Schweiz

«Der Schweizer Botschaft war meine Verhaftung offensichtlich egal»

21.10.17, 07:04

Verhaftet in Venezuela: Filippo Rossi und Kollegen. Bild: EPA

Ein in Venezuela vorübergehend inhaftierter Schweizer Journalist hat in einem Zeitungsinterview scharfe Kritik am Schweizer Aussendepartement geäussert. «Der Schweizer Botschaft war meine Verhaftung offensichtlich egal», sagte der 27-jährige Tessiner Filippo Rossi.

Die Schweizer Vertretung habe ihm keinen Anwalt gestellt, sagte der freie Journalist in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Samstag. Stattdessen hätten sich die italienischen Behörden um ihn gekümmert.

Die Schweizer Konsulin habe ihm geraten, einen venezolanischen Pflichtverteidiger zu nehmen, sich vom Anwalt der italienischen Botschaft verteidigen zu lassen oder einen Anwalt zu kontaktieren, den sie kenne, sagte Rossi. Leider sei dieser aber im Moment nicht erreichbar gewesen.

Weiter habe ihn auch kein Botschaftsvertreter im Gefängnis besucht. Nach seiner Freilassung habe die Schweizer Botschaft erst ein Auto für den Transport zum Flughafen geschickt, nachdem eine Mitarbeiterin der italienischen Vertretung darum gebeten habe, erklärte Rossi.

EDA kontert die Vorwürfe

Die Schweizer Botschaft habe sich vielleicht einfach streng ans Protokoll gehalten. In diesem Fall hätte sie aber die protokollarische Korrektheit höher gewichtet als Menschlichkeit, sagte Rossi. «Mein Glück war, dass ich mit einem italienischen Kollegen verhaftet wurde. Wenn die italienische Botschaft nicht so beherzt eingegriffen hätte, sässe ich vielleicht jetzt noch im Gefängnis.»

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) dementierte die Vorwürfe laut «Tages-Anzeiger». In einer Stellungnahme an die Zeitung hält das EDA fest, dass Schweizer Botschaften nicht verpflichtet seien, einem festgenommenen Schweizer einen Anwalt zu stellen. Dass die Botschaften auch Vertrauensanwälte von Nachbarstaaten der Schweiz empfehlen würden, sei üblich.

Gefängnisbesuche durch die Schweizer Vertretungen erfolgen laut EDA in der Regel nicht umgehend, sondern erst wenn feststehe, dass es sich nicht nur um eine temporäre Festhaltung handle. Die Schweizer Vertretungen im Ausland könnten nicht für die Sicherheit ihrer Staatsangehörigen garantieren; dafür sind einzig die lokalen Behörden zuständig. Dass Rossi dann doch zum Flughafen begleitet wurde, sei als Entgegenkommen zu verstehen.

«Matratze voller Läuse»

Rossi war bei einer Recherche für einen Dokumentarfilm zu dem für prekäre Verhältnisse und Gewaltakte berüchtigten Gefängnis Tocorón im Bundesstaat Aragua zusammen mit einem italienischen und einem venezolanischen Kollegen verhaftet worden. Das Justizministerium warf ihnen fehlende Bewilligungen und das Mitführen von unerlaubten Aufnahmegeräten vor. Zwei Tage später kamen die drei Männer ohne Auflagen frei.

Er habe Angst um seine Sicherheit gehabt, erzählte Rossi. Die Zelle sei grässlich gewesen. «Eine einzige Matratze voller Läuse für alle drei, Blut an den Wänden, Ratten, Gestank nach Urin und Kot, ein Loch als Toilette. Wasser und Zahnpasta erhielten wir von anderen Gefangenen.» (sda)

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.10.2017 19:47
    Highlight Vielleicht sollte sich Filippo Rossi wieder auf das konzentrieren, was er am besten kann:

    [https://community.mammut.ch/t5/News-Schweiz/Athleten-Portrait-Filippo-Rossi-Trail-Running/ba-p/2803]

    Enthüllungsjournalist spielen sollte er vergessen. Da ist er überfordert.

    🖐👻😀
    2 0 Melden
  • Einstein56 21.10.2017 18:51
    Highlight HD Noldi Schick: Völlig falsch. In der Schweiz hat auch ein Vergewaltiger oder Massenmörder von Gesetzes wegen Anrecht auf einen Pflichtverteidiger. Das ist sogar in der Militärjustiz so. Haben wir da nicht aufgepasst in der Rechtslehre? Oder schmückst du dich mit Faketiteln?
    3 0 Melden
  • CASSIO 21.10.2017 16:03
    Highlight ist das wirklich eine geschichte wert?
    8 7 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 18:18
      Highlight Wenn man nur die Schweiz kennt: ganz klar nicht.

      Für die restlichen 99%: ja
      1 0 Melden
    • CASSIO 21.10.2017 22:07
      Highlight ich bin in asien geboren, habe einen schweizer vater und eine südamerikanische mutter. meine frau ist aus osteuropa... hmmm...
      0 0 Melden
  • moedesty 21.10.2017 15:21
    Highlight er war halt nicht berühmt bzw. wichtigt bzw. politiker bzw. nur 08/15.

    so läuft das.

    21 7 Melden
  • ujay 21.10.2017 14:58
    Highlight Erstaunlich, wie wenig sachlich die Posts hier sind. Natürlich muss die CH Botschaft nicht sofort einem CH Bürger, der im Ausland straffällig geworden ist, zur Seite springen. Dass zuerst abgewartet wird, hat auch mit der diplomatischen Umgang bei einem Verfahren zu tun. Die Botschaft hat nicht die Handhabe, sich in ein Verfahren im Ausland einzuschalten. Dass die diplomatischen Dienste verschiedener Länder sich gegenseitig unterstützen, hier eben Italien, ist usus. 2004 nach dem Tsunami in Thailand, ist auch die schwedische Botschaft in Bangkok für die CH Botschaft in die Bresche gesprungen.
    15 9 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 16:53
      Highlight Reine Erfindung Deinerseits. Als ob die italienische Konsluin (!) zum ital. diplomatische Korps gehört. Das ist einfach ein Job wie ein Konsul für die Schweiz.

      Rechtsbeistand vermitteln und im Gefängnis besuchen hat nichts und 0 mit Einmischung zu tun.

      Sonst würde sich das Rote Kreuz ja auch „einmischen“
      10 4 Melden
  • Oberon 21.10.2017 12:21
    Highlight Man muss nun schon aufpassen und nicht gleich alle in die gleiche Schublade stecken.
    Trotzdem ist diese Entwicklung ein schlechtes Zeichen für die Schweizer Bürger.
    Es ist ja offensichtlich das hier einiges Falsch gelaufen ist und wird das Vertrauen in unsere Regierung nicht stärken. Falls kein Gegensteuer gesetzt wird muss man sich als "normaler" Steuerzahler schon fragen ob die Steuergelder richtig eingesetzt werden. Dies führt auch dazu das immer mehr Bürger nach rechts rücken, da es einfach schon seit Jahren keine Antworten zu aktuellen Problemen gibt.
    26 10 Melden
  • elivi 21.10.2017 09:34
    Highlight Was sind den die aufgaben einer botschaft bei einem verhaftetem shweizer? Ich versteh das wenn der schweizer wirklich schuldig ist, ist es was anderes.
    Mein mitleid in diesem fall hält sich in grenzen. Freier journalist geht nach venezuela um im gefängnis was zu berichten und wird verhaftet. Wenn ich sowas mache sichere ich mich selber ab und setzte nicht auf die botschaft
    50 75 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 10:08
      Highlight Erzähl kein Quark. Lies das Interview im Tagi. Die CH Botschaft war unter aller S**
      67 20 Melden
    • CASSIO 21.10.2017 16:05
      Highlight hierundjetzt, elivi ist im recht. wenn ich in ein sozialistisch regiertes land gehe mit der absicht, die zustände dort und damit das regime zu kritisieren, dann muss ich nachher nicht rumheulen
      6 3 Melden
  • Redly 21.10.2017 09:33
    Highlight Schöne Anspruchshaltung hat Herr Rossi!
    38 72 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 10:18
      Highlight Stimmt, voll daneben, dass er einfach so verhaftet wurde. Obwohl es eine Einladung gab.

      Die Italiener waren zack hilfsbereitvor Ort. So wies sein soll
      78 14 Melden
    • Redly 21.10.2017 13:44
      Highlight Stell die vor ein Ausländer wird in CH verhaftet. Soll dann dessen Botschaft auch immer gleich das volle Supportprogramm hochfahren?
      8 8 Melden
    • Redly 21.10.2017 13:48
      Highlight Ein Anwalt stellen, sofort persönlicher Besuch im Gefängnis, Auto für Fährt an Flughafen organisieren (den find ich besonders herzig)...
      ...nachdem Herr Rossi womöglich einfach selbst Fehler machte (fehlende Bewilligung, unerlaubte Aufnahmen).
      Tja Selbstverantwortung...
      9 8 Melden
    • UNO1 21.10.2017 14:07
      Highlight @Hierundjetzt, welchen Teil von, "Das Justizministerium warf ihnen fehlende Bewilligungen und das Mitführen von unerlaubten Aufnahmegeräten vor", verstehst du nicht genau?
      9 7 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 16:49
      Highlight Und welcher Teil von „ich bin Dokumentarfilmer und drehe eine Doku“ schliesst Aufnahemgeräte aus?
      2 6 Melden
  • Therealmonti 21.10.2017 09:25
    Highlight Aus eigener, langjähriger Erfahrung weiss ich, dass Schweizer Botschaften und Konsulate vor allem eines können: Cocktail-Parties veranstalten. Wenn es darum geht, einem Landsmann in Nöten zu helfen, ist man besser bedient, wenn man sich an eine Vertretung eines unserer Nachbarländer hält.
    99 15 Melden
    • Plöder 21.10.2017 09:51
      Highlight Und warum sitzt man in einem Gefängnis?!

      Das wäre jo so nur als Bsp. Englische Raser werden in der Schweiz festgenommen, weil sie zu schnell waren. Nun jetzt kommt das königliche Konsulat und sagt: " Nö Nö Nö ihr dürft ihnen den Prozess nicht machen es sind unsere Staatsbürger" (ui der Aufschrei wäre gross) D.h. Wenn ich irgendwo bin geniesse ich Narrenfreiheit!! Juhuu
      Also das schweizer Konsulat riet ihm ja den ital. Anwalt zu nehmen vielleicht haben die ja gar niemanden vor Ort. Stell dir vor jedes Konsulat hätte einen Rechtsverdreher....
      20 62 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 11:07
      Highlight Hergott, er war auf Grund einer Einladung des Gefängnisses dort. Er wollte einen Dokumentarfilm über die schlimmen Zustände dort drehen.

      Und jetzt ab in den Artikel mit Dir 😡
      50 10 Melden
    • Hans Jörg Kobel 21.10.2017 11:57
      Highlight Kann Ihnen nur zustimmen. Immer und immer wieder hört man, dass man als Schweizer von der Botschaft keine Hilfe erwarten kann, wenn man im Ausland in Schwierigkeiten gerät. Im Gegensatz zum Beispiel bei den Deutschen. Die helfen vorbildlich.
      34 4 Melden
    • Plöder 21.10.2017 12:55
      Highlight Welche Einladung...?! Wo steht was von Einladung?
      7 12 Melden
    • Plöder 21.10.2017 14:23
      Highlight Es war ein, Kein Problem kommt vorbei. Von einem Gefängnisdirektor, der Discos in seinem Gefängnis duldet...
      Ob der Korrupt bzw. Regierungstreu sein könnte? Lass mich mal überlegen... Mhmm schwierig zu sagen. Nein ich denke nicht der Mann ist komplett vertrauenswürdig!
      Das ist keine Einladung! Er hätte vielleicht auch das CH Konsulat vorab informieren können, nur so zum sagen, ey ich begebe mich in das berüchtigste Gefängnis des Landes, muss ich irgendwas beachten...
      Für mich ist klar, dass hier der schw. Peter zu sehr an das EDA geschoben wird...
      7 12 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 15:16
      Highlight Der Gefängnisdirektor hat explizit den Schweizer eingeladen und im explizit eine Drehgenehmigung erteilt.

      Dann kam plötzlich ein Mitarbeiter des Justizministeriums und sagte: nö. geht nicht, danach wurden Sie einfach so ins Gefängnis gesteckt. Ohne Begründung.

      Und die Schweizer Botschaft so: uuuh es ist bereits Freitagmittag. Warten Sie doch bis Montag.

      —> siehe Artikel im Tagi

      Einfach. Unglaublich.
      18 7 Melden
    • Raffaele Merminod f 21.10.2017 15:54
      Highlight Plöder liess das Interview!
      "Wir hatten den Direktor des Gefängnisses kontaktiert. Seine Antwort war: Kein Problem, kommt einfach vorbei."
      16 0 Melden
    • Plöder 21.10.2017 17:31
      Highlight Entspannt euch ich habe den Artikel schon längst gelesen...
      Ja das "kein Problem kommt einfach" vorbei ist nach meinem Geschmack und Wissen über Südamerika eher ein "lasst uns mal drüber reden was ihr vorhabt"

      Wenn man nicht x- Dreh- und Aufnahmeerlaubnisse hat in gewissen Ländern, hier zähl ich mal Venezuela dazu, ist mega schwierig überhaupt mit einem Handy irgendwas staatliches zu fotografieren oder aufzunehmen.

      Es geht darum, dass ich das Verhalten ok finde von der CH Botschaft, dass man nicht alle gleich raushaut oder mit der Armee abholen geht, finde ich nur korrekt!
      4 3 Melden
    • Plöder 21.10.2017 17:31
      Highlight Die Person begab sich mit Wissen in eine gefährliche Situation.
      3 3 Melden
    • Raffaele Merminod f 21.10.2017 18:07
      Highlight Und "lasst uns mal drüber reden was ihr vorhabt" bedeutet in Südamerika "du bist verhaftet"?
      Das es dort gefährlich ist, war ihnen ja klar, aber nicht dass die Gefahr von den Behörden ausgeht.
      Zudem auch wenn man sich dämlich verhalten würde, entschuldigt dass das verhalten des Konsulat nicht!
      4 0 Melden
    • Plöder 21.10.2017 20:41
      Highlight Was hätte dann Korrekter gemacht werden müssen?
      Ich sehe das Problem eher darin, dass er miterlebt hat, dass die Italiener sofort gerannt sind...
      0 3 Melden
    • Raffaele Merminod f 21.10.2017 22:58
      Highlight Das musst du nicht so abschätzig sagen. Die Italiener haben richtigerweise sofort reagiert. Genau so hätten sich auch die Schweizer verhalten sollen.
      Was haben den die Italiener falsch gemacht?
      3 1 Melden
  • Töfflifahrer 21.10.2017 09:23
    Highlight Also fasst man die Äusserung des EDA zusammen, gehört es nicht zu den Pflichten der Botschaften sich um Schweizer Bürger zu kümmern, die im Ausland in Not geraten.
    Na das ist doch mal ne Aussage! Dann brauchen wir diese überbezahlten Beamten auch nicht und können so viel Steuergeld sparen. Die Wirtschaft soll bitte ihre Interessenvertreter selber finanzieren. Mir wird auch langsam klar warum gerade die FDP gerne im EDA sitzt.
    85 15 Melden
  • Der Rückbauer 21.10.2017 08:55
    Highlight Offenbar eine Fehlleistung des EDA. War da ein Jurist und kein Diplomat am Werk? Wenn die Technokratie auch beim EDA einreisst, dann gute Nacht Schweizer! Uebrigens: Schon mit den Auslandschweizern hat das EDA seine liebe Mühe. Stichwort: Bankkonti. Es ist erbärmlich, dass eine Auslandschweizer kein Bankkonto in der Schweiz eröffnen kann. Die Schweizer Aussenpolitik ist zu sehr auf die Klientel ausgerichtet und zu wenig auf den Bürger. - Man vergleiche diese Geschichte mit jener von Werner Greiner in Mali....Rechtsanwalt aus Adliswil! Kulturfestivalbesucher!
    48 6 Melden
  • Einstein56 21.10.2017 08:46
    Highlight Logisch. Burkhalter hat Besseres zu tun. Ringier lädt ja zum grossen Interview.
    27 9 Melden
  • Eve Lansing 21.10.2017 08:24
    Highlight Die sofortige Unterstützung von in Not geratenen Schweizern im Ausland ist eine der Hauptaufgaben von CH-Botschaften, resp. Konsulaten. Welchen Wirbel und welche Aufregung nur einen im Ausland gestohlenen Pass verursacht, habe ich diesen Monat am eigenen Leib erfahren. Eine erreichbare Botschaft, die erklärend und vor allem sofort hilfsbereit ist, ist das A und O. Ich darf mir gar nicht vorstellen, wie das für den Gefangenen war. Finde ich gar nicht in Ordnung!
    105 9 Melden
    • Hptm Arnold Schick 21.10.2017 09:13
      Highlight Falsch. Ich war für ABB auf der ganzen Welt im Einsatz. Aber nicht in offizieller Mission für die Schweiz. Hilfe von der Botschaft kann man da nicht erwarten. Man muss sich ganz einfach an die Gesetze halten.
      Und ich finde das auch richtig so. Stellen Sie Sich vor, die Botschaften müssten Sich für jeden CH-Joggel einsetzen, der im Ausland mit der dortigen Justitz Probleme hat.
      Viele Schweizer im Ausland denken nämlich, dass sie über den Gesetzen des Gastgeberlandes stehen. Ich habe dahingehend vieles gesehen, was mich zutiefst beschähmt hat.
      28 46 Melden
    • Hierundjetzt 21.10.2017 10:15
      Highlight Ach und für was genau ist den eine Botschaft da? Kennt unser Sdt Schick jetzt plötzlich 195 Rechtssysteme?

      Der Besuch des Gefängnisses erfolge auf Basis einer Einladung.

      Die Italiener waren sofort zu Stelle

      Die CH wollten zuerst mal gaaanz lange Wochenende machrn.

      Für was erhält das EDA 5 Mrd im Jahr? Hm für lustige Partys?
      46 7 Melden
    • Eve Lansing 21.10.2017 11:20
      Highlight www eda-admin.ch

      Konsularischer Schutz: Hilfe im Ausland bei Notlagen.CH Staatsangehörige, die im Ausland in eine Notlage geraten, können die schweizerischen Vertretungen um Rat und Hilfe angehen ...
      Bei Freiheitsentzug:
      Information der inhaftierten Person über Verteidigungsrechte, Möglichkeit der Überstellung in die Schweiz, Fragen der Sozialversicherung und gesundheitliche Risiken;
      Sicherstellen, dass das Recht auf menschenwürdige Haftbedingungen, die Verfahrensgarantien und das Verteidigungsrecht respektiert werden...
      37 0 Melden
  • manolo 21.10.2017 08:10
    Highlight die Schweizer im Ausland werden im Gegensatz zu anderen ausländischen botschaften , von der ch-botschaft immer wieder in stich gelassen, die ausreden die da kommen, lasse ich nicht gelten! aber das weiss man ja schon lange, dass man sich als Schweizer nicht auf die ch-diplomatie verlassen kann,das ist usus!
    77 12 Melden
    • Hptm Arnold Schick 21.10.2017 09:21
      Highlight Das stimmt so sicher nicht. Aus meiner Zeit auf Montage kann ich sagen, dass die Schweizer Botschaften nicht schlechter oder besser sind, als die anderen Botschaften. Dagegen haben viele Schweizer eine falsche Vorstellung über die Aufgaben der Botschaften. Und viele Schweizer treten im Ausland als Herren-Menschen auf, als würden sie über den Gesetzen stehen. Den Grund für dieses Verhalten ortete ich in meiner subjektiven Wahrnehmung oft in unterschwelligem oder gar offensichtlichem Rassismus.
      24 21 Melden
  • Caturix 21.10.2017 08:04
    Highlight Botschafter sind da um Schweizer Interesse zu vertreten. Also nur um Geld ins Land zu schaufeln. Sicher nicht wie andere Ländern zusätzlich seinen Bürgern zu helfen. Ist doch egal wenn ein Schweizer drauf geht, da kommen zig andere und machen den gleichen Job und kosten vielleicht auch weniger.
    53 10 Melden
    • Hptm Arnold Schick 21.10.2017 09:15
      Highlight Solange die CH-Bürger nicht von der Schweiz ins Ausland geschickt wurden, ist dies auch richtig so!
      8 37 Melden
  • Schnuderbueb 21.10.2017 07:35
    Highlight Als Schweizer hast du nirgends etwas zu erwarten. Nicht einmal Zuhause. Ein Schweizer missgönnt dem anderen noch das Zahnweh. Einen Zusammenhalt unter Schweizern wie ihn die Albaner, Serben, Türken, Kurden, Italiener, etc. praktizieren gibt es leider nicht.
    84 36 Melden
    • lily.mcbean 21.10.2017 08:09
      Highlight Dafür geben sich Serben und Albaner auf den Deckel, Türken und Kurden, Serben und Kroaten, Serben und Bosnier...die Liste kann beliebig lang sein. Sch*iss auf Nationalismus.
      55 20 Melden
    • derEchteElch 21.10.2017 09:29
      Highlight @Lily: Scheiss auf Nationalismus? Gut dann gib bitte deinen Pass ab und am 1. August gehst du arbeiten. Schliesslich ist ein Nationalfeiertag und Nationalismus nichts für dich, ist nur zu deinem Wohl.
      17 64 Melden
    • Redly 21.10.2017 09:32
      Highlight Wenn du das so erlebst, solltest du über dich nachdenken.

      Es könnte an dir liegen. Ich erlebe das nicht so.
      12 10 Melden
    • lily.mcbean 21.10.2017 10:01
      Highlight @der echte Elch

      Ich arbeite in der Gastronomie, ergo arbeite ich am 1 August eh immer. Gott sei dank, wo soll man an diesem Tag auch in frieden hingehen? Den Pass behalte ich aber weil ohne ist es im Alltag eher schwierig, aber danke für den Tipp.
      23 10 Melden
    • derEchteElch 21.10.2017 10:55
      Highlight @lily: wenn du so sehr gegen Nationalismus bist verzichtest du aber hoffentlich auf den Kompensationstag. Nicht?
      8 14 Melden
    • lily.mcbean 21.10.2017 12:05
      Highlight Gastronomie und Kompensationstage 😂😂😂
      13 5 Melden
    • Schnuderbueb 21.10.2017 13:44
      Highlight @lily.mcbean: Na ja. Habe jetzt nicht gewusst, das Zusammenhalt und für einander da zu sein, mit Nationalismus zusammen hängt. Aber du bist genau diese Art Schweizer die ich meine mit dem Zahnweh.
      6 3 Melden
    • Pisti 21.10.2017 13:48
      Highlight Was die Türken für einen Zusammenhalt haben, sieht man ja gerade. Was Nord- über Süd-Italiener denken, sollte auch jeder Wissen.
      Ich hab 4 Jahre in Asien gelebt und war immer sehr zufrieden mit der Botschaft. Da hab ich von anderen Expats (Deutschen, Briten, Amerikaner), ganz anderes gehört. Hier wird viel Wind um nichts gemacht.
      7 3 Melden

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