USA
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FILE - In this May 14, 2013, file photo, the Department of Justice headquarters building in Washington is photographed early in the morning. The Justice Department is opening up about the advice it has given to lobbyists who work for foreign governments and political interests. For the first time, the public will be able to read advisory opinions the department has issued to lobbyists, public relations professionals and others about whether they need to register under the Foreign Agents Registration Act.(AP Photo/J. David Ake, File)

Anklage erhoben: Das US-Justizministerium in Washington. Bild: AP/AP

«Beeinflussung der US-Politik» – Justiz klagt Russin im Dienste des Kremls an



Die US-Justiz hat Anklage gegen eine 29 Jahre alte Russin erhoben, die in den USA für die russische Regierung gearbeitet haben soll, ohne dies anzuzeigen. Sie war nach Angaben des Justizministeriums am Sonntag in Washington festgenommen worden.

Die 29-Jährige wird gemäss der Mitteilung des Justizministeriums beschuldigt, an einer Verschwörung der russischen Regierung zur Beeinflussung der US-Politik beteiligt gewesen zu sein. Wie aus einem Gerichtsdokument hervorgeht, knüpfte sie unter anderem Kontakte zu US-Politikern sowie zur mächtigen Waffenlobby NRA und nahm an Treffen von Lobbyistenvereinigungen teil.

Mit Studentenvisum in den USA

Laut Ermittlungen der Bundespolizei FBI habe sie unter anderem «private» Kommunikationskanäle zu US-Politikern herstellen wollen, um in den «nationalen Entscheidungsapparat der Vereinigten Staaten einzudringen» und so die Interessen der russischen Regierung zu «befördern».

Nach US-Gesetz müssen sich ausländische Lobbyisten oder Diplomaten vor Beginn ihrer Tätigkeit in den USA beim Justizministerium melden. Die Russin hatte sich den Angaben zufolge jedoch mit einem Studentenvisum in den USA aufgehalten.

Von 2015 bis mindestens 2017 habe sie auf Weisung eines hochrangigen Mitglieds der russischen Regierung gehandelt, das später für die russische Zentralbank gearbeitet habe und von den US-Sanktionen gegen russische Offizielle erfasst sei. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 17.07.2018 19:13
    Highlight Highlight Jetzt wird die Geschichte massiv aufgepusht und glaubwürdig gemacht, damit wir alle dahinter eine grosse Verschwörung sehen, und glauben- Russland habe tatsächlich Trump zum Wahlsieg geholfen. Es ist ausserdem äusserst merkwürdig wie es nur 12 Russen plus eine Russin es geschafft haben das ganze Wahlsystem in den USA durcheinander zu machen. Akzeptiert endlich, dass Herr Trump nun mal der rechtmässige Präsident ist, denn er wurde demokratisch gewählt, und lasst ihn endlich mit euren blöden Behauptungen in Ruhe! DANKE!
    • Sebastian Wendelspiess 18.07.2018 10:12
      Highlight Highlight Tja, die Journailsten und ihre Anhänge verfolgen jede Verschwörungstheorie die in ihr Welt- und Feindbild passt, gleichzeitig werfen sie es jedem anderst Denkenden vor.
  • pamayer 17.07.2018 03:33
    Highlight Highlight Och och, sie haben eine Frau gefunden, die nun den Kopf hinhalten muss...
    Immerhin können sie nun diesen Punkt zur allgemeinen Beruhigung abhaken.
    Die Welt hat 1 Problem weniger.
    • pamayer 17.07.2018 11:57
      Highlight Highlight An alle Blitzer.
      Ist ironisch gemeint.
  • Dirk Leinher 17.07.2018 00:12
    Highlight Highlight Hmmm...und was genau soll jetzt da verschwörerisch gewesen sein? Scheint eher ein Bauernopfer zu sein. Das was ihr zum Verhängnis wurde ist doch einfach dass ihre Lobby-Arbeit nicht angemeldet war und nicht dass diese per se illegal war.
    Die Menschenrechte scheint die Frau nicht verletzt zu haben, ob die USA und die Medien mit der Vorverurteilung die Menschenrechte der Frau verletzen scheint wahrscheinlicher.
    Artikel 11 - Unschuldsvermutung; keine Strafe ohne Gesetz
    Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist so lange als unschuldig...

  • darkshadow 16.07.2018 23:35
    Highlight Highlight Ich finde die ganze Diskussion echt lächerlich. Die Usa morden, putschen und beeinflussen andere Regierungen weg und bei Ihnen ists ein Drama. Wie die USA nie versuchthaben die Russen zu steuern ( Jelzin der Säufer, Italien etc. nach dem 2. WK, Südamerika allgemein, Irak, Afghanistan, Südkorea, Japan und und und). Jetzt sind die bisschen auf Fb aktiv (besser als Terroristen zu unterstützen) und versuchen Ihrem Wunschkanditaten zu unterstützen. Besser als die den Wahlen anzugreifen. Die Wahlmaschinen wären sicher kein Problem für die Russen.
  • roger.schmid 16.07.2018 23:01
    Highlight Highlight Jetzt beginnen die Dominosteine zu fallen..
    • Sebastian Wendelspiess 18.07.2018 10:14
      Highlight Highlight Das hoffst du num schon seit mehr als einem Jahr. Wie man hier in St. Petersburg sagt; NJET
    • roger.schmid 18.07.2018 11:51
      Highlight Highlight Das hoffe ich nicht nur ws, dem ist so. Flynn, Gates usw. sind bereits gefallen und reissen jeweils andere Steine wie Manafort usw. mit. So eine grosse Untersuchung dauert logischerweise halt etwas länger als nur ein Jahr. Du und deine Kollegen in St. Petersburg werden noch auf die Welt kommen..

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