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Robert O'Brien wird Trumps neuer Sicherheitsberater



epa07748307 Robert C. O'Brien (C), United States Special Presidential Envoy for Hostage Affairs, outside the courtroom in Stockholm, Sweden, 30 July 2019. US rapper ASAP Rocky was appearing in court to face charges of assault over a street brawl in June. The rapper has been held since his arrest on 03 July.  EPA/Erik Simander  SWEDEN OUT

Robert O'Brien (m.) in Stockholm, 30. Juli. Bild: EPA

US-Präsident Donald Trump hat einen Nachfolger für den gefeuerten nationalen Sicherheitsberater John Bolton gefunden: Es ist Robert C. O'Brien, zuvor Sondergesandter für Geiselnahmen im US-Aussenministerium. Trump gab am Mittwoch die Ernennung O'Briens über Twitter bekannt.

«Ich habe lange und intensiv mit Robert zusammengearbeitet. Er wird einen grossartigen Job machen!», schrieb Trump auf Twitter. O'Brien war zuletzt in den Schlagzeilen, als er den US-Rapper A$AP Rocky aus seiner schwedischen Haft befreite.

O'Brien ist bereits der vierte nationale Sicherheitsberater unter Trump. Der Vorgänger Bolton musste gehen, weil es zwischen ihm und Trump Meinungsverschiedenheiten gab. Zuletzt stritt man sich anscheinend um das Vorgehen in der Causa Iran.

Trump sagte zudem, Bolton habe «einige sehr schwere Fehler» gemacht - etwa als er ein «libysches Modell» zur atomaren Abrüstung für Nordkorea vorgeschlagen habe. Der libysche Machthaber Muammar al-Gaddafi hatte 2003 unter internationalem Druck zugestimmt, sein Programm für Massenvernichtungswaffen aufzugeben. 2011 wurde Gaddafi bei einem von der Nato unterstützten Volksaufstand entmachtet und getötet.

«Ich denke, dass er fantastisch ist»

Der Nationale Sicherheitsberater spielt bei der Ausarbeitung der amerikanischen Aussen- und Sicherheitspolitik eine wichtige Rolle. Er ist dem Präsidenten direkt unterstellt. Trump hatte am Dienstag auf einem Flug von Albuquerque nach Mountain View nach Angaben mitreisender Journalisten die Namen von fünf Kandidaten für den Job genannt, die in der engeren Auswahl waren.

Darunter war auch O'Brien, über den der US-Präsident den Angaben zufolge sagte: «Ich denke, dass er fantastisch ist.» Nach dem Rauswurf Boltons hatten mehrere US-Medien übereinstimmend berichtet, dass auch der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, als möglicher Nachfolger gehandelt werde.

(aeg/jaw)

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Rücktritte und Entlassungen unter Trump

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    Alle Leser-Kommentare
  • Basti Spiesser 18.09.2019 19:56
    Highlight Highlight Was? Bolton wollte auch Krieg in NK? Zum Glück ist Trump an der Macht und nicht Bush...
  • Phrosch 18.09.2019 18:55
    Highlight Highlight Dass er überhaupt noch Leute findet, die sich das antun ?
  • Freebee 18.09.2019 18:17
    Highlight Highlight Wow, welch Referezen: ASAP Rocky. Jetzt ist die Welt gerettet :-(
  • RicoH 18.09.2019 17:38
    Highlight Highlight Nun ja, direkt Trump unterstellt zu sein, würde ich nicht gerade als Plus für den Job bezeichnen.
  • Hans Jürg 18.09.2019 15:52
    Highlight Highlight Eigentlich müssten sämtliche Berater von Trum offiziell den Titel "Unsicherheits-Berater" führen.
  • Heinzbond 18.09.2019 15:45
    Highlight Highlight War das der der in Schweden mit einen geiselbefreiungstrupp des FBI einmarschieren wollte?
    • Fruchtzwerg 18.09.2019 16:30
      Highlight Highlight @Heinzbond: Ohne es zu wissen, klingt dies genau nach einem der "great people", die Trump jeweils für wenige Wochen bis Monate anheuert.

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