem die Pipelines kurz zugedreht werden.
      12 4 Melden
    • ands 24.06.2018 18:58
      Highlight Highlight Wenn Politik so einfach wäre...
      Sanktionen gegen die Türkei würden eine Wirtschaftskrise bewirken. Die Türkei steuert bereits auf eine Wirtschaftskrise zu. Man würde also nur erreichen, dass Erdogan die Schuld an der Krise aufs Ausland abschieben kann.
      26 1 Melden
    • Oberon 24.06.2018 22:18
      Highlight Highlight @ands, natürlich müsste man die Türkei schon lange sanktionieren. Dies wird jedoch immer von den gleichen Ländern verhindert. Wieso du darauf kommst das man lieber zuschauen soll ist mir ein Rätsel. Sobald er die Macht der Türkischen Zentralbank beschneidet und die Zinspolitik senkt wird sich die Wirtschaft von alleine erledigen.
      6 2 Melden
  • Gooner1886 24.06.2018 13:10
    Highlight Highlight *Wie? In der Türkei wird bei der Wahl beschissen? Das ist jetzt aber eine Überraschung. Ich denke die Türkei wird danach mit völlig anderen Augen angesehen. Ich hoffe nur Opa Erdi wird wegen diesen Betrüger nicht abgewählt.

    *Kann Spuren von Sarkasmus enthalten.
    166 12 Melden
  • marcog 24.06.2018 13:03
    Highlight Highlight Das sind ja Zustände wie in Russland oder Venezuela...
    129 10 Melden
    • Kunibert der fiese 24.06.2018 16:35
      Highlight Highlight 😂😂
      10 1 Melden

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