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Neon pimpt seine Banking-App: Ausland-Überweisungen günstiger, Google und Apple Pay kommen



Das Schweizer Fintech Neon hat erst vor kurzem für Aufsehen gesorgt, als es auf einen Schlag alle Auslandsgebühren für Kartenzahlungen abgeschafft hat. Nun will das Start-up auch die Zahlungen ins Ausland günstiger machen – im Vergleich zu herkömmlichen Banken. Dafür spannt Neon mit dem Zahlungsanbieter Transferwise zusammen.

Durch diese Kooperation sollen Auslandsüberweisungen schneller und vor allem günstiger werden. Neu kann man aus der Neon-App Überweisungen in 20 verschiedenen Währungen tätigen. Damit könne man in mehr als 40 Länder Geld überweisen, wie Neon in einer Medienmitteilung schreibt.

Neon App

Neu ist die Neon-Karte ab sofort mit Samsung Pay kompatibel. Bild: watson

Dies alles sei zum Devisenmittelkurs und damit deutlich günstiger als bei herkömmlichen Banken möglich. Damit würden in einigen Währungen Sofortüberweisungen von einem Schweizer Bankkonto möglich.

Transferwise-Konto wird automatisch erstellt

Bei einer Überweisung von 1000 Euro in den EUR-Raum sinke die Gebühr so auf 0,8 Prozent, anstatt wie bisher 1,5 Prozent. Bei gewissen Währungen, wie der indischen Rupie, spare man sogar fünf Prozent gegenüber klassischen Bankangeboten. Die anfallenden Gebühren werden jeweils direkt in der Neon-App vor dem Überweisen komplett und transparent ausgewiesen.

Das alles wird dabei über Transferwise abgewickelt. Die Funktionalität von Transferwise wurde komplett in die Neon-App eingebettet. Benutzt man die Funktion das erste Mal, werde mit einem Klick automatisch ein Konto bei Transferwise angelegt. Die Überweisungen, die via Transferwise abgewickelt werden, sind dabei ganz normal in der Neon-App einsehbar.

Google und Apple Pay auf dem Weg

Neu eingeführt hat Neon auch eine 24/7-Fotoidentifikation. Damit könne man nun rund um die Uhr innerhalb von fünf Minuten sicher ein Konto eröffnen, teilt Neon mit.

Ebenfalls sei die Neon-Karte ab sofort mit Samsung Pay kompatibel. Laut dem Start-up sei dies eine gefragte Zahlungsart bei den bisherigen Usern gewesen, weshalb man sich als Erstes für Samsung Pay entschieden habe. Viel interessanter dürfte wohl aber sein, wann Apple und Google Pay mit Neon kompatibel sind. Auf Anfrage von watson teilte Julius Kirscheneder, Marketing-Chef von Neon, mit, dass Google Pay in den nächsten drei Monaten aufgeschaltet werde. Apple Pay komme spätestens bis Ende Jahr.

Ebenfalls möchte Neon die Portierung seiner App in Huaweis AppGallery angehen. Huawei gehört in der Schweiz zu den drei beliebtesten Handy-Marken, kann seit dem US-Bann aber den Google-Play-Store auf neuen Geräten nicht mehr nutzen. Im Moment betrifft das in der Schweiz allerdings nur die vier neuen Modelle Huawei Mate 30 Pro, Mate Xs, P40 Pro und P40 Pro Plus. (pls)

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38
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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alexander Meyer 30.06.2020 18:07
    Highlight Highlight Auch ich habe kein Mitleid für UBS , CS , Raiffeisen & Co. Mann bringst Geld zu Bank um Zins zu erhalten und hast man Gröschen in der Not heiss es damals und jeder Kind kennt das, und nicht noch drauf zu Berappen. für meine gelt muss ich auch arbeiten. Die Lohn-schere an Teppichentage soll nicht noch grösser werden.
  • sthnet 30.06.2020 16:25
    Highlight Highlight Die einzige Bank in der Schweiz die Devisengebühren transparent macht. Watson: Macht mal einen Bericht darüber weshalb sich die Banken weigern dies zu kommunizieren? Obwohl Banken verpflichtet sind Gebühren transparent auszuweisen. Neon macht hier einen super Job. Gratulation
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 30.06.2020 21:51
      Highlight Highlight Könnte meiner Meinung nach noch transparenter sein. So schreibt Neon von "0% (Interbankenkurs)" beim Wechselkursaufschlag für die Karte. Dies ist aber falsch, da der MasterCard-Kurs verwendet wird, der eine Margin beinhaltet. Es ist also nicht der Interbankenkurs.
  • rundumeli 30.06.2020 15:11
    Highlight Highlight wir wollen auch die looser-app von zak nicht vergessen ... ehemals coop-bank ... wurd alle "energie" in einen jugendlich dynamischen auftritt investiert ... anstatt in konkurrenzfähige konditionen ... gibt dafür gratis schlüsselanhanger oder so ;-)
  • derlange 30.06.2020 12:43
    Highlight Highlight So oft mach ich jetzt auch keine Auslandüberweisungen...
    Ihr etwa schon?!

    Hofft darauf das euer Job nicht ins Ausland verlagert wird.
  • Rectangular Circle 30.06.2020 12:37
    Highlight Highlight Neon kommt in den Hauwei-Store? Yes! Damit werd ich mir wohl das P40 Pro definitiv holen. 😃
  • RandomNicknameGenerator 30.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Ich nutze im Moment ein UBS Konto (Campus) und Transferwise. Für die UBS ist nach dem Studium der Fall schon klar - ich zahle nicht fast 10 Franken Kontoführungsgebühren pro Monat. Ist Neon für beide zusammen ein valabler Ersatz?
    • The Real Deadpool 30.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Ich war vorhin auch bei der UBS. Bin dann zuerst zu ZAK gewechselt und habe dann parallel noch Neon ausprobiert.

      Beide Apps haben ihre Vorteile, aber Neon ist für mich mittlerweile die erste Wahl. Gründe:

      - Günstiger
      - Bessere App (mehr Funktionien und Anbindungen)
      - Viel besserer Support

      Und da Neon jetzt anscheinend auch TransferWise integriert hat, brauchst du keine extra TransferWise-App mehr.

      Von daher würde ich sagen: Umstieg lohnt sich. Die Neon-App kannst du ja schon jetzt testen. Weder die Eröffnung noch die Schliessung des Kontos kostet dich was und geht alles übers Handy.
    • RandomNicknameGenerator 30.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Danke für die Infos!
    • Ralf Beyeler 30.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Neon hat zwar Transferwise integriert, allerdings verlangt Neon eine zusätzliche Gebühr von 0.4% für Zahlungen via Transferwise. Deshalb kann es sinnvoll sein, die externe Transferwise zu nutzen bzw. die Überweisung direkt über Transferwise vorzunehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • yolomarroni 30.06.2020 11:33
    Highlight Highlight Ich bin von Postfinance zu Neon gewechselt. Was eine Erleichterung! Viel einfacher, direkt alles in der App, ohne Gebühr in anderen Währungen zahlen, nur eine Karte für alles,...
    • RandomNicknameGenerator 30.06.2020 13:26
      Highlight Highlight Gibt es auch ein Webportal? Oder nur die App?
    • nine 30.06.2020 14:32
      Highlight Highlight Nur die App.
    • stillerMitleser 30.06.2020 15:30
      Highlight Highlight "Nur die App" Handy verloren - kein Zugang zum Konto.
      Toll diese Zukunft :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weltatlas 30.06.2020 11:30
    Highlight Highlight Ich kann sonnst noch Revolut empfehlen, da es komplett kostenfrei ist. Bis zu den 1000€ pro Monat können gratis ins Ausland überweisen werden, danach gibts eine Gebür von 0.5%.
    • rundumeli 30.06.2020 11:33
      Highlight Highlight revolut war ne feine sache ... hat aber in den letzten wochen seine konditionen verschlechtert ... leider !
    • Findolfin 30.06.2020 11:34
      Highlight Highlight Nunja, Revolut hat seine Gebühren erst gerade angehoben.

      Ausserdem ist Neon in der Schweiz und untersteht damit hiesiger Gerichtsbarkeit. Bei Revolut hört man ja teilweise ziemliche Schauergeschichten über den Support.

      Und ebenfalls wichtig für mich: Bei Revolut sind die Arbeitsbedingungen (angeblich) ziemlich schlimm. Dann unterstütze ich lieber ein CH-Unternehmen. 0,8 Prozent Gebühren auf 1000 Euro kann sich wohl jeder leisten, der Revolut fürs Ausland benutzt.
    • Pascal Scherrer 30.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Revolut erhöht diverse Gebühren per 12. August.

      So werden die 0,5 Prozent auf ein Prozent angehoben.

      "Darum führt das Unternehmen ab dem 12. August mehrere Geldwechselgebühren ein. So kostet eine Überweisung ins Ausland ab dann 1 Franken, wenn sie in der jeweiligen Landeswährung ausgeführt wird, 4 Franken, wenn die Zahlung in Dollar ausgeführt wird, und 6 Franken, wenn sie nicht in Dollar ausgeführt wird, also wenn zum Beispiel britische Pfund nach Brasilien verschickt werden."

      Quelle: https://www.finews.ch/news/banken/41645-revolut-digital-bank-fintech
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeligeist 30.06.2020 11:21
    Highlight Highlight Die niedrigen Gebüren von Neon, N26 oder Revolut zeigen doch nur, wie die grossen Banken uns die letzten Jahre ausgenommen haben...

    kein Mitleid für UBS & CS von meiner Seite
    • Findolfin 30.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Und noch immer tun. Ich habe gerade bei der Valiant irgendwie 9 Franken Gebühren bezahlt und weiss noch immer nicht genau für was alles. (5 Franken waren Kontoführungsgebühr).

      Und für die Saldierung eines Kontos berechnen sie dann auch noch gerne was.
    • Sharkdiver 30.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Findolfin sollte doch ersichtlich sein, Papierauszug oder sonst was
    • suchwow 30.06.2020 14:37
      Highlight Highlight @Gipfeligeist: Es arbeiten ja auch alle gratis ;)
      Vergleich mal die Anzahl Mitarbeiter mit einer UBS (und ggf. noch ein paar andere Faktoren vergleichen).
    Weitere Antworten anzeigen

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