Luzern
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ARCHIV - ZUR TOURISMUSSTATISTIK UND DER ZUNAHME VON LOGIERNAECHTEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN DIESE BILDREPORTAGE ZUR VERFUEGUNG - A female tourist takes a picture of another who is posing with a wood figure that holds a Swiss flag in its hand, in Lucerne, Switzerland, on August 14, 2017. The city of Lucerne counts between and 10 million day visitors a year. (KEYSTONE/Alexandra Wey) 

Eine Touristin fotografiert eine andere, die mit einer Holzfigur posiert, welche eine Schweizer Fahne in der Hand haelt, in Luzern am 14. August 2017. Die Stadt Luzern zaehlt jaehrlich zwischen 8 und 10 Millionen Tagesgaeste. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Touristen in Luzern knipsen ein Foto. Bild: KEYSTONE

Riesenansturm auf Luzern – Tausende Touristen kommen aufs Mal an

Eine Gruppe von Geschäftsreisenden tourt im Mai zusammen sechs Tage durch die Schweiz. Halt machen die Touristen auch in Luzern. Das ist mit grösseren Vorbereitungen verbunden – denn die Reisegruppe zählt insgesamt rund 12’000 Personen.

David von Moos / ch media



Die Zentralschweizer Tourismushochburg Luzern steckt derzeit mitten in den Vorbereitungen für den Besuch einer Reisegruppe, wie sie die Schweiz noch nie gesehen hat. Die amerikanische Firma Jeunesse Global, ein weltweit tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Florida, hat sich entschieden, ihre erfolgreichsten Verkäuferinnen und Verkäufer in China zu einer sechstägigen sogenannten «Incentive-Reise» einzuladen.

«Die total rund 12‘000 Personen – Mitarbeitende sowie Begleitpersonen – reisen in verschiedenen Gruppen in die Schweiz und besuchen ihre Wunschdestinationen», teilte Luzern Tourismus am Dienstag mit. «Die Gäste besuchen diverse touristische Höhepunkte der Schweiz, darunter auch die Region Luzern-Vierwaldstättersee.»

Los geht es schon bald: Die erste und grösste Gruppe mit fast 4000 Personen wird Luzern am kommenden Montag besuchen. Diese Delegation wird mit insgesamt 95 Reisecars aus Basel und Zürich anreisen. An fünf weiteren Tagen im Mai (vom 19.-20. und vom 24.-26. Mai) werden gemäss Luzern Tourismus zusätzliche Gruppen in der Stadt zu Gast sein.

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So sah eine frühere Schweiz-Reise der gleichen Firma aus. Video: YouTube/Craig Schulze

Der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren sagt auf Anfrage:

«Es kommt mir vor, als würde ein Kreuzfahrtschiff in Luzern anlegen: Auf einen Schlag sind knapp 4000 Gäste da.»

«Das ist meines Wissens bei weitem die grösste Gruppe, die wir je hatten», sagt Perren weiter. Auch für Schweiz Tourismus sei eine Reisegruppe dieser Dimension neu.

Ursprünglich sei Jeunesse Global davon ausgegangen, dass etwa 3000 Verkäuferinnen und Verkäufer die gesteckten Ziele erreichen und sich so die Reise verdienen würden. «Von den Dimensionen waren wir dann alle überrascht», so Perren.

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So hat die Firma ihren Mitarbeitern eine ähnliche Reise schmackhaft gemacht. Video: YouTube/JeunesseGlobal

Den Geschäftsreisenden wird laut Luzern Tourismus vom Veranstalter folgendes Programm angeboten:

Geschlafen wird in Zürich und Basel

Laut Christoph Bosshardt, dem Vizedirektor von Basel Tourismus, wurden in den Hotels in der Region Basel durch die Organisation rund 17'000 Logiernächte gebucht. Zuerst war geplant, die Reisenden nur in Zürich übernachten zu lassen. Doch die schiere Menge überschritt sogar die Kapazitäten der Schweizer Wirtschaftsmetropole.

Inseli für rund 100 Reisecars reserviert

Für die Organisation der komplexen Reise hat die Auftraggeberin die Reiseveranstalter Melchers Travel und G2 Travel beauftragt. Diese seien auf die Organisation von «Landarrangements für Geschäftsreisegruppen» spezialisiert, so Luzern Tourismus.

Aufgrund der Komplexität der Logistik würden alle Beteiligten eng mit Luzern Tourismus und der Stadtverwaltung zusammenarbeiten. «Die Involvierten unternehmen organisatorisch, personell und finanziell alles, damit der öffentliche Raum möglichst wenig belastet wird», sagt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, auf Anfrage. Alle Transporte würden auf auf einem speziell zugeschnittenen Mobilitätskonzept basieren.

«Dreh- und Angelpunkt ist der Inseli-Parkplatz», so Mario Lütolf. «Die erste Gruppe am Montag kommt gestaffelt mit 95 Bussen in Luzern an. Dazu wird das Inseli temporär gesperrt werden», erklärt der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren. Der Grossteil der Busse lade dort die Gäste für die Schifffahrten aus und fahre dann direkt auf die Allmend weiter. Dort blieben die Cars bis nach dem Nachtessen und der Feier und würden auf die Gäste warten.

ARCHIV - ZUR TOURISMUSSTATISTIK UND DER ZUNAHME VON LOGIERNAECHTEN IN DER SCHWEIZ STELLEN WIR IHNEN DIESE BILDREPORTAGE ZUR VERFUEGUNG - Asian tourists mount a coach in Lucerne, Switzerland, on August 14, 2017. The city of Lucerne counts between 8 and 10 million day visitors a year. (KEYSTONE/Alexandra Wey) 

Asiatische Touristen steigen in einen Car in Luzern am 14. August 2017. Die Stadt Luzern zaehlt jaehrlich zwischen 8 und 10 Millionen Tagesgaeste. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Nächsten Montag dürften in Luzern 95 Touristen-Busse aufs Mal ankommen. Bild: KEYSTONE

Auf dem Vierwaldstättersee sind laut Perren an jenen Tagen alle grossen Charterschiffe ausgebucht. «Geplant sind rund 45-minütige Rundfahrten, auch wieder gestaffelt.» Der fahrplanmässige Linienverkehr der Schiffe werde nicht beeinträchtigt.

Nach der Schifffahrt werden die Touristen laut Mario Lütolf mit Gelenkbussen der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) zum Messegebäude auf der Luzerner Allmend gefahren. Dabei kämen an verschiedenen Orten von der Polizei begleitete Verkehrsdienste und Personenlenkungen – unter anderem mit Friendly Hosts, Mitarbeitern der Schifffahrtsgesellschaften und des Veranstalters – zum Einsatz. «Die anreisenden Chauffeure werden im Voraus über die Anfahrtsrouten informiert, sogar die Autobahnausfahrt wird entsprechend beschriftet», so Lütolf weiter.

Komplexe Logistik

In der Stadt Luzern will man laut Lütolf nichts dem Zufall überlassen. «Die Grösse der Gruppe übersteigt den Umfang einer üblichen Incentive-Gruppe und hat dadurch eine überdurchschnittliche Belastung des öffentlichen Raumes zur Folge.» Deshalb sei eine sorgfältigen Planung und Betreuung nötig.

Trotz des Supports durch Stadt und Polizei sei man aber auch auf das Verständnis seitens Bevölkerung angewiesen, betont Marcel Perren. Auch wenn die komplexe Logistik nicht zu unterschätzen sei, wolle man sich von der besten Seite zeigen.

«Einige dieser Gäste werden später bestimmt als Individualreisende zurückkommen.»

Die Freude darüber überwiege bei Weitem, es bleibe aber eine Herausforderung, «die uns allen etwas abverlangt», so Perren. «Während diesen Tagen braucht es wohl hie und da etwas Geduld und eine Extraportion Toleranz.»

4 Millionen Franken Wertschöpfung

Einen sprunghaften Anstieg der Logiernächte wird die Tourismusregion Luzern-Vierwaldstättersee trotz der vielen Reisenden nicht zu verzeichnen haben. Die Gäste übernachten nämlich in Basel und Zürich und unternehmen von dort aus Tagesausflüge, wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Die Zimmerkapazität dafür ist gar nicht vorhanden», erklärt Marcel Perren.

Dennoch freut man sich bei Luzern Tourismus: «Besonders erfreulich ist, dass Luzern im wichtigen Quellmarkt China und gleichzeitig auch im Segment der Geschäftsreisen als Destination berücksichtigt wurde». Schön sei insbesondere, dass «der wichtigste Teil der Reise, die Galadinners und die Feier», in Luzern stattfinden.

Die Besucher werden gemäss Luzern Tourismus während ihres Aufenthaltes in Luzern durch Verpflegung, Ausflüge und Shopping rund vier Millionen Franken an touristischer Wertschöpfung generieren. (aargauerzeitung.ch)

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Señor V 09.05.2019 10:50
    Highlight Highlight Sowohl die Stadt Luzern wie auch Luzern Tourismus wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Hier sollte man die touristischen Anbieter etwas rügen, welche bei der Organisation involviert waren und hier kein Bedarf zur Kommunikation sahen.

    Luzern hat eine Tourismusintensität von 116 - welche also sogar um 20 Punkte höher liegt als Venedig. Ich verstehe, dass die Bevölkerung dem Massentourismus kritisch gegenüber steht und hoffe, dass künftig die Luzerner in Lösungen involviert werden, bevor die Stadt "ausverkauft" wird.
    • P. Hodel 09.05.2019 12:34
      Highlight Highlight Der Tourismus-Walisser ist drauf und dran, Luzern zu ruinieren...
    • Señor V 09.05.2019 15:48
      Highlight Highlight Die Verantwortung alleine auf Herr Perren zu schieben, ist bisschen einfach gedacht. Man darf nicht vergessen, dass Tourismus auch von äusseren, unbeeinflussbaren Faktoren abhängt und erst möglich wird durch Dienstleister in der Region. Diese haben unterschiedliche Interessen, aber viele vereint das Interesse an Quantität, anstelle von Qualität. Natürlich wünschen wir uns den Tourismus aus dem 19. Jahrhundert zurück, jedoch ist dieser nicht mehr realistisch. Heute brauchen wir Lösungen und hier muss die Bevölkerung unbedingt miteinbezogen werden.
  • whatthepuck 09.05.2019 09:51
    Highlight Highlight Da regt man sich bei anderen Themen an anderen Orten über den unsäglichen, billigen Massentourismus auf - findet das Ganze aber zu Hause statt, dann werden Kritiker (Aeschi) belächelt und Nörgler als Wirtschaftsfeinde abgetan.

    In der ganzen Klima- und Systemdiskussion zeigt dieses Beispiel doch sehr schön, dass dieser ökologische und gesellschaftliche Schwachsinn nicht einfach blind gutgeheissen werden sollte.

    Ich find durchorganisierte Touristengruppen die in dutzenden Cars an die unmöglichsten Orte hinchauffiert werden immer doof. Nachhaltiger Tourismus bringt auch Geld.
  • Menel 09.05.2019 08:23
    Highlight Highlight Habe grossen Respekt vor den Leuten, die die Hauptorganzsatoren sind 😳 ...echt, Chapeau!
  • Zahlenheini 09.05.2019 08:15
    Highlight Highlight Und Herrn Aeschis Twitter-Account wird heiss laufen
  • gondwana 09.05.2019 06:52
    Highlight Highlight ach mein Gott, wenn alle 14 Tage 20'000 ins Stadion ziehen und dabei alles kurz und klein hauen, stört sich auch keiner dran. Dass sich der Eidgenoss im 21.Jahrhundert fühlt wie ein Rehkitz auf der Autobahn kann der Chinese auch nichts dafür....
    • gondwana 09.05.2019 07:51
      Highlight Highlight @Hashtag, ich weis dass meine Beiträge meistens polemisch sind, aber diese CH-Bäbistübelei geht mir oft ziemlich auf die Nerven.
  • Sarkasmusdetektor 09.05.2019 06:01
    Highlight Highlight «Einige dieser Gäste werden später bestimmt als Individualreisende zurückkommen.» Na klar, eine chinesische Verkäuferin kann sich das bestimmt leisten...
    • Blitzmagnet 09.05.2019 08:04
      Highlight Highlight Ich bezweifle, dass ein Unternehmen für Ladenverkäufer eine Incentivereise in die Schweiz anbietet.

      Das werden eher Regional / Channel sales sein.
    • Ökonometriker 09.05.2019 08:05
      Highlight Highlight Wenn Du in chinesischen Grossstädten Beauty-Produkte verkaufst, kannst Du durchaus ein paar Tausend Franken im Monat verdienen. Das sind nicht Leute die im Supermarkt nebenan arbeiten und 500 Franken im Monat bekommen...
  • Spooky 09.05.2019 04:08
    Highlight Highlight Ich mache mir Sorgen.
    Wenn die nur nicht in der Schweiz bleiben! 🙈
    Wir haben schon genug Ausländer. 😓
    • AngelitosHE 09.05.2019 06:48
      Highlight Highlight Thema komplett verfehlt.

      Setzen!
    • TheBase 09.05.2019 07:22
      Highlight Highlight Ach Gottchen, ich weine gleich mit 🥺 Mir sind jene „Ausländer“, wie sie Spooky so herrlich despektierlich nennt, tausend mal lieber als xenophobe „Eidgenossen“ 🙄
    • meierrah 09.05.2019 07:36
      Highlight Highlight Also ich lese da viel Ironie bei Spooky? Oder bin ich jetzt falsch? 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 09.05.2019 01:00
    Highlight Highlight Schon interessant. Nirgends im Artikel steht, die Staatszugehörigkeit dieser Gruppe, aber selbstverständlich wird angenommen, dass es Chinesen sind.

    Jeunesse Global ist eine MLM Firma, die weltweit Direktverkäufer hat und somit diese Gruppe bunt gemischt von allen Kontinenten kommt.

    Also meine Lieben. Husch husch das Standardbild der von chinesischen Touristen überfluteten Luzerner Innenstadt löschen.
    • swisskiss 09.05.2019 07:13
      Highlight Highlight Man sollte keine Artikel um die Uhrzeit kommentieren... oder: Lesen ist Glücksache.

      Natürlich sind es Chinesen.
    • Aglaya 09.05.2019 08:07
      Highlight Highlight Der 1. Absatz des Artikels besagt, dass es sich um die erfolgreichsten Verkäuferinnen und Verkäufer IN CHINA handelt, da scheint die Nationalität doch relativ klar zu sein...
  • Butschina 08.05.2019 23:59
    Highlight Highlight Bemerkenswert finde ich, dass die Firma die benötigten Ziele nicht nachträglich höhergesteckt hat.
  • hallerph 08.05.2019 23:57
    Highlight Highlight Könnte Watson bitte etwas Research betreiben über diese Jeunesse Global Firma?
    Top 12'000 Verkäufer (nur aus China!) nach Europa schippen?
    Klingt für mich sehr nach Herbalife, sprich dodgy.

    "The Jeunesse Financial Rewards Plan is one of the most competitive compensation plans in the industry.
    Our Distributors are able to generate income in six different ways, earn luxury travel rewards and climb 15 prestigious achievement ranks."

    Bääääähhh!
    • D(r)ummer 09.05.2019 11:14
      Highlight Highlight Wahrscheinlich sowas wie Kyäni.

  • Rontaler 08.05.2019 23:49
    Highlight Highlight Die Läden werden aber weiterhin am Samstag um 16.00h bis Montagmorgen geschlossen, weil es der Papst so will im erzkatholischen rückständigen Luzern...es würde übrigens viele interessantere Städte in der Schweiz und Europa geben.
    • AngelitosHE 09.05.2019 07:12
      Highlight Highlight Luzern ist auch ohne Läden schön.
    • JayCee 09.05.2019 07:13
      Highlight Highlight Danke für deinen wertvollen Input. Fahr dann doch dahin und kaufe da beliebig am Wochenende ein.
    • zeromg 09.05.2019 07:21
      Highlight Highlight ..und jetzt sagst du dies vor den Detailhandelsverkäufer/in direkt nach dem Feierabend ins Gesicht. Top die Wette gilt....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Hechtler 08.05.2019 23:15
    Highlight Highlight Das ist ja nur der Anfang... Wir haben Chinesen die in die Mittelschicht aufsteigen. 10% oder 130 Millionen bis jetzt. Wenn sich das nun verdreifacht wird Luzern zum Vorort von Beijing.
    • Saraina 09.05.2019 10:03
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. In 10 Jahren haben sie es kopiert und in einem Vorort von Beijing errichtet.
  • Mia Mey 08.05.2019 23:05
    Highlight Highlight Dass Luzern gerne besucht wird ist schön. Ich Reise auch gerne und bin Tourist. Schade finde ich dass die Touristen wie Kühe zum melken angefahren werden. Die UhrBauern haben sich die Altstadt angeeignet und zocken ab was sie können. Das Casagrande hat sich aufgerüstet um noch Leistung zu erbringen.
    Luzern ist für Einheimische nicht mehr so attraktiv, zum lädele erscheint mir Bern schöner und einkaufen geh ich nun tatsächlich im Einkaufszentrum, was ich früher gar nicht mochte, aber Uhren uns Souvenirs brauch ich nicht.
    • ticino_lover 09.05.2019 10:20
      Highlight Highlight Die Altstadt von Luzern hat leider schon lange an Attraktivität verloren und es tummeln sich je länger je weniger Einheimische. Für mich als Einheimische ist die Neustadt mit den vielen Bars, Restaurants und lässigen Boutiquen eh spannender. Die Chinesen bringen ausser für Bucherer und co und Casagrande wenig. Es wird konsumiert, 1000 Fotos, und dann ab nach Gstaad oder Interlaken. Sind sie auf dem Schiff Richtung Vitznau (Rigi) unterwegs, schlafen sie, weil sie so ko sind :-).
  • YALLA 08.05.2019 22:49
    Highlight Highlight Die wollen alle neuch ein letztes Mal Loredana in Freiheit sehen
    • YALLA 08.05.2019 23:08
      Highlight Highlight *noch
  • weissauchnicht 08.05.2019 22:40
    Highlight Highlight 95 Cars? Warum buchen die nicht gleich ein paar Sonderzüge?
    • Magnum44 08.05.2019 22:48
      Highlight Highlight Weil wir das in Zürich nicht wollen 😉. Zudem ist ein Zug wohl nicht flexibel genug, um auch einen Stopp im chinesischen Restaurant vor Luzern etc. zu ermöglichen.
    • Iltis 09.05.2019 07:52
      Highlight Highlight Weil die sbb diese zusätzliche Kapazität nicht hat. Bzw. es würde viele andere Züge ausfallen.
  • Supermonkey 08.05.2019 22:39
    Highlight Highlight Da hat jemand keine freude....
    Benutzer Bild
  • Hierundjetzt 08.05.2019 22:35
    Highlight Highlight Luzern, der Ballermann der Alpen.

    *schnell Bucherer und Gübelin Aktien kaufen 😇
    • Fly Boy Tschoko 08.05.2019 23:19
      Highlight Highlight Ischgl?
  • Mooncat 08.05.2019 22:30
    Highlight Highlight Okay. Man rechne mal: 12‘000 x 5-7 Nächte, 3 Mahlzeiten, Tickets, Trinkgeld, Chauffeure, etc. - und natürlich das gute alte Gänggele ...
    Tourismusbranche, gratuliere zur späten Weihnachten!
    Ich sehe das nicht so eng - es ist eine Ausnahme, sie bleiben 1 Woche hier und nur hier, und die Organisation scheint gut aufgegleist.
    Aber auch 12‘000 Chinesen, die etwas freie Luft in einem unzensierten Land schnuppern dürfen. Vielleicht hilft es ja. Und wenn nicht, profitiert wenigstens unsere Branche davon. Ist jedenfalls nett zu sehen, wie die sich ins Zeug gelegt haben, um hierher kommen zu dürfen.
  • ricardo 08.05.2019 22:30
    Highlight Highlight «Dreh- und Angelpunkt ist der Inseli-Parkplatz ...
    Die erste Gruppe am Montag kommt gestaffelt mit 95 Bussen in Luzern an. Dazu wird das Inseli temporär gesperrt werden, erklärt der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren.»
    Höchste Zeit also, dass die 2017 vom Luzerner Stimmvolk angenommene Juso-Initiative für ein Car-freies Inseli endlich umgesetzt wird.
  • Jarl Ivan 08.05.2019 22:27
    Highlight Highlight Disneyland Luzern
    • govolbeat 09.05.2019 07:32
      Highlight Highlight Die gehen ja wieder...ist halt wie an der Fasnacht ;-) Gruss von einem Ex-Husar
  • Magnum44 08.05.2019 22:19
    Highlight Highlight Krass. Wird mir aber auch ein Erlebnis sein, die Schweiz mit 4000 anderen Personen gleichzeitig zu "entdecken".
    • c_meier 09.05.2019 00:42
      Highlight Highlight diese Gruppe wird sicher Zürich, Luzern, Interlaken und Genf besuchen
      wieso also nicht Bern, Basel, Brig, Murten, Gruyere (mit HR Giger-Museum) oder Thun besuchen?
    • Simon 09.05.2019 02:57
      Highlight Highlight Weils ausser in Basel überall langweilig ist?
    • Slavoj Žižek 09.05.2019 07:08
      Highlight Highlight Simon, du Witzbold 😂
  • Erarehumanumest 08.05.2019 21:54
    Highlight Highlight 2030 wird das die normale Realität sein überall in Schweiz - selbst in Hinterpfuttigen.
    • Lamino 420 08.05.2019 22:54
      Highlight Highlight Errare humanum est. 😉
    • Fly Boy Tschoko 08.05.2019 23:19
      Highlight Highlight Freue mich auf 4000 Chinesische Touristen in Schlieren.
    • Saraina 09.05.2019 00:03
      Highlight Highlight Spreitenbach!😃
    Weitere Antworten anzeigen
  • eightball 08.05.2019 21:52
    Highlight Highlight Die kommen ja sicher nicht die 9000km per Fahrrad von China her. Dies füllt somit 55 A340-300 Flieger.

    Irgendwas war doch vor kurzem vonwegen Energiebilanz und so...

    Aber schön freut man sich in Luzern.



    • Kubod 08.05.2019 22:19
      Highlight Highlight Nicht tragisch. Die haben beim Ticketbuchen alle die Option "Ich zahl Co2 - Ablass und mich frei von Umweltsünden".
      In Luzern wiederum gibt´s nur Mehrweggeschirr.
      Soll heissen eightball - Du übertreibst.
      Geld nach Luzern gebracht und die Bioqualität der Lebensmittel der Umgebung wird durch erhöhten Verbrauch unterstützt. Davon profitiert auch der lokal Ansässige.
      Und das Vieh, das auf der Weide grast.
      Die Chinesen wiederum haben Kontakt zu Weltrettern wie Dir, können von Dir lernen und China umweltfreundlicher machen.
      Oder so
    • Rabbi Jussuf 08.05.2019 22:38
      Highlight Highlight Für Chinesen (und Inder) gibt es in Luzern extra Restaurants von nicht gerade berauschender Qualität. (Da wird das Essen vermutlich per Schiff von China eingeführt. :-)) Also nichts da von wegen Absatz heimischer Lebensmittel.
    • willi22 08.05.2019 22:44
      Highlight Highlight Die interessiert die CO2 Bilanz einen feuchten... Die fahren Ski in Dubai:
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 08.05.2019 21:50
    Highlight Highlight Da dreht der Aeschi im roten Bereich. Eventuel müsste Luzern den betreuen.
    Das warten am Titlis war ja schon zuviel für den.
  • Dude 08.05.2019 21:14
    Highlight Highlight Wann sind es genug Touristen?
    Soll das so weiter gehen?
    Langsam reichts!
    • Nonald Rump 08.05.2019 21:29
      Highlight Highlight Sobald sie ausbleiben klagst du auch wieder.
    • Frances Ryder 08.05.2019 21:32
      Highlight Highlight Solange Luzern ein Nehmerkanton im Finanzausgleich ist, braucht man nicht über Touristenstopps zu diskutieren.
    • Firefly 08.05.2019 21:35
      Highlight Highlight Wer hats erfunden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 08.05.2019 21:07
    Highlight Highlight Mein Kollege der in Luzern wohnt meinte, er nehme sich an dem Tag entweder Frei und guckt sich das an oder macht Homeoffice und geht nicht aus dem Haus :D
    • Max Dick 08.05.2019 22:52
      Highlight Highlight Er soll besser im Keller nach ein paar alten Swatch-Uhren suchen, und die dann auf der Strasse als original Swiss Rolex verkaufen.
  • nickmiller 08.05.2019 21:03
    Highlight Highlight Ist Herr Aeschi auch dabei?
    • Team Insomnia 08.05.2019 23:10
      Highlight Highlight Wer ist Aeschi? Ist das diese Gemeinde in der Nähe von Herzogenbuchsee?
    • nickmiller 09.05.2019 10:11
      Highlight Highlight Aeschi hat viel mehr zu bieten, als nur in der Nähe von Herzogenbuchsee zu liegen. Im Winter auf dem Burgäschisee zu schlöflen, dann im Sommer an die Hundsverlochete "Burghofnacht" und natürlich den Traditionsverein VBC Aeschi.

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