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Lösung im Streit um grenzüberschreitende Züge ++ «Aussicht auf Impfung lässt hoffen»



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Team watson
20:11
Lösung im Streit um grenzüberschreitende Züge
Eurocity-Züge verkehren weiterhin zwischen der Schweiz und Italien - wenn auch in reduzierter Anzahl: Auf diese Lösung haben sich die beiden Länder und ihre entsprechenden Bahnbetriebe geeinigt. Dies teilten die SBB am Mittwochabend auf Anfrage von Keystone-SDA mit.

Komplizierter gestaltet sich der Verkehr der Tilo-Regionalzüge: Hier müssen die Grenzgänger, welche zum Arbeiten ins Tessin reisen, in Chiasso umsteigen. Sobald als möglich sollen jedoch auch die Tilo-Züge wieder grenzüberschreitend verkehren, wie die SBB in ihrem Communiqué festhalten. (sda)
18:29
Protest von sechs Kantonsregierungen der Westschweiz
Die Westschweizer Kantone können die Eile, mit welcher der Bundesrat die «undifferenzierten Massnahmen» in die Vernehmlassung geschickt habe, nicht akzeptieren. Die bereits unternommenen Anstrengungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus seien nicht berücksichtigt worden. So steht es in einem Positionspapier vom Mittwoch.

Die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Neuenburg, Wallis, Jura und Bern fordern in der gemeinsamen Erklärung ab Januar die Einrichtung eines eidgenössischen Dialogs
, damit die Standpunkte der Kantone im Vorfeld stärker berücksichtigt würden und die geplanten Massnahmen vorhersehbarer seien. (sda)
17:11
Italienische Gewerkschaft kritisiert Schweizer Haltung
Pendler zwischen Italien und der Schweiz fürchten die Konsequenzen eines Bahnunterbruchs. Die italienische Gewerkschaft Cgil kritisiert das «lasche» Krisenmanagment der Schweiz sowie die mangelnde Bereitschaft, Fiebermessungen in den Zügen durchzuführen.

In einer am Mittwoch verschickten Stellungnahme spricht die Gewerkschaft, welche die Grenzgänger vertritt, von einer «weiteren Absurdität» in der Bewältigung der Corona-Krise durch die Schweiz.

Es passe nicht zusammen, dass das Land zwar eine der höchsten Ansteckungsquoten mit dem Coronavirus weltweit aufweise, sich aber weigere, «minimale Vorkehrungen» wie Abstandhalten und Fiebermessen in den Zügen zu garantieren. (sda)
ARCHIV - Die Anzeigetafel im internationalen Bahnhof in Chiasso meldet den Ausfall eines Zuges nach Mailand, am Montag, 10. November 2008. Die grenzueberschreitenden Zugverbindungen zwischen der Schweiz und Italien werden ab dem 10. Dezember 2020 auf unbestimmte Zeit eingestellt. Der Entscheid basiere auf einem Dekret der italienischen Regierung.  (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)
16:55
Hotelleriesuisse fordert "touristisches Notprogramm"
ARCHIVBILD ZU DEN TOURISTISCHEN BEHERBERGUNGEN IM AUGUST 2020, AM MONTAG, 5. OKTOBER 2020 - Un lit dans une chambre vide de l' Hotel de la Paix photographie apres une conference de presse de HotellerieSuisse region Suisse romande lors de la pandemie du virus Coronavirus, (Covid-19) ce lundi 16 mars 2020 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Aufschrei in der Hotellerie: Mit den angedrohten Teil-Schliessungen werde die touristische Wertschöpfungskette noch stärker beeinträchtigt und die Beherbergung als zentraler Pfeiler des Tourismussektors direkt getroffen. Die Branche fordert Zusatzentschädigungen in Form eines «touristischen Notprogramms» sowie Anpassungen bei den geforderten Schutzmassnahmen.

«Die Konsequenzen, die sich aus der Störung der touristischen Wertschöpfungskette ergeben, werden für die Beherbergung als zentraler und systemrelevanter Pfeiler des Tourismussektors verheerend sein», heisst es in einer Mitteilung von Hotelleriesuisse vom Mittwoch.

Bei vielen Betrieben seien die Reserven wegen der anhaltenden Corona-Krise bereits aufgebraucht, weshalb bei neuerlichen Einschränkungen zur Ferienhauptsaison auch die finanziellen Unterstützungsmassnahmen im Gleichschritt ausgeweitet werden müssten.

Vor diesem Hintergrund fordere die Beherbergung als hauptbetroffene Branche dringlich einen Ersatz der fixen Betriebskosten für touristische Unternehmen, sobald eine Verlustschwelle von 40 Prozent überschritten werde. «Dieses touristische Notprogramm muss ergänzend zur im Covid-Gesetz festgelegten Härtefallunterstützung sofort aufgegleist werden», lässt sich Hotelleriesuisse-Präsident Andreas Züllig zitieren. (sda)
16:32
Kanton Aargau begrüsst Verschärfungen des Bundesrates
Der Kanton Aargau unterstützt die Vorschläge des Bundesrates zur Verschärfung der Massnahmen gegen die Corona-Pandemie. Der Aargauer Regierungsrat begrüsst es insbesondere, dass diese einheitlich für das ganze Land gelten sollen.

Die Vorschläge des Bundesrates entsprächen der Stossrichtung, die der Kanton für die nächsten Wochen vorgesehen habe, teilte die Aargauer Staatskanzlei mit. Der Regierungsrat gehe davon aus, dass der Bundesrat am Freitag die entsprechenden Beschlüsse treffen werde. Danach werde der Regierungsrat zeitnah prüfen, ob auf kantonaler Ebene weiterer Handlungsbedarf bestehe.

Der Kanton teile die Einschätzung des Bundesrates, dass die Entwicklungen der letzten Tage eine Verschärfung der Massnahmen nötig machen würden. Ziel sei es, die Zahl der Ansteckungen markant zu senken. Eine Überlastung des Gesundheitswesens, insbesondere der Mitarbeitenden, gelte es zu verhindern.
Gegen Quarantäne-Verkürzung: Der Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati.
16:07
Baselbieter Regierung kritisiert Bundesrat
Die Baselbieter Regierung sistiert die am Dienstag verkündeten Verschärfungen der kantonalen Covid-19-Schutzmassnahmen. Als Grund gibt sie die vom Bundesrat am selben Tag in Aussicht gestellten neuen Einschränkungen auf Bundesebene an.

Damit wolle der Regierungsrat verhindern, dass widersprüchliche Entscheidungen von Bund und Kantonen die Bevölkerung verunsicherten, heisst es in einer Regierungsmitteilung vom Mittwoch. In einem Schreiben kritisiert die Baselbieter Regierung, dass dieses Vorgehen des Bundesrats die föderalistische Zusammenarbeit «in höchstem Masse» gefährde.

Die Regierung werde am nächsten Dienstag über allfällige zusätzliche kantonale Massnahmen entscheiden.

Die Baselbieter Regierung hatte am Dienstag eine Sperrstunde für Restaurants um 21 Uhr angekündigt und die Obergrenze bei öffentlichen Veranstaltungen auf 15 Personen reduziert. Ausserdem verfügte sie die Schliessung aller Freizeiteinrichtungen und untersagte nicht professionelle Veranstaltungen im Sportbereich. Die Massnahmen hätten bis am 17. Januar 2021 Gültigkeit gehabt. (sda)

>>> Hier geht es zum ganzen Schreiben der Baselbieter Regierung
15:59
EDI: Covid-19-Impfung wird gratis sein – Kein Impfzwang
Die Impfung gegen das Coronavirus wird gratis sein. Dafür hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) die Krankenpflege-Leistungsverordnung angepasst. Die Covid-19-Impfung wird somit von der Obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen.

Bund und Kantone tragen ebenfalls einen Teil der Impfkosten, wie das EDI von Bundesrat Alain Berset am Mittwoch mitteilte. Die Revision tritt am 1. Januar 2021 in Kraft.
Der Impfstoff gegen Covid-19 sei ein wichtiges Element bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die vom Bund gewählte Impfstrategie hänge von den Merkmalen und der Verfügbarkeit jedes Impfstoffs ab, heisst es.

Das Ziel der Strategie besteht laut EDI in erster Linie darin, schwere Krankheitsverläufe bei besonders gefährdeten Gruppen zu verhindern, den Fortbestand des Gesundheitssystems zu gewährleisten und die negativen sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu minimieren.

Die ersten Impfungen sollen im ersten Halbjahr 2021 erfolgen, sobald die Zulassung von Swissmedic vorliegt. Der Bundesrat sieht keine Impfpflicht vor. (sda)
15:25
Schwyz stellt geplante Massnahmen zurück
Der Kanton Schwyz hatte für die laufende Woche Verschärfungen der Corona-Massnahmen geplant. Nun hat die Regierung beschlossen, diese zurückzustellen.


Nach Überzeugung des Regierungsrats mache es keinen Sinn, vor dem Bundesratsentscheid zusätzliche kantonale Massnahmen zu beschliessen
, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Bundesräte Alain Berset und Simonetta Sommaruga haben am Dienstag weitere Verschärfungen angekündigt, entscheiden will der Bundesrat nach Anhörung der Kantone am Freitag. Die Schwyzer Regierung begrüsse grundsätzlich eine Vereinheitlichung der Massnahmen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Sie wolle im Anschluss an den Bundesratsentscheid die Auswirkungen auf die kantonalen Verordnungen beurteilen. (agl)
14:30
Wird im Januar geimpft?
Mathys möchte klarstellen, dass es sich dabei um ein Ziel handele. Es seien Eckwerte, die angestrebt werden. Es gäbe aber viele Hürden, bevor das alles geschehen kann. Aber man könne definitiv erst damit beginnen, wenn man in der Schweiz einen Impfstoff habe, der zugelassen sei.

Die Konferenz ist hiermit beendet.
14:21
Wäre ein differenzierter Ansatz zwischen den Kantonen wirkungsvoll?
Ob es wirkungsvoll sei, hänge von der Umsetzung ab, sagt Ackermann. Im Moment sei man in einer Situation, bei der die Inzidenz-Zahl in der gesamten Schweiz sehr hoch sei. Deshalb sei eine Koordination nützlich.

Was muss passieren, damit man das Virus eliminieren kann?
Ackermann antwortet, dass es naiv sei, mit der Impfung direkt eine Normalisierung zu erwarten. Hygienemassnahmen und das Maskentragen seien nach wie vor wichtig.

Mathys sagt, dass das Virus eingedämmt sei, wenn etwa 60% der Bevölkerung immun sei.

Wo steht die Bevölkerung im Bezug auf die Immunität der bereits Erkrankten?

Man warte noch auf die aktuellen Zahlen, so Mathys. Zuletzt hätte der Prozentsatz 10% betragen, jetzt werde man wohl darüber liegen.
14:18
Kanton St. Gallen fordert ausserordentliche Lage
Die St. Galler Regierung fordert in einer Medienkonferenz den Bundesrat dazu auf, wieder die ausserordentliche Lage auszurufen und somit die Pandemie-Situation wieder zentral zu steuern.
Kantonsaerztin Danuta Zemp und Regierungspraesident Bruno Damann an einer Medienkonferenz der St. Galler Regierung zur Corona-Situation und dem weiteren Vorgehen, aufgenommen am Mittwoch, 9. Dezember 2020, in St Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Es wurden keine zusätzlichen Massnahmen bekannt gegeben. Sie wären teilweise von den Vorschlägen des Bundesrats übersteuert worden. Nun sollen zusätzliche kantonale Massnahmen erst am Samstag bekanntgegeben werden.

Im Kanton St. Gallen steigen die Coronafall-Zahlen seit letzter Woche wieder an. In den Spitälern befinden sich aktuell 189 Patientinnen und Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind, davon sind 32 auf der Intensivstation, 25 müssen dort beatmet werden. Am Mittwochvormittag wurden 563 neue Fälle gemeldet, neun Personen sind gestorben.

Regierungspräsident und Gesundheitschef Bruno Damann (CVP) erklärte am Mittwoch an der Medienorientierung, die Lage sei ernst. Der Kantonale Führungsstab habe am letzten Freitag verschiedene Massnahmen vorgeschlagen. Diese seien von der Regierung in der Sitzung am Dienstag nochmals verschärft worden. Am Dienstagabend habe dann der Bundesrat Vorschläge präsentiert, die diese Massnahmen «in vielen Punkten übersteuern würde», so Damann.

Deshalb wolle man abwarten, ob aus den Vorschlägen des Bundesrates Bundesregelungen würden. Am Samstag werde dann die Regierung allfällige zusätzliche kantonale Massnahmen bekanntgeben. Damann empfahl dem Bundesrat, die ausserordentliche Lage auszurufen.
14:13
Wieso soll die Schweiz weniger strengere Massnahmen als Deutschland fordern?
In Deutschland gebe es strengere Massnahmen, wieso soll die Schweiz weniger strenge Massnahmen fordern?
Die Massnahmen in der Westschweiz seien wirkungsvoll, antwortet Ackermann. Sie hätten eine rasche Senkung beobachten können. Das heisst solche Massnahmen, wenn sie von der Bevölkerung mitgetragen werden, seien wirkungsvoll.

Nachfrage: Was ist gut oder schlecht am vorgeschlagenen Massnahmenpaket des Bundesrates?
All die Massnahmen zielen darauf ab, dass die Kontakte reduziert werden und dass sei der Schlüssel zur Eindämmung des Virus, so Ackermann. Auch eine Koordination über grössere Flächen sei hilfreich.

Wieso schlagen die deutschen Wissenschaftler strengere Massnahmen vor und die Schweiz nicht?
Es gehe vor allem um die Umsetzung. Und in der Westschweiz sei es gelungen mit weniger strengeren Massnahmen eine Senkung der Zahlen zu erreichen.
14:08
Energiekiller und was man dagegen tun kann
Thomas Steffen erklärt, was jeder und jede Einzelne tun kann, um die Kurve zu drücken. Es sei nicht einfach Energie zu finden – es gibt da diverse Energiekiller.

Der meist gehörte Energiekiller: Man bemüht sich sehr um die Virusbekämpfung, während andere dies gar nicht tun. Andere treffen sich in Gruppen, während man selbst den eigenen Geburtstag nicht feiert. Das kann frustrierend sein, muss es aber nicht. Denn alle, die sich bemühen, leisten einen Beitrag, dass das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. «Auch wenn es anderen egal ist, mein Beitrag ist unendlich wichtig.»

Der zweite Energiekiller: «Wir sind doch alles Egoisten». Man höre oft, dass die Solidarität der ersten Welle verschwunden sei. Doch die Solidarität sei nun jetzt auch einfach Teil des Alltags geworden – beispielsweise das Maskentragen. Es gebe beispielsweise Facebookgruppen wie «gärn gscheh - Basel hilft», in der sich Leute gegenseitig unterstützen.

Der dritte Energiekiller: «Es ist alles so kompliziert und mühsam geworden.» Wenn man das Ziel vor Augen habe, nämlich dem Virus keine Chance zu geben sich weiterzuverbreiten, werde alles einfacher.

Die Fragerunde ist eröffnet.
14:01
Gesundheitliche Lage in der Armee stabil
Strengere Präventions-Massnahmen schränken die Wirtschaft kurzfristig ein. «Die Aussicht auf eine Impfung und auf eine schrittweise Normalisierung lässt uns alle hoffen», sagt Ackermann.

Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen ergreift das Wort. Das Militär habe bisher in 8 Kantonen Einsätze geleistet. Ab Montag werden sie im Kanton Schaffhausen im Einsatz stehen.
Die gesundheitliche Lage in der Armee sei stabil und unter Kontrolle.
Die Armee müsse sie sicherstellen, dass Truppen bereitstehen. Der Einsatz wurde bis im März 2021 gutheissen.
13:54
Schnelles und konsequentes Handeln nötig
Martin Ackermann, Präsident der National COVID-19 Science Task Force, spricht über die Fallzahlen in der Schweiz. Der schnelle Rückgang der Zahlen in der Genfersee-Region könne mit den Massnahmen begründet werden. Allerdings liege der Reproduktionswert in 7 Grossregionen der Schweiz über 1. Damit könne keine Halbierung der Fallzahlen erreicht werden.
Die anstehenden Festtage seien aufgrund diverser Faktoren besonders riskant. Wenn der Kontakt nur schon 20% zunimmt – das heisst wenn man sich statt mit 5 mit 6 Personen trifft, steigt das Risiko auch um 20%.
Die Kontaktverfolgung könnte bei steigenden Fallzahlen wieder schwieriger werden.

Unter diesen Umständen braucht es noch mehr Anstrengungen um die Reproduktionsraten wieder zu drücken. Die Westschweizer-Kantone haben nun gezeigt, wie eine Senkung der Fallzahlen möglich ist. «Es ist kein unrealistisches Ziel, wenn wir schnell und konsequent handeln.»
13:47
Treffen auf zwei Haushalte beschränken
«Wenn die Zahlen über Weihnachten und Neujahr aufgrund der Festlichkeiten zusätzlich steigen werden, wird im Januar eine Situation bestehen, die uns alle noch mehr fordern und einschränken wird», so Mathys. Deshalb gehe es jetzt darum möglichst viele Kontakte zu verhindern oder sie zumindest so sicher wie möglich zu gestalten. In der Freizeit sollten Treffen möglichst auf zwei Haushalte beschränkt werden.
Man müsse sich überlegen in welcher Form man Weihnachten feiern wolle. Mathys betont erneut, dass man sich auch schon bei den kleinsten Symptomen testen lassen solle.
13:44
«Das Personal ist unter grossem Druck»
Wie sieht es aus in den Spitälern? Die Intensivstationen sind bis zu 3/4 belegt – die Hälfte davon sind Covid-Patienten.
Zur psychischen Gesundheit: Die Massnahmen erfordern riesige Disziplin, so Mathys. Diese können sich die Psyche belasten.
Das BAG möchte dafür sorgen, dass mehr auf die psychische Gesundheit geachtet wird. Man solle Menschen im Umfeld darauf ansprechen und über die Belastungen reden.
Man könne sich auch jederzeit telefonisch bei der dargebotenen Hand und ProJuventute melden.
13:40
«Wir müssen uns alle nochmals am Riemen reissen»
Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, beginnt die Pressekonferenz: «Wir müssen uns alle nochmals am Riemen reissen.» Die Situation hätte sich nicht so entwickelt, wie das alle gern gehabt hätten. Es gebe eine Stagnation auf hohem Niveau, weshalb man annehmen müsse, dass die Fallzahlen in den nächsten Tagen und Wochen allenfalls wieder steigen werden.
Bei den Inzidenz-Raten fällt auf, dass sich die Bandbreite mehr eingeschränkt hatte. Hatte die Westschweiz kürzlich die höchsten Inzidenz-Raten, sind diese nun in der Ostschweiz und im Tessin gestiegen.
Auf den Statistiken ist die Stagnation in fast allen Grossregionen der Schweiz sichtbar.
13:16
Point de Presse um 13:30 Uhr
Um 13:30 Uhr findet in Bern ein Point de Presse zur aktuellen Corona-Situation statt.
Folgende Fachleute nehmen teil:
- Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Martin Ackermann, Präsident, National COVID-19 Science Task Force

- Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, Armee

- Mike Schüpbach, Stv. Sektionsleiter Rechtsbereich 2, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Thomas Steffen, Kantonsarzt Basel-Stadt, Vorstandsmitglied der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte

- Esther Walter, Stv. Leiterin Sektion Nationale Gesundheitspolitik, Bundesamt für Gesundheit BAG

Wir werden live berichten.
12:59
Vier Löwen im Zoo von Barcelona mit Corona infiziert
Im Zoo von Barcelona haben sich vier Löwen mit dem Coronavirus infiziert. Die Tiere hätten nur Anzeichen eines leichten Schnupfens gezeigt, sagte Zoo-Direktor Juli Mauri der Zeitung «La Vanguardia».

Er gehe davon aus, dass sich mindestens eine der Grosskatzen bei einem asymptomatischen Pfleger angesteckt haben könnte und das Virus dann an die anderen Tiere weitergegeben hat. Den Löwen gehe es ansonsten gut, betonte der Zoo-Direktor am Dienstag.
epa06585246 A handout photo made available by Tenerife's zoo 'Loro Parque' shows an African lion as he rests in the park's facilities in Santa Cruz de Tenerife, Canary Islands, Spain, 06 March 2018. The park works with several European organizations on an African lions protection program addressed to protect lions in Angola, Botswana, Namibia, Zimbabwe of confronting other animals and humans by means of satellite equipment and camera setting.  EPA/LORO PARQUE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Es ist nicht das erste Mal, dass sich eine Grosskatze mit Corona angesteckt hat. So wurde ein Tiger in einem New Yorker Zoo schon im April positiv auf das Virus getestet. Auch Hauskatzen kann es erwischen. Die umgekehrte Möglichkeit, dass ein Löwe einen Zoobesucher mit Corona infiziert, ist nach Mauris Worten äusserst gering. Dafür müsste man dem Tier so nahe kommen, dass das Virus dann das weitaus kleinere Problem wäre. (sda/dpa)
12:17
Bombardier tüftelt am virusfreien Zug der Zukunft
Der Zug- und Tramhersteller Bombardier sucht nach Lösungen, wie der ÖV in Corona-Zeiten sicherer gemacht werden kann. Eine Möglichkeit ist ein Filter mit Silberbeschichtung, der praktisch alle Viren eliminiert. Laufen die Tests gut, könnte er bald installiert werden.

Die Schweizerinnen und Schweizer, bekanntlich Europameister im Bahnfahren, meiden wegen der Corona-Pandemie vermehrt den öffentlichen Verkehr. Der Zug- und Tramhersteller Bombardier Schweiz will das angeknackste Vertrauen nun mit technischen Lösungen wiederherstellen.

Mehr dazu liest du hier
11:58
Kanton Tessin bereitet sich auf Impfkampagne vor
Das Tessin plant sechs Zentren für die Durchführung der Impfungen gegen Covid-19. Diese Aussicht entbinde die Bevölkerung aber nicht vom Einhalten der Hygiene- und Distanzmassnahmen, mahnte der Kantonsapotheker am Mittwoch vor den Medien.

Das Departement für Gesundheit und Soziales plane, umgehend nach der Genehmigung des Impfstoffs durch Swissmedic mit Impfen zu beginnen, sagte der Tessiner Kantonsapotheker Giovan Maria Zanini an einer Medienkonferenz in Bellinzona.

Auch bei Hausärzten und in anderen medizinischen Einrichtungen soll eine Impfung gegen Covid-19 möglich sein. Ein mobiles Team soll dort zum Einsatz kommen, wo es gerade nötig sei, sagte Zanini weiter. (sda)
Bundesrat Alain Berset beobachtet eine landende Drohne mit Blutproben waehrend einem Besuch im Ospedale Italiano von Lugano, zur Situation der Coronavirus-Pandemie im Kanton Tessin, am Donnerstag, 19. November 2020, in Lugano. (KEYSTONE/Anthony Anex)
11:57
5086 neue Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 5086 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 87 neue Todesfälle und 190 Spitaleinweisungen.



Damit ist die Zahl der bestätigten Neuansteckungen im Vergleich zum Mittwoch vor einer Woche erneut um rund sechs Prozent angestiegen. Damals waren 4786 Fälle gemeldet worden.

An der Spitze stehen über die vergangenen zwei Wochen gesehen mit den Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerung nun die Deutschschweizer Kantone St. Gallen (856/100'000 Einwohner) und Tessin (852/100'000 Einwohner), welche die längerfristig für Negativschlagzeilen sorgenden Westschweizer Kantone Genf, Freiburg, Wallis, Waadt und Neuenburg abgelöst haben.

Die Positivitätsrate für die gesamte Schweiz lag für die vergangenen zwei Wochen bei 17,8 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 600,25 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 2'952'909 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 363'654 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

14'753 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 5203. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich nach Angaben des BAG 12'187 Menschen in Isolation und 11'893 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 142 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.
11:31
So siehts in Engelberg aus
11:30
Neue Corona-Beschränkungen für rund die Hälfte aller Dänen
Etwa jeder zweite Däne muss von nun an und auch über die Feiertage mit einer Reihe von strengen Corona-Massnahmen leben. Für 38 der 98 dänischen Kommunen gilt seit Mittwoch ein Teil-Lockdown, darunter sind auch die Hauptstadtregion um Kopenhagen sowie die weiteren Grossstädte Aarhus und Odense.
Boats are moored ready for customers as Faarup Sommerland theme park prepares for opening day on upcoming Friday, near Blokhus in Jutland, Denmark, Thursday June 4, 2020. Denmark continues releasing society from lockdown, with theme parks allowed to re-open from Friday. (Henning Bagger/Ritzau Scanpix via AP)
In diesen Gemeinden bleiben Restaurants, Cafés und Kneipen vorläufig bis zum 3. Januar ebenso dicht wie überdachte Kultur- und Freizeiteinrichtungen, etwa Kinos, Museen und Theater. Der altehrwürdige Vergnügungspark Tivoli im Kern von Kopenhagen schliesst wegen der Beschränkungen für dieses Jahr ebenfalls seine Tore, wie der Park am Morgen mitteilte.

In den betroffenen 38 Kommunen lebt rund die Hälfte der insgesamt etwa 5,8 Millionen Einwohner Dänemarks. In diesen Gebieten werden unter anderem auch Fitnessstudios und Schwimmbäder geschlossen. Schüler ab der fünften Klasse sowie diejenigen weiterführender Bildungseinrichtungen sollen von nun an digital unterrichtet werden. Öffentliche Bedienstete ohne kritische Funktionen wurden ins Home Office geschickt. Die geschlossenen Restaurants dürfen zumindest weiter Essen zum Mitnehmen anbieten. Im ganzen Land gilt zudem bereits seit längerem eine Begrenzung von öffentlichen Versammlungen auf maximal zehn Personen.

Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte diese Massnahmen am Montag bekanntgegeben. Mit ihnen versucht die Regierung des nördlichsten deutschen Nachbarlandes, die kontinuierlich steigenden Infektionszahlen im Land in den Griff zu bekommen. Täglich kommen derzeit mehr als 2000 bestätigte Corona-Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle pro 100 000 Einwohner ist in Dänemark eine der niedrigsten Europas. (sda/dpa)
11:13
Altersheim verzeichnet 68 Coronafälle – beinahe Hälfte der Bewohner infiziert
Im Winterthurer Alterszentrum Rosental sind 51 von 105 Bewohnerinnen und Bewohnern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sechs der Infizierten sind schwer erkrankt. Auch bei 17 Mitarbeitenden fiel der Test positiv aus. Das ganze Alterszentrum steht unter Quarantäne. Besuche sind nicht erlaubt.
In einem Urner Altersheim haben sich rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt. (Themenbild)
Nachdem vier neue Corona-Erkrankungen in dem Alterszentrum aufgetreten waren, wurden alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden getestet, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die meisten der Betroffenen haben aktuell keine Symptome. Drei Personen liegen im Spital. Die infizierten Mitarbeitenden befinden sich zu Hause in Isolation.
11:11
Westschweizer Kantone verärgert über Bundesratsentscheid
Die Kantone Jura und Wallis haben am Mittwoch keinen Hehl gemacht aus ihrer Verärgerung über die geplanten Massnahmen des Bundesrates im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Dies sei ein Gefühl, das von allen Westschweizer Kantonsregierungen geteilt werde, sagte der jurassische Gesundheitsminister Jacques Gerber. Diese Kantone bereiten deshalb eine gemeinsame Antwort vor.

«Die Ankündigungen des Bundesrates gestern um 18.30 Uhr waren eine Überraschung und haben auch alle Kantonsregierungen der Westschweiz irritiert, das kann ich Ihnen versichern», sagte der jurassische Gesundheits- und Wirtschaftsminister am Mittwoch während mündlichen Anfragen im Parlament. «Wir waren fast die ganze Nacht in Kontakt, um eine Strategie festzulegen», fügte Gerber hinzu.

Ein gemeinsames Positionspapier aller Kantonsregierungen der Westschweiz sei derzeit in Ausarbeitung, sagte Gerber. Man werde auf die Vorschläge des Bundesrates mit Nachdruck reagieren. «Es ist das erste Mal seit Beginn dieser Krise, dass uns der Bundesrat vor vollendete Tatsachen stellt. Er geht vor der Konsultation der Kantone an die Presse», so Gerber.

Der Walliser Staatsrat Staatsrat Christophe Darbellay (CVP) bezeichnet derweil die Ankündigung des Bundesrates als inkohärent. Der Walliser Staatsrat werde als Ganzes auf diese Konsultation und auf die Vorschläge des Bundesrates reagieren, sagte Darbellay gegenüber der Zeitung «Le Nouvelliste». Er sei überrascht von einer derart «radikalen» Haltung des Bundesrates.
Le president du conseil d'Etat Valaisan Christophe Darbellay parle lors d'une conference de presse du Conseil d'Etat du canton du Valais en vue de la 2eme vague de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce mercredi 21 octobre 2020 a Sion. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Darbellay reagierte auch via Facebook: «Der Bundesrat hat auf den Föderalismus gesetzt, die Westschweizer haben dies akzeptiert. Warum sollten wir diesen heute Abend missachten?» Hinsichtlich der Massnahmen, die den Kantonen zur Konsultation vorgelegt wurden, ist Darbellay laut «Le Nouvelliste» dagegen, Restaurants um 19 Uhr zu schliessen.
(sda)
11:02
Der Kanton Tessin informiert
Zur aktuellen Corona-Situation informieren jetzt Giorgio Merlani, Kantonsarzt und Giovan Maria Zanini, Apotheker.
10:59
Merkel appelliert an die Vernunft der deutschen Bürgerinnen und Bürger
In der Generaldebatte im Bundestag forderte Bundeskanzlerin Merkel am Mittwoch mit Blick auf die aktuellen Zahlen nachdrücklich, die Weihnachtsferien um weitere drei Tage auf den 16. Dezember vorzuziehen. Die Wissenschaft flehe geradezu darum, vor Weihnachten, bevor man Oma und Opa sehe, eine Woche der Kontaktreduzierung zu ermöglichen, sagte Merkel. «Wenn wir jetzt vor Weihnachten zu viele Kontakte haben und anschliessend es das letzte Weihnachten mit den Grosseltern war, dann werden wir etwas versäumt haben. Das sollten wir nicht tun», sagte Merkel.




Die Bundeskanzlerin bezeichnete die Empfehlungen der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina für Geschäftsschliessungen und eine Verlängerung der Weihnachtsferien bis zum 10. Januar als richtig und verteidigte den Kurs, bei der Pandemiebekämpfung der Wissenschaft zu folgen. Europa heute stehe heute, wo es stehe, wegen der Aufklärung und dem Glauben an die Wissenschaft.

«Ich habe mich in der DDR zum Physikstudium entschieden, (...) weil ich ganz sicher war, dass man vieles ausser Kraft setzen kann, aber die Schwerkraft nicht, die Lichtgeschwindigkeit nicht und andere Fakten nicht, und das wird auch weiter gelten», sagte Merkel.
(sda)

10:05
Höchstwert an Corona-Toten in Deutschland
Die Zahl der binnen 24 Stunden gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist in Deutschland sprunghaft angestiegen und hat einen neuen Höchststand erreicht.

Die deutschen Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 590 neue Todesfälle innerhalb eines Tages, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Das sind über 100 Fälle mehr als beim bisherigen Rekordstand von 487 Toten vom vergangenen Mittwoch.

Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 20 815 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Am Mittwoch in der Vorwoche lag der Wert noch bei 17'270. Den bisher höchsten Tageswert gab es am 20. November mit 23'648 Fällen.
Sebastian Hartmann performs a corona test at Alexander's corona test center of the ASB in in Berlin, Germany, Monday, Dec. 7, 2020. Corona rapid tests for self-payers are now offered at several locations in Berlin by various providers in specially prepared rooms. (Joerg Carstensen/dpa via AP)
In der Tendenz war die Zahl der täglichen Todesfälle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg am Mittwoch auf 19'932.

Für ganz Deutschland gab das RKI ausserdem einen neuen Höchstwert von 149,1 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in sieben Tagen an.
Zu Beginn des Teil-Lockdowns im November waren es um die 120 gewesen. Bund und Länder wollen erreichen, dass es weniger als 50 werden – so könnten Gesundheitsämter Infektionsketten wieder nachverfolgen.
(sda/dpa)
10:01
ETH Studie zeigt: Eigener Schutz ist wichtigster Impfgrund
Gerade in der besonderen Situation mit möglichen SARS-CoV-2-Ansteckungen kann der eigene Schutz ein zentraler Beweggrund sein, das Krankheitsrisiko mithilfe einer Grippeimpfung zu reduzieren. Die Studie zeigt, dass bei den Impfgründen der eigene und der Schutz anderer im Vordergrund stehen (97 bzw. 95%). 47 Prozent der Umfrageteilnehmenden haben sich aufgrund erhöhtem Ansteckungsrisiko im Beruf impfen lassen, 37 Prozent, weil sie erhöhtes Risiko haben, im Beruf andere anzustecken.
Studienautor Dr. Dominik Stämpfli des Instituts für Pharmazeutische Wissenschaften der ETH Zürich: «Die hohe Akzeptanz der Grippeimpfung in Apotheken ist ein Argument zum weiteren Aufbau der pharmazeutischen Impfleistung. Impfwillige Personen kommen einfach, schnell und zufriedenstellend zu ihrem Impfschutz. Mehr denn je ein wichtiges ergänzendes Angebot.»

Fabian Vaucher, Präsident des Schweizerischen Apothekenverbands pharmaSuisse: «Unsere Kundinnen und Kunden vertrauen uns. Bei Fragen zur Gesundheit, bei Impfungen, bei vertieften Abklärungen und wenn wir sie bei ihrer medikamentösen Therapie begleiten. Dafür setze ich mich tagtäglich ein.»
9:39
Erste Corona-Impfdosen per Flugzeug in Israel eingetroffen
Eine erste Ladung Corona-Impfstoff ist am Mittwoch in Israel eingetroffen. Ein DHL-Frachtflugzeug landete auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv.

Regierungschef Benjamin Netanjahu kam auf die Landefläche, um die Impfdosen des Mainzer Pharmaunternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer in Empfang zu nehmen. «Das ist einer der bewegendsten Momente meiner ganzen Zeit als Ministerpräsident», sagte er.
Benjamin Netanjahu, Ministerpräsident von Israel. Foto: Maya Alleruzzo/Pool AP/dpa
Man habe hart daran gearbeitet, eine Lösung für die Pandemie zu finden, sagte Netanjahu. Nun sollten «Millionen Impfdosen für Israels Bürger» ins Land gebracht werden. «Ich glaube an diesen Impfstoff», sagte er. «Ich will der erste sein, der sich in Israel impfen lässt.»

Insgesamt hat Israel nach Medienberichten mit Biontech Pfizer die Lieferung von acht Millionen Impfdosen vereinbart. Israel hat auch mit dem US-Unternehmen Moderna eine Vereinbarung über die Lieferung von sechs Millionen Impfdosen abgeschlossen.

Israel wartet noch die Entscheidung über Notfallzulassungen von Impfstoffen durch die US-Arzneimittelbehörde FDA ab. Damit wird in Kürze gerechnet. Als erstes westliches Land hatte am Dienstag Grossbritannien mit einer Impfkampagne begonnen. Die dortigen Behörden hatten vergangene Woche Biontech und Pfizer eine Notfallzulassung für deren Impfstoff erteilt.
(sda/dpa)
9:29
Magen-Darm-Symptome treten bei Corona häufiger auf als anfangs angenommen
Deutsche und iranische Wissenschaftler sind nun der Frage nachgegangen, ob sich bei bestimmten Beschwerden auch auf einen Covid-19-Verlauf schließen lässt.

Corona-Infizierte leiden oft unter Husten, Fieber und Atemnot – oder zeigen gar keine Symptome. Doch wie Studien kürzlich herausgefunden haben, spielen bei Covid-19 auch Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Bauchschmerzen eine entscheidende Rolle. Sie können genauso Anzeichen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 sein – und das sogar als alleinstehende Symptome.
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Einer neuen Untersuchung zufolge können bestimmte Magen-Darm- Probleme auch mit einem schweren Covid-19-Krankheitsverlauf einhergehen. Forscher der Shahid Beheshti University of Medical Sciences in Teheran haben 20 internationale Corona-Studien mit insgesamt 4.265 Patienten ausgewertet.

Das Ergebnis der Analyse: Covid-19-Patienten mit den Symptomen Durchfall, Übelkeit und Erbrechen erkrankten deutlich schwerer. Bei Bauchschmerzen und Appetitlosigkeit fanden die Forscher hingegen keinen solchen Zusammenhang. Generell traten Magen-Darm-Symptome bei Männern häufiger auf als bei Frauen. Die Wissenschaftler schlussfolgerten aus der Studie, dass Durchfall, Übelkeit und Erbrechen mit einem größeren Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf zusammenhingen. (t-online)
7:41
Roche und Moderna spannen zusammen
Roche treibt seine Bemühungen in der Corona-Bekämpfung weiter voran und ist nun eine Partnerschaft mit US-Unternehmen Moderna eingegangen. Der US-Konzern hat vor kurzem für seinen Corona-Impfstoffkandidaten in den USA und Europa die Notfall-Zulassung beantragt.

Roche wiederum hat über seine Diagnostics-Sparte verschiedene Corona-Tests auf den Weg gebracht. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Roche einen Antikörpertest in den Impfstoff-Forschungsversuchen von Moderna einsetzen, wie Roche am Mittwoch mitteilte.
A health worker shows a positive SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test from the Swiss multinational healthcare company Roche just after collecting a nose swab sample for a polymerase chain reaction (PCR) at the coronavirus testing facility of Unisante during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, in Lausanne, Switzerland, Monday, November 9, 2020. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Ziel der Zusammenarbeit ist es, die quantitative Messung von SARS-CoV-2-Antikörpern zu erleichtern und gleichzeitig eine mögliche Korrelation zwischen der Menge der Antikörper und der Wirkung des Impfstoffs herzustellen.

Die Messung des quantitativen Niveaus dieser Antikörper werde Moderna helfen, Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Impfschutz und Antikörperspiegel zu gewinnen. Dies könnte bei der Beurteilung der Frage, ob oder wann eine Person erneut geimpft werden muss oder bei der Beantwortung anderer klinisch relevanter Fragen eine Rolle spielen. (awp/sda)
5:27
Brasilien kauft 70 Millionen Impf-Einheiten von Pfizer/BioNTech
Paula McMahon prepares a shot of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine, as the mass public vaccination program gets underway, at the NHS Louisa Jordan Hospital in Glasgow, Scotland, Tuesday Dec. 8, 2020. The United Kingdom is beginning its vaccination campaign to inoculate people against the COVID-19 virus. (Jeff J Mitchell/Pool via AP)
Die brasilianische Regierung hat sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Lieferung von 70 Millionen Coronavirus-Impfdosen von Pfizer und BioNTech gesichert. Die Impfeinheiten würden ab Januar kommenden Jahres ausgeliefert.

Dies erklärte der brasilianische Gesundheitsminister Eduardo Pazuello am Dienstag (Ortszeit). Es stünden durch verschiedene Vereinbarungen nun mehr als 300 Millionen Coronavirus-Impfdosen bereit, die nur noch von der Gesundheitsbehörde Anvisa genehmigt werden müssten. Brasilien verzeichnet mit 6,67 Millionen die dritthöchste Anzahl bestätigter Coronavirus-Fälle weltweit und mit 178'159 die zweithöchste Zahl an Corona-Todesopfern. (sda/reu)
4:08
Genf und Wallis kritisieren Bundesrat
Die Westschweiz musste viel Kritik während der zweiten Welle einstecken. Zu hohe Infektionszahlen, volle Intensivstationen. Daraufhin wurden bedeutend härtere Massnahmen eingeführt als etwa in der Deutschschweiz. Dass der Bundesrat nun ein härteres Corona-Regime für die gesamte Schweiz einführen will, stösst daher vielen Romands sauer auf.

Der Genfer Gesundheitsdirektor Mauro Poggia (im Bild) reagierte gemäss Tagesanzeiger stinksauer auf die Neuigkeiten. Er bezeichnete das Verhalten des Bundesrats als «respektlos». Genf hätte harte Massnahmen einführen müssen und gegenüber der Bevölkerung den Kopf hinhalten müssen. Für die Deutschschweizer Kantone übernehme nun der Bundesrat die Verantwortung.

Ähnliche Reaktionen kamen aus dem Wallis. Vorallem die geplante landesweite Sperrstunde wird kritisiert. Die Walliser Gesundheitsdirektorin meinte dazu: «Wir hatten enorm hohe Fallzahlen, aber unsere Situation hat sich massiv verbessert. Wir haben unsere Aufgaben gemacht.»

In Stein gemeisselt ist allerdings noch nichts: Die Kantone können sich in der Konsultation bis Freitag einbringen. Gerade die Sperrstunde um 19:00 Uhr dürfte von einigen Kantonen bekämpft werden. (jaw)
3:01
Amnesty beklagt Rückschlag für Menschenrechte in Corona-Krise
Amnesty International beklagt eine drastische Verschlechterung der Menschenrechtslage im Zuge der Corona-Pandemie. «In der Corona-Krise droht das Rad der Zeit zurückgedreht zu werden», sagte Amnesty-Deutschlandchef Markus Beeko der Deutschen Presse-Agentur anlässlich des Tags der Menschenrechte am 10. Dezember.

«Wo Staaten ‹Vorerkrankungen› in Sachen Menschenrechte hatten, hat die Pandemie verheerendere Wirkung gezeigt.» Gerade in Gesellschaften mit grosser Ungleichheit hätten Covid-19 und die Gegenmassnahmen besonders starke Auswirkungen gehabt.

Beeko wies darauf hin, dass sich die Menschenrechtslage über Jahrzehnte kontinuierlich verbessert habe. «Aber schon in den zwei, drei, vier Jahren vor der Pandemie war die Gefahr eines Rückfalls erkennbar.» Die Zahl autoritärer Regierungen habe zugenommen und damit auch die Einschränkung der Zivilgesellschaft. «Durch die Pandemie sehen wir nun, dass diese Rückwärtsbewegung verstärkt wird.»(sda/dpa)
0:01
Russland will Raumfahrer gegen Coronavirus impfen
Russian cosmonaut Oleg Artemyev, centre, U.S. astronauts Richard Arnold, right, and Andrew Feustel, members of the main crew of the expedition to the International Space Station (ISS), walk to report to members of the State Committee prior the launch of Soyuz MS-08 space ship at the Russian leased Baikonur cosmodrome, Kazakhstan, Wednesday, March 21, 2018. (AP Photo/Dmitri Lovetsky, pool)
Russland will seine Raumfahrer gegen das Coronavirus impfen und so eine Ausbreitung der Krankheit auf der Internationalen Raumstation ISS verhindern. Kosmonauten und Mitarbeiter des Kosmonauten-Ausbildungszentrums im Sternenstädtchen nahe Moskau sollten zu den ersten gehören, die das in Russland entwickelte Vakzin «Sputnik V» bekommen, sagte der Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, in der Nacht zum Mittwoch. «Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Pandemie überwinden.»

In der Mitteilung ist aber nicht gesagt worden, ob die Impfung freiwillig ist und wann sie beginnen soll. Vor Flügen zur ISS vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gelten für Raumfahrer ohnehin schon strenge Sicherheitsvorschriften. So muss die Crew einen Monat in Quarantäne. Sie wird auch mehrfach auf das Virus getestet. (sda/dpa)
22:48
Zahl der Corona-Toten in Italien weiter hoch – Lüften gegen das Virus
Trotz sinkender Corona-Infektionszahlen in Italien äussern sich Experten des Gesundheitsministeriums beunruhigt über die vielen Todesfälle. Die Ansteckungszahlen fallen zwar langsam, aber die Totenzahlen bleiben weiter hoch, wie der Experte des Gesundheitsministeriums, Giovanni Rezza, am Dienstag sagte. Es brauche nicht viel, und der Trend könne sich wieder umkehren, warnte er.
epa08868908 People wearing face masks take photos of the Christimas Tree set up in Piazza del Duomo (Cathedral square), the vital center of the city, a meeting point for the Milanese to celebrate important events, Milan, Italy, 07 December 2020. Milan celebrates its public holiday for the commemoration of Sant Ambrogio, patron saint of the city. The Italian government on 03 December passed a strict package of restrictions aimed at limiting movement during the festive season amid the second wave of Covid-19 infections. The package includes a ban on travelling between regions between 21 December 2020 and 06 January 2021 and a ban on moving outside one's hometown on Christmas Day, St Stephen's Day and New Year's Day.  EPA/DANIEL DAL ZENNARO
Eine praktische Empfehlung hatte das Ministerium auch für die Bevölkerung: Einmal pro Stunde für fünf bis zehn Minuten zu Hause lüften. Der Luftaustausch könne eine mögliche Konzentration des Virus in den Räumen verringern, sagte ein weiterer Experte.

Binnen eines Tages meldeten die Behörden knapp 15'000 Corona-Neuinfektionen und rund 630 Menschen, die mit dem Virus starben. Am selben Tag der Vorwoche lag der Wert der Neuinfektionen noch bei etwas mehr als 19'300 und die der Toten bei 785. (sda/dpa)
22:31
Slowakische Regierung plant neuerlichen Lockdown
Auf die Slowakei kommt demnächst ein neuerlicher Lockdown zu, weil die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt wieder rasch angestiegen ist. Das bestätigte Innenminister Roman Mikulec am Dienstagabend nach einer sechsstündigen Beratung des Nationalen Krisenstabes in Bratislava. Weitere Details wolle die Regierung erst am Mittwoch bekannt geben.
epaselect epa08788084 A healthcare worker collects a swab sample from a person at a coronavirus disease testing site during nationwide testing in Bratislava, Slovakia, 31 October 2020.  EPA/JAKUB GAVLAK
Schon bisher waren in der Slowakei die Schulen für alle über zehn Jahre alten Schüler geschlossen, Restaurants durften keine Gäste einlassen, sondern Speisen und Getränke nur zum Mitnehmen oder für den Konsum im Freien verkaufen. Die meisten Geschäfte durften aber unter strengen Auflagen offen bleiben. Experten empfahlen seit Tagen einen «echten Lockdown» mit Schliessung aller Geschäfte mit Ausnahme jener für Lebensmittel und andere unentbehrliche Güter.

Nach mehreren chaotisch anmutenden Ankündigungen und kurzfristigen Regeländerungen hatte am Montag allerdings auch Staatspräsidentin Zuzana Caputova den Regierungschef aufgefordert, das Krisenmanagement jemand anderem zu übergeben und sich stattdessen um die Koordination der vielen anderen Regierungsaufgaben zu kümmern. Oppositionspolitiker hatten zuvor bereits den Rücktritt von Matovic gefordert, dem die Pandemie-Bekämpfung entglitten sei. (sda/dpa)
22:13
Wieso gerade jetzt eine Verschärfung? Sommaruga bei «10vor10»
Simonetta Sommaruga hat in der Sendung «10vor10» von SRF verdeutlicht, weshalb der Bundesrat die Zügel wieder mehr in die Hand nehmen möchte: «Wir haben die Gespräche mit den Kantonen geführt und einzelne haben daraufhin die Massnahmen verschärft. Aber der Bundesrat hat – in Hinblick auf die Festtage – beschlossen, die Zügel wieder etwas mehr in die Hand zu nehmen», sagt sie.
Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Dienstag, 8. Dezember 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Der Grund, weshalb der Bundesrat keine Notlage ausgerufen habe, sei ein juristischer: «Der Bundesrat kann auch in der besonderen Lage wichtige Massnahmen in kurzer Zeit durchsetzen», sagt Sommaruga. Es brauche deshalb keine juristische, ausserordentliche Lage. Es gehe jetzt um die Vereinheitlichung der Massnahmen. Die Kantone könnten dann auf ihre spezifische Lage die Massnahmen verschärfen.

«Wir sind in einer Situation, in der in einigen Kantone die Neuinfektionen steigen und das Gesundheitswesen überlastet werden könnte», sagt die Bundesratspräsidentin gegenüber «10vor10». Deshalb seien die neuen Massnahmen (Sofortmassnahmen, Eskalations-Massnahmen und Hilfeleistungen für Betroffene) wichtig. (adi)
21:25
Tessiner Regierung wehrt sich gegen Bahnunterbrechung
Der Tessiner Regierung wehrt sich gegen die Unterbrechung des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs. Italien führe anscheinend keine Gesundheitskontrollen in den Zügen durch, schiebe aber die «heisse Kartoffel» der Schweiz zu, kritisiert Regierungspräsident Norman Gobbi.

Die ab Donnerstag geplante Unterbrechung des Bahnverkehrs zwischen dem Tessin und Italien müsse unter allen Umständen abgewendet werden, sagte Gobbi auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die vorübergehende Einstellung des Bahnverkehrs zwischen der Schweiz und Italien hätte «grosse Auswirkungen auf den Verkehr und die Lebensqualität in der Grenzregion», sagte Gobbi weiter. (sda)
20:33
Niederlande: Keine Erleichterungen vom Teil-Lockdown zu Weihnachten
Angesichts der deutlich steigenden Corona-Infektionen gibt es in den Niederlanden vorerst keine Erleichterung des Teil-Lockdowns. Auch zu Weihnachten dürfen Bürger höchstens drei Gäste pro Tag zu Hause empfangen, wie Ministerpräsident Mark Rutte (im Bild) am Dienstagabend in Den Haag mitteilte. Es laufe wirklich nicht gut, sagte der Premier. Sollten die Infektionszahlen nicht schnell sinken, dann drohten noch vor Weihnachten weitere Verschärfungen.
epa08870909 Dutch Prime Minister Mark Rutrte speaks at a press conference in The Hague, The Netherlands, 08 December 2020 There may be stricter measures before Christmas if the coronavirus related figures continue to rise, Rutte said during the media briefing about the latest developments in connection with the coronavirus pandemic in the Netherlands.  EPA/BART MAAT
Das Institut für Umwelt und Gesundheit RIVM hatte einen «besorgniserregenden Trend» festgestellt. In den vergangenen sieben Tagen waren 43'103 Neuinfektionen registriert worden, 27 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Zahl der Patienten in Krankenhäusern und auf Intensivstationen bleibt demnach hoch.

Seit Mitte Oktober gilt ein Teil-Lockdown. Gaststätten sind geschlossen und persönliche Kontakte stark eingeschränkt. Reisen ohne dringenden Grund sind untersagt. Die Niederlande gehen davon aus, dass im Januar die ersten Einwohner geimpft werden können. Als erste soll das Personal in der Altenpflege an der Reihe sein. (sda/dpa)
19:19
Die Medienkonferenz ist zu Ende
Die Medienkonferenz des Bundesrates ist fertig.

Zusammengefasst: Ab kommendem Samstag (12. Dezember) will der Bundesrat die erste Stufe der Verschärfungen zünden. Die verschärften Massnahmen sollen vorerst bis und mit 20. Januar 2021 gelten. Der Bundesrat hat seine Vorschläge den Kantonen in Konsultation gegeben. Am Freitag will er darüber entscheiden.

Hier kannst du – kurz zusammengefasst – nachlesen, welche Massnahmen der Bundesrat heute vorgeschlagen hat.
19:17
Was ist der Bund bereit, auf den Tisch zu legen?
Eine Milliarde Schweizer Franken hat der Bund bereits locker gemacht für die Wirtschaft.

Simonetta Sommaruga äussert sich nicht dazu: «Die Departemente müssen sich in diesem Punkt weiter austauschen. Konkreteres kann ich Ihnen nicht sagen.»
19:15
Gibt es Ausnahmen für Weihnachten?
Die Vernehmlassung sei deshalb so wichtig, weil die Kantone nun mitsprechen können. Der Bundesrat habe heute keine Regeln festgelegt, sondern das Paket gehe jetzt in die Vernehmlassung, sagt der Bundesrat.
Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Dienstag, 8. Dezember 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Für private Feiern gelten die bewährten Massnahmen. «Wir wollen die Leute nicht einsperren und alles verbieten, sondern Die kommenden Wochen werden schwieriger, die Fallzahlen sind hoch und das Wetter schlecht. Wir müssen deshalb alle mithelfen, die Situation wieder in den Griff zu bekommen und unsere Kontakte reduzieren», sagt Alain Berset.
19:10
Kann der Profi-Sport weiter durchgeführt werden?
Ja, aber ohne Publikum. Weitere Informationen bezüglich Sport sollen folgen.
19:09
Wie treffen die Massnahmen Schulen und die Kulturbranche?
Die Schulen werden jetzt für einige Wochen geschlossen, sagt Berset. «Besonders betroffen ist auch der Kulturbereich, man kann zurzeit in dieser Branche kaum noch arbeiten. Die Situation ist sehr schlimm für die Betroffenen.» Man arbeite an Lösungen. Für den Frühling 2021 sehe die Situation anders aus, da dann auch Impfungen möglich sein werden.
Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates zur aktuellen Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus, am Dienstag, 8. Dezember 2020, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Der Fokus liege derzeit darauf, dass die Situation im Land nicht ausser Kontrolle gerate, sagt Berset.

Michael Gerber von der Rechtsabteilung des BAG ergänzt: «Wir erarbeiten derzeit Lösungen für den Kulturbereich und Schulen aus, die wir den Kantonen dann vorlegen können.»
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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