Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Konsumenten ärgern sich am meisten über unerwünschte Werbeanrufe



Fast 4400 Personen haben sich seit Januar bei der Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen beschwert, weil sie trotz Sterneintrag im Telefonbuch von Call-Centers kontaktiert wurden. Damit bleiben die unerwünschten Werbeanrufe das grösste Konsumenten-Ärgernis.

Wie die Allianz am Montag mitteilte, sind das rund 21 Prozent der über 20'660 Personen, die bei den Mitgliedsorganisationen der Allianz eine Beschwerde oder eine Beratungsanfrage eingereicht haben.

Um dem Problem Herr zu werden, hat die Swisscom nach einem Runden Tisch eine technische Lösung eingeführt: Seit dem 28. November können Swisscom-Kunden unerwünschte Werbeanrufe auf dem Festnetz blockieren lassen. Sunrise und upc (cablecom) wollen im nächsten Jahr ebenfalls eine Lösung zur Bekämpfung solcher Anrufe vorstellen. Gemäss der Allianz hat sich der Anbieter Salt nicht dazu geäussert.

Den Konsumentinnen und Konsumenten drückt der Schuh zudem bei Garantieleistungen. 3656 Personen meldeten sich zwischen Januar und November bei den Konsumberatern, weil beispielsweise die Reparatur eines Handys trotz laufender Garantie nicht übernommen wurde.

Der Fall eines Ehepaars steht für ein Beispiel des unlauteren Wettbewerbs, der am dritthäufigsten zu Beratungsanfragen oder Beschwerden führte. Dieses hatte sich mithilfe des Internets auf die Ferien vorbereitet. Nach den Ferien forderte ein ausländischer «Routenplaner» das Ehepaar zur Bezahlung eines Betrags auf, ohne dass das Ehepaar je einem Vertrag zugestimmt hätte.

Unerlaubte Inkasso-Forderungen, der «Beschiss» mit den VW-Dieselmotoren, hohe und nicht gerechtfertigte Roaming-Gebühren oder die Erhöhung der Krankenkassenprämien waren weitere Gründe, weswegen die Konsumentinnen und Konsumenten bei der Allianz Rat suchten.

Zur Allianz gehören die Stiftung für Konstumentenschutz (SKS), die Fédération Romande des Consommateurs (FRC) und die Associazione Consumatrici e Consumatore della Svizzera Italiana (ACSI). Sie haben das Barometer über die grössten Ärgernisse der Konsumentinnen und Konsumenten gemeinsam erstellt. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Früher war sie Homöopathin – heute kämpft Natalie Grams gegen den Mythos der Globuli

Link zum Artikel

Underfucked! Mein Abend beim Single-Dinner

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Ihre Produkte haben die Welt erobert – trotzdem wurden diese 5 Erfinder nicht reich

Link zum Artikel

Mueller ist nicht Superman – aber Trump jubelt zu früh

Link zum Artikel

Comedian Büssi teilt in der Organspenden-«Arena» gegen alle aus

Link zum Artikel

Sorry, liebe Vegetarier, Parmesan ist nun mal NICHT vegetarisch

Link zum Artikel

Im Netz kursieren Verschwörungstheorien über das 5G-Netz – 14 Fakten, die du kennen musst

Link zum Artikel

«Pickable» sagt Tinder den Kampf an – mit einem Trick, der vor allem Frauen gefällt

Link zum Artikel

So absurd (und zutreffend! 😱) stellte man sich 1972 die Zukunft vor

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen