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Nationalratswahlen sind zwar erst im Herbst – aber diese Video-Perlen der Kandidaten wollen wir euch nicht vorenthalten



Bescheidenheit demonstrieren

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Maja Riniker (FDP Aargau). YouTube/team-geist.ch

Namen sind Schall und Rauch, das ist bei Nationalratswahlen genauso. Ein alter Politfuchs beherzigt sowieso die Maxime: Tu Gutes und sprich nicht drüber. Seinen eigenen Namen in einem Wahlkampfvideo zu nennen, wirkt egozentrisch und protzig.

Freunde einspannen

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Roland Lutz, SVP Schwyz. YouTube/Schwyzer Volksblatt

Wenn Sie dennoch allen auf die Nase binden wollen, dass sie kandidieren, dann laden sie Freunde und Bekannte dazu ein, Sie vorzustellen. So machen Sie elegant bekannt, dass man bei Ihrem Namen sofort an einen Schnaps denkt und Sie generell ein verruckter Siech mit einem falschen Dialekt sind.

Gitarre spielen

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Lutz zum zweiten YouTube/Schwyzer Volksblatt

Musik ist ein wichtiges Stilmittel. Noch besser, wenn Sie selber die Klampfe zur Hand nehmen. Dazu nochmals der Lutz: Besonders schön an diesem Beispiel: die Aufnahme aus dem WC. Das demonstriert Offenheit und schafft Nähe zu Ihren potenziellen Wählern. 

Promis einspannen

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Dominik Dietrich (SP St.Gallen). YouTube/Dominik Dietrich

Noch besser ist, wenn Ihre Freunde prominent sind. Da spielt es auch keine Rolle, wenn diese nicht in der Schweiz wählen dürfen. Ein Plus auch, wenn diese sich europaweit einen Namen durch die Teilnahme an C-Prominenz-Sendungen gemacht haben und sich für eine Show auch schon mal vor der Kamera ein Tattoo stechen liessen. Ihre Wähler werden garantiert Flugzeuge im Bauch kriegen.

Auf Frauen setzen

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Stephan Mumenthaler (FDP Basel-Stadt). YouTube/Stephan Mumenthaler

Der aufgeklärte Mann weiss: Grosses Potenzial liegt bei den weiblichen Wählerstimmen. Zeigen Sie also, dass Sie mit dem anderen Geschlecht umgehen können und besetzen Sie Ihre Statisten mit Frauen! Die Männer holen Sie dann damit ab, dass Sie eine hübsche Sekretärin einbinden, die auch ein bisschen Ausschnitt zeigt. 

Schau mir in die Augen, Kleines

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Lösungs-Orientierte Volks-Bewegung Aargau. YouTube/Gerry Michel

Es wirkt im Übrigen grundsätzlich unsympathisch und aufdringlich, wenn Sie in die Kamera blicken. Vielmehr sollten Sie Ihren Blick philosophisch in die Ferne schweifen lassen. Sie sind Visionär, nicht Augenarzt!

So weit die Bewegtbilder von Kandidaten, die sich im Herbst um einen Sitz im Parlament bewerben. Diese Klassiker von Marco Fischer, der sich 2009 ins Luzerner Stadtparlament wählen lassen wollte, darf natürlich nicht fehlen.

Tonlage variieren

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Marco Fischer (FDP Luzern). YouTube/bwr 53

Spielen Sie mit der Tonalität ihrer Stimme. Nichts wirkt langweiliger, als ein dröger Monolog. Variieren Sie die Tonlage, dabei dürfen Sie ruhig auch mal die obere Klaviatur bedienen. Auf den Zuhörer wirkt das anregend und es lässt Sie jugendlich wirken. Beachten Sie jedoch bitte, dass sich dieser höfliche Mann mit seinem Video nicht für das nationale Parlament bewarb. Aber ein-zwei Kniffe darf man sich ruhig abschauen. (bro)

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