Gesellschaft & Politik
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FILE - In this file photo taken on Sunday, July 13, 2014, FIFA President Sepp Blatter, left, and Russian President Vladimir Putin hold a soccer ball during the official ceremony of handover to Russia as the 2018 World Cup hosts, after the World Cup final soccer match between Germany and Argentina at the Maracana Stadium in Rio de Janeiro. Russian football is plagued by a racist and far-right extremist fan culture that threatens the safety of visitors to the 2018 World Cup, a dossier provided to The Associated Press revealed on Friday, Feb. 27, 2015. Researchers from the Moscow-based SOVA Center and the Fare network, which helps to prosecute racism cases for UEFA, cataloged more than 200 cases of discriminatory behavior linked to Russian football across two seasons.(AP Photo/RIA-Novosti, Alexei Nikolsky, Presidential Press Service, File)

Mächtige Männer unter sich: Sepp Blatter (links) mit Wladimir Putin. Bild: AP/RIA Novosti Kremlin Press Servic

Brief an Blatter: US-Senatoren wollen Russland die Fussball-WM 2018 entziehen

13 US-Senatoren appellieren an Sepp Blatter: Die FIFA soll Russland wegen seiner Ukraine-Politik die Fussball-WM 2018 entziehen, fordert unter anderem John McCain. Der Weltverband weist den Vorschlag zurück.

02.04.15, 04:43 02.04.15, 08:22

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John McCain und seine Kollegen im US-Senat sind bislang nicht durch übermässige Fussballbegeisterung aufgefallen. Trotzdem sorgen sie sich um die WM 2018, schreiben sie in einem Brief an FIFA-Präsident Sepp Blatter. Insgesamt 13 Senatoren von Republikanern und Demokraten fordern den Weltverband auf, Gastgeber Russland das Turnier wieder wegzunehmen.

Die WM stütze das Prestige von Wladimir Putin, «während das Regime verurteilt werden sollte», schreiben die Politiker. Sie verweisen darauf, dass mehr als 40 Staaten Sanktionen gegen Russland beschlossen hätten – darunter fast die Hälfte der WM-Teilnehmer 2014. Das Turnier in drei Jahren «liefert Russland wirtschaftliche Erleichterung», kritisieren die Senatoren.

Sie fordern die FIFA auf, einen ausserordentlichen Kongress einzuberufen, der über eine Neuvergabe der WM entscheiden solle. «Ziel ist es, die Krise in der Ukraine zu beenden und eine erfolgreiche Weltmeisterschaft 2018 zu gewährleisten», heisst es in dem Schreiben.

FIFA-Sprecherin Delia Fischer wies das Ansinnen zurück. Die Geschichte habe bewiesen, dass Konfrontation, Isolation und Boykotte von Sportveranstaltungen keine Probleme lösten. Dagegen könne die WM den Dialog zwischen Menschen und Regierungen fördern.

«Wir haben gesehen, dass die Weltmeisterschaft Veränderungen zum Guten bringen kann», so Fischer, «und die FIFA glaubt, dass das auch bei der WM 2018 in Russland der Fall sein wird.»

(syd/AP)

«Sepputin»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ehringer 02.04.2015 09:43
    Highlight So unglücklich auch diese Vergabe der FIFA, unter Berücksichtigung der aktuellen Lage, ist, so soll sich die USA am Riemen reissen. Entweder bringen sie es endlich zustande ECHTE Sanktionen gegen Russland zu erheben oder sie sollen es sein lassen. Dieser Brief ist doch wieder nur eine Gewissensberuhigung à la "jetzt haben wir unsere Unzufriedenheit den Russen aber gezeigt! Schön, wie wir jetzt aus dem Schneidet sind und wieder ein Jahr lang nichts machen müssen". So sehr ich die FIFA verachte, ich muss sagen dieser Brief wirkt mir (etwas zu) sehr nach Heuchelei.
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